Wissenswertes zu Wurmkuren für Hunde

Würmer gefährden die Gesundheit von Hund und Mensch. Je nach Alter, Fütterung und Haltung muss eine Entwurmung in entsprechenden Zeitabständen durchgeführt werden.

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2 Erfahrungsberichte Kategorie: Wurmkuren für Hunde Darreichungsform: Tabletten

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1 Erfahrungsbericht Kategorie: Wurmkuren für Hunde Darreichungsform: Tabletten

Anwendungsgebiete: Parasitenbehandlung, Bandwürmer, Futterergänzung Tiere

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Kategorie: Wurmkuren für Hunde

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Kategorie: Wurmkuren für Hunde

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Kategorie: Wurmkuren für Hunde

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Kategorie: Wurmkuren für Hunde Darreichungsform: Hilfsmittel

Anwendungsgebiete: Parasitenbehandlung, Tierversorgung, Wurmbefall

40,84 € bis 42,31 €
Es wurden 8 Produkte gefunden.

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Kombinationspräparate als Pasten, Tabletten oder Spot-on-Lösung zum Auftragen auf die Haut decken die Vernichtung der hier gängigen Spul-, Haken- und Bandwürmer ab. Da manche Wurmarten auf den Menschen übertragbar sind, ist die regelmäßige Entwurmung noch dringlicher. Aber auch beim Hund treten Krankheitssymptome auf, die nicht unterschätzt werden sollten. Bei Welpen und Jungtieren kann ein starker Wurmbefall sogar zum Tod führen.

Wovon hängt die Art und Häufigkeit der Wurmkuren ab? 

Hunde, die nur unter Aufsicht Auslauf und Kontakt zu anderen Hunden haben, werden alle 3 Monate, d.h. 4-mal jährlich entwurmt. Ein Hund, der freien, unkontrollierten Ausgang hat, der Beutetiere wie Mäuse und Kaninchen frisst oder zur Jagd eingesetzt wird, muss alle 4 Wochen einer Wurmkur unterzogen werden. Eine monatliche Entwurmung ist außerdem notwendig, wenn das Tier rohes Fleisch, besonders Lunge und Leber, gefüttert bekommt, das nicht mindestens 10 Minuten mit einer Kerntemperatur von 65 Grad erhitzt oder eine Woche lang bei -17 bis -20 Grad eingefroren war. Ansonsten ist die Häufigkeit der Entwurmung auch davon abhängig, ob der Hund einzeln im Haus gehalten wird oder mit anderen zusammen, ob er mit der Leine ohne Kontakte ausgeführt wird, oder ob er viele Kontakte z.B. durch den regelmäßigen Besuch einer Hundeschule hat.

Woran erkennt man, dass der Hund Würmer hat?

Ein leichter Befall muss nicht unbedingt Symptome bereiten. Bei einem schweren Wurmbefall scheidet der Hund z.B. reiskörnerartige Bandwurmglieder mit dem Kot aus, hat blutigen Durchfall, Erbrechen, Husten, Blutarmut, Hautreizungen und verliert an Gewicht. Typisches Zeichen ist auch ein Juckreiz durch Wurmeier, die am After hängen geblieben sind. Der Hund versucht Abhilfe zu schaffen, indem er mit dem Gesäß über den Boden rutscht. Welpen mit Wurmbefall haben häufig einen aufgeblähten, schmerzempfindlichen Bauch.

Gegen welche Würmer muss behandelt werden?

Mit Spulwürmern kann sich der Hund jederzeit und ganz einfach infizieren. Es genügt ein Schnuppern an dem Kot anderer Hunde auf dem Spaziergang. Wurmeier können auch durch den Hundehalter unsichtbar auf der Schuhsohle mit ins Haus gebracht werden. Sie sind sehr widerstandsfähig und können noch monatelang ansteckend sein. Daher ist die Behandlung gegen Spulwürmer für jeden Hund obligatorisch. Bandwürmer kann er nur bekommen, wenn er Mäuse oder andere kleine Säugetiere fängt und frisst. Unter diesen Umständen oder wenn man sich nicht sicher ist, was der Vierbeiner auf seinem unkontrollierten Auslauf so unternimmt, muss auch gegen Bandwürmer behandelt werden. Da bestimmte Bandwürmer durch Flöhe übertragen werden, sollte auch nach einem Floh-Befall vorsichtshalber gegen Bandwürmer vorgegangen werden. Bandwurm-Gefahr besteht außerdem bei Fütterung nicht ausreichend erhitzten oder gefrorenen rohen Fleisches.

Wann und wie oft werden Welpen entwurmt?

