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Angstbewältigung im Alltag: 5 hilfreiche Tipps

Kommentar schreiben Aktualisiert am 09. April 2024

Angst ist ein universelles menschliches Gefühl, das uns in potenziell gefährlichen Situationen zur Vorsicht mahnt. Doch wenn sie unser tägliches Leben dominiert, wird sie zum Problem. Die gute Nachricht ist, dass es bewährte Strategien gibt, die uns dabei helfen können, mit unseren Ängsten umzugehen und sie zu bewältigen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen fünf Strategien vor, die Ihnen dabei helfen sollen, Ihre Ängste im Alltag zu meistern und zu einem ruhigeren und kontrollierteren Leben zurückzufinden.

 

 

Die Natur der Angst verstehen

 

Angst, eine grundlegende Emotion, schützt uns evolutionär vor Bedrohungen, indem sie unser "Kampf-oder-Flucht"-System aktiviert. Problematisch wird sie allerdings dann, wenn sie ohne reale Gefahr auftritt oder unser Wohlbefinden beeinträchtigt.

 

Angst variiert von leichten Sorgen bis zu intensiven Zuständen, beeinflusst durch Lebensumstände, Erfahrungen und biologische Faktoren. Ein grundlegendes Verständnis für die persönlichen Unterschiede im Erleben von Angst zu entwickeln, kann entlasten und zum ersten Schritt der Überwindung werden.

 

Dafür ist es essenziell, Angst als natürlichen Teil des Lebens zu akzeptieren und nicht als Makel anzusehen. Dieses Bewusstsein ermöglicht es, bewusste Strategien für den Umgang mit und die Reduzierung von Angst zu entwickeln und sich nicht dafür zu schämen, unter Angstzuständen zu leiden.

 

Tipp 1: Atemübungen und Entspannungstechniken

 

Bei aufkommender Angst bieten Atemübungen und Entspannungstechniken schnelle Abhilfe. Das richtige Atmen hilft, den Körper zu beruhigen und das Gefühl der Angst zu verringern. Dies tut es, indem es auf das parasympathische Nervensystem einwirkt, das für die Ruhe und Entspannung des Körpers zuständig ist.

 

Eine einfache Technik ist die 4-7-8-Atemübung: Atmen Sie tief durch die Nase ein, zählen Sie dabei bis vier, halten Sie den Atem für sieben Sekunden, und atmen Sie dann langsam durch den Mund aus, während Sie bis acht zählen. Wiederholen Sie dies mehrere Male. Diese Übung kann helfen, den Geist zu beruhigen und den Körper zu entspannen.

 

Eine weitere wirksame Methode ist die progressive Muskelentspannung (PMR). Bei dieser Technik spannen Sie gezielt einzelne Muskelgruppen einige Sekunden lang an und entspannen sie dann bewusst. Beginnen Sie mit den Füßen und arbeiten Sie sich bis zum Kopf hoch. PMR kann besonders vor dem Schlafengehen hilfreich sein, um den Körper von den Anspannungen des Tages zu befreien.

 

Üben Sie diese Techniken am besten regelmäßig – also nicht nur während Angstzuständen, sondern auch als Teil Ihrer täglichen Routine. Dadurch werden sie effektiver, wenn Sie sie wirklich benötigen!

 

Tipp 2: positive Selbstgespräche und Affirmationen

 

Unsere Gedanken haben eine starke Wirkung auf unsere Gefühle und Verhaltensweisen. Negative Selbstgespräche können Ängste verstärken und uns in einem Zustand der Sorge und Furcht festhalten. Um diesem Muster entgegenzuwirken, ist es hilfreich, bewusst positive Selbstgespräche zu führen und positive Affirmationen zu nutzen.

 

Beginnen Sie damit, Ihre negativen Gedanken zu beobachten und zu hinterfragen. Versuchen Sie dabei auch, negative Gedanken durch realistischere oder positive Aussagen zu ersetzen. Anstatt "Ich kann das nicht" zu denken, sagen Sie: "Ich habe schwierige Situationen in der Vergangenheit gemeistert und ich kann auch diese Herausforderung bewältigen."

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Affirmationen sind positive, ermutigende Sätze, die Sie regelmäßig zu sich selbst sagen können. Ein Beispiel hierfür lautet: "Ich bin stark und fähig."  Indem Sie diese Affirmationen täglich wiederholen, können Sie Ihr Selbstvertrauen stärken und eine positivere Einstellung entwickeln.

 

Es ist wichtig, geduldig mit sich selbst zu sein, da die Veränderung negativer Denkmuster Zeit erfordert. Positive Selbstgespräche und Affirmationen sind keine sofortige Lösung, aber mit beständiger Praxis können sie eine kraftvolle Wirkung auf Ihr Wohlbefinden und Ihre Angstbewältigung haben.

