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Biochemie

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Wissenswertes zu Biochemie

Schüßler-Salze gleichen Defizite im Mineralstoffhaushalt des Körpers aus. Die Mineralstoffdepots werden aufgefüllt und die chemischen Abläufe in der Zelle normalisiert. Aufgrund der homöopathischen Aufbereitung der Mittel erhalten die Zellen einen Impuls zur Selbstregulation. Die 12 Salze des Lebens, wie der Entdecker Dr. Schüßler sie nannte, können hervorragend zur Selbstmedikation als Prophylaxe, bei Alltagsbeschwerden und Erkrankungen eingesetzt werden. Neben den 12 Basis-Salzen gibt es inzwischen noch 15 Ergänzungsmittel. Schüßler-Salze können als Tabletten und Globuli oder äußerlich als Salben und Lotionen angewendet werden. Sie werden auch in der Tierheilkunde eingesetzt.

Historie

Zur Lebenszeit des Oldenburger Arztes und Homöopathen Dr. Wilhelm Schüßler (1821-1898) wurden zwei bahnbrechende Entdeckungen in der Medizin gemacht. 1858 entdeckte der Berliner Pathologe Prof. Dr. Virchow, dass die Ursache von Krankheit auf Störungen in den Körperzellen beruht. Jakob Moleschott (1822-1893), ein Arzt und Physiologe aus den Niederlanden, erkannte die Bedeutung der Mineralsalze für die Funktion des menschlichen Körpers. Begeistert und angeregt von den neuen Erkenntnissen entwickelte Dr. Schüßler seine biochemische Heilmethode.

Die Funktionsweise der Schüßler-Salze

Aus der Sicht Schüßlers ist Krankheit die Folge eines Mineralstoffmangels, der Störungen in den biochemischen Abläufen in der Zelle verursacht. Fehlt auch nur ein Mineralsalz, wirkt sich das im gesamten Stoffwechsel aus. Es entstehen Beschwerden und bei dauerhaftem Mangel krankhafte Prozesse. Um die Depots der Mineralsalze aufzufüllen, bedarf es nur sehr geringer Mengen. Daher genügt die Verabreichung der Mittel in homöopathischer Verdünnung. Durch die Energetisierung im Potenzierungsprozess sind die Salze in der Lage, die Zellen zur Eigenregulation anzuregen. Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Schüßler-Salze werden über die Mund- und Rachenschleimhaut aufgenommen, gelangen ins Blut und verteilen sich von dort über die Zwischenzellräume hin zu den Zellen des Bedarfs.

Wie unterscheiden sich Schüßler-Salze von der Homöopathie?

In der Homöopathie wird nach dem Prinzip „Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt“ gearbeitet. Das Arzneimittelbild entsteht durch die Prüfung einer Substanz am gesunden Menschen. Er nimmt sie ein und die auftretenden Symptome werden aufgezeichnet. Zu bewährten und bekannten Mitteln sind schon viele Arzneimittelprüfungen durchgeführt worden. Man kennt die Symptome sehr genau. Bei dem Patienten werden die Krankheitssymptome aufgenommen und mit den Arzneimittelbildern abgeglichen. Er erhält das Mittel, das seinem Beschwerdebild am nächsten kommt.

Schüßler-Salze dagegen werden zum Ausgleich eines Mineralstoffdefizits eingesetzt. Der Unterschied zu einem Nahrungsergänzungsmittel wiederum (z.B. Kalktablette) ist ihre homöopathische Energetisierung. Schüßler wusste als Homöopath um die verstärkende Wirkung und den Impuls zur Selbstheilung durch die Potenzierung (Verdünnung). Er wusste auch, dass eine sehr geringe Menge an Substanz genügte, um den Mangel auszugleichen. Daher ließ er die Mineralsalze auf D6 oder höchstens D12 verdünnen. Die Mittel enthalten immer noch die stoffliche Substanz des Salzes und vermitteln gleichzeitig den ordnenden Heil-Impuls.

Antlitzdiagnose

Schüßler beobachtete, dass der Mangel an einem bestimmten Mineralsalz immer mit denselben Anzeichen im Gesicht einherging, z.B. der Färbung und Struktur der Haut oder einer verstärkten Faltenbildung an bestimmten Stellen. Seine Beobachtungen wurden von Kurt Hickethier (1891-1958) in vielen Studien erweitert und differenziert. Hit Hilfe dieser Antlitzdiagose ist es möglich, den starken Mangel an einem Mineral durch die Betrachtung der Anzeichen im Gesicht zu erkennen bzw. zu festigen.

Die Schüßler-Salze 1-12 und ihre Anwendungsbereiche

Schüßler entwickelte die ersten 12 Mineralsalze. Sie sind am bekanntesten und können einfach in Selbstmedikation angewendet werden. Schüßler-Salze eignen sich zur Prophylaxe, zur Entsäuerung und Entschlackung, zur Stärkung der Abwehrkräfte und begleitend zu anderen Medikamenten und Therapien.

