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Wissenswertes zu Niere, Blase und Prostata

Nierensteine, Prostatavergrößerung und Blasenentzündungen sind häufige Erkrankungen im Urogenitaltrakt. Neben Antibiotika bei akuten Infekten können zur Vorbeugung und Heilung auch natürliche Produkte eingesetzt werden. Goldrute für die Nieren, Kürbissamen für die Prostata und Cranberry für die Blase sind bewährte Klassiker aus der Naturheilkunde. Daneben gibt es zahlreiche andere Heilpflanzen und Verhaltensmaßnahmen im Alltag zur Unterstützung bei Nieren-, Prostata- und Blasenbeschwerden.

Aufgaben der Niere und Blase

Die Niere filtert das Blut und dient in erster Linie der Ausscheidung von Giftstoffen und Flüssigkeit. Sie steuert den Wasserhaushalt, reguliert den Säuren-Basenhaushalt, d.h. hält den pH-Wert des Blutes konstant, und beeinflusst den Blutdruck. Sie scheidet harnpflichtige Stoffe (Harnsäure, Harnstoff, Kreatinin) und giftige Substanzen (z.B. Medikamente) aus. Außerdem regelt sie den Elektrolythaushalt im Blut. Sie sorgt für ein gesundes Verhältnis von Natrium, Kalium, Calcium, Phosphat und Bicarbonat zueinander. Zudem bildet sie Hormone, z.B. für die Blutdruckregulation, Bildung der roten Blutkörperchen und die Wirksamkeit von Vitamin D.

Aus den Nieren fließt unaufhörlich Harn über die Harnleiter in die Blase, wo er gespeichert und bei einer vollen Blase willentlich durch die Entspannung des Schließmuskels abgegeben wird.

Erkrankungen der Harnwege

Die häufigsten Erkrankungen der Harnwege sind Entzündungen und die Bildung von Nierensteinen. Meist gelangen Bakterien aus dem Darm über die Harnröhre in die Blase und rufen dort eine Entzündung hervor (Zystitis). Symptome sind Brennen und krampfartige Schmerzen beim Wasserlassen, dauernder Harndrang und trüber, unangenehm riechender Harn. Der Infekt kann sich über die Harnleiter nach oben zur Niere ausbreiten. Es entsteht eine Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) mit den zusätzlichen Symptomen von Fieber, einem allgemeinen, schweren Krankheitsgefühl und dumpfen bis krampfartigen Flankenschmerzen. Frauen sind 2 bis 3-mal häufiger betroffen. Ihre Harnröhre ist kürzer und näher am After, so dass die Bakterien vom Darm leichter in die Blase gelangen können.

Chronische Nierenentzündungen, wie eine chronische Nierenbeckenentzündung oder eine chronische Infektion des Nierengewebes (Glomerulonephritis) verlaufen oft schleichend und mit unspezifischen Symptomen, wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Leistungsabfall. Die Nieren werden zunehmend geschädigt. Es bilden sich Wassereinlagerungen, besonders im Gesicht und an den Augenlidern. Blutdruck und Blutfettwerte steigen an. Ohne Behandlung kann es zu Nierenversagen kommen. Nierenschädigungen können auch Folge von Diabetes, Bluthochdruck, Gicht, Infektionserkrankungen, Krebs und der Einnahme von Medikamenten sein.

Nieren- und Blasensteine entstehen durch die Auskristallisierung von ansonsten gelösten Bestandteilen des Harns. Zu 70-

% bestehen sie aus Calciumsalzen, wie Calciumoxalat und Calciumphosphat, zu 15 % aus Harnsäure, einem Abbauprodukt von eiweißreicher Ernährung, zu 10 % aus Magnesium-Ammonium-Phosphat und zu 2 % aus Zystin und Xanthin.

Maßnahmen zur Nierenpflege und Vorbeugung von Nierenerkrankungen

  • Viel trinken! Am besten Wasser mit frisch gepresstem Zitronensaft, der mit dem hohen Citratgehalt Nierensteinen vorbeugt, dünne Tees, Gemüsebrühe ohne Salz. Ziel: 1-2 Liter Harn am Tag.
  • Blutzuckerspiegel und Blutdruck einstellen lassen, Körpergewicht regulieren
  • Salz reduzieren und nur in bester Qualität konsumieren (Meer-, Stein-, Kristallsalz)
  • Basische Ernährung (Kartoffeln, Gemüse)
  • Wenig Fleisch und Meeresfrüchte (Risikofaktor für Harnsäure-Steine).
  • Eiweiß- und Calciumversorgung hauptsächlich über pflanzliche Produkte. Lieferanten für pflanzliches Eiweiß sind Kartoffeln, Nüsse, Hülsenfrüchte, Getreide und Getreideerzeugnisse. Über einen hohen Calciumgehalt verfügen Broccoli, Kopfkohlsorten, Grünkohl, Chinakohl und weiße Bohnen.
  • Oxalsäurehaltige Lebensmittel zur Vermeidung von Oxalatsteinen reduzieren. Das sind z.B. Kakao (Schokolade!), Rhabarber, Rote Beete, Spinat und schwarzer Tee.
  • Wassertreibende Nahrungsmittel: Kartoffeln, Spargel, Petersilie, Sellerie, Birnen, Johannisbeeren
  • Bei Infekten: kalte Füße und kalte Getränke vermeiden. Wärmeanwendungen wie ansteigende Fuß- und Sitzbäder, Heublumensack, warme Kartoffelwickel. Optimale Versorgung mit Antioxidantien (Vitamin A, C und E, Selen, Zink). Als Prophylaxe bei Blasenentzündung zusätzlich auch D-Mannose.

