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Aristo Pharma GmbH
PZN: 6964791 (rezeptfrei)
3,95 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Hersteller: Aristo Pharma GmbH
PZN: 6964791 (rezeptfrei)
Darreichung: Rektalkapseln
Anwendungsgebiete:
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Produktinformationen zu EMESAN K

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

Aristo Pharma GmbH PZN: 6964791 (rezeptfrei) Rektalkapseln, 5 Stück 3,95 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Darreichungsform: Rektalkapseln Verordnungsart: rezeptfrei

Allgemeine Anwendungshinweise

****
Anwendungsgebiete: Erbrechen, Reisekrankheit
Die Emasan K Kinderzäpfchen enthalten unter anderem Diphenhydramin und Diphenhydramin hydrochlorid. Die Kombination der sorgfältig aufeinander abgestimmten Inhaltsstoffe kann hervorragend zur Behandlung und Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen eingesetzt werden. Sie wirkt auf das Brechzentrum im Gehirn und beruhigt Magen- und Darmbewegungen zuverlässig. Die Emasan K Kinderzäpfchen sind sehr gut verträglich und sorgen für eine rasche und zuverlässig Wirkung über mehrere Stunden.

Pflichtangaben: EMESAN K

Indikation

  • Diese Kinderzäpfchen enthalten ein Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen aus der Gruppe der H1-Antihistaminika.
  • Sie werden angewendet zur Vorbeugung und symptomatischen Behandlung von Übelkeit und Erbrechen unterschiedlicher Ursache, insbesondere bei Reisekrankheit.
  • Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
    • wenn Sie allergisch gegen Diphenhydraminhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
    • bei akutem Asthma;
    • bei grünem Star (Engwinkelglaukom);
    • bei bestimmten Geschwülsten des Nebennierenmarks (Phäochromocytom);
    • bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse mit Restharnbildung;
    • bei Epilepsie;
    • bei Kalium- oder Magnesiummangel;
    • bei verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie);
    • bei bestimmten Herzerkrankungen (angeborenes QT-Syndrom oder anderen klinisch bedeutsamen Herzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien);
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern oder zu einer Hypokaliämie führen;
    • bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol oder sogenannten "MAO-Hemmern" (Mittel zur Behandlung von Depressionen) sowie
    • während der Schwangerschaft und Stillzeit.
  • Kleinkinder mit einem Körpergewicht unter 8 kg sollen nicht mit diesem Präparat behandelt werden.

Dosierung

  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Überdosierung mit Diphenhydraminhydrochlorid, dem Wirkstoff dieser Kinderzäpfchen, kann insbesondere bei Kindern unter 3 Jahren lebensbedrohlich sein und muss deshalb insbesondere in dieser Altersgruppe unter allen Umständenvermieden werden. Geben Sie Ihrem Kleinkind daher nie mehr als 3 mg/kg Körpergewicht in 24 Stunden.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Körpergewicht: Kleinkinder mit 8 bis 16 kg
      • Einzeldosis in Anzahl der Rektalkapseln: 1 Rektalkapsel (entsprechend 20 mg Diphenhydraminhydrochlorid)
      • Maximale Tagesgesamtdosis in Anzahl der Rektalkapseln: 1 Rektalkapseln (entsprechend 20 mg Diphenhydraminhydrochlorid)
    • Körpergewicht: Kleinkinder mit 16 bis 21 kg
      • Einzeldosis in Anzahl der Rektalkapseln: 1 Rektalkapsel (entsprechend 20 mg Diphenhydraminhydrochlorid)
      • Maximale Tagesgesamtdosis in Anzahl der Rektalkapseln: 2 Rektalkapseln (entsprechend 40 mg Diphenhydraminhydrochlorid)
    • Körpergewicht: Kinder mit >/= 21 kg
      • Einzeldosis in Anzahl der Rektalkapseln: 1 Rektalkapsel (entsprechend 20 mg Diphenhydraminhydrochlorid)
      • Maximale Tagesgesamtdosis in Anzahl der Rektalkapseln: 3 Rektalkapseln (entsprechend 60 mg Diphenhydraminhydrochlorid)
  • Besondere Patientengruppen
    • Geschwächte Kinder und Kinder mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion sollten niedrigere Dosen, als oben angegeben, erhalten.
    • Zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen sollte zunächst eine Rektalkapsel pro Tag angewendet werden. Beim Auftreten akuter Symptome kann die Dosis auf maximal 2 Rektalkapseln pro Tag (Kinder 3 bis 6 Jahre) bzw. bis maximal 3 Rektalkapseln pro Tag (Kinder ab 6 Jahre) erhöht werden, wobei ein Zeitabstand von mindestens 4-6 Stunden zwischen den einzelnen Dosen eingehalten werden sollte.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Behandlung mit dem Arzneimittel sollte so kurz wie möglich sein. Bei Fortbestehen der Beschwerden suchen Sie bitte unverzüglich einen Arzt auf.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels angewendet haben, als Sie sollten
    • Überdosierungen mit Diphenhydramin können gefährlich sein - insbesondere für Kinder und Kleinkinder. Aus diesem Grunde ist bei Verdacht einer Überdosierung oder Vergiftung sofort ein Arzt zu informieren (z. B. Vergiftungsnotruf)!
    • Überdosierungen mit Diphenhydramin äußern sich in erster Linie abhängig von der aufgenommenen Menge - durch Störungen des Zentralnervensystems (Verwirrung, Erregungszustände bis hin zu Krampfanfällen, Bewusstseinseintrübung bis hin zum Koma, Atemstörungen bis Atemstillstand) und des Herz-Kreislauf-Systems bis hin zum Herzstillstand. Insbesondere bei Kindern können die erregenden ZNS-Effekte im Vordergrund stehen.
    • Außerdem können gesteigerte Muskelreflexe, Fieber, trockene Schleimhäute, Sehstörungen, Verstopfung und Störungen der Harnausscheidung auftreten.
    • Auch Rhabdomyolysen (schwere Muskelschädigungen) sind beobachtet worden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie die Kinderzäpfchen anwenden.
    • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich, wenn Sie unter einer der folgenden Erkrankungen leiden:
      • eingeschränkter Leberfunktion;
      • eingeschränkter Nierenfunktion;
      • chronischen Lungenerkrankungen oder Asthma;
      • bestimmten Magenfunktionsstörungen (Pylorusstenose oder Achalasie der Kardia).
    • Vor Beginn einer Behandlung mit Diphenhydraminhydrochlorid sollten gegebenenfalls spezifisch zu behandelnde Ursachen der vorliegenden Krankheit abgeklärt werden.
    • Toleranzentwicklung
      • Nach wiederholter Anwendung der Kinderzäpfchen über einen längeren Zeitraum kann es zu einem Verlust an Wirksamkeit (Toleranz) kommen.
    • Abhängigkeit
      • Die Anwendung des Wirkstoffes Diphenhydraminhydrochlorid (enthalten in diesen Kinderzäpfchen) kann zur Entwicklung von körperlicher und seelischer Abhängigkeit führen. Das Risiko einer Abhängigkeit steigt mit der Dosis und der Dauer der Behandlung.
      • Auch bei Patienten mit Alkohol-, Arzneimittel- oder Drogenabhängigkeit in der Vorgeschichte ist dieses Risiko erhöht.
    • Kinder
      • Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern bis 3 Jahren kann es unter den Kinderzäpfchen zu schweren Nebenwirkungen wie zum Beispiel Krampfanfällen kommen.
      • Die Indikation zur Behandlung sollte daher bei dieser Patientengruppe streng gestellt werden. Kleinkinder mit einfacher Magendarmgrippe oder fiebrigen Infekten sollten nicht mit diesem Präparat behandelt werden. In diesen Fällen sollte aber auf eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit und Elektrolyten geachtet werden.
      • Insbesondere bei Kleinkindern können bei der Behandlung mit Diphenhydramin auch sogenannte „paradoxe Reaktionen" (Unruhe, Erregung, Angstzustände) auftreten. Deshalb ist bei dieser Altersgruppe besondere Vorsicht erforderlich und zurückhaltend zu dosieren.
      • Auch geschwächte Kinder und Kinder mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion sollten reduzierte Dosen erhalten.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Der Wirkstoff Diphenhydraminhydrochlorid (enthalten in diesem Arzneimittel) kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen soweit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Es dürfen daher keine Fahrzeuge geführt oder gefährliche Maschinen bedient werden. Auch am Folgetag können sich Restmüdigkeit und beeinträchtigtes Reaktionsvermögen bzw. verminderte Konzentrationsfähigkeit noch nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Arbeiten mit Maschinen auswirken, vor allem nach unzureichender Schlafdauer bzw. im Zusammenwirken mit Alkohol.

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Der Wirkstoff Diphenhydraminhydrochlorid (enthalten in dem Präparat) darf während Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

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