Terbinafin STADA 125mg Tabletten (14 Stück)
Terbinafin STADA 125mg Tabletten (14 Stück) im Preisvergleich
Preisvergleich Terbinafin STADA 125mg Tabletten (14 Stück) Angebote (0)
Keine Angebote
Terbinafin STADA 125mg Tabletten (14 Stück) wird derzeit von keiner Versandapotheke auf apomio.de angeboten.
Weitere Produkte zu Terbinafin gegen Haut- und Nagelpilze
Pflichtangaben: Terbinafin STADA 125mg Tabletten
Indikation
- Das Arzneimittel ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen der Haut und der Nägel.
- Es wird angewendet
- zur Behandlung von Terbinafin-empfindlichen Pilzinfektionen wie Hautpilzerkrankung des Körpers (Tinea corporis), der Unterschenkel (Tinea cruris) und der Füße (Tinea pedis) (verursacht durch Dermatophyten), wenn diese infolge Lokalisation, Schwere oder Ausdehnung der Infektion für notwendig erachtet wird
- zur Behandlung von Terbinafin-empfindlichen Pilzinfektionen der Nägel, verursacht durch Dermatophyten.
Kontraindikation
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei
- Überempfindlichkeit gegen Terbinafin oder einen der sonstigen Bestandteile,
- schwerer Leberfunktionsstörung
- schwerer Nierenfunktionsstörung.
Dosierung
- Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
- Erwachsene: Einmal täglich 250 mg
- Die Dauer der Behandlung hängt vom Anwendungsgebiet und der Schwere der Infektion ab.
- Hautinfektionen: Die mittlere Dauer der Behandlung bei Fußpilzerkrankung (Tinea pedis), Pilzerkrankung des Körpers (Tinea corporis) und Pilzerkrankungen des Unterschenkels (Tinea cruris) beträgt 2-4 Wochen.
Bei Tinea pedis (Pilzerkrankung zwischen den Zehen, an den Fußsohlen/Mokassintyp) kann die empfohlene Behandlungsdauer bis zu 6 Wochen betragen. - Infektion der Nägel (Onychomykose): Die Dauer der Behandlung (Finger und Zehennägel) beträgt bei der Mehrzahl der Patienten zwischen 6 Wochen und 3 Monaten. Bei der Behandlung von Infektionen der Zehennägel sind in der Regel 3 Monate ausreichend; bei einigen Patienten kann jedoch eine Behandlungsdauer von 6 Monaten oder länger erforderlich sein. Geringes Nagelwachstum während der ersten Behandlungswochen kann ein Hinweis für die Notwendigkeit einer längeren Therapie sein.
- Der vollständige Rückgang der Anzeichen und Symptome der Infektion kann erst einige Wochen nach der Behandlung eintreten und ist erst einige Monate nach Abschluss der Behandlung zu beobachten, da der gesunde Nagel einige Zeit für das Nachwachsen benötigt.
- Ältere Patienten: Es sind keine Dosisanpassungen erforderlich. Eine mögliche Leber- oder Nierenfunktionsstörung sollte berücksichtigt werden.
- Nierenfunktionsstörung: Patienten mit Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance [Grad der Nierenfunktion] unter 50 ml/min oder Serumkreatinin über 300 Mikromol/l) erhalten die halbe Dosis.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
- Überdosierungen (bis zu 5 g) können zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch und Schwindel führen. In diesem Fall sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, der dann über die weiteren erforderlichen Maßnahmen entscheiden wird.
- Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Behandlung wie von Ihrem Arzt verordnet fort.
- Ein Abbrechen der Therapie sollte nur nach vorheriger Absprache mit Ihrem Arzt erfolgen. War dies nicht möglich, sollten Sie Ihren Arzt unverzüglich darüber informieren, damit er mit Ihnen über das weitere Vorgehen entscheiden kann.
Patientenhinweise
- Wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, informieren Sie bitte Ihren Arzt, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
- Leberfunktionsstörung:
- Selten wurde über Fälle von Gallestauung und Leberentzündung berichtet. Diese traten meist innerhalb der ersten beiden Behandlungsmonate auf.
