Enteroplant (100 Stück)
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Pflichtangaben: Enteroplant
Indikation
- Das Präparat ist ein pflanzliches Arzneimittel bei Verdauungsstörungen.
- Das Arzneimittel wird angewendet bei
- dyspeptischen Beschwerden, besonders mit leichten Krämpfen im Magen-Darm-Bereich, Blähungen, Völlegefühl.
- Magen- und Darmbeschwerden können Anzeichen von Erkrankungen sein, die einer ärztlichen Abklärung und Behandlung bedürfen; daher wird bei Beschwerden, die länger als 1 Woche andauern oder periodisch wiederkehren, die Rücksprache mit dem Arzt empfohlen.
Kontraindikation
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Pfefferminz, Kümmel, andere Doldengewächse oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels, bei Verschluss der Gallenwege, Gallenblasenentzündungen und schweren Leberschäden.
Dosierung
- Nehmen Sie das Präparat immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
- Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahre nehmen 2-mal täglich 1 Kapsel ein.
- Die Kapseln werden unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) ca. 30 Minuten vor den Mahlzeiten, am besten morgens und mittags, eingenommen.
- Die Dauer der Anwendung des Arzneimittels ist im Allgemeinen zeitlich nicht begrenzt. Bei Beschwerden, die länger als 1 Woche andauern oder periodisch wiederkehren, wird die Rücksprache mit dem Arzt empfohlen.
- Bitte sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Präparates zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten:
- Von dem Präparat sollen pro Tag nicht mehr eingenommen werden, als in der Dosierungsanleitung angegeben oder vom Arzt verordnet. Wenn Sie versehentlich eine oder zwei Kapseln mehr als vorgesehen eingenommen haben, so hat dies in der Regel keine nachteiligen Folgen. Die Einnahme von deutlich darüber hinausgehenden Mengen kann jedoch erhebliche Beschwerden (z. B. Erbrechen, Bauchschmerzen, Benommenheit, Störungen der Herztätigkeit) hervorrufen. In diesem Falle, auch wenn noch keine Symptome aufgetreten sind, sollten Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen. Dies gilt insbesondere, wenn ein kleines Kind größere Mengen des Präparates verschluckt hat. Milch oder alkoholische Gertränke sollten im Fall einer Überdosierung nicht getrunken werden, da diese die Aufnahme der Wirkstoffe des Präparates in das Blut fördern können.
- Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben:
- Wenn Sie einmal vergessen haben, das Präparat einzunehmen, oder zu wenig des Arzneimittels eingenommen haben, setzen Sie bitte beim nächsten Mal die Einnahme des Präparates, wie in der Dosierungsanleitung beschreiben, fort.
Patientenhinweise
- Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
- bei Gallensteinleiden: erst nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden.
- Dieses Arzneimittel enthält Sorbitol. Bitte nehmen Sie daher das Präparat erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
- Kinder
- Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichend dokumentierten Untersuchungen vor. Es soll daher bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Aus der verbreiteten Anwendung von Kümmel in Lebens- und Genussmitteln sowie von Minzöl und Pfefferminzöl als Geschmacksstoff und aus orientierenden experimentellen Untersuchungen haben sich bisher keine Anhaltspunkte für Risiken in Schwangerschaft und Stillzeit ergeben.
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
- Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Schwangerschaft
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Aus der verbreiteten Anwendung von Kümmel in Lebens- und Genussmitteln sowie von Minzöl und Pfefferminzöl als Geschmacksstoff und aus orientierenden experimentellen Untersuchungen haben sich bisher keine Anhaltspunkte für Risiken in Schwangerschaft und Stillzeit ergeben.
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