Heilpflanzen für Niere und Blase

Bei Harnwegsinfekten wirken zusätzlich zu den synthetischen auch pflanzliche Antibiotika zur Unterstützung: Bärentraube (Tee max. 8 Tage lang wegen des hohen Gerbstoffgehalts), Brunnenkresse, Goldrute, Kapuzinerkresse, Meerrettich und Preiselbeere. Cranberry, die amerikanische Preiselbeere, verhindert die Anhaftung der Bakterien an die Zellen des Harntrakts und wird deshalb besonders zur Prophylaxe eingesetzt.

Zur natürlichen Durchspülung bei Infekten und Nierensteinen haben sich vor allem Ackerschachtelhalm, Birke, Brennnessel, Goldrute, Katzenbart, Hauhechel und Petersilie bewährt. Während der Durchspülungstherapie ist es wichtig, genügend zusätzliche Flüssigkeit in Form von heißem Wasser, dünnen Brühen, verdünnten Gemüsesäften aufzunehmen, um die gelösten Giftstoffe ausscheiden zu können.

Bei Nierensteinen wirken zusätzlich krampflösend Goldrute und Liebstöckel, basisch und damit vorbeugend Ackerschachtelhalm, Brennnessel und Spargel, und antibakteriell Goldrute, Hauhechel, Liebstöckel und Katzenbart.

Die Heilpflanzen können als Fertigpräparate, Tees, z.T. Saft und als homöopathische Mittel verabreicht werden.

Prostata – Funktion und Erkrankungen

Die Prostata oder Vorsteherdrüse sondert ein Sekret über ihre Ausführungsgänge in die Harnröhre ab, wo es sich mit den Spermien aus den Hoden vermischt. Es macht ca. 30 % des Ejakulats aus. Aufgaben sind die Änderung des pH-Werts der Vagina, um die Überlebenschancen der Spermien zu erhöhen, die Förderung ihrer Bewegungs- und Befruchtungsfähigkeit und die Verdünnung des Ejakulats.

Die Prostata-Entzündung (Prostatitis) geht mit den Symptomen häufiger Harndrang, Harnabflussstörungen, Schmerzen im Penis-, Hoden-, Anal-, Leisten- und Lendenbereich, Schmerzen während und nach der Ejakulation und bei starkem Infekt auch mit Fieber und Harnverhalt einher.

Die gutartige Vergrößerung der Prostata (benigne Prostatahyperplasie BPH) ist der häufigste gutartige Tumor beim Mann. Symptome sind abgeschwächter Harnstrahl bei erhöhtem Blasenentleerungsdruck, nächtliches Wasserlassen und Nachträufeln nach der Miktion. In späterem Stadium ohne Behandlung kommen Harnverhalt, Überlaufblase bis hin zu Stauungsnieren und Harnvergiftung (Urämie) hinzu.

Prostatakrebs ist ein bösartiger Tumor und die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache nach Lungen- und Dickdarmkrebs beim Mann. 

Vorbeugung und Therapie

Ballaststoffreiche Ernährung, viel Flüssigkeit und ausreichend Bewegung verhindern Übergewicht, das neben dem Rauchen ein wichtiger Risikofaktor für die gutartige Prostatavergrößerung (BPH) ist.

Bewährte Heilpflanzen bei BPH sind Kürbissamen, Brennnesselwurzel, Sägepalmenfrüchte und Roggenpollen. Sie erhöhen das Harnvolumen und den Harnfluss, wirken entzündungshemmend, krampflösend und positiv auf die hormonelle Situation. Brennnesselwurzel halbiert zudem die Anzahl der nächtlichen Toilettengänge und soll sogar das Zellwachstum beim Prostatakarzinom hemmen. Es gibt Präparate mit einer Pflanze oder mehrere Pflanzen in Kombination. Zum therapeutischen Einsatz von Kürbiskernen sollten Spezialzüchtungen mit hoher Wirkstoffkonzentration verzehrt werden, z.B. Granufink. In fortgeschrittenem Stadium des BPH kann auch eine Operation notwendig werden.