Wissenswertes zu Omniflora

Omniflora ist ein hochkonzentriertes Probiotikum. Es stärkt die Darmflora und unterstützt die Darmfunktion bei Blähungen, Völlegefühl, Darmträgheit und Durchfall. Omniflora enthält zwei verschiedene körpereigene Bakterienstämme. So kann es sowohl im Dünndarm als auch im Dickdarm die Anzahl der nützlichen Bakterien erhöhen.

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1 Erfahrungsbericht Kategorie: Omniflora Darreichungsform: Kapseln

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1 Erfahrungsbericht Kategorie: Omniflora Darreichungsform: Kapseln

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1 Erfahrungsbericht Kategorie: Omniflora Darreichungsform: Kapseln

Anwendungsgebiete: Durchfall, Verdauungsstörungen, Darmbeschwerden, Störungen der Darmflora, Darmträgheit

6,72 € bis 12,19 €
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Davon profitiert nicht nur die Verdauung. Auch ein schlagkräftiges Immunsystem ist von einer gesunden Darmflora abhängig. 80 % der Immunzellen sitzen im Darm! Ist die Darmflora durch Stress, ungesunde Ernährung oder Antibiotika gestört, erhöht sich die Anfälligkeit für Infekte. Omniflora lindert akute und anhaltende Darmbeschwerden und fördert eine starke Abwehrkraft.

Was versteht man unter einer Darmflora?

Als Darmflora bezeichnet man alle Mikroorganismen, die den Dünn- und Dickdarm besiedeln. Es gibt nützliche Darmbakterien mit vielfältigen Aufgaben für die Darmgesundheit und schädliche Bakterien. Eine intakte Darmflora bedeutet eine ausreichende Vielfalt und Anzahl an nützlichen Bakterien, die ihre Funktionen erfüllen und die schädlichen Bakterien in Schach halten können.

Welche Aufgaben hat die Darmflora für eine gesunde Verdauung?

Nützliche Bakterien bauen unverdauliche Kohlenhydrate (Ballaststoffe) der Nahrung ab. Dabei entstehen kurzkettige Fettsäuren, z.B. Buttersäure. Sie versorgt die Schleimhautzellen mit Nährstoffen, regt die Darmbewegung in Richtung Enddarm an und beugt so einer Verstopfung vor. Studien zeigen, dass bei Darmkrebs die Buttersäurekonzentration verringert ist.
Nützliche Darmbakterien machen lebenswichtige Nährstoffe für den Körper zugänglich. Sie verbessern z.B. die Aufnahme von Mineralstoffen. Außerdem produzieren sie die Vitamine K, B1, B2, B6 und B12. Eine gesunde Darmflora hilft auch gegen einen Reizdarm.

Wie stärkt eine intakte Darmflora das Immunsystem?

Die gesamte Schleimhaut, die den Darm auskleidet, ist von nützlichen Bakterien besiedelt. Sie bilden einen Schutzwall und verhindern „undichte Stellen“, durch die Schadstoffe ungehindert in den Blutkreislauf gelangen (Leaky Gut Syndrom). Sie schützen vor dem Anhaften von Bakterien, die Entzündungen auslösen. Bestimmte Bakterien haben außerdem im Dickdarm eine entgiftende Wirkung.
Milchsäure produzierende Bakterien schaffen ein saures Milieu. Es hemmt das Wachstum und die Vermehrung schädlicher Bakterien. Das Gleichgewicht zwischen guten und schlechten Bakterien wird gesichert. Milchsäurebakterien trainieren außerdem die Immunzellen. Sie bringen sie gezielt und kontrolliert in Kontakt mit Krankheitserregern und geben ihnen so „Übungsstunden“ für den Ernstfall.

Was sind die Ursachen für eine gestörte Darmflora?

