Lindoxyl K Zäpfchen (20 Stück)
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Pflichtangaben: Lindoxyl K Zäpfchen
Indikation
- Das Arzneimittel ist ein Arzneimittel zur Schleimlösung bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim (Expektorans).
- Es wird angewendet:
- zur schleimlösenden Behandlung bei akuten und chronischen Erkrankungen der Bronchien und der Lunge mit zähem Schleim.
Kontraindikation
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Ambroxolhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
Dosierung
- Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung an.
- Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
- Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt nicht anders verordnet hat.
- Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann!
- Kinder bis 2 Jahre:
- Es wird 1mal täglich 1 Zäpfchen (entsprechend 1mal 15 mg Ambroxolhydrochlorid) eingeführt.
- Kinder von 2 - 5 Jahren:
- Es wird 2mal täglich je 1 Zäpfchen (entsprechend 2mal 15 mg Ambroxolhydrochlorid) eingeführt.
- Kinder von 6 - 12 Jahren:
- In der Regel werden 2 - 3mal täglich je 1 Zäpfchen (entsprechend 2 - 3mal 15 mg Ambroxolhydrochlorid) eingeführt.
- Wenn sich Ihr Krankheitsbild verschlimmert oder nach 4-5 Tagen keine Besserung eintritt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten:
- Schwerwiegende Vergiftungserscheinungen sind bei Überdosierung von Ambroxol, dem Wirkstoff des Arzneimittels nicht beobachtet worden. Über kurzzeitige Unruhe und Durchfall ist berichtet worden.
- Bei versehentlicher oder beabsichtigter extremer Überdosierung können vermehrte Speichelsekretion, Würgereiz, Erbrechen und Blutdruckabfall auftreten.
- Setzen Sie sich dann unverzüglich mit einem Arzt in Verbindung. Empfohlen wird eine Behandlung entsprechend den auftretenden Zeichen der Überdosierung.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben:
- Wenn Sie einmal vergessen haben, das Arzneimittel anzuwenden oder zuwenig angewendet haben, setzen Sie bitte zum nächsten Zeitpunkt die Anwendung des Arzneimittels fort, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen:
- Bitte brechen Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.
- Ihre Krankheit könnte sich hierdurch verschlechtern.
Patientenhinweise
- Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
- Sehr selten ist über das Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom in zeitlichem Zusammenhang mit der Anwendung von Ambroxol berichtet worden.
- Bei Neuauftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen sollte daher unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und die Anwendung von Ambroxol beendet werden.
- Bei Patienten mit Histaminintoleranz ist Vorsicht geboten. Eine längerfristige Therapie sollte bei diesen Patienten vermieden werden, da das Arzneimittel den Histaminstoffwechsel beeinflusst und zu Intoleranzerscheinungen (z.B. Kopfschmerzen, Fließschnupfen, Juckreiz) führen kann.
- Bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- und Leberfunktion
- Wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion oder an einer schweren Lebererkrankung leiden, darf das Arzneimittel nur mit besonderer Vorsicht (d. h. in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis) angewendet werden. Bei einer schweren Niereninsuffizienz muss mit einer Anhäufung der in der Leber gebildeten Abbauprodukte von Ambroxol gerechnet werden.
- Bei einigen seltenen Erkrankungen der Bronchien, die mit übermäßiger Sekretansammlung einhergehen (z. B. malignes Ziliensyndrom), sollte das Arzneimittel wegen eines möglichen Sekretstaus nur unter ärztlicher Kontrolle angewandt werden.
- Kinder
- Das Arzneimittel darf bei Kindern unter 2 Jahren nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
- Es sind keine Besonderheiten zu beachten.
Schwangerschaft
- Da bisher keine ausreichenden Erfahrungen am Menschen vorliegen, sollten Sie das Präparat während der Schwangerschaft nur auf Anordnung Ihres Arztes anwenden und nur, nachdem dieser eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vorgenommen hat.
- Der Wirkstoff aus dem Arzneimittel geht beim Tier in die Muttermilch über. Da bisher keine ausreichenden Erfahrungen am Menschen vorliegen, sollten Sie das Präparat in der Stillzeit nur auf Anordnung Ihres Arztes anwenden.
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