Lactulose-Hemopharm Sirup (500 ml)

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Hersteller: Hemopharm GmbH
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Produktinformationen zu Lactulose-Hemopharm Sirup

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

Hemopharm GmbH PZN: 4637639 (rezeptfrei) 500 ml
Verordnungsart: rezeptfrei

Pflichtangaben: Lactulose-Hemopharm Sirup

Indikation

  • Das Präparat ist ein Abführmittel; Leber- und Darmtherapeutikum
  • Das Arzneimittel wird angewendet
    • bei Verstopfung, die durch ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen nicht ausreichend beeinflusst werden kann
    • bei Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern
    • zur Vorbeugung und Behandlung bei portokavaler Enzephalopathie (d.h. Störungen der Gehirnfunktion infolge chronischer Lebererkrankungen, besonders bei Leberzirrhose).

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf NICHT eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Lactulose oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind
    • wenn Sie Beschwerden wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber haben Dies können Anzeichen einer ernsten Erkrankung, wie z.B. Darmverschluss (Ileus) oder Entzündungen im Magen-Darm-Bereich sein. Bei solchen Beschwerden sollten Sie unverzüglich ärztlichen Rat suchen.

Dosierung

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Bedenken Sie auch, dass es nach Einnahme der angegebenen Dosen des Präparates einer geraumen, oft von Patient zu Patient unterschiedlichen Zeit bedarf, bis sich die erwünschte Wirkung zeigt. So kann die abführende Wirkung des Arzneimittels bereits nach 2 bis 10 Stunden eintreten, es können aber auch 1 bis 2 Tage bis zum ersten Stuhlgang vergehen, besonders bei noch ungenügender Dosierung.
  • Das Präparat muss je nach Anwendungsgebiet unterschiedlich dosiert werden. Die hier angegebenen Dosierungen können nur der Orientierung dienen und müssen gegebenenfalls verändert werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Bei Verstopfung
      • Erwachsene
        • 1 bis 2-mal täglich 5 - 10 g (entsprechend 7,5 - 15 ml)
      • Kinder
        • 1 bis 2-mal täglich 3 - 6 g (entsprechend 4,5 - 9 ml)
      • Gerade zu Beginn der Behandlung einer Verstopfung sind häufig größere Dosen des Arzneimittels erforderlich. Im Allgemeinen kann diese etwas höhere Anfangsdosis nach 3 - 4 Tagen vermindert werden.
    • Bei portokavaler Enzephalopathie, d.h. bei Beeinträchtigung der Hirnfunktion im Rahmen einer Lebererkrankung
      • Erwachsene
        • Zu Beginn der Behandlung einer portokavalen Enzephalopathie sollten Erwachsene 3 bis 4-mal täglich 5 - 10 g (entsprechend 7,5 - 15 ml) einnehmen.
        • Anschließend sollte die Dosis langsam und vorsichtig auf 3 bis 4 mal täglich 20 - 30 g ( entsprechend 30 - 45 ml) gesteigert werden. Das Ziel sollte dabei die Entleerung von zwei bis drei weichen Stühlen pro Tag sein.
      • Kinder
        • Für die Anwendung bei Kindern sind keine Angaben vorhanden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Entwicklung des jeweiligen Krankheitsbildes.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wurde das Arzneimittel in zu großen Mengen eingenommen, können Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle und Verluste an Wasser und Elektrolyten (vor allem von Kalium und Natrium) auftreten, die gegebenenfalls durch eine medikamentöse Therapie ausgeglichen werden müssen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei einer Überdosierung solche Beschwerden auftreten. Dieser wird dann auch über eventuell einzuleitende Behandlungsmaßnahmen entscheiden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Auch bei richtiger Einnahme der empfohlenen Dosis kann es einige Zeit dauern, bis sich die gewünschte Wirkung einstellt.
    • Sollten Sie zu wenig eingenommen haben, so kann sich die Zeit bis zum Wirkungseintritt verlängern; der Behandlungserfolg kann dann aber auch ganz ausbleiben.
    • Haben Sie einmal die Einnahme einer Dosis des Arzneimittels vergessen, fahren Sie bitte mit der Therapie wie empfohlen fort, ohne selbstständig die Dosis zu erhöhen! In Zweifelsfällen fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat!

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Unterbrechen Sie die Behandlung mit dem Präparat oder beenden Sie die Einnahme vorzeitig, so müssen Sie damit rechnen, dass sich die gewünschte Wirkung nicht einstellt bzw. das Krankheitsbild sich wieder verschlechtert. Nehmen Sie deshalb bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Behandlung beenden oder unterbrechen wollen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
    • Bei Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes (Salzverluste) sollte das Präparat nicht eingenommen werden.
    • Leiden Sie bereits längere Zeit unter Verstopfung, so sollten Sie sich vor Beginn einer Therapie mit dem Arzneimittel von Ihrem Arzt beraten und untersuchen lassen, denn chronische Störungen bzw. Beeinträchtigungen des Stuhlganges können Anzeichen einer ernsteren Erkrankung sein!
  • Kinder
    • Da bei Säuglingen und Kleinkindern eine vererbte Fruktose-Unverträglichkeit möglicherweise noch nicht erkannt wurde, sollten diese das Präparat erst nach Rücksprache mit einem Arzt erhalten.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel hat keine nachteiligen Auswirkungen auf die Wahrnehmung, die Urteilskraft sowie das Reaktionsvermögen.