Besonders ballaststoffarme und unausgewogene Ernährung schädigt die Darmflora. Der Überschuss an schädigenden Bakterien verursacht Blähungen und Völlegefühl. Er kann auch zu Durchfall oder Verstopfung führen. Interessant ist auch die Wechselwirkung von Bauchhirn und Kopfhirn. Hat man z.B. mit zu vielen Süßigkeiten schädliche Bakterien herangezüchtet, senden sie die Botschaft ans Gehirn: „Noch mehr Süßigkeiten.“ Das kann unabhängig vom Blutzuckerspiegel zu Heißhungerattacken führen. Jeder kennt auch die unangenehme Wirkung ungewohnter Speisen in fremden Ländern. Auch hier wird das Ökosystem im Darm durcheinander gebracht.
Stress ist ein weiterer Faktor für die Schädigung der Darmflora. Das kann körperlicher Stress wie Hitze, Kälte oder Übermüdung sein, oder seelisch-geistiger Stress wie Dauerleistungsdruck oder eine seelische Belastung. Stress verringert die Anzahl nützlicher Bakterien. Außerdem spielt auch hier die Wechselwirkung zwischen Bauch- und Kopfhirn eine Rolle.
Die Darmflora wird durch Antibiotika, die immer auch die nützlichen Bakterien abtöten, sowie ein Aushungern der Bakterien bei Fastenkuren oder vollständigen Darmentleerungen für medizinische Eingriffe empfindlich gestört. Auch das Alter ist maßgeblich: Die Anzahl an Milchsäurebakterien nimmt mit dem Alter kontinuierlich ab.

Welche Bakterien enthält Omniflora?

Omniflora ist ein Probiotikum. Das heißt, es liefert gesundheitsfördernde, lebensfähige Mikroorganismen. Das sind hier körpereigene, milchsäureproduzierende Bakterien: Lactobacillus gasseri und Bifidobacterium longum. Sie überstehen die Magensäure und Verdauungssäfte des Dünndarms und siedeln sich im Dünn- und Dickdarm an.

Wie unterstützt Omniflora eine gesunde Darmflora? 

Die Milchsäurebakterien schaffen durch das saure Milieu eine lebensfeindliche Umgebung für schädliche Bakterien. Sie werden in ihrer Vermehrung gebremst. Eine Fehlbesiedelung wird zurückgedrängt. Das Gleichgewicht der Darmflora wird wiederhergestellt. Außerdem tragen die Milchsäurebakterien zum Training und so zur Stärkung des Abwehrsystems bei. Blähungen, Völlegefühl, Reizdarm, Durchfall und Verstopfung, die nicht auf ärztlich abzuklärende Grunderkrankungen zurückgehen, werden auf natürliche Weise gelindert.
Bei einer Behandlung mit Antibiotika empfiehlt sich eine begleitende Einnahme von Omniflora, die noch 2-4 Wochen über die Antibiotikatherapie hinausgeht.

Wie wird Omniflora dosiert und angewendet?

Falls nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene 3-mal täglich 1-2 Kapseln, Kinder ab dem vollendeten 1. Lebensjahr 1-2-mal täglich 1 Kapsel. Wenn die Beschwerden abgeklungen sind oder prophylaktisch zur Stärkung der Darmflora genügt täglich 1 Kapsel. Die Kapseln werden unzerkaut mit etwas Flüssigkeit zu den Mahlzeiten eingenommen. Bei Kindern kann die Kapsel geöffnet und in ein Getränk oder den Brei eingerührt werden. Die Einnahmedauer ist nicht beschränkt.

Kontraindikationen: Wann dürfen Sie Omniflora nicht anwenden?

Gegenanzeigen sind eine Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder andere Bestandteile des Präparats und akuter Durchfall mit hohem Fieber oder Blutbeimengungen (Arzt!). Kinder unter 1 Jahr sollten Omniflora nicht einnehmen. Bei Kindern bis zum vollendeten 2. Lebensjahr sollte vorher der Arzt konsultiert werden.
Wegen des nicht einschätzbaren Risikos einer generalisierten Besiedelung mit den Wirkstoffen, dürfen Patienten mit geschwächter Immunabwehr, z.B. bei HIV-Infektion, Organtransplantation, bösartigen Tumoren, Leukämie, Bestrahlung, Chemotherapie oder Langzeitdosierung mit Kortison Omniflora nicht einnehmen. Bei einer akuten Pankreatitis sollte vor der Einnahme von Omniflora der Arzt befragt werden. In der Schwangerschaft und Stillzeit wird Omniflora aufgrund mangelnder Studien nicht empfohlen.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

In seltenen Fällen sind Überempfindlichkeitsreaktionen möglich.

Welche Wechselwirkungen sind möglich?

Die gleichzeitige Einnahme von Antibiotika kann die Wirkung von Omniflora vermindern.