 

Tipp 3: beruhigende Öle und natürliche Hilfsmittel

 

Neben psychologischen Techniken können auch natürliche Hilfsmittel zur Angstbewältigung beitragen. Eine der bekanntesten Optionen ist die Verwendung von ätherischen Ölen, wie zum Beispiel Lavendel, Kamille oder Bergamotte, die beruhigende Eigenschaften haben und zur Entspannung beitragen können. Diese Öle können über Aromatherapie-Lampen, als Zusatz zum Badewasser oder als Hautöl verwendet werden.

 

Ein weiteres natürliches Mittel ist CBD-Öl. Dieses wird aus der Hanfpflanze gewonnen und kommt in Tropfenform zum Einsatz. CBD-Öl hat eine beruhigende Wirkung, ohne dabei jedoch berauschend zu wirken. Trotz gewisser Unsicherheiten in der wissenschaftlichen Auswertung deutet vieles darauf hin, dass CBD eine positive Wirkung auf seelische Beschwerden, wie beispielsweise Angstzustände,  haben kann.

 

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Tipp 4: Strukturierung des Alltags und Achtsamkeitsübungen

 

Ein unstrukturierter Alltag kann Gefühle der Angst und Überforderung verstärken. Das Schaffen einer Routine hilft Ihnen hier dabei, ein Gefühl der Kontrolle zu erhalten. Versuchen Sie, Ihre Tage zu planen, setzen Sie Prioritäten und integrieren Sie regelmäßige Pausen.

 

Achtsamkeitsübungen sind ein weiterer wirksamer Weg, um mit Angst umzugehen. Achtsamkeit bedeutet, im gegenwärtigen Moment zu leben und diesen bewusst wahrzunehmen, ohne zu urteilen. Übungen wie bewusstes Atmen, Meditation oder achtsames Gehen können dabei helfen, Ihren Geist zu beruhigen und den Fokus von beängstigenden Gedanken wegzulenken. Beginnen Sie damit, täglich einige Minuten Achtsamkeit zu praktizieren und erweitern Sie diese Praxis allmählich.

 

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Tipp 5: Konfrontation und Akzeptanz

 

Eine langfristige Strategie zur Bewältigung von Angst besteht darin, sich den Situationen oder Objekten, die Angst auslösen, schrittweise zu stellen. Dieser Prozess, bekannt als Expositionstherapie, basiert auf der Idee, dass direkte Konfrontation mit der Angstquelle auf lange Sicht zu einer Verringerung der Angst führt. Beginnen Sie mit Situationen, die nur geringfügige Angst auslösen, und arbeiten Sie sich allmählich zu schwierigeren Situationen vor. Es ist wichtig, sich während dieses Prozesses nicht zu überfordern und bei Bedarf professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

 

Gleichzeitig ist es entscheidend, Akzeptanz zu üben. Das bedeutet, die Gefühle der Angst zu akzeptieren, ohne sie zu bekämpfen oder zu bewerten. Akzeptanz bedeutet nicht, sich der Angst zu ergeben oder sich mit ihr abzufinden, sondern sie als einen Teil der menschlichen Erfahrung zu erkennen. Durch das Annehmen Ihrer Gefühle können Sie lernen, mit ihnen umzugehen, anstatt von ihnen überrannt zu werden.

 

Zusammenfassung und Schlusswort

 

Die vorgestellten Tipps zur Angstbewältigung – von Atemübungen bis hin zur Nutzung natürlicher Hilfsmittel – sind praktische Werkzeuge für den Alltag. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass sie professionelle Beratung oder Therapie nicht ersetzen können. Sie dienen als erste Schritte und Unterstützung auf Ihrem Weg zu einem angstfreien Leben. Experimentieren Sie ein wenig, finden Sie heraus, was für Sie am besten funktioniert, und suchen Sie bei Bedarf professionelle Hilfe.

 

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Ibnu Magda
Autor: Ibnu Magda

Ibnu Magda, unser Experte für Cannabis und CBD bei apomio, ist eine treibende Kraft hinter der Förderung von Wissen und Verständnis für die Potenziale von Cannabis. Mit einem klaren Bekenntnis zur Legalisierung setzt er sich leidenschaftlich für die Entfaltung der positiven Aspekte von Cannabis ein. Sein tiefgehendes Fachwissen macht ihn zu einem herausragenden Experten auf diesem Gebiet. Ibnu Magda teilt sein Wissen und seine Überzeugungen, um eine informierte Diskussion über Cannabis und CBD zu fördern und die vielfältigen Anwendungen dieser Pflanze zu beleuchten.

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