Nr. 1 Calcium flouratum

Calciumflourid versorgt die Knochen, Bänder, Sehnen, Oberhaut und Zähne. Anwendungsbereiche: Verhärtungen, Verkalkungen, Krampfadern, Gelenkschmerzen, Hämorrhoiden, Hauterkrankungen, Warzen und Grauer Star.

Nr. 2 Calcium phosphoricum

Calciumphosphat ist das Salz für die Knochen. Anwendungsbereiche: Förderung stabiler Knochen und Knochenbrüche sowie der Zahnentwicklung beim Kind. Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose.

Nr. 3 Ferrum phosphoricum

Eisenphosphat unterstützt die Bildung roter Blutkörperchen, die den Sauerstoff aufnehmen und transportieren. Anwendungsbereiche: Infektionen im Anfangsstadium, z.B. bei beginnender Erkältung oder als Prophylaxe bei einer Grippewelle. Jede Form akuter Entzündungen. Haut- und Sportverletzungen, Eisenmangel, Hitzewallungen in den Wechseljahren, Übergewicht.

Nr. 4 Kalium chloratum

Kaliumchlorid aktiviert den Zellstoffwechsel. Es wirkt entgiftend und schleimlösend und ist das Entzündungsmittel in der 2. Phase. Anwendungsbereiche: chronische Entzündungen (Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung), Allergien, Aphten, zur Gewichtsabnahme (reduziert den Heißhunger, entwässert das Gewebe).

Nr. 5 Kalium phosphoricum

Kaliumphosphat ist das Salz für die Seele und Nerven. Anwendungsbereiche: Müdigkeit, nach langen seelisch belastenden Phasen, depressive Stimmung, Erschöpfungszustände, Konzentrationsschwäche. Seelischer Muntermacher!

Nr. 6 Kalium sulphuricum

Kaliumsulfat ist das Leber-Salz und wirkt unterstützend bei der 3. Entzündungsstufe. Anwendungsbereiche: chronische Entzündungen mit Eiterbildung (Haut, Nasennebenhöhlen, Mittelohr, Rachen, Bronchien) und von Leber, Nieren, Gallenblase, Gelenken. Colitis ulcerosa.

Nr. 7 Magnesium phosphoricum

Magnesiumphosphat ist das Krampf- und Schmerz-Salz. Anwendungsbereiche: Magen-, Menstruations- und Wadenkrämpfe, Neuralgien, Koliken, Ischias, Juckreiz, starke Schmerzen sowie Überreizung der Nerven, innere Unruhe und Nervosität.

Nr. 8 Natrium chloratum

Natriumchlorid (Kochsalz) wirkt regulierend auf den Wasserhaushalt. Anwendungsbereiche: Fließschnupfen, Tränenfluss, Speichelfluss. Trockene Haut, Hautausschläge. Nieren- und Blasenentzündung, Gelenkschmerzen, Milchstau, Verstopfung, Durchfall.

Nr. 9 Natrium phosphoricum

Natriumphosphat reguliert den Stoffwechsel und dient der Entsäuerung. Anwendungsbereiche: Rheuma, Gicht, Allergien. Aufstoßen, Sodbrennen, Völlegefühl, chronische Gastritis, Blasenentzündung, Zucker- und Fettstoffwechselstörungen, Cellulite. Prophylaxe und Unterstützung bei Steinbildungen in Gallenblase, Nieren und Blase.

Nr. 10 Natrium sulfuricum

Natriumsulfat (Glaubersalz) ist das Nieren-Salz. Es reguliert die Gewebsflüssigkeiten und entgiftet den Körper. Anwendungsbereiche: Übersäuerung, Verschlackung, Verschleimung. Verdauungsstörungen, Blähungen. Kopfschmerzen, Juckreiz und Ödeme sowie Bindegewebsschwäche. Erkrankungen der Ausscheidungsorgane. Ekzeme, Akne, allergische Hauterkrankungen, Nasennebenhöhlenentzündungen. Rheuma, Diabetes, Hepatitis.

Nr. 11 Silicea

Kieselerde stärkt Haut, Haare, Nägel und das Bindegewebe. Anwendungsbereiche: Bindegewebsschwäche, brüchige und schlecht wachsende Nägel und Haare, Cellulite. Arteriosklerose, Drüsenerkrankungen, harte Schwellungen. Tinnitus.

Nr. 12 Calcium sulfuricum

Calciumsulfat (Gips) hat eine entzündungshemmende, schleimlösende und ausscheidungsfördernde Wirkung. Es unterstützt den Abfluss von Eiterungen. Anwendungsbereiche: eitrige Entzündungen (Mandeln, Ohr, Zähne), Furunkel, Fisteln. Chronische Bronchitis. Weichteil- und Gelenkbeschwerden. Gicht, Arthrose, Rheuma, Lebererkrankungen, Gallenkoliken.

Dosierung

Bei akuten Beschwerden 1 Tablette nach der anderen langsam im Mund zergehen lassen, bis der Zustand sich bessert, oder stündlich 2-5 Stück. Bei chronischen Beschwerden täglich 3 mal 5 Stück, nach 2 Monaten 2 mal 5 Stück, oder bis der Zustand sich gebessert hat. Danach noch 4 Wochen weiter einnehmen, um die Depots wieder aufzufüllen.