Regadenoson
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Wirkstoff Regadenoson – kompakte, SEO-optimierte Übersicht für Apotheken, Ärzte und Patienten.
Regadenoson ist ein selektiver Adenosin-A2A-Rezeptoragonist, der als pharmakologisches Stressmittel in nuklearmedizinischen Belastungstests verwendet wird. Es gehört zu den meist eingesetzten Vasodilatatoren zur Beurteilung der koronaren Durchblutung und eignet sich besonders für Patienten, die Belastungstests nicht vertragen.
Durch Aktivierung der Adenosin-A2A-Rezeptoren führt Regadenoson zu einer raschen Vasodilatation der Koronararterien und damit zu einem erhöhten Koronarfluss. Die Wirkung setzt in der Regel innerhalb weniger Sekunden ein und klingt nach kurzer Zeit wieder ab.
Indikationen umfassen die Anwendung als pharmakologisches Stressmittel in nuklearmedizinischen Myokardbelastungstests (z. B. MPI) bei Patienten, die keine körperliche Belastung sicher durchführen können.
Standarddosierung: 0,4 mg Regadenoson als intravenöser Bolus über ca. 10 Sekunden. Je nach klinischem Bedarf kann eine Wiederholung der Dosis nach festgelegtem Zeitraum (z. B. 15 Minuten) erfolgen. Die Verabreichung erfolgt unter kontinuierlicher Überwachung von Vitalparametern sowie mit gleichzeitiger Gabe eines Radiotracers (z. B. Tc- oder Rb-Scanner).
Häufige Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Flush, Brustschmerz, Atemnot, Übelkeit, Schwindel, Hitzewallungen und hypotone Reaktionen. Seltene, aber ernsthafte Nebenwirkungen umfassen Bronchospasmus, AV-Block, schwere Hypotonie und Rhythmusstörungen.
Wechselwirkungen treten insbesondere mit koffeinhaltigen Getränken oder Medikamenten wie Theophyllin auf, die die Wirkung abschwächen können. Vor dem Test sollten koffeinhaltige Substanzen üblicherweise für 12–24 Stunden vermieden werden. Informieren Sie den behandelnden Arzt über alle Uno-Rezeptoren-Blocker oder andere vasodilatatorische Medikation.
Regadenoson darf nur unter fachkundiger ärztlicher Aufsicht verabreicht werden. Nicht geeignet bei instabiler Angina, Unverträglichkeit gegen Adenosin-ähnliche Substanzen, schweren Atemwegserkrankungen oder bestimmten Herzrhythmusstörungen. Schwangerschafts- oder Stillzeitsituationen erfordern individuelle Abwägung.
Regadenoson ist überwiegend als eigenständiger Wirkstoff in Einzeldosen erhältlich. In der Praxis stehen üblicherweise keine Kombinationspräparate mit Regadenoson im Vordergrund; daher gibt es wenige Medikamente, die Regadenoson als Bestandteil enthalten.
Häufig Gestellte Fragen
Was ist Regadenoson?
Regadenoson ist ein selektiver Adenosin-A2A-Rezeptoragonist, der als pharmakologisches Stressmittel in nuklearmedizinischen Belastungstests verwendet wird.Wie wird Regadenoson verabreicht?
Typischerweise als Einzeldosis von 0,4 mg intravenös über 10 Sekunden verabreicht. Eine Wiederholung kann je nach klinischem Bedarf erfolgen.Welche Nebenwirkungen treten häufig auf?
Kopfschmerzen, Flush, Brustbeschwerden, Atemnot, Übelkeit, Schwindel und vorübergehende Veränderungen des Blutdrucks.Welche Wechselwirkungen sind zu beachten?
Koffein und Theophyllin können die Wirkung abschwächen. Vor dem Test sollten koffeinhaltige Substanzen in der Regel 12–24 Stunden vermieden werden; informieren Sie den Arzt über andere Medikamente.Wer sollte Regadenoson vermeiden?
Personen mit instabiler Angina, bestimmten Herzrhythmusstörungen, schweren Atemwegserkrankungen oder Schwangerschaft/Stillzeit sollten Regadenoson nur nach ärztlicher Abwägung erhalten.
Diese SEO-optimierte Übersicht bietet kompakte, relevante Informationen zu Regadenoson als Wirkstoff und dient als Orientierungshilfe für Apotheken- und Mediziner-Webseiten.