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Wissenswertes zu Glucosamin

Glucosamin ist Bestandteil des Knorpels und der Gelenkflüssigkeit. Als Präparat wird es zur Linderung von Beschwerden bei Arthrose eingesetzt. Studien zeigen, dass ein ausreichendes Angebot an Glucosamin die Regeneration des Knorpels maßgeblich unterstützen und die Schmerzen mindern kann.

Glucosamin ist als Einzelwirkstoff oder in Kombination mit Chondroitin, Hyaluronsäure, MSM (Schwefel) oder Kurkuma erhältlich. Die Wirksamkeit zeigt sich frühestens nach 3-6–monatiger Anwendung.

Was ist eine Arthrose?  

Eine Arthrose ist eine chronische, verschleißbedingte Gelenkerkrankung. Die Abnutzung zeigt sich in Veränderungen der Knorpeloberfläche, die weich, dünn, rau und rissig wird. Die Schädigung geht immer tiefer, bis sich der gesamte Knorpel bis auf den Knochen abgenutzt hat. Die Gelenkinnenhaut entzündet sich und man spricht von einer aktivierten Arthrose, die mit Schwellungen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergeht.

Wie entsteht Arthrose?

Bei einer primären Arthrose ist die Ursache unbekannt. Sekundäre Arthrosen sind Folge von Übergewicht, beruflichen oder sportlichen Überlastungen, Verletzungen, orthopädischen Fehlstellungen oder Grunderkrankungen wie Diabetes, Gicht und Rheuma. Das für die Struktur und Beweglichkeit des Knorpels unverzichtbare Glucosamin wird mit zunehmendem Alter immer weniger gebildet, was den Verschleiß des Gelenks noch weiter vorantreibt.

Wie kann Arthrose vorgebeugt bzw. hinausgezögert werden?

Eine optimale Prophylaxe ist es, eventuelles Übergewicht abzubauen, um die Kniegelenke zu schonen, sowie Überlastungen durch übertriebenen sportlichen Ehrgeiz zu vermeiden. Besser sind 2-mal wöchentlich Ausdauersport wie Schwimmen, Radfahren und Nordic Walking oder Yoga, Pilates und Qi Gong. Als Ernährung eignen sich etwas mageres Fleisch, Fisch, Getreide, Kartoffeln, knackige Salate und Antioxidantien wie dunkle Beeren und Brokkoli. Eine regelmäßige Entsäuerung z.B. mit Flohsamen, Heilerde und Schüßler-Salz Nr. 9 Natrium phosphoricum vermeidet eine stoffwechselbedingte Schädigung der Gelenkknorpel. Um die Ausgangsstoffe für die Knorpelbildung und –regeneration sicherzustellen, ist eine Langzeit-Einnahme von Glucosamin-Präparaten sinnvoll.   

Was ist Glucosamin und welche Funktionen hat es im Körper?

Glucosamin besteht aus dem Zucker Fructose-6-Phosphat und der Aminosäure Glutamin. Es ist ein Baustein des Knorpels und verantwortlich für seine Stabilität und Flexibilität. Außerdem ist Glucosamin Teil der Hyaluronsäure und anderer Substanzen in der „Gelenkschmiere“, die eine reibungslose Bewegung zwischen den beiden Gelenkkörpern sicherstellt.

Wie wirkt Gucosamin?

Glucosamin wird bei leichter bis mittelschwerer Arthrose als Langzeittherapie eingesetzt. Ziel ist die optimale Versorgung des Knorpels. Dabei sollen Beschwerden wie Schwellung, Steifigkeit nach Ruhe und Schmerzen gelindert werden. Die Entzündung kann gemindert und die Beweglichkeit verbessert werden. Der Abbau des Knorpels kann gebremst und die Knorpeldicke nach ca. 2 Jahren verstärkt werden. Untersuchungen zufolge genügt die Anwendung für die Dauer von weniger als 1 Jahr, um dem Verschleiß von Bandscheiben im frühen Stadium erkennbar entgegenzuwirken.
Der Wissenschaftler und Mediziner Michael Ristow hat bei Mäusen nachgewiesen, dass Glucosamin im Vergleich zur Gruppe der Tiere, die nur ein Placebo erhalten haben, eine lebensverlängernde Wirkung von 10 % hat. Außerdem soll Glucosamin einen entzündungshemmenden Effekt haben.

