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Teva GmbH
PZN: 2768490 (rezeptfrei)
5,00 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Hersteller: Teva GmbH
PZN: 2768490 (rezeptfrei)
Darreichung: Filmtabletten | Generikum
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Produktinformationen zu DREISAFER

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

Teva GmbH PZN: 2768490 (rezeptfrei) Filmtabletten, 20 Stück Generikum 5,00 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Darreichungsform: Filmtabletten Verordnungsart: rezeptfrei

Allgemeine Anwendungshinweise

****
Anwendungsgebiete: Eisenmangel, Blutarmut, Sauerstoffversorgung, Blutbildung
Dreisafer enthält einen Eisen-glycin-sulfat-Komplex. Die Filmtabletten werden bei Eisenmangel-Anämie eingesetzt. Eisenmangel ist die weltweit häufigste Mangelerkrankung. Der Bedarf an Eisen ändert sich in jede Lebensphase. Eisen ist ein Bestandteil des Hämoglobin, welches dien eingeatmeten Sauerstoff aus der Lunge über den Blutkreislauf in alle Körperzellen transportiert. Ursachen für einen Eisenmangel sind eine Diät, eine falsche Ernährung, eine gestörte Eisenaufnahme, ein erhöhter Eisenverlust und ein erhöhter Eisenbedarf. Die Dreisafer Filmtabletten beseitigen das Eisendefizit und füllen die Speicher wieder auf.

Pflichtangaben: DREISAFER

Indikation

  • Das Präparat ist ein Mittel zur Behandlung von Eisenmangelzuständen.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Eisen(II)-sulfat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn Sie an einer Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatosen, Hämosiderosen, chronische Hämolyse) leiden
    • bei Blutarmut mit gleichzeitigen Eisenverwertungsstörungen (sideroachrestische Anämien, Bleianämien, Thalassämien)
    • wenn bei Ihnen eine schwere Leber- oder Nierenerkrankung vorliegt. Im Einzelfall kann jedoch bei renaler Anämie die orale Substitution mit Eisen(II)-Sulfat unter strikter Kontrolle sinnvoll sein.
    • während einer Therapie mit Bluttransfusionen.

Dosierung

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt
    • 1-mal täglich 1 Filmtablette (entsprechend 100 mg Fe2+ täglich) für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.
    • Bei schweren Eisenmangelzuständen kann die Dosis auf 2-mal täglich 1 Filmtablette (entsprechend 200 mg Fe2+ täglich) erhöht werden.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Für Kinder unter 12 Jahren ist das Präparat nicht geeignet.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Je nach Schweregrad des Eisenmangels ist zur Auffüllung des Eisendepots eine Therapiedauer von mehreren Monaten erforderlich.
    • Nach Normalisierung des roten Blutbildes sollte die weitere Einnahme unter Kontrolle der Plasmaferritinwerte erfolgen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber können Zeichen einer Überdosierung sein. Bei Verdacht auf eine Überdosierung ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen.
    • Zur Behandlung einer Eisenvergiftung kann Deferoxamin zur Bindung von Eisen im Darm (Hemmung der Aufnahme ins Blut) eingesetzt und intravenös zur Bindung von bereits ins Blut aufgenommenem Eisen und Beschleunigung der Ausscheidung über die Nieren bzw. den Harn verabreicht werden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern fahren Sie wie im Dosierungsschema vorgesehen fort.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • wenn Sie an einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder Magen- und Darmgeschwüren leiden, sollten Sie das Präparat nur unter ärztlicher Kontrolle einnehmen
    • bei entzündlichen Darmerkrankungen (z. B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn). Vor der Anwendung sind Nutzen und Risiko gegeneinander abzuwägen.
    • wenn bei Ihnen eine Neigung zur Bildung oxalathaltiger Harnsteine vorliegt. Auf Grund des Ascorbinsäuregehaltes ist bei der Einnahme Vorsicht geboten.
    • wenn diätetische oder andere Eisensalz-Ergänzungen verwendet werden, um das Risiko einer möglichen Eisenüberdosierung zu vermeiden.
    • Aufgrund des Risikos von Mundgeschwüren (Mundulzera) und Zahnverfärbungen dürfen die Tabletten nicht gelutscht, zerkaut oder länger im Mund gelassen werden, sondern sollen unzerkaut mit Wasser geschluckt werden. Falls Sie diese Anweisung nicht befolgen können oder Schwierigkeiten beim Schlucken haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
    • Hinweis
      • Während einer Eisentherapie können die Benzidin-Probe oder die heute üblichen Guajak-Tests falsch positiv ausfallen
    • Kinder und Jugendliche
      • Für Kinder unter 12 Jahren ist das Arzneimittel nicht geeignet.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Durch das Arzneimittel werden Ihre Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, nicht beeinflusst.

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, sollten Sie das Präparat nur einnehmen, wenn Ihr Arzt bei Ihnen einen Eisenmangel festgestellt hat.

Generika zu DREISAFER (20 Stück)

Eisensulfat Lomapharm 100mg

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Kundenbewertung zu DREISAFER

Produktbewertungen
08.03.2010

Produktbewertung vom

Durch eine chronische Nierenerkrankung tritt bei mir immer wieder ein Eisenmangel auf. Ich bin dann müde und blass und nicht voll belastbar. Bis jetzt konnte ich mir mit Dreisafer immer wieder helfen, es braucht aber etwas Geduld, der Eisenwert steigt nicht gerade schnell. Ein paar Wochen muss man das Medikament schon nehmen. Das einzig unangenehme dabei ist eine Neigung zur Verstopfung, ich brauche dann manchmal auch ein Abführmittel. Letztlich ist aber das wichtigste, dass der Eisenmangel beseitigt wird, Nebenwirkungen muss man da in kauf nehmen.

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