NASENGEL RATIOPHARM (10 g)

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ratiopharm GmbH
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Produktinformationen zu NASENGEL RATIOPHARM

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

ratiopharm GmbH PZN: 3148200 (rezeptfrei) 10 g
Verordnungsart: rezeptfrei

Allgemeine Anwendungshinweise

****
Anwendungsgebiete: Schnupfen, Schleimlösung, Nasennebenhöhlenentzündung, Erkältung, Abschwellung der Nasenschleimhäute, erleichterte Nasenatmung
Das Nasengel ratiopharm wird zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen angewendet. Das Nasengel enthält den Wirkstoff Xylometazolinhydrochlorid. Da das Mittel konservierungsmittelfrei ist, ist es auch für allergiegefährdete Menschen geeignet. Durch das Xylometazolin ziehen sich die geweiteten Adern der Schleimhaut der Nase zusammen, wodurch die übermäßige Durchblutung gedrosselt wird und die Schleimhäute abschwellen. Das Nasengel ratiopharm sorgt dafür, dass Schwellungen der Nasenschleimhäute abschwellen und der Schleim leichter abfließen kann.

Pflichtangaben: NASENGEL RATIOPHARM

Indikation

Das Präparat ist ein Mittel zur Anwendung in der Nase (Rhinologikum) und enthält das Alpha-Sympathomimetikum Xylometazolin. Xylometazolin hat gefäßverengende Eigenschaften und bewirkt dadurch Schleimhautabschwellung. Es wird angewendet:

Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen.

Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohrs in Verbindung mit Schnupfen darf das Präparat nur nach ärztlicher Anweisung angewendet werden.

Das Arzneimittel ist für Erwachsene und Schulkinder bestimmt.

Kontraindikation

Dieses Arzneimittel dürfen Sie nicht anwenden:
- bei Überempfindlichkeit (Allergie) gegenüber einem der Bestandteile das Präparates,
- bei einer bestimmten Form eines chronischen Schnupfens (Rhinitis sicca),
- bei Zustand nach operativer Entfernung der Zirbeldrüse durch die Nase (transsphenoidaler Hypophysektomie) oder
anderen operativen Eingriffen, die die Hirnhaut freilegen,
- bei Kindern unter 6 Jahren.

Dosierung

Soweit vom Arzt nicht anders verordnet wird bei Erwachsenen und Schulkindern ein Tropfen Gel des Arzneimittels nach Bedarf ein- oder mehrmals, jedoch nicht öfter als 3-mal täglich in jede Nasenöffnung eingebracht.

Behandlungsdauer:
Das Präparat sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen.
Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr des Schwundes der Nasenschleimhaut nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.

 

Überdosierung:
Sie sollten sofort Ihren Arzt informieren.
Vergiftungen können durch erhebliche Überdosierung oder durch versehentliches Einnehmen des Arzneimittels auftreten.

Das klinische Bild einer Vergiftung mit Xylometazolin kann verwirrend sein, da sich Phasen der Stimulation mit Phasen einer Unterdrückung des zentralen Nervensystems und des Herz-Kreislaufsystems abwechseln können.

Besonders bei Kindern kommt es nach Überdosierung häufig zu zentralnervösen Effekten mit Krämpfen und Koma, langsamem Herzschlag, Atemstillstand sowie einer Erhöhung des Blutdrucks, der von Blutdruckabfall abgelöst werden kann.

Symptome einer Stimulation des zentralen Nervensystems sind Angstgefühl, Erregung, Halluzination und Krämpfe. Symptome infolge der Hemmung des zentralen Nervensystems sind Erniedrigung der Körpertemperatur, Lethargie,
Schläfrigkeit und Koma.

Folgende weitere Symptome können auftreten:
Pupillenverengung (Miosis), Pupillenerweiterung (Mydriasis), Fieber, Schwitzen, Blässe, bläuliche Verfärbung der Haut infolge der Abnahme des Sauerstoffgehaltes im Blut (Zyanose), Herzklopfen, Atemdepression und Atemstillstand (Apnoe), Übelkeit und Erbrechen, psychogene Störungen, Erhöhung oder Erniedrigung des Blutdrucks, unregelmäßiger Herzschlag, zu schneller/zu langsamer Herzschlag.