Schwangerschaft

  • Schädliche Wirkungen von Lactulose bei Einnahme während der Schwangerschaft und Stillzeit sind nicht bekannt. Lactulose kann auch während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden.

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Produktbewertungen
16.08.2008

Produktbewertung vom

Mein Entschluss stand fest: Ich wollte endlich abnehmen. Da ich von irgendwelchen Diätmitteln nichts halte, habe ich meine Ernährung komplett umgestellt. Viel Obst und Gemüse, viel trinken usw. Anfangs hatte ich das Problem, dass ich verstopft war. Mein Körper hat einfach gestreikt. Um Abhilfe zu schaffen, habe ich verschiedene Internetapotheken besucht und mich schlau gemacht. Entschieden habe ich mich für Lactulose-Hemopharm Sirup, dass ich dann auch sofort bestellt habe. Die Dosierung haben laut Beipackzettel eingehalten und schon nach einem Tag spürte ich eine deutliche Linderung.

Produktbewertungen
15.08.2008

Produktbewertung vom

Nach einer Operation und vielen Medikamenten litt ich unter schwerer Verstopfung. Ich habe zuerst die Ernährung auf ballaststoffreiche Kost umgestellt, viel Obst und Gemüse gegessen , Vollkorngerichte und auf Fleisch habe ich ganz verzichtet. Dazu habe ich viel getrunken, aber die Verdauung kam nicht so richtig in Schwung. In der Apotheke ließ ich mich beraten und kaufte Lactulose-Hemopharm Sirup. Seitdem ich das nehme, ist meine Verdauung wieder normal, die gesunde Ernährung habe ich seither beibehalten.

Produktbewertungen
13.08.2008

Produktbewertung vom

Ich war vor einigen Monaten ziemlich eingespannt, beruflich wie privat. Dadurch kam unregelmäßiges Essen und ich habe zuwenig getrunken. Kurz: Ich hatte keine Zeit für nichts. Nach ein paar Tagen hatte ich ein Vollgefühl, wie ich es vorher noch nie hatte. Der Bauch war ganz fest und ich fühlte mich unwohl. Dabei fiel mir auf, dass ich kaum Stuhlgang gehabt hatte. Ich habe dann versucht, den Zustand mit Vollkornbrot und anderen Ballaststoffen in den Griff zu bekommen, leider ohne Erfolg. Ich bin dann in die Apotheke, um mir ein Hilfsmittel zu holen. Der Apotheker riet mir zu Lactulose. Ich habe es nach Vorschrift eingenommen und es hat super geholfen. Nun bin ich auf der Hut, auch wenn es hektisch wird, damit diese Situation gar nicht mehr entsteht.

Produktbewertungen
10.08.2008

Produktbewertung vom

Ich habe ein Baby, dass 6 Monate alt ist. Leider hat die Kleine Probleme mit ihrer Verdauung. Hatte sie immer schon. Als schonende Verdauungshilfe gebe ich ihr Lactulose-Hemopharm Sirup von Hemopharm. Lactulose Sirup ist ein sanftes Mittel, bestehend aus Galactose, Fructose und als Hauptbestandteil Lactulose. Es reizt nicht den Darm und macht nicht abhängig wie viele Abführmittel. Außerdem schmeckt es leicht süß und wird daher gerne von meiner Kleinen im Abendfläschchen genommen.

Produktbewertungen
10.08.2008

Produktbewertung vom

Wer jemals unter einer Salomellenvergiftung gelitten hat, weiß wie schlecht es einem dabei geht. Ein normaler Magendarminfekt ist ja schon unangenehm genug, aber bei einer Salomelleninfektion geht einem wirklich übelst. Ich habe wiklich sehr gelitten und man versucht ja sie so schnell wie möglich loszuwerden. Ich habe Lactulose-Hemopharm Sirup genommen. Aufgrund der Vergärung der Lactulose duch die Darmbakterien wird duch die entstehenden Säuren die Peristaltik angeregt. Lactulose ist jedoch nicht mit Lactose(Milchzucker) zu verwechseln, obwohl es daraus gewonnen wird. Lactose ist ein natürlicher Zweifachzucker, der sich aus Galactose und Glucose zusammensetzt. Lactulose hingegen ist ein synthetischer Zweifachzucker, der aus Lactose gewonnen wird. Lactose kann vom Körper verwertet werden, Lactulose jedoch nicht. Daher nimmt anhand der Bindung von Wasser das Darmvolumen zu und führt zu einem weichen Stuhl und sorgt dafür das die Salmonellen ausgeschieden werden.

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