Welpen können sich schon im Mutterleib oder über die Muttermilch mit Würmern infizieren. Deshalb sollte die trächtige Hündin in Absprache mit dem Tierarzt 2-mal mit einer bestimmten Wurmkur behandelt werden. Sind die Jungen auf der Welt müssen sie nach zwei Wochen das erste Mal und anschließend alle zwei Wochen gegen Spulwürmer entwurmt werden. Der Zeitrhythmus wird bis zur letzten Milchaufnahme beibehalten. Dann gibt es noch ein Mal nach zwei Wochen eine Wurmkur. Danach erfolgt die Entwurmung wie bei einem ausgewachsenen Hundes.

Können Würmer vom Hund auf den Menschen übertragen werden? 

Ja. Bei der Aufnahme von infektiösen Spulwurm-Eiern durch Hautkontakt wandern die Larven in das Gewebe des Menschen. Von einer Schädigung besonders betroffen sind Augen und Gehirn. Bei der Übertragung des Fuchsbandwurms durch Kontakt mit dem Fell des Hundes bilden die Larven innerhalb von 10 bis 15 Jahren tumorartiges Gewebe in der Leber aus. Symptom ist dann ein Druckgefühl in der Lebergegend. Die Zerstörung kann bis zur Leberzirrhose führen. Über Blut und Lymphe können die Larven auch ins Bauchfell, in die Lunge oder das Gehirn verschleppt werden. Folgen sind Husten, Atemnot, Lähmungserscheinungen und Krampfanfälle. Vorbeugung sind regelmäßige Entwurmungen und gut Hände waschen nach jedem Kontakt mit dem Tier!

Warum sollte vor jeder Impfung entwurmt werden?

Bei einer Impfung wird dem Tier eine abgeschwächte Form des Erregers, z.B. des Tollwutvirus, verabreicht. Das Immunsystem analysiert den Aufbau des Erregers, entwickelt das Gegenmittel (Antikörper) und speichert diese Information in Gedächtniszellen ab. Kommt das Tier zu einem späteren Zeitpunkt in Kontakt mit dem Erreger, steht die Information für das Gegenmittel schon zur Verfügung. Das Immunsystem kann sofort handeln. Während der Körper sich mit dem Impfstoff auseinandersetzt, braucht das Abwehrsystem seine ganze Kraft. Muss es zusätzlich die Würmer bekämpfen, fehlt ihm diese Energie für den zum Teil überlebensnotwendigen Prozess der Immunisierung. Deshalb sollte der Hund immer 2-3 Wochen vor einer Impfung entwurmt werden.

Welche Präparate werden von tierärztlicher Seite empfohlen?

Angewendet werden sollten nur zugelassene Arzneimittel. Die Rosskur gegen die Würmer ist allerdings gleichzeitig eine Giftspritze gegen die Darmflora. Natürlich ist eine Wurmkur weniger schädlich für das Tier als eine Infektion durch Wurmeier. Inwieweit pflanzliche Präparate denselben durchschlagenden Erfolg haben, müsste mit Hilfe von Kotproben vor und nach der Entwurmung mit natürlichen Präparaten geprüft werden.

Welche Nebenwirkungen sind möglich? 

Eine Wurmkur wirkt innerhalb von 24 Stunden. In dieser Zeit werden die Parasiten abgetötet und ausgeschieden. Mögliche Nebenwirkungen sind Durchfall und Erbrechen. Wenn der Hund das Mittel nicht verträgt, sollte beim nächsten Mal ein anderes Präparat verwendet werden.

Womit kann der Hund gegen Wurmbefall und während der Entwurmung noch unterstützt werden?

Würmer schädigen die Darmwand. Der Hund fühlt sich schlapp und hat wenig Appetit. Neben der Wurmkur können Futterergänzungsmittel zur Beruhigung und Pflege der Darmwand, Stärkung des Allgemeinbefindens und der Fresslust zugeführt werden.
Andere Präparate enthalten fermentierte Wild- und Gewürzpflanzen. Sie versorgen den Hund mit Milchsäurebakterien zur Wiederherstellung der Darmflora und Anregung des Immunsystems. Außerdem enthalten sie Vitamine, Enzyme und Antioxidantien. Zudem sind Präparate nur mit Milchsäurebakterien erhältlich.
Präparate mit Bitter- und Gerbstoffen aus Kräuter- und Gemüse-Extrakten regulieren ebenso die Darmflora. Die Vitamine und Mineralstoffe stärken den Darm und erschweren die Bedingungen für einen Wurmbefall. Sie ersetzen keine Wurmkur, beugen aber einer Infektion vor. Sie können auch unterstützend für den Organismus parallel zur Entwurmung verabreicht werden.