Wie wird es hergestellt? 

Der Körper produziert Glucosamin aus den beiden Bausteinen Fructose-6-Phosphat und Glucosamin. Dafür wird das Enzym Glucosaminsynthase benötigt, dessen Tätigkeit mit zunehmendem Alter zurückgeht, was die Abnahme von Glucosamin für die Knorpelbildung erklärt.
Ausgangsstoff für die Herstellung für Glucosamin-Präparate ist Chitin. Es wird aus den Abfällen von Krustentieren wie Krabben und Garnelen gewonnen, die bei der Fischerei anfallen. Möglich ist auch die Produktion aus dem Chitin von Insekten oder aus Pilzen.

Welche Substanzen eignen sich zur Kombination mit Glucosamin? 

Häufig wird Glucosamin mit Chondroitin kombiniert. Chondroitin ist ebenfalls eine Substanz, die natürlicherweise im Knorpel vorkommt und für seine Widerstandsfähigkeit verantwortlich ist. Neuere Studien zeigen, dass Chondroitin den Abbau des Gelenkknorpels verlangsamen und so einer Arthrose vorbeugen oder sie verzögern kann. Selbst bei einer Kurzzeitanwendung von unter 6 Monaten wurde die Verminderung der Schmerzen festgestellt. Auch Chondroitin soll eine entzündungshemmende Wirkung ausüben.
Hyaluronsäure ist Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Es unterstützt den Stoßdämpfereffekt zwischen den Gelenkkörpern und wird innerlich und als Injektionen gegen Arthrose eingesetzt.
MSM (Methylsulfonylmethan) ist organischer Schwefel, der für die Gesundheit der Gelenke notwendig ist. Bei Arthrose wurde im Vergleich zum gesunden Gelenkknorpel ein Mangel an Schwefel festgestellt. In einer Studie konnte nach 12 Wochen Einnahme von MSM Schmerzlinderung und Entzündungshemmung festgestellt werden. In Kombination mit Glucosamin wurden beide Effekte noch deutlich verstärkt.
Kurkuma wirkt antioxidativ und entzündungshemmend, was sich stärkend auf die Funktion der Knorpelzellen auswirkt.

Kontraindikationen: Wann sollte man Glucosamin nicht anwenden?

Gegenzeigen sind eine Überempfindlichkeit gegen Chitin, Krebs- und Schalentiere oder andere Bestandteile des jeweiligen Präparats. Aufgrund fehlender Daten sollte Glucosamin nicht bei Schwangeren, Stillenden und bei Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden.
Bei Glucoseintoleranz, eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion, erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei Asthma ist vor der Einnahme ein Arzt zu konsultieren.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Häufig sind Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Durchfall oder Verstopfung möglich. Gelegentlich kommt es zu Hautrötung- oder – ausschlag, Juckreiz und Erbrechen. Mit nicht bekannter Häufigkeit wurden Schwindel, Verschlechterung eines bestehenden Asthmas, Anstieg von Leberenzymen, hohe Cholesterinspiegel, Verschlechterung der Blutzuckerkontrolle bei Diabetes und Schwellungen von Gesicht, Zunge oder Hals (Angioödem) oder von Knöchel, Beinen und Füßen beobachtet. Bei Angioödem, Schluckbeschwerden, Quaddeln oder Atemproblemen sollte die Anwendung sofort eingestellt und ein Arzt aufgesucht werden.

Welche Wechselwirkungen sind möglich?

Bei gleichzeitiger Behandlung mit Glucosamin und Cumarin-Antikoagulantien, z.B. Warfarin, ist eine Erhöhung der Wirkung der Antikoagulantien beobachtet worden. Vorsicht und eine ärztliche Beobachtung ist auch bei der gleichzeitigen Einnahme von Tetracyclinen angezeigt.