• Sumatriptan STADA 100mg Filmtabletten

Sumatriptan STADA 100mg Filmtabletten (2 Stück)

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Stadapharm GmbH
PZN: 4874440 (rezeptfrei)
Hersteller: Stadapharm GmbH
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Produktinformationen zu Sumatriptan STADA 100mg Filmtabletten

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

Stadapharm GmbH PZN: 4874440 (rezeptpflichtig) 2 Stück
Verordnungsart: rezeptpflichtig

Pflichtangaben: Sumatriptan STADA 100mg Filmtabletten

Indikation

- Das Arzneimittel ist ein Schmerzmittel, das zur Gruppe der Migränemittel gehört. Der Wirkstoff des Arzneimittels ist Sumatriptan, ein 5HT1-Rezeptoragonist.

- Es wird angenommen, dass Migränekopfschmerzen eine Folge der Erweiterung von Blutgefäßen sind. Das Arzneimittel verengt diese Blutgefäße, und lindert auf diese Weise die Migränekopfschmerzen.

- Es wird zur Behandlung von Migräneattacken mit und ohne Aura angewendet (dem Migränekopfschmerz vorausgehende frühe Anzeichen, zu denen meist Sehstörungen wie Lichtblitze, Zickzacklinien, Sterne oder Wellen gehören).

Kontraindikation

- Das Arneimittel darf nicht eingenommen werden:

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Sumatriptan oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind;
  • wenn Sie einen Herzinfarkt hatten;
  • wenn Sie eine Herzerkrankung hatten;
  • wenn Sie Symptome haben, die auf eine Herzerkrankung hindeuten könnten, wie zum Beispiel vorübergehende Brustschmerzen oder ein Druckgefühl in der Brust;
  • wenn Sie jemals einen Schlaganfall oder eine vorübergehende ischämische Attacke (TIA, eine kleine Form des Schlaganfalls, die weniger als 24 Stunden dauert) in der Vorgeschichte hatten;
  • wenn Sie Durchblutungsstörungen in Ihren Beinen haben, die zu krampfartigen Schmerzen führen, wenn Sie gehen (als periphere Gefäßkrankheit bezeichnet);
  • wenn Sie einen ausgeprägten Bluthochdruck haben oder wenn Ihr Blutdruck trotz Arzneimitteltherapie hoch ist;
  • wenn Sie schwere Leberprobleme haben;
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen oder vor kurzem eingenommen haben, die Ergotamin oder Ergotamin-Abkömmlinge (einschließlich Methysergid) enthalten;
  • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen einnehmen oder vor kurzem eingenommen haben, die zu der Gruppe mit der Bezeichnung Monoaminoxidase- (MAO-) Hemmer gehören.

- Wenn Sie glauben, dass Sie eines dieser Probleme haben oder wenn Sie Zweifel haben, suchen Sie Ihren Arzt auf, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.

Dosierung

- Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

- Das Arzneimittel darf nicht zur Vorbeugung von Migräneattacken eingenommen werden, da es zur Behandlung von Migräneattacken bestimmt ist. Das Arzneimittel muss so früh wie möglich nach Auftreten der Migränekopfschmerzen eingenommen werden; es ist allerdings auch bei Einnahme zu einem späteren Zeitpunkt während der Migräneattacke gleichermaßen wirksam.

- Die übliche Dosis bei Erwachsenen beträgt 50 mg. Einige Patienten können 100 mg benötigen. Wenn das Arzneimittel nicht unmittelbar zu einer Linderung führt, ist es nicht förderlich, mehr Tabletten für diese Attacke einzunehmen. Sumatriptan kann dagegen bei Ihrer nächsten Migräneattacke angewendet werden. Wenn Ihre Migräne nach Einnahme der ersten Dosis verschwindet, aber danach wiederkehrt, dürfen Sie eine weitere Tablette einnehmen, sofern mindestens zwei Stunden seit der Einnahme der ersten Tablette vergangen sind.
Nehmen Sie nicht mehr als 300 mg (drei 100 mg Tabletten) innerhalb von 24 Stunden ein.

