• Grippostad Tag

Grippostad Tag (10 Stück)

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STADA GmbH
PZN: 11541816 (rezeptfrei)
5,00 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Hersteller: STADA GmbH
PZN: 11541816 (rezeptfrei)
Darreichung: Hartkapseln
Packungsgröße:

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Produktinformationen zu Grippostad Tag

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

STADA GmbH PZN: 11541816 (rezeptfrei) Hartkapseln, 10 Stück 5,00 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Darreichungsform: Hartkapseln Verordnungsart: rezeptfrei

Pflichtangaben: Grippostad Tag

Indikation

  • Das Arzneimittel enthält drei Wirkstoffe, um Ihre Beschwerden zu behandeln:
    • Paracetamol, ein Analgetikum (Schmerzmittel) und Antipyretikum (senkt die Körpertemperatur bei Fieber)
    • Phenylephrin, eine Substanz aus der Klasse der so genannten Sympathomimetika. Es ist ein abschwellend wirkendes Mittel, das verstopfte Passagen im Bereich der Nase freimacht. So trägt es dazu bei, dass Sie besser atmen können.
    • Coffein dient dazu, die Wirksamkeit von Paracetamol noch zu erhöhen.
  • Das Arzneimittel wird angewendet
    • zur Behandlung von Beschwerden wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen und Schnupfen bei Erkältung und Grippe.
  • Dieses Arzneimittel dient zur Anwendung bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Paracetamol, Coffein, Phenylephrinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn Sie unter einer seltenen Erbkrankheit, dem so genannten Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase(G6PD)-Mangel, leiden. Beim G6PD-Mangel besteht eine Unterversorgung mit einem Enzym, die zur Anämie (Mangel an roten Blutkörperchen) führen kann.
    • wenn Sie einen Nebennierentumor haben, ein so genanntes Phäochromozytom Die Nebennieren haben eine dreieckige Form und befinden sich auf der Oberseite Ihrer Nieren.
    • wenn Sie Leberprobleme haben
    • wenn Sie unter schweren Nierenproblemen leiden
    • wenn Sie einen hohen Blutdruck haben
    • wenn Sie eine überaktive Schilddrüse haben
    • wenn Sie Diabetes haben
    • wenn Sie eine Herzkrankheit haben
    • wenn Sie einen erhöhten Augeninnendruck haben (Glaukom)
    • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Betablocker genannt werden
    • wenn Sie Arzneimittel gegen Depressionen einnehmen, so genannte trizyklische Antidepressiva
    • wenn Sie so genannte Monoaminooxidase-Hemmer (MAOI) gegen Depressionen einnehmen oder während der letzten zwei Wochen eingenommen haben.

