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Wissenswertes zu ACC

ACC ist ein bekanntes Medikament des Herstellers Hexal und wird gegen festsitzenden Husten bei Erkältungen eingesetzt.

Der einzige Wirkstoff in ACC ist Acetylcystein, eine chemische Verbindung, die als Abkömmling der im menschlichen Körper vorkommenden Aminosäure Cystein synthetisch hergestellt wird. Als schleimlösendes Hustenmittel ist ACC seit vielen Jahrzehnten bewährt und anerkannt.

Bei Erkältungen bildet sich häufig zäher, festsitzender Schleim in den Bronchien. Dieser Schleim ist der ideale Nährboden für Viren und Bakterien. Die Viren, die eine Erkältung verursachen, dringen in die Bronchien ein, greifen die Schleimhaut an und lösen eine Entzündung aus. Zäher Bronchialschleim kann nur mühsam abgehustet werden. Husten ist aber grundsätzlich wünschenswert, da es sich dabei um einen Schutzreflex des Körpers handelt, mit dem u.a. Krankheitserreger aus den Atemwegen befördert werden. Daher ist ein hustenlösendes Medikament bei festsitzendem Schleim vonnöten.

So wirkt Acetylcystein

ACC hilft, den Bronchialschleim zu verflüssigen, so dass er auf natürlichem Weg – über den Husten – abtransportiert werden kann. Bei seinem Wirkstoff Acetylcystein handelt es sich nicht nur um einen effektiven Schleimlöser, sondern auch um ein antioxidatives Mittel, das den Körper entgiften kann. Das geschieht, indem Acetylcystein aggressive Sauerstoffmoleküle, sogenannte freie Radikale, abfängt und unschädlich macht. Die freien Radikalen entstehen im Rahmen der normalen Stoffwechselvorgänge im Organismus auch bei gesunden Menschen. Wenn die Atemwege jedoch durch äußere Einflüsse wie z.B. Erkältungserreger von freien Radikalen überflutet werden, ist die Immunabwehr überfordert und die bereits angegriffenen Atemwege können sich gegen die Angreifer kaum noch wehren.

Hier setzt die antioxidative Wirkung des Acetylcysteins an: Der Wirkstoff unterstützt das Glutathion-System, eines der wichtigsten körpereigenen Abwehrsysteme. Acetylcystein wird im Körper zu Glutathion verstoffwechselt, einem antioxidativen Zellbestandteil. Durch die Einnahme von Acetylcystein kann also mehr Glutathion im Körper gebildet werden, so dass freie Radikale leichter unschädlich gemacht werden können.

ACC ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich

ACC gibt es in mehreren Darreichungsformen und mit unterschiedlich hohem Wirkstoffgehalt. Zur Produktpalette gehören ACC Tabletten und Brausetabletten (jeweils mit 100 mg Acetylcystein), Saft und spezieller Kindersaft mit je 20 mg Acetylcystein und die höher dosierten Klassiker ACC akut Brausetabletten mit 200 mg oder 600 mg Acetylcystein. Zusätzlich gibt es noch ACC akut Z Brausetabletten mit 600 mg Acetylcystein und zusätzlich mit 12,5 mg Zink pro Brausetablette. Bei Kindern wendet man möglichst den Saft an, da er einen fruchtig-süßen Geschmack hat und daher von Kindern am besten angenommen wird.

Die ACC- und ACC akut-Brausetabletten und ebenso die ACC 100 mg Tabletten werden in Wasser aufgelöst und sind daher auch besonders gut verträglich. Die Brausetabletten haben zudem einen angenehmen Fruchtgeschmack. Tabletten und Brausetabletten werden je nach Dosierungsempfehlung und Altersstufe mehrmals täglich möglichst nach den Mahlzeiten eingenommen.

ACC Kindersaft ist eine gebrauchsfertige Lösung für Kinder ab zwei Jahren und hat einen feinen Kirschgeschmack. Er enthält weder Alkohol noch Zucker und Farbstoffe und ist mit Vitamin C versetzt. Nach dem Anbruch ist der Saft bei Zimmertemperatur 18 Tage haltbar. Der Kindersaft enthält 20 mg des Wirkstoffs Acetylcystein und ist mit Vitamin C versetzt. ACC Saft hat denselben Wirkstoffgehalt wie der Kindersaft und ist für Kinder und Erwachsene geeignet.

ACC akut 200 mg Hustenlöser kann von Erwachsenen und Kindern genommen werden. Jede Brausetablette enthält 200 mg Acetylcystein. ACC akut Junior Hustenlöser enthält 100 mg Acetylcystein je Brausetablette und ist wegen der niedrigeren Wirkstoffstärke gut für Kinder geeignet. Die Brausetabletten ACC akut 600 und ACC akut 600 Z sind wegen ihrer hohen Wirkstoffstärke besonders schnell und gut wirksam. Kinder unter 14 Jahren dürfen diese Präparate wegen der hohen Dosierung des Wirkstoffs allerdings nicht einnehmen.

Was bei der Einnahme von ACC zu beachten ist

ACC darf nicht eingenommen werden, wenn eine Allergie gegen Acetylcystein vorliegt.

In sehr seltenen Fällen wurde nach der Einnahme von ACC über schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom) berichtet. Daher sollte bei einem Auftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen im Zusammenhang mit der Einnahme von ACC unverzüglich ein Arzt zu Rate gezogen und die Einnahme von ACC beendet werden.

Asthma bronchiale-Patienten und Personen, die an einem Magen-/Darm-Geschwür litten oder aktuell leiden, sollten ACC nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen.

Bei Patienten mit vorliegender Histamin-Intoleranz sollte eine längerfristige Therapie mit ACC vermieden werden, da das Arzneimittel den Histaminstoffwechsel beeinflusst und zu unerwünschten Intoleranzerscheinungen wie Kopfschmerzen, Fließschnupfen und Juckreiz führen kann.

Bisher liegen keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung von Acetylcystein bei Schwangeren vor. Auch gibt es keine gesicherten Erkenntnisse darüber, ob und in welchem Maße Acetylcystein in die Muttermilch übergeht. Daher sollten schwangere und stillende Frauen ACC nur einnehmen, wenn ihr behandelnder Arzt dies für dringend notwendig hält.

Anwendung von ACC bei Kindern

Die Anwendung bei Kindern unter zwei Jahren sollte immer nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen, da für Säuglinge und Kleinkinder bisher keine aussagefähigen Daten zur Dosierung vorliegen.

Generell sollte vor der Einnahme von ACC – besonders in einer höheren Wirkstoffstärke – der Arzt oder Apotheker konsultiert werden oder zumindest die Packungsbeilage genau gelesen und die Anwendungshinweise befolgt werden.