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Wissenswertes zu Astaxanthin

Bei Astaxanthin handelt es sich um einen natürlich vorkommenden, rot-violetten Farbstoff aus der Klasse der Carotinoide. Diese Farbstoffe, von denen es mehrere hundert gibt, sind unter anderem für die prächtige Farbenpalette der verschiedenen Gemüsesorten zuständig, etwa für die rote Farbe von Tomaten, das Gelb von Mais und die orangene Färbung von Karotten. 

Natürlicherweise kommt Astaxanthin vor allem in Algen vor. Tiere, die sich von diesen Algen ernähren und damit das Astaxanthin in ihren Organismen speichern, nehmen eine rosa bis rote Färbung an, z.B. Hummer, Krabben, Forellen, Lachse und auch Flamingos. Vor allem bei Lachsen konzentriert sich besonders viel Astaxanthin in den Muskeln; der Wirkstoff wird dafür verantwortlich gemacht, dass diese Fische besonders ausdauernd und kräftig genug sind, um dauerhaft gegen den Strom zu schwimmen.  

Synthetisch wird Astaxanthin aus einer bestimmten Alge gewonnen. Dem Stoff wird eine stark antioxidative Wirkung zugesprochen; er gilt als eine der stärksten derzeit verfügbaren Antioxidantien, so soll er etwa zehnmal effizienter wirken als z.B. Beta-Carotin. Astaxanthin wird in der Apotheke rezeptfrei als Nahrungsergänzungsmittel verkauft, als Arzneimittel ist es nicht zugelassen. Man erhält das Präparat in der Regel in Kapselform in verschiedenen Dosierungsstärken, teils auch in Kombination mit Vitaminen und anderen gesundheitsfördernden Stoffen. Zur geeigneten Dosierung sollte die Packungsbeilage gelesen oder der Arzt oder Apotheker befragt werden.

Die Wirkung von Astaxanthin

Als Antioxidans ist Astaxanthin in der Lage, Oxidationsprozesse im Körper zu verhindern. Diese entstehen durch sogenannte freie Radikale. Das sind aggressive Moleküle oder organische Verbindungen, in deren Struktur Elektronen fehlen, die sie ständig in anderen Molekülen bzw. Körperzellen suchen und finden. Das Vorgehen, bei dem die freien Radikale die ihnen fehlenden Elektronen aus den Körperzellen „rauben“, wird Oxidation, genannt. Durch die Reaktion der aggressiven Moleküle mit den „entrissenen“ Elektronen entstehen immer wieder neue freie Radikale, so dass eine gesundheitsschädliche Kettenreaktion im Körper entsteht, die auch „oxidativer Stress“ genannt wird. Dieser führt u.a. zu Alterungsescheinungen wie Falten oder einem Nachlassen der Muskelkraft und kann im schlimmsten Fall die Entstehung von Krebs mit begünstigen. Deshalb ist die Bekämpfung von freien Radikalen durch die sogenannten Antioxidantien von großer Bedeutung in der Gesundheitsvorsorge.

Bisher wurde Astaxanthin hauptsächlich bei Tieren getestet. Es wird vermutet, dass die Wirkung auf Menschen dieselbe ist wie auf Tiere; dies ist jedoch wissenschaftlich nicht belegt. Als Carotinoid und damit als antioxidativer Stoff kann Astaxanthin Zellschäden vorbeugen und die vorzeitige Zellalterung aufhalten. Es gibt Studien, die Hinweise darauf liefern, dass der Wirkstoff sogar schwere Zellschäden, die unter anderem möglicherweise zu Krebs führen, mindern kann.  

In weiteren Untersuchungen (an Tieren) zeigte sich, dass Astaxanthin auch entzündungshemmend und antiallergisch wirken kann. Die Wirkung erwies sich als ähnlich wie die Wirkung von Cortison und bekannten Antiallergenen, fiel jedoch schwächer aus. Zudem ergab sich, dass Astaxanthin möglicherweise spezifische Zellschädigungen bei Typ-2-Diabetikern vermindern kann. Auch zeigte der Stoff deutliche günstige Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, indem er die Gefäße erweiterte und damit den Blutdruck senkte, Funktionseinschränkungen des Herzens (z.B. bedingt durch verschiedene Herz-Kreislauferkrankungen) verlangsamte und Gefäßablagerungen zurückgehen ließ.

Weitere Astaxanthin-Studien ergaben u.a. eine schnellere Muskelregeneration nach Muskeltraining, eine stärkere Resistenz der Haut gegen UV-Strahlung sowie eine verbesserte Spermienqualität. 

In welchen Fällen wird die Einnahme von Astaxanthin empfohlen?

Da Astaxanthin kein Arzneimittel ist, wird es auch bei keinem speziellen medizinischen Anwendungsgebiet eingesetzt. Man kann es lediglich als Nahrungsergänzungsmittel zur Vorbeugung oder unterstützenden Behandlung der erwähnten Krankheitserscheinungen anwenden. Will man es bei schwereren Erkrankungen einnehmen, sollte dies in jedem Fall zunächst mit dem Arzt besprochen werden.

Astaxanthin ist im Körper sehr schlecht wasserlöslich, jedoch gut fettlöslich. Deshalb wird zur optimalen Verwertung des Wirkstoffs empfohlen, zusätzlich zur Einnahme ein fetthaltiges Nahrungsmittel zu verzehren, um die Aufnahme im Darm zu verbessern.

Welche Nebenwirkungen kann Astaxanthin mit sich bringen?

Es wurde eine klinische Studie am Menschen durchgeführt, in der sich zeigte, dass die Zufuhr von täglich sechs Milligramm Astaxanthin über acht Wochen hinweg sehr gut vertragen wurde.

Personen, die auf Krustentiere allergisch reagieren, sollten sich vergewissern, dass das im Präparat verwendete Astaxanthin nicht aus Krustentieren gewonnen wurde. In diesem Falle könnten Spuren dieser Tiere im Präparat zurückgeblieben sein und die entsprechenden allergischen Reaktionen auslösen.

Ansonsten sind bisher keine weiteren Nebenwirkungen von Astaxanthin bekannt. Dies schließt jedoch das mögliche Auftreten unerwünschter Wirkungen nicht aus; treten diese auf, sollten der Arzt oder auch der Apotheker darüber informiert werden.

Weitere Hinweise zur Anwendung von Astaxanthin

Zur Wirkung von Astaxanthin auf Kinder und Jugendliche sowie auf schwangere und stillende Frauen liegen bisher keine aussagekräftigen Untersuchungen vor. Daher sollten diese Personengruppen vor der Einnahme des Wirkstoffes sicherheitshalber den Kinderarzt bzw. Gynäkologen zu Rate ziehen.