- Die Anwendung des Arzneimittels bei Kindern, Jugendlichen und Patienten über 65 Jahren wird nicht empfohlen.
Bei Patienten mit leichter bis mittelgradiger Einschränkung der Leberfunktion sollten niedrige Dosen von 25-50 mg in Betracht gezogen werden.

- Die Symptome einer Überdosierung sind dieselben wie die Nebenwirkungen. Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, suchen Sie einen Arzt oder ein Krankenhaus auf.

- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

- Bevor Ihnen das Arzneimittel verschrieben wird, wird Ihr Arzt feststellen, ob Ihre Kopfschmerzen durch Migräne und nicht durch andere Erkrankungen verursacht werden.

- Suchen Sie Ihren Arzt auf, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, wenn eine der folgenden Aussagen auf Sie zutrifft:

  • wenn Sie wissen, dass Sie Probleme mit Ihrer Leber oder Ihren Nieren haben;
  • wenn bei Ihnen eine Epilepsie oder eine andere Krankheit diagnostiziert wurde, die die Schwelle für epileptische Anfälle vermindert;
  • wenn Sie wissen, dass Sie allergisch gegenüber Antibiotika sind, die zur Gruppe der Sulfonamide gehören;
  • wenn Sie einen kontrollierten Bluthochdruck haben, da bei einer kleinen Zahl von Patienten festgestellt wurde, dass Sumatriptan den Blutdruck erhöht;
  • wenn Sie selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) einnehmen. Eine Hyperreflexie und Koordinationsverlust wurden nach gleichzeitiger Anwendung von selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern und Sumatriptan beobachtet;
  • wenn bei Ihnen Schmerzen und/oder Engegefühl in Brust oder Hals auftreten. Diese Auswirkungen sind gewöhnlich von kurzer Dauer. Wenn diese jedoch anhalten und Sie sich Sorgen machen oder wenn sie stärker werden, lassen Sie sich bitte sofort von Ihrem Arzt beraten;
  • wenn Sie chronische Kopfschmerzen haben, die täglich auftreten. Eine zu häufige Einnahme des Arzneimittels kann nämlich zum Entstehen chronischer Kopfschmerzen führen. In solchen Fällen sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, da Sie das Arzneimittel möglicherweise absetzen müssen;
  • wenn bei Ihnen das Risiko für das Entstehen einer Herzerkrankung besteht (z. B. Diabetiker, starker Raucher oder wenn Sie sich einer Nikotinersatzbehandlung unterziehen) und insbesondere wenn Sie als Frau nach den Wechseljahren oder als Mann über 40 Jahre alt sind und diese Risikofaktoren aufweisen, sollte Ihr Arzt Ihre Herzfunktion überprüfen, bevor er das Arzneimittel verschreibt. In sehr seltenen Fällen traten nach der Einnahme des Arzneimittels schwerwiegende Herzerkrankungen auf, auch wenn keine Anzeichen einer Herzerkrankung festgestellt werden konnten. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie irgendwelche Bedenken haben.

- Sowohl durch den Migräneanfall selbst als auch durch die Einnahme des Arzneimittels kann Müdigkeit hervorgerufen werden. Fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie davon betroffen sind.

- Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Schwangerschaft

- Schwangerschaft: Fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittelns Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Es liegen nur begrenzte Informationen zur Sicherheit von Sumatriptan in der Schwangerschaft vor. Bisher sprechen diese Daten nicht dafür, dass ein erhöhtes Risiko für Missbildungen besteht. Es wird empfohlen, Sumatriptan während der Schwangerschaft nicht einzunehmen, es sei denn, dass Ihr Arzt Ihnen dazu geraten hat.

- Stillzeit: Fragen Sie bezüglich der Anwendung dieses Arzneimittelns Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, wenn Sie stillen. Sumatriptan wird in die Muttermilch ausgeschieden. Sie können die Einwirkung auf Ihr Baby verringern, wenn Sie das Stillen nach der Einnahme von Sumatriptan für 12 Stunden unterbrechen.

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