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Wissenswertes zu Blutzuckermessstreifen

Blutzuckermessstreifen in Kombination mit dem dazugehörigen Messgerät ermöglichen jederzeit die Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Typ-1-Diabetiker und Typ-2-Diabetiker, die unter Insulintherapie stehen, auch Schwangerschaftsdiabetikerinnen müssen ihren Blutzucker mehrmals täglich messen.

Nur so können sie die richtige Menge Insulin zuführen und gefährlichen Unterzucker oder eine Überzuckerung, die langfristig Folgeerkrankungen nach sich zieht, verhindern. Blutzuckermessstreifen können je nach Firma bei zwischen 2-4 und 30-40 Grad gelagert werden. Um ein präzises Messergebnis sicherzustellen, müssen die Messstäbchen in ihrem Behältnis, bei den angegebenen Temperaturen an einem trockenen Ort und nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nach Anbruch sollten sie innerhalb von 3 Monaten verwendet werden.

Was sind die Normalwerte für Blutzucker?

Der Normalwert für den Nüchternblutzucker nach 12 Stunden Fasten liegt bei unter 100mg/l (5,6 mmol/l), die erhöhten Werte mit Verdacht auf Diabetes bei 100-125 mg/l (5,6-7 mmol/l). Werte von höher als 126 mg/l (7 mmol) sprechen für eine Diabetes-Erkrankung.

Wann steigt der Blutzucker und was ist die Funktion von Insulin?

Nach dem Essen oder einem süßen Getränk ist es ganz normal, dass der Blutzucker ansteigt. Das ist das Signal für die Bauchspeicheldrüse, Insulin auszuschütten. Das Hormon bewirkt die Aufnahme von Glukose (Traubenzucker) aus dem Blut bevorzugt in die Leber- und Muskelzellen, um den Blutzuckerspiegel wieder auf das Normalmaß zu senken. Dazu dockt es an den Rezeptoren der Zellen an und ermöglicht, dass der Zucker durch die Zellmembran in das Zellinnere gelangt.

Was sind die Ursachen von krankhaft erhöhtem Blutzucker?

Beim Typ-1-Diabetes wird zu wenig oder kein Insulin produziert. Ursache ist eine chronische Entzündung der Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse auf der Basis eines Autoimmunprozesses. Beim Typ-2-Diabetes wird ausreichend Insulin produziert, aber die Körperzellen reagieren nicht mehr richtig darauf (Insulinresistenz). Der Blutzuckerspiegel kann trotz Insulin nicht genügend gesenkt werden. Ursachen sind in erster Linie genetische Faktoren und Übergewicht. Weitere mögliche Ursachen sind Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und Schwangerschaft.

Wer sollte regelmäßig seinen Blutzucker messen?

Diabetiker, die mit Insulin behandelt werden, müssen täglich mehrmals ihren Blutzucker messen. Ideal ist die Messung vor und nach dem Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie vor dem Schlafengehen. Auch in speziellen Situationen wie Stress oder Sport kann nur rechtzeitig reagiert werden, wenn die Blutzuckerschwankungen mit dem Messgerät getestet werden. Auch Typ-2-Diabetiker, die nicht insulinpflichtig sind, sollten regelmäßig, wenn auch in größeren Zeitabständen, ihren Blutzucker kontrollieren. Häufigkeit und Zeitpunkt wird vom Arzt festgelegt.

Wie läuft eine Blutzuckermessung ab?

Hände waschen: Zuerst werden die Hände mit warmem Wasser gewaschen. Die Wärme regt die Durchblutung an. Das Wasser entfernt eventuelle zucker- oder alkoholhaltige Substanzen. Nicht desinfizieren! Unterwegs ist das Waschen z.B. mit Wasser aus einer Trinkflasche möglich. Die Hände gut abtrocknen.
Messstreifen einsetzen: Dann wird der Messstreifen in das Messgerät eingesetzt, das sich dadurch einschaltet. Die meisten Messstreifen sind codefrei oder die Codierung findet automatisch statt. Nur bei wenigen Geräten muss bei Verwendung einer neuen Messstreifenpackung das Gerät codiert werden, was in der Gebrauchsanleitung erklärt wird.
Lanzette einsetzen und Piksen: Die Verschlusskappe der Stechhilfe wird abgenommen und eine neue Lanzette eingesetzt. Die Stechhilfe wird seitlich an der Fingerkuppe angesetzt und der Auslöser betätigt. Bei jeder Messung sollte eine andere Fingerkuppe verwendet werden. Alternativ kann auch das Blut am Handballen oder Unterarm gemessen werden, die jedoch weniger gut durchblutet sind und den Aufsatz einer Kappe auf das Gerät erfordert. Außerdem schlagen sich Änderungen des Blutzuckers nach speziellen Situationen wie Stress und Sport schneller an der Fingerkuppe nieder. Die Werte sind aktueller.
Blut auftragen: Der Teststreifen wird an den austretenden Blutstropfen gehalten und zwar so, dass das Blut aufgesaugt werden kann. Nicht verwischen!
Ergebnis aufschreiben: Notieren Sie Datum, Uhrzeit und Ergebnis in Ihr Blutzucker-Tagebuch. Fügen Sie an, wenn eine besondere Situation ausschlaggebend für eine größere Schwankung des Blutzuckerwerts sein könnte, wie abweichende Ernährung, Sport, Stress oder Krankheit. Auch Medikamente wie Vitamin C, Paracetamol, Acetylsalicylsäure und Heparin können das Messergebnis verfälschen.

Wie misst der Messstreifen den Blutzucker?

Das Blut wird über ein feines Röhrchen in eine Reaktionskammer angesogen. Sie enthält das Enzym Glukoseoxidase und eine Mediatorsubstanz. Das Enzym bewirkt zusammen mit dem Luftsauerstoff die Oxidation der Glukose im Testblut. Dabei wird Wasserstoff frei, der mit dem Luftsauerstoff zu Wasserstoffperoxid reagiert.
Im Messstreifen sind Platinelektroden, die in die Reaktionskammer hineinragen. Beim Einführen des Messstreifens ins Messgerät werden sie mit einer Spannungsquelle verbunden. Unter der Stromspannung zerfällt das Wasserstoffperoxid zu Wasserstoff, Sauerstoff und 2 Elektronen. Die Elektronen werden mithilfe der Mediatorsubstanz auf die negativ geladene Elektrode übertragen. Dadurch wird der Stromfluss zwischen den Elektroden geändert. Diese Änderung wird vom Messgerät gemessen und mithilfe einer Mikroprozessortechnologie in einen Zahlenwert umgewandelt. Seine Größe entspricht der Glukosekonzentration im Testblut.

Welche Arten von Blutzuckermessstreifen gibt es?

Zu jedem Blutzuckermessgerät können nur die passenden Messstreifen verwendet werden. Daher sollte man bei der Wahl des Messgeräts beide Faktoren beachten. Ein Kriterium könnte die Größe sein. Gerade älteren Diabetes-Patienten ist es wichtig, extra große Messstreifen zur Verfügung zu haben. Dreifarbige Messstreifen vereinfachen älteren und sehbehinderten Menschen das Auftragen des Bluts. Für wenige Geräte muss bei einer neuen Packung ein Code eingegeben werden. Die meisten Messstreifen sind code-frei. In weiteren Faktoren wie Menge des benötigten Bluts (0,5-0,6 µl), Messzeit (5 Sekunden), Messbereich (10-600 oder 800 ml/l) sowie Unempfindlichkeit gegenüber Temperatur und Medikamenten in der Umgebung unterscheiden sich die Messstreifen nur unwesentlich.