- Wenn bei Ihnen Anzeichen oder Symptome vorliegen, die auf eine Leberfunktionsstörung hinweisen wie Juckreiz, unerklärliche andauernde Übelkeit, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Gelbsucht, Erbrechen, Mattigkeit, Bauchschmerzen, dunkler Urin oder blasser Stuhl, muss überprüft werden, ob diese Symptome durch die Leber verursacht werden und die Therapie mit Terbinafin sofort abgebrochen werden.
- Bei vorbestehender Lebererkrankung wird die Anwendung von Terbinafin nicht empfohlen.
- Nierenfunktionsstörung
- Die Behandlung ist mit einer niedrigeren Dosierung zu beginnen.
- Infolge der Hemmung des Enzyms CYP2D6 durch Terbinafin besteht das Risiko einer Wechselwirkung mit trizyklischen Antidepressiva, Betablockern, selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern und Monoaminoxidase-Hemmern, Typ B.
- Sie müssen unverzüglich einen Arzt aufsuchen falls folgende Symptome auftreten: Hohes Fieber oder Halsentzündung, Juckreiz, Hautveränderungen oder Hautveränderungen mit Beteiligung der Schleimhäute.
- Terbinafin sollte bei Patienten mit Schuppenflechte (Psoriasis) nur mit Vorsicht angewendet werden, da sehr seltene Fälle einer Verschlechterung der Schuppenflechte (Psoriasis) berichtet wurden.
- Oral angewendetes Terbinafin ist bei Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) und Pilzerkrankungen der Scheide (vaginaler Candidiasis) nicht wirksam.
- Da die Erfahrungen mit der Anwendung von Terbinafin bei Kindern begrenzt sind, wird die Anwendung nicht empfohlen.
- Eine mögliche Leber- oder Nierenfunktionsstörung sollte bei älteren Patienten berücksichtigt werden.
- Terbinafin hat keinen oder vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.
- Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Schwangerschaft
- Schwangerschaft: Es liegen keine hinreichenden Daten zur Anwendung von Terbinafin bei schwangeren Frauen vor. Sie dürfen daher das Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt hält es für eindeutig erforderlich.
- Stillzeit: Terbinafin, der Wirkstoff des Arzneimittels, geht in die Muttermilch über. Sie sollen daher das Arzneimittel nicht in der Stillzeit einnehmen. Falls eine Behandlung erforderlich ist, sollen Sie abstillen.
Zuletzt angesehene Produkte
Fragen zu Terbinafin STADA 125mg Tabletten
Fragen zu Terbinafin STADA 125mg Tabletten
Du hast Fragen? Dann kannst Du sie hier an unsere Experten stellen. Wir freuen uns auf Deine Nachricht.
Beantwortet von
Apomio Redaktionsteam
Sei der/die Erste, der/die eine Frage zu Terbinafin STADA 125mg Tabletten stellt.
Kundenbewertung zu Terbinafin STADA 125mg Tabletten
Leider konnten wir keine Rezension zu deiner Anfrage finden.
Das könnte dich auch interessieren
Pilzinfektionen im Winter: Warum geschlossene Schuhe das Risiko erhöhen
Inhaltsverzeichnis Die wichtigsten Punkte im Überblick Warum Pilzinfektionen im Winter häufiger auftreten Wie geschlossene Schuhe das Pilzwachstum fördern Die Rolle von Schweiß und Fe...
Soor: Wenn ein Hefepilz Überhand bekommt
Egal ob weißer Belag auf den Schleimhäuten oder eine Rötung in Hautfalten oder dem Windelbereich: Der Pilz Candida albicans kann die Ursache für die Beschwerden sein. Normalerweise unterdrückt das Imm...
Juckreiz, Schuppen und Rötung: So äußert sich ein Hautpilz
Es juckt, es brennt es ist rot: Das sind die typischen Symptome einer Pilzinfektion. Beim Thema Hautpilz denken viele sofort an Fußpilz, doch Hefe-, Faden- und Schimmelpilze können auch andere Körpers...