Dosierung

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Erwachsene (einschließlich ältere Personen) und Kinder über 16 Jahre:
      • Nehmen Sie bei Bedarf am Tag 2 Hartkapseln alle 4 bis 6 Stunden. Nehmen Sie nicht mehr als 12 Hartkapseln pro Tag (innerhalb von 24 Stunden) ein.
    • Kinder im Alter von 12 bis 16 Jahren
      • Nehmen Sie bei Bedarf am Tag 2 Hartkapseln alle 4 bis 6 Stunden.
      • Nehmen Sie nicht mehr als 10 Hartkapseln pro Tag (innerhalb von 24 Stunden) ein. Geben Sie nicht mehr als vier Dosen innerhalb von 24 Stunden. Warten Sie zwischen den Dosen mindestens 4 Stunden ab.
      • Nehmen Sie nicht mehr als die empfohlene Dosierung ein, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.
      • Das Arzneimittel sollte ausschließlich während des Tages angewendet werden, da es Coffein enthält, was zu Schlaflosigkeit führen könnte.
    • Kinder unter 12 Jahre
      • Geben Sie Kindern unter 12 Jahren dieses Arzneimittel nicht.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Falls sich Ihre Beschwerden nach drei Tagen nicht bessern, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Fragen Sie unverzüglich Ihren Arzt oder in der Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses um Rat, wenn:
      • Sie versehentlich zu viele Hartkapseln eingenommen haben
      • ein Kind das Arzneimittel eingenommen hat.
    • Sie sollten umgehend um Rat fragen, auch wenn Sie sich gut fühlen. Bei Verzögerungen besteht die Gefahr schwerer Leberschäden. Nehmen Sie Ihr Arzneimittel und diese Anweisung oder die Gebrauchsinformation mit, so dass das medizinische Personal weiß, was Sie eingenommen haben.
    • Es besteht ein größeres Risiko einer Überdosierung, wenn:
      • Sie eines der folgenden Arzneimittel über einen Zeitraum von mehreren Wochen eingenommen haben:
        • Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin oder Primidon (zur Behandlung von Epilepsie)
        • Rifampicin (ein Antibiotikum)
        • Johanniskraut (zur Behandlung von Depressionen)
      • Sie regelmäßig zu viel Alkohol trinken
      • Sie unter einem Mangel an Glutathion leiden. Ursachen hierfür können sein:
        • Essstörungen wie zum Beispiel reduzierter oder fehlender Appetit
        • Mangelernährung oder wenn Sie Gewicht verlieren, obwohl Sie normal essen (auch als Kachexie bekannt)
        • zystische Fibrose (auch Mukoviszidose genannt; eine Erbkrankheit, die Atemprobleme verursacht)
        • HIV-Infektion (AIDS).
      • Symptome einer Überdosierung in den ersten 24 Stunden sind:
        • Blasse Haut (Pallor)
        • Unwohlsein (Übelkeit)
        • Erbrechen
        • Verminderter Appetit (Anorexie)
        • Bauchschmerzen (Abdominalschmerzen).
      • Weitere Symptome sind:
        • Probleme beim Abbau von Glucose
        • Zu viel Säure im Körper (metabolische Azidose).
      • Eine schwere Überdosierung kann tödlich verlaufen und folgende Beschwerden verursachen:
        • Leberversagen
        • Hirnschädigungen (Enzephalopathie)
        • Blutungen (Hämorrhagien)
        • Zu niedrige Blutzuckerwerte (Hypoglykämie)
        • Schwellung des Gehirns (Hirnödem)
        • Nierenversagen mit Lendenschmerzen (akute tubuläre Nekrose)
        • Blut im Urin (Hämaturie)
        • Eiweiß im Urin (Proteinurie)
        • Unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmie)
        • Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
        • Schmerzen im Oberbauch (epigastrischer Schmerz)
        • Krankheitsgefühl (Erbrechen)
        • Erhöhte Urinproduktion (Diurese)
        • Schneller Herzschlag (Tachykardie)
        • Stimulation des Nervensystems, einschließlich:
          • Schlaflosigkeit (Insomnie)
          • Unruhe
          • Erregung
          • Angstzustände (Agitiertheit)
          • Nervosität und Erregung (Überspanntheit)
          • Unkontrolliertes Zittern (Tremor)
          • Krampfanfälle (Konvulsionen).
        • Andere Auswirkungen, ähnlich jenen im Abschnitt 4
        • Hoher Blutdruck (Hypertonie)
        • Langsamer Herzschlag (Reflex-Bradykardie)
        • Verwirrtheit
        • Halluzinationen (Sehen oder Hören von Dingen, die nicht da sind).

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
    • Achten Sie darauf, dass vor der Einnahme der nächsten Dosis mindestens vier Stunden seit der letzten Dosis vergangen sind.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
      • wenn Sie an einer vergrößerten Vorsteherdrüse (Prostata) leiden. Zu den Symptomen einer vergrößerten Vorsteherdrüse gehören Probleme oder Schmerzen beim Wasserlassen und häufigeres Wasserlassen.
      • wenn Sie das Raynaud-Syndrom haben (Verfärbung der Finger und Zehen aufgrund einer zu geringen Durchblutung)
      • wenn Sie Herz- oder Kreislaufprobleme haben
      • wenn Sie alkoholkrank sind.
    • Sie dürfen das Arzneimittel nicht anwenden, wenn Sie auch andere Sympathomimetika einnehmen (Stimulanzien oder Appetitzügler und abschwellend wirkende Substanzen sowie Arzneimittel gegen Asthma).
    • Nehmen Sie nicht zu viel Coffein (z. B. Kaffee, Tee und bestimmte Erfrischungsgetränke) zu sich, wenn Sie das Präparat einnehmen.
    • Nehmen Sie keine anderen paracetamolhaltigen Arzneimittel ein. Die Einnahme von zu viel Paracetamol kann zu schweren Leberschäden führen, die manchmal tödlich verlaufen können. Wenn Sie unter einer Leber- oder Nierenerkrankung leiden, ist besondere Vorsicht geboten. Wenn Sie alkoholkrank sind, besteht ein höheres Risiko einer Überdosierung.
    • Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn:
      • Sie hohes Fieber entwickeln
      • Sie Anzeichen einer anderen Infektion entwickeln, wie zum Beispiel Unwohlsein, Nachtschweiß, Müdigkeit, Schmerzen oder Schwellungen
      • sich Ihre Beschwerden nach 3 Tagen nicht bessern.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Beim Führen von Fahrzeugen ist Vorsicht geboten. Das Arzneimittel kann sich auf Ihre Reaktionsfähigkeit auswirken, insbesondere:
      • zu Beginn der Behandlung
      • nach der Erhöhung Ihrer Dosis
      • beim Wechsel von einem anderen Arzneimittel
      • wenn Sie auch Alkohol trinken.
    • Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen und führen Sie kein Fahrzeug, wenn Ihre Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt ist.

 

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder stillen.

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