Wissenswertes zu Neuralgin

Neuralgin behandelt leichte bis mäßig starke Schmerzen mit zwei bewährten Wirkstoffkombinationen: Neuralgin Schmerztabletten enthalten Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein. Neuralgin extra Ibu-Lysinat Schmerztabletten lindern den Schmerz mit Hilfe von Ibuprofen und Lysin.

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17 Erfahrungsberichte Kategorie: Neuralgin Darreichungsform: Tabletten

Anwendungsgebiete: Entzündungen, Schmerzen, Fieber, entzündungshemmend, Fieber, Schmerzen

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1 Erfahrungsbericht Kategorie: Neuralgin Darreichungsform: Tabletten

Anwendungsgebiete: Entzündungen, Schmerzen, Kopfschmerzen, Fieber, Migräne, Rückenschmerzen, Zahnschmerzen

3,65 € bis 7,97 €
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Anwendungsgebiete sind z.B. Kopf-, Zahn, Regel- und Gliederschmerzen. Neuralgin wirkt schnell und effektiv und ist gut verträglich. Neuralgin sollte wie alle rezeptfreien Schmerzmittel nur für akute Schmerzzustände und nicht länger als 3-4 Tage ohne ärztlichen Rat eingenommen werden.

Wie entsteht akuter Schmerz?

Jeder Schmerz ist ein Warnsignal. Verletzungen, Entzündungen, Durchblutungsstörungen und Muskelverspannungen sind typische Ursachen für akute Schmerzen. Mechanische, chemische, thermische oder elektrische Reize stimulieren schmerzempfindliche Nervenenden, damit der Betroffene die Schädigung wahrnimmt, darauf reagiert und den verletzten Teil ruhigstellt.

Für welche Indikationen ist Neuralgin das ideale Schmerzmittel?

Beide Neuralgin-Präparate werden zur Behandlung akuter Schmerzen eingesetzt. Das können Spannungskopfschmerzen, Migräne, Sportverletzungen, Menstruationsschmerzen, Zahnweh, Rücken-, Gelenk- oder Gliederschmerzen sein.

Neuralgin Schmerztabletten

Welche Wirkstoffe in Neuralgin Schmerztabletten bekämpfen erfolgreich den Schmerz?

Acetylsalicylsäure (ASS), bekannt als Aspirin, blockiert ein Enzym für die Synthese von Prostaglandinen. Diese Gewebshormone verursachen Entzündungen, Fieber und Schmerzen. Durch ihre Reduktion wird auch die Schmerzempfindlichkeit herabgesetzt. Schmerzen, Entzündungssymptome und Fieber werden gelindert. Allerdings haben Prostaglandine auch die Aufgabe, die Magenschleimhaut zu schützen, indem sie die Produktion des säureneutralisierenden Schutzschleims anregen. Dass diese Funktion mit verringert wird, erklärt, warum bei Gastritis und Magengeschwüren dieser Wirkstoff nicht eingenommen und hohe Dosierungen sowie eine langfristige Einnahme auch bei gesundem Magen vermieden werden sollte.
Paracetamol ist ebenso ein bekannter und bewährter Wirkstoff gegen Schmerzen. Seine Wirkungsweise beruht auf Faktoren, die bis heute nicht erforscht sind. Eine Wirkung über das Gehirn und Rückenmark wird diskutiert. Paracetamol hat keine schädigende Wirkung auf den Magen.
Coffein erweitert die Gefäße und fördert die Durchblutung. Es lindert Kopfschmerzen, die Folge mangelnder Blutversorgung sind. Mit Hilfe von Coffein setzt die schmerzlindernde Wirkung von Paracetamol schneller ein und wird verstärkt. Außerdem beschleunigt Coffein die Aufnahme von ASS aus dem Darm in die Blutbahn. Coffein als Bestandteil von Schmerzmitteln soll deren Wirkung bei bis zu 10 % der Patienten deutlich verstärken.
Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft empfiehlt die Kombination von ASS, Paracetamol und Coffein als das Mittel der Wahl bei Spannungskopfschmerzen und Migräne.

Kontraindikationen: Wann sollten Sie Neuralgin Schmerztabletten nicht einnehmen?

Absolute Gegenanzeigen sind eine Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder andere Bestandteile, eine früher schon mal aufgetretene Blutung im Magen-Darmtrakt, Nasenschleimhaut-Schwellung oder ein Asthmaanfall nach der Einnahme von ASS, Diclofenac oder Ibuprofen. Das Präparat ist kontraindiziert bei aktiven oder früheren Geschwüren oder Blutungen im Magen-Darmtrakt. Weitere Kontraindikationen sind krankhaft erhöhte Neigungen zu Blutungen, schwere Nieren- oder Leberfunktionsstörungen, eine schwere Herzleistungsschwäche, die Anwendung von Methotrexat von 15 mg oder mehr pro Woche, eine Schwangerschaft im letzten Drittel (in den ersten 6 Monaten auch nur in Rücksprache mit dem Arzt) und wenn der Patient unter 12 Jahren ist.

Welche Nebenwirkungen können bei Neuralgin Schmerztabletten auftreten?

Bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe kann es zu Reaktionen der Haut oder der Atemwege kommen. Häufige Nebenwirkungen sind Beschwerden im Magen-Darmtrakt, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall sowie geringfügige Blutungen im Magen-Darmtrakt. 

Welche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind möglich?

Wirkungen können verstärkt oder abgeschwächt werden. Auch Nebenwirkungen können bei: Antikoagulantien, Thrombozytenaggretionshemmern, Heparin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmern, anderen nicht-steroidalen Antirheumatika (Ibuprofen, Diclofenac), Glucocorticoiden, Sulfonylharnstoff, Antiepileptika wie Valproinsäure, Digoxin, Lithium, Entwässerungsmitteln, Gichtmitteln wie Probenecid, Blutdrucksenkern, Barbituraten, Methotrexat, Rifampicin, Propanthelin, Metoclopramid, Chloramphenicol, Zidovudin, Cholestyramin, Alpha-Sympathomimetika, Schilddrüsenhormonen, Pille, Cimetidin und Theophyllin verstärkt auftreten.

Neuralgin extra Ibu-Lysinat Schmerztabletten

Welche Wirkstoffe enthalten Neuralgin extra Ibu-Lysinat Schmerztabletten?

Ibuprofen ist der meistverkaufte Wirkstoff gegen Schmerzen. Er gehört zur gleichen Wirkstoffgruppe wie ASS. Allerdings ist seine magenschädigende Wirkung geringer. Um die Aufnahme und Wirkung von Ibuprofen zu beschleunigen, enthält das Präparat zusätzlich ein körperverwandtes Lysinsalz. So kann sich die Wirkung schon nach 15 Minuten einstellen. Die Kombination bietet außerdem eine längere Schmerzfreiheit: Der Bedarf, nach 6 Stunden eine weitere Dosis einzunehmen, ist geringer als bei Präparaten mit Ibuprofen ohne diesen wirkungsbeschleunigenden Zusatzstoff.

Kontraindikationen: Wann sollten Sie Neuralgin extra Ibu-Lysinat nicht anwenden?

Die Kontraindikationen decken sich mit denen von Neuralgin Schmerztabletten. Allerdings kann Neuralgin extra Ibu-Lysinat schon von Kindern ab 6 Jahren (20 kg) eingenommen werden. Als weitere Gegenanzeigen kommen Hirnblutungen oder andere aktive Blutungen hinzu. Beachten Sie die Patientenhinweise.

Welche Nebenwirkungen können sich bei Neuralgin extra Ibu-Lysinat zeigen?

Die häufigsten Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Geschwüre, -Durchbrüche oder -Blutungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, Geschwüre im Mund- und Rachenraum und eine Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn.
Für beide Neuralgin Präparate gilt: Sie können das Risiko für Nebenwirkungen minimieren, wenn Sie die geringstmögliche Dosis nur so lange einnehmen, wie es wirklich nötig ist.

Welche Wechselwirkungen von Neuralgin extra Ibu-Lysinat mit anderen Medikamenten sind bekannt?

Wechselwirkungen sind möglich mit Mitteln zur Senkung des Blutzuckers (Sulfonylharnstoff), Tacrolimus und Zidovudin.
Bei der Einnahme von Neuralgin-Präparaten sollten Sie auf Alkohol verzichten.

Wann sollten Sie bei Kopfschmerzen den Arzt aufsuchen?

Zum Arzt sollten Sie bei sehr starken, plötzlichen oder über einen längeren Zeitraum immer wieder auftretenden Kopfschmerzen. Auch zunehmende Schmerzen nach einer Kopfverletzung, Gehirnerschütterung oder nach einem Sturz müssen ärztlich abgeklärt werden. Treten zu den Kopfschmerzen Sprach-, Seh- und Hörstörungen, Bewusstseinsverlust oder hohes Fieber, ein steifer Nacken, Übelkeit und Erbrechen auf, müssen Sie sofort in ärztliche Behandlung.