JULPHAR Knoblauch Dragees 300mg (240 Stück)
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Pflichtangaben: JULPHAR Knoblauch Dragees 300mg
Indikation
- Das Präparat ist ein pflanzliches Arzneimittel.
- Es wird angewendet bei Gefäßerkrankungen und zur Vorbeugung der allgemeinen Arterienverkalkung (allgemeine Arteriosklerose).
Kontraindikation
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
- überempfindlich (allergisch) gegen Knoblauch oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
- Blutgerinnungsstörungen im Sinne einer vermehrten Blutungsneigung haben.
Dosierung
- Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Präparat nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann.
- Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahre nehmen 4-mal täglich 1 überzogene Tablette ein (entspricht 4-mal täglich 300 mg Knoblaubzwiebel-Pulver).
- Dauer der Anwendung:
- Grundsätzlich ist die Anwendungsdauer zeitlich nicht begrenzt. Beachten Sie jedoch bitte die Angaben unter Gegenanzeigen, Vorsichtsmaßnahmen, Wechselwirkungen und Nebenwirkungen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten:
- Bei Einnahme zu großer Mengen von Knoblauchtrockenpulver ist mit einem verstärkten Auftreten der Nebenwirkungen, insbesondere von Magen-Darm-Beschwerden, wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall zu rechnen. Da die Gerinnungsfähigkeit des Blutes herabgesetzt werden kann, können sehr selten Blutungen auftreten. Bei einer erheblichen Überdosierung sollte daher ein Arzt benachrichtigt werden, der über die im Einzelnen notwendigen Maßnahmen entscheiden wird.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:
- Setzen Sie die Behandlung gemäß der Dosierungsanleitung bzw. wie vom Arzt verordnet fort (nehmen Sie die überzogenen Tabletten z. B. nicht häufiger oder in größeren Mengen ein).
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen:
- Eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung der Einnahme ist in der Regel unbedenklich.
- Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Patientenhinweise
- Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:
- Sie dürfen das Arzneimittel erst nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen
- bei gleichzeitiger Einnahme von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln vom Cumarin-Typ (Phenprocoumon, Warfarin), da deren Wirkung verstärkt werden kann und eventuell die Dosierung angepasst werden muss. Daher sollten bei gleichzeitiger Einnahme engmaschig Kontrollen der Gerinnungsparameter und bis zu 14 Tage nach Absetzen des Arzneimittels erfolgen.
- bei gleichzeitiger Einnahme von Saquinavir (ein Medikament zur Behandlung der HIV (
AIDS")-Infektion), da nicht ausgeschlossen werden kann, dass bei gleichzeitiger Einnahme dessen Wirksamkeit vermindert sein kann. Daher sollten bei gleichzeitiger Einnahme engmaschig geeignete Therapiekontrollen für die Anti-HIV-Medikation und bis zu 14 Tage nach Absetzen erfolgen. - Da dieses Präparat die Gerinnungsfähigkeit des Blutes herabsetzen kann, muss es vor einer Operation abgesetzt werden. Informieren Sie bitte rechtzeitig Ihren Arzt, der über das weitere Vorgehen entscheidet.
- Es liegen keine ausreichenden Untersuchungen zur Verringerung des Auftretens von arteriosklerotisch bedingten Ereignissen wie z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall oder arterielle Verschlusskrankheit der Beine (AVK, Claudicatio intermittens) vor.
- Kinder
- Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.
- Sie dürfen das Arzneimittel erst nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
- Es liegen keine Erfahrungen hinsichtlich der Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor.
Schwangerschaft
- Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Aus der verbreiteten Anwendung von Knoblauch als Lebensmittel haben sich bisher keine Anhaltspunkte für Risiken in Schwangerschaft und Stillzeit ergeben. Es ist bekannt, dass Knoblauchsubstanzen in die Muttermilch übergehen können; weitere Ergebnisse experimenteller Untersuchungen liegen nicht vor. Die Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft und Stillzeit wird daher nicht empfohlen.
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