Bei Vergiftungen ist sofort ein Arzt zu informieren, Überwachung und Therapie im Krankenhaus sind notwendig.

 

Vergessene Anwendung:
Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern fahren Sie mit der Anwendung fort.

Patientenhinweise

Bei den folgenden Erkrankungen und Situationen dürfen Sie das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden:

- bei einem erhöhten Augeninnendruck, insbesondere Engwinkelglaukom,

- schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. koronarer Herzkrankheit) und Bluthochdruck (Hypertonie),

- wenn Sie mit Monoaminooxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) und anderen potentiell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden,

- Tumor der Nebenniere (Phäochromozytom),

- Stoffwechselstörungen, wie z.B. Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) und Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus),

- Prostatavergrößerung,

- Stoffwechselerkrankung (Porphyrie),

- der Dauergebrauch von schleimhautabschwellenden Nasentropfen kann zu einer chronischen Schwellung und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Bei bestimmungsgemäßen Gebrauch sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten.

Kinder und ältere Menschen:
Das Präparat darf nicht angewendet werden bei Kindern unter 6 Jahren. Für Kinder von 2-6 Jahren und Säuglinge stehen niedriger dosierte Verianten des Arzneimittels zur Verfügung.

Bewahren Sie das Arzneimittel so auf, dass es für Kinder nicht zugänglich ist!

 

Schwangerschaft

Da die Sicherheit einer Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht ausreichend belegt ist, dürfen Sie das Präparat nur auf Anraten Ihres Arztes einnehmen und nur nachdem dieser eine sorgfältige Nutzen-/Risiko-Abwägung vorgenommen hat.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden, da eine Überdosierung die Blutversorgung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen oder die Milchproduktion vermindern kann.

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09.08.2008

Produktbewertung vom

Da mein 12-jähriger Sohn sich nur ungerne Nasentropfen oder Nasenspray benutzt, haben wir uns bei seiner letzten Erkältung mitSchnupfen überlegt, Nasengel ratiopharm zu probieren.Im Grunde wirkt es genauso wie ein Nasenspray. Man hat nur nicht das Gefühl die bittere Lösung würde einem gleich den Rachen runterlaufen, was meist zu unangenehmem Geschmack führt. Es gilt jedoch das gleiche wie bei anderen Nasen Medikamenten. Man darf sie nicht länger als fünf Tagen anwenden, um eine chronische Schwellung und daraufhin eine Abhängigkeit der Medikamente zu verhindern.Eine gesunde Alternative ist Inhalieren mit Pfefferminz- und Thymianöl. Und/oder vor dem zu Bett Gehen heißen Linden- oder Holunderblütentee trinken. Ebenfalls hilfreich ist eine Nasendusche mit Meersalz.

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09.08.2008

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Da mein 12-jähriger Sohn nur ungerne Nasentropfen oder Nasenspray benutzt, haben wir uns bei seiner letzten Erkältung mit Schnupfen überlegt, Nasengel ratiopharm zu probieren.Im Grunde wirkt es genauso wie ein Nasenspray. Man hat nur nicht das Gefühl die bittere Lösung würde einem gleich den Rachen runterlaufen, was meist zu unangenehmem Geschmack führt. Es gilt jedoch das gleiche wie bei anderen Nasen Medikamenten. Man darf sie nicht länger als fünf Tage anwenden, um eine chronische Schwellung und daraufhin eine Abhängigkeit der Medikamente zu verhindern. Eine gesunde Alternative ist inhalieren mit Pfefferminz- und Thymianöl. Und/oder vor dem zu Bett gehen heißen Linden- oder Holunderblütentee trinken. Ebenfalls hilfreich ist eine Nasendusche mit Meersalz.

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