• Matrifen 75 Mikrogramm/Stunde Transdermales Pflast

Matrifen 75 Mikrogramm/Stunde Transdermales Pflast (9 Stück)

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ISTITUTO GENTILI S.R.L.
PZN: 7331125 (rezeptfrei)
10,00 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
PZN: 7331125 (rezeptfrei)
Darreichung: Pflaster Transdermal | Generikum
Wirkstoffe:
Packungsgröße:

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Produktinformationen zu Matrifen 75 Mikrogramm/Stunde Transdermales Pflast

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

ISTITUTO GENTILI S.R.L. PZN: 7331125 (rezeptpflichtig) Pflaster Transdermal, 9 Stück Generikum 10,00 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Darreichungsform: Pflaster Transdermal Verordnungsart: rezeptpflichtig
Wirkstoff & Hilfsstoff Menge
Wirkstoffe
Fentanyl 8.25 mg
Hilfsstoffe
Polyesterfilm, fluoropolymerbeschichtet +
Poly (ethylen-co-vinylacetat) (x:y) +
Hyprolose +
Drucktinte +
Dimeticon +
Pegoterat Folie, transparent +
1,1'-Oxybis (2-propanol) +
Silicon-Adhäsiv +

Pflichtangaben: Matrifen 75 Mikrogramm/Stunde Transdermales Pflast

Zusammensetzung

Hilfsstoffe
  • Fentanyl 8.25mg

Indikation

  • Die Pflaster helfen, starke und lang anhaltende Schmerzen zu behandeln:
    • Bei Erwachsenen, die eine kontinuierliche Schmerzbehandlung benötigen.
    • Bei Kindern über 2 Jahren, die bereits Opioide erhalten und eine kontinuierliche Schmerzbehandlung benötigen.
  • Das Arzneimittel enthält einen Wirkstoff namens Fentanyl. Dieser gehört zu einer Gruppe stark wirksamer Schmerzmittel, Opioide genannt.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn:
    • Sie allergisch gegen Fentanyl oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • Sie Schmerzen haben, die nur von kurzer Dauer sind, wie plötzlich einsetzende Schmerzen oder Schmerzen nach einer Operation.
    • Sie Atemprobleme mit langsamer und flacher Atmung haben.
  • Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie oder Ihr Kind zutrifft.
  • Wenn Sie nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Dosierung

  • Vor Beginn der Behandlung und regelmäßig während der Behandlung wird Ihr Arzt außerdem mit Ihnen besprechen, was Sie von der Anwendung des Arzneimittels erwarten können, wann und wie lange Sie es anwenden müssen, wann Sie Ihren Arzt kontaktieren sollten und wann sie aufhören müssen, es anzuwenden.
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Abhängig von der Stärke Ihrer Schmerzen, von Ihrem Allgemeinzustand und der Art der bisher erhaltenen Schmerztherapie wird Ihr Arzt entscheiden, welche Stärke für Sie am besten geeignet ist.
  • Anwendung und Wechsel der Pflaster
    • In jedem Pflaster ist genug Wirkstoff für 3 Tage (72 Stunden) enthalten.
    • Sie sollten Ihr Pflaster jeden dritten Tag wechseln, außer Ihr Arzt hat Ihnen etwas anderes gesagt.
    • Entfernen Sie immer zuerst das alte Pflaster, bevor Sie ein neues aufkleben.
    • Wechseln Sie Ihr Pflaster alle 3 Tage immer zur gleichen Tageszeit (alle 72 Stunden).
    • Wenn Sie mehr als ein Pflaster anwenden, wechseln Sie alle Pflaster zur gleichen Zeit.
    • Machen Sie sich eine Notiz über den Wochentag, das Datum und die Uhrzeit, an dem Sie ein Pflaster aufgeklebt haben, um sich an das Wechseln des Pflasters zu erinnern.
    • Die folgende Tabelle zeigt Ihnen, wann Sie Ihr Pflaster wechseln sollen:
      • Anwendung des Pflasters am Montag
        • Wechsel des Pflasters am Donnerstag
      • Anwendung des Pflasters am Dienstag
        • Wechsel des Pflasters am Freitag
      • Anwendung des Pflasters am Mittwoch
        • Wechsel des Pflasters am Samstag
      • Anwendung des Pflasters am Donnerstag
        • Wechsel des Pflasters am Sonntag
      • Anwendung des Pflasters am Freitag
        • Wechsel des Pflasters am Montag
      • Anwendung des Pflasters am Samstag
        • Wechsel des Pflasters am Dienstag
      • Anwendung des Pflasters am Sonntag
        • Wechsel des Pflasters am Mittwoch
  • Wie schnell wirken die Pflaster?
    • Es kann einige Zeit dauern, bis Ihr erstes Pflaster vollständig wirkt.
    • Ihr Arzt kann Ihnen beispielsweise für den ersten Tag zusätzliche Schmerzmittel verordnen.
    • Danach sollte das Pflaster helfen, die Schmerzen dauerhaft zu bekämpfen, so dass Sie keine weiteren Schmerzmittel mehr benötigen. Jedoch kann Ihr Arzt Ihnen von Zeit zu Zeit weiterhin zusätzliche Schmerzmittel verordnen.
  • Wenn sich Ihre Schmerzen verschlimmern
    • Wenn Ihre Schmerzen nach dem Aufkleben des letzten Pflasters plötzlich stärker werden, müssen Sie das Pflaster überprüfen. Wenn es nicht mehr gut klebt oder abgefallen ist, sollten Sie das Pflaster ersetzen.
    • Wenn Ihre Schmerzen mit der Zeit stärker werden, während Sie diese Pflaster anwenden, kann Ihr Arzt eine höhere Pflasterstärke ausprobieren oder Ihnen zusätzliche Schmerzmittel verordnen (oder beides).
    • Wenn eine Erhöhung der Wirkstärke des Pflasters nicht hilft, kann Ihr Arzt entscheiden, die Anwendung der Pflaster abzubrechen.

 

  • Wie lange werden die Pflaster angewendet?
    • Die Pflaster sind für die Anwendung bei langanhaltenden Schmerzen bestimmt. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie lange Sie die Pflaster voraussichtlich anwenden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten (mehr Pflaster oder die falsche Pflasterstärke)
    • Wenn Sie mehr Pflaster oder eine falsche Pflasterstärke aufgeklebt haben, entfernen Sie die Pflaster und informieren Sie sofort einen Arzt.
    • Zeichen einer Überdosierung schließen Atemschwierigkeiten oder flache Atmung, Müdigkeit, starke Schläfrigkeit, Denkschwierigkeiten, anomales Gehen oder Sprechen und Gefühl von Ohnmacht, Schwindel oder Verwirrtheit ein. Eine Überdosierung kann auch zu einer Erkrankung des Gehirns führen, die als toxische Leukenzephalopathie bezeichnet wird.

 

  • Wenn Sie den Wechsel Ihres Pflasters vergessen haben
    • Wenn Sie es vergessen haben, wechseln Sie Ihr Pflaster sofort, wenn Sie sich daran erinnern und notieren Sie den Tag und die Uhrzeit. Wechseln Sie das Pflaster wie gewohnt wieder nach 3 Tagen (72 Stunden).
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie erst sehr spät bemerken, dass Sie das Wechseln des Pflasters vergessen haben, da Sie möglicherweise in diesem Fall zusätzliche Schmerzmittel benötigen; kleben Sie kein zusätzliches Pflaster auf.

 

  • Wenn sich ein Pflaster ablöst
    • Wenn sich ein Pflaster vor dem geplanten Wechsel ablöst, dann kleben Sie sofort ein neues auf und notieren sich Tag und Uhrzeit. Nutzen Sie einen neuen Hautbereich auf:
      • Ihrem Oberkörper oder Arm.
      • Dem oberen Rücken Ihres Kindes.
      • Informieren Sie Ihren Arzt darüber und tragen Sie das Pflaster weitere 3 Tage (72 Stunden) oder wie von Ihrem Arzt vorgeschrieben, bevor Sie das neue Pflaster wie gewohnt wechseln.
      • Wenn sich Pflaster erneut ablösen, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen wollen
    • Hören Sie nicht plötzlich auf, dieses Arzneimittel anzuwenden. Wenn Sie das Arzneimittel absetzen möchten, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt erklärt Ihnen, wie Sie dies tun können, in der Regel durch eine schrittweise Reduzierung der Dosis, sodass unangenehme Entzugserscheinungen auf ein Minimum reduziert werden.
    • Falls Sie die Anwendung beendet haben, beginnen Sie keine neue Anwendung, bevor Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt gehalten haben. Möglicherweise benötigen Sie bei einer Wiederaufnahme der Anwendung eine andere Pflasterstärke.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Das Arzneimittel kann lebensbedrohliche Nebenwirkungen bei Personen haben, die nicht bereits regelmäßig verordnete opioidhaltige Arzneimittel anwenden.
    • Dieses Präparat ist ein Arzneimittel, das für Kinder lebensbedrohlich sein kann, auch wenn die Pflaster bereits benutzt wurden. Bedenken Sie, dass ein Klebepflaster (benutzt oder unbenutzt) für ein Kind verlockend sein kann; wenn es auf der Haut eines Kindes klebt oder in den Mund genommen wird, kann dies tödliche Folgen haben.
    • Bewahren Sie dieses Arzneimittel an einem sicheren und geschützten Ort auf, zu dem andere Personen keinen Zugang haben.
    • Haften des Pflasters auf einer anderen Person
      • Das Pflaster darf ausschließlich auf der Haut der Person zur Anwendung kommen, für die es ärztlich verordnet wurde. Es wurde von Fällen berichtet, bei denen Pflaster nach engerem Körperkontakt oder während der gemeinsamen Nutzung eines Bettes mit einem Pflasterträger, unbeabsichtigt auf der Haut eines Familienmitgliedes haftete. Das Haften eines Pflasters auf einer anderen Person (insbesondere einem Kind) kann dazu führen, dass der im Pflaster enthaltene Wirkstoff durch die Haut der anderen Person aufgenommen wird und schwere Nebenwirkungen wie Atemprobleme mit langsamer und flacher Atmung bewirkt, welche tödlich sein können. Wenn das Pflaster auf der Haut einer anderen Person klebt, muss das Pflaster sofort entfernt und medizinische Hilfe eingeholt werden.
    • Besondere Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung dieses Arzneimittels
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden, wenn einer der unten genannten Punkte auf Sie zutrifft. Ihr Arzt wird genauer nachfragen, wenn Sie:
        • Jemals Probleme mit Ihrer Lunge oder dem Atmen hatten.
        • Jemals Probleme mit Ihrem Herz, Leber, Nieren oder niedrigem Blutdruck hatten.
        • Jemals einen Hirntumor hatten.
        • Jemals andauernde Kopfschmerzen oder eine Kopfverletzung hatten.
        • Älter sind, Sie könnten auf die Wirkungen des Pflasters empfindlicher reagieren.
        • Eine Krankheit namens Myasthenia Gravis haben, bei der die Muskeln schwach werden und schnell ermüden.
      • Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie nicht sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Präparat anwenden.
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie unter der Anwendung des Pflasters Atemprobleme während des Schlafens haben. Opioide wie dieses können schlafbezogene Atemprobleme verursachen, wie Schlafapnoe (Aussetzen der Atmung im Schlaf) und schlafbezogene Hypoxie (niedriger Sauerstoffgehalt im Blut). Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie, Ihr Partner oder Ihre Pflegeperson bemerken, dass irgendetwas von dem Folgenden bei Ihnen auftritt:
        • Aussetzen der Atmung im Schlaf
        • nächtliches Erwachen aufgrund von Atemnot
        • Schwierigkeiten durchzuschlafen
        • starke Schläfrigkeit am Tag
      • Ihr Arzt wird möglicherweise beschließen, Ihre Dosis zu ändern.
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie während der Anwendung des Pflasters folgende Veränderungen Ihres Schmerzempfindens feststellen:
        • Ihre Schmerzen werden durch das Pflaster nicht mehr gelindert
        • eine Zunahme der Schmerzen
        • es gibt eine Veränderung in der Art und Weise, wie Sie Schmerzen empfinden (z. B. Sie empfinden Schmerzen in einem anderen Körperteil)
        • Schmerzen, wenn etwas Ihren Körper berührt, von dem Sie nicht erwarten würden, dass es Sie schmerzen würde.
      • Verändern Sie die Dosis nicht selbst. Ihr Arzt wird möglicherweise beschließen, Ihre Dosis oder Behandlung zu ändern.
    • Nebenwirkungen und dieses Präparat
      • Das Arzneimittel kann Sie ungewöhnlich schläfrig machen und eine langsame oder flache Atmung verursachen. Sehr selten können diese Atemschwierigkeiten lebensbedrohlich oder sogar tödlich sein, insbesondere bei Personen, die bisher keine starken Opioid-Schmerzmittel (wie dieses Präparat oder Morphin) angewendet haben.
      • Wenn Sie oder Ihr Partner oder eine Pflegeperson bemerken, dass die Person, die das Pflaster trägt, ungewöhnlich schläfrig ist mit langsamer oder schwacher Atmung, dann:
        • Entfernen Sie das Pflaster.
        • Verständigen Sie einen Arzt oder gehen Sie direkt ins nächstgelegene Krankenhaus.
        • Halten Sie die Person möglichst viel zum Bewegen und Sprechen an.
      • Wenn Sie Fieber während der Fentanyl-Anwendung bekommen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, das Fieber kann die Menge des über die Haut aufgenommenen Wirkstoffs erhöhen.
      • Das Arzneimittel kann Verstopfung verursachen; sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wie Verstopfung vermieden oder behandelt werden kann.
    • Für eine vollständige Auflistung der möglichen Nebenwirkungen siehe Kategorie "Nebenwirkungen".
    • Wenn Sie das Pflaster tragen, setzen Sie das Pflaster keinen direkten Wärmequellen aus, wie zum Beispiel Heizkissen, Heizdecken, Wärmflaschen, geheizte Wasserbetten, Wärme- oder Bräunungsstrahler. Nehmen Sie keine Sonnenbäder, ausgedehnte heiße Bäder oder Saunagänge oder heiße Whirlpool-Bäder. Wenn Sie es dennoch tun, kann sich die aus dem Pflaster freigesetzte Menge an Arzneimittel erhöhen.
    • Langzeitanwendung und Gewöhnung
      • Dieses Arzneimittel enthält Fentanyl, ein Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide. Die wiederholte Anwendung von Opioidschmerzmitteln kann dazu führen, dass das Arzneimittel weniger wirksam ist (d. h., Sie gewöhnen sich daran; dies wird als Arzneimitteltoleranz bezeichnet). Bei der Anwendung von Fentanyl können Sie auch schmerzempfindlicher werden. Dies wird als Hyperalgesie bezeichnet. Eine Erhöhung der Dosis Ihrer Pflaster kann helfen, die Schmerzen eine Zeit lang zu reduzieren, sie kann Ihnen aber auch schaden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie feststellen, dass Ihr Arzneimittel weniger wirksam wird. Ihr Arzt wird entscheiden, ob es für Sie besser ist, die Dosis zu erhöhen oder Ihre Anwendung des Arzneimittels schrittweise zu verringern.
    • Abhängigkeit und Sucht
      • Die wiederholte Anwendung von Fentanyl kann auch zu Abhängigkeit, Missbrauch und Sucht führen, was wiederum zu einer lebensbedrohlichen Überdosierung führen kann. Das Risiko für solche Nebenwirkungen kann mit höherer Dosis und längerer Anwendungsdauer zunehmen. Abhängigkeit oder Sucht können dazu führen, dass Sie das Gefühl haben, nicht mehr die Kontrolle darüber zu besitzen, wie viel Arzneimittel Sie anwenden müssen oder wie oft. Möglicherweise haben Sie das Gefühl, dass Sie Ihr Arzneimittel weiterhin anwenden müssen, auch wenn es nicht hilft, Ihre Schmerzen zu lindern.
      • Das Risiko, abhängig oder süchtig zu werden, ist von Person zu Person unterschiedlich. Sie können ein höheres Risiko haben, von diesem Präparat abhängig oder danach süchtig zu werden, wenn
        • Sie oder jemand in Ihrer Familie schon einmal Alkohol, verschreibungspflichtige Arzneimittel oder illegale Drogen missbraucht hat oder davon abhängig war („Sucht").
        • Sie Raucher sind.
        • Sie schon einmal psychische Probleme (Depression, Angst oder eine Persönlichkeitsstörung) hatten oder wegen anderer psychischer Erkrankungen von einem Psychiater behandelt wurden.
      • Wenn Sie während der Anwendung eines der folgenden Anzeichen bemerken, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass Sie abhängig oder süchtig geworden sind.
        • Sie müssen das Arzneimittel länger anwenden, als von Ihrem Arzt empfohlen wurde.
        • Sie müssen mehr als die empfohlene Dosis anwenden.
        • Sie wenden das Arzneimittel aus anderen Gründen an, als den Gründen wegen denen es Ihnen verschrieben wurde, z. B., „um ruhig zu bleiben" oder „um schlafen zu können".
        • Sie haben wiederholt erfolglos versucht, die Anwendung des Arzneimittels zu beenden oder zu kontrollieren.
        • Wenn Sie die Anwendung des Arzneimittels stoppen, fühlen Sie sich unwohl und Sie fühlen sich besser, wenn Sie das Arzneimittel wieder anwenden („Entzugssymptome").
      • Wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken, besprechen Sie mit Ihrem Arzt den besten Behandlungsweg für Sie, einschließlich der Frage, wann Sie aufhören sollten es anzuwenden und wie Sie dies sicher tun können.
    • Entzugssymptome bei Absetzen
      • Hören Sie nicht plötzlich auf, dieses Arzneimittel anzuwenden. Es können Entzugssymptome wie Unruhe, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Erregung, Angst, Herzklopfen (Palpitationen), hoher Blutdruck, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitverlust, Zittern, Schüttelfrost oder Schwitzen auftreten. Wenn Sie das Arzneimittel absetzen möchten, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt erklärt Ihnen, wie Sie dies tun können, in der Regel durch eine schrittweise Reduzierung der Dosis, sodass unangenehme Entzugserscheinungen auf ein Minimum reduziert werden.

 

  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die Anwendung als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung der Gesundheit führen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen oder Werkzeugen beeinflussen, weil es Sie schläfrig oder schwindelig machen kann.
    • Wenn dies geschieht, führen Sie kein Fahrzeug oder benutzen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen. Führen Sie während der Anwendung dieses Arzneimittels kein Fahrzeug, solange Sie nicht wissen, wie es Sie beeinflusst.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich unsicher sind, ob es für Sie sicher ist, ein Fahrzeug zu führen, während Sie dieses Arzneimittel anwenden.
    • Sie sind dafür verantwortlich zu beurteilen, ob Sie in der Lage sind, ein Kraftfahrzeug zu führen oder Arbeiten auszuführen, die erhöhte Aufmerksamkeit erfordern. Einer der Faktoren, die Ihre diesbezüglichen Fähigkeiten beeinträchtigen können, ist die Einnahme von Arzneimitteln aufgrund ihrer Wirkungen und/oder Nebenwirkungen. Beschreibungen dieser Wirkungen und Nebenwirkungen können in anderen Abschnitten gefunden werden.
    • Lesen Sie zur Orientierung alle Informationen in der Gebrauchsinformation. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

 

 

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel darf nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, es sei denn, Sie haben dies mit Ihrem Arzt besprochen.
    • Das Arzneimittel sollte nicht während der Geburt angewendet werden, weil das Arzneimittel die Atmung des Neugeborenen beeinträchtigen kann.
    • Die längere Anwendung von dem Präparat während der Schwangerschaft kann bei Ihrem Neugeborenen Entzugssymptome (wie schrilles Schreien, