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EMRA-MED Arzneimittel GmbH
PZN: 1239708 (rezeptfrei)
5,00 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
PZN: 1239708 (rezeptfrei)
Darreichung: Tabletten | Reimport
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Produktinformationen zu Thomapyrin

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

EMRA-MED Arzneimittel GmbH PZN: 1239708 (rezeptfrei) Tabletten, 20 Stück Reimport 5,00 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Darreichungsform: Tabletten Verordnungsart: rezeptfrei

Allgemeine Anwendungshinweise

****
Anwendungsgebiete: Entzündungen, Schmerzen, Kopfschmerzen, Fieber
Thomapyrin wird zur Behandlung leichter bis mittelstarker Schmerzen, sowie Fieber eingesetzt. Die Tabletten enthalten eine Wirkstoffkombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein. Aufgrund dieser Wirkstoffkombination kommt es zu einem verbreiterten Wirkungsspektrum gegenüber den Monosubstanzen. Die Acetylsalicylsäure wirkt fiebersenkend und entzündungshemmend, das Paracetamol zeigt zentrale schmerzstillende Wirkungsqualitäten und wirkt direkt auf das Temperaturzentrum. Das Coffein verstärkt die Wirkung der beiden anderen Wirkstoffe. Die Thomapyrin Schmerztabletten befreien schnell und verträglich von Kopfschmerzen und sorgen für einen klaren Kopf.

Pflichtangaben: Thomapyrin

Indikation

  • Das Präparat ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
  • Es wird angewendet für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei:
    • Akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Acetylsalicylsäure, Salicylate oder andere NSAIDs (bestimmte Mittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen), Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile sind
    • bei Magen- und Darmgeschwüren
    • bei schweren Leberfunktionsstörungen
    • bei schweren Nierenfunktionsstörungen
    • bei schwerer, nicht durch Medikamente einstellbarer Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche)
    • bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung
    • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen
    • in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft
    • von Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren.

Dosierung

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:
      • Einmaldosis
        • 1 - 2 Tabletten (entsprechend 250 - 500 mg Acetylsalicylsäure, 200 - 400 mg Paracetamol und 50 - 100 mg Coffein)
      • Maximaldosis pro Tag (24 Stunden)
        • 6 Tabletten (entsprechend 1500 mg Acetylsalicylsäure, 1200 mg Paracetamol und 300 mg Coffein)
    • Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) sollte nicht überschritten werden, und der zeitliche Abstand bis zur Anwendung der nächsten Tablette sollte 4 - 8 Stunden betragen.
  • Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nehmen Sie das Präparat ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 - 4 Tage ein.

 

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei einer Überdosierung können anfangs (1. Tag) Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Schläfrigkeit und ein allgemeines Krankheitsgefühl, aber auch Schwindel und Ohrenklingen, auftreten. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Leberschädigung bis hin zum Leberkoma am 3. Tag kommen.
    • Eine Überdosierung oder eine lang andauernde, chronische Anwendung kann zu schweren Leberschäden, ZNS-Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrenklingen, Seh- oder Hörstörungen oder Benommenheit sowie zu Eisenmangelanämie, Störungen des Säure-Basen-Haushaltes und zur Nierenschädigung führen.
    • Üblicherweise sind frühe Symptome einer akuten Coffeinvergiftung Zittern und Ruhelosigkeit. Vergiftungssymptome durch Coffein (Übelkeit, Erbrechen, verringerter Kaliumblutspiegel, Blutzuckeranstieg, zentralnervöse Symptome, Herz-Kreislauf-Reaktionen bis hin zu Myokardschäden) können zusätzlich auftreten bei Aufnahme großer Mengen in kurzer Zeit.
    • Als weitere mögliche Symptome einer akuten Vergiftung können Blutzuckerabfall (Hypoglykämie), Hautausschlag sowie Magen-Darm-Blutungen, Hyperventilation und Verwirrtheitszustände in Erscheinung treten. Bei schweren Vergiftungen können Delirien, Zittern, Schüttelkrämpfe, Atemnot, Schweißausbrüche, Flüssigkeitsverlust, Erhöhung der Körpertemperatur und Koma auftreten.
    • Ein erhöhtes Vergiftungsrisiko, bis hin zu tödlichem Ausgang, besteht für ältere Patienten, Kinder, Patienten mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholkonsum oder chronischer Fehlernährung sowie Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die zu einer Leberschädigung führen können.
    • Bei Verdacht einer Überdosierung verständigen Sie umgehend - auch bei vorübergehend nachlassenden Beschwerden - einen Arzt und unterlassen Sie jede weitere Medikamenteneinnahme.

 

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,
    • bei gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. Cumarinderivate, Heparin)
    • bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen)
    • bei einer Überempfindlichkeit (z. B. Hautreaktionen) gegen andere Entzündungshemmer/Antirheumatika (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma) oder andere allergene Stoffe
    • bei akuten, chronischen und wiederkehrenden Magen- oder Darmbeschwerden
    • bei Magen-Darm-Geschwüren in der Vergangenheit, Magen-Darm-Blutungen oder -Durchbrüchen
    • bei Nierenfunktionsstörungen oder vorgeschädigter Niere
    • bei Leberfunktionsstörungen (z. B. durch chronischen Alkoholmissbrauch oder Leberentzündungen)
    • bei Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel
    • bei Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
    • vor Opeationen
    • bei Schilddrüesenüberfuncktion (Hyperthyreose)
  • Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäuraeusscheidung. Bei vorbelasteten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
  • Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
  • Die häufigere Einnahme sollte ebenfalls vermieden werden bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Alkoholismus, Rheumatherapie, Dehydratation (starker Austrocknung des Körpers z. B. nach Durchfällen, hohen Außentemperaturen, exzessiver körperlicher Belastung mit starkem Schwitzen), chronisch zu niedrigem Blutdruck, schweren Verletzungen.
  • Bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. In solchen Fällen darf ohne eine ärztliche Beratung keine weitere Einnahme des Schmerzmittels erfolgen.
  • Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Diese Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
  • Das Arzneimittel kann die Anzeichen einer Infektion überdecken. Wenn während der Anwendung Zeichen einer Infektion (z. B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverzüglich der Arzt zurate gezogen werden.
  • Das Arzneimittel soll wegen des Anteils an Acetylsalicylsäure bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen, z. B. auch Windpocken, nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen, Kopfschmerzen oder Bewusstseinsbeeinträchtigungen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber u. U. lebensbedrohlichen Krankheit, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

 

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Schwangerschaft

  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel soll während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da die Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinträchtigt werden kann.
    • Sie sollten daher während des 1. und 2. Schwangerschaftsdrittels das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder Zahnarzt und nur in der geringsten wirksamen Dosis und für die kürzestmögliche Zeit einnehmen, da es Hinweise auf ein erhöhtes Risiko von Fehlgeburten und Missbildungen gibt. Das Gleiche gilt auch für Frauen mit Kinderwunsch.
    • In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft sowie während der Geburt darf das Arzneimittel nicht angewendet werden, da ein erhöhtes Risiko von Komplikationen für Mutter und Kind besteht.
    • Hinweis:
      • Wird während der Einnahme des Präparates eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu informieren.
  • Stillzeit
    • Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über.
    • Das Befinden und Verhalten des Säuglings können durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden.
    • Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.
    • Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden.
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

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Kundenbewertung zu Thomapyrin

Produktbewertungen
29.11.2012

Produktbewertung vom

Wirkmechanismus Acetylsalicylsäure hat analgetische, antipyretische, antiphlogistische und thrombozyten aggregationshemmende Wirkung, da die Prostaglandinsynthese gehemmt wird. Paracetamol wirkt gut analgetisch und antipyretisch jedoch nicht antiphlogistisch. Die Kombination Acetylsalicylsäure und Paracetamol zeichnet sich durch eine Wirkungserhöhung von mindestens 40% gegenüber Monotherapie aus. Daher ist eine Kombinationstherapie durch z.B. Thomapyrin eine gute Alternative. Suchtgefahr besteht bei Medikamenten immer. An Coffeinzusätzen liegt das nicht.

Produktbewertungen
27.05.2010

Produktbewertung vom

Ich nehm die nicht, obwohl sie sehr gut helfen. Hab einen Bekannten, der regelrecht süchtig nach Thomapyrin geworden ist, evt. wegen dem Coffein? Lieber nur eine Substanz.

Produktbewertungen
08.04.2010

Produktbewertung vom

Ja das einem flau wird, kenne ich auch von den Thomapyrin. Aber nur wenn ich sie auf nüchternen Magen nehme. Ansonsten hilft das Mittel perfekt. Schnell und zuverlässig. Ich weiß, dass überall empfohlen wird, keine Kombipräparate zu nehmen, und nichts mit Coffein, aber ich nehme nicht jeden Tag Schmerzmittel, und wenn ich mal richtig starke Kopfschmerzen habe, dann will ich einfach, dass ich ganz schnell wieder schmerzfrei bin. Dafür hat sich einfach Thomapyrin am besten bewährt. Nur für abends würde ich es auch nicht empfehlen, weil ja eben Coffein drin ist. Dann lieber ne einfache Ibu oder so. Morgens nach dem Frühstück an solchen Tagen wo es einem dreckig geht, ist toll. Schnelle Wirkung, hält auch lange vor.

Produktbewertungen
11.02.2009

Produktbewertung vom

Mein Vater hat sehr viel mit Kopfschmerzen zu tun und ihm helfen da Thomapyrin immer gut. Ich selbst vertrage sie nicht so gut, mir wird immer flau im Magen wenn ich mal eine Schmerztablette brauche. Jetzt habe ich meinem Vater Thomapyrin aus meiner Versandapotheke mitbestellt, kosten sie nur die Hälfte, frage mich ja manchmal wie das kommt das die im Internet so billig sein können.Mein Vater sollte aber auch mal zum Arzt gehen und sich mal richtig auf den Kopf stellen lassen, damit er mal weis woher die Kopfschmerzen eigentlich immer kommen, ich meine auch wenn die Thomapyrin ihm helfen ist das ja noch lange keine Heilung und man sollte ja schon auch wissen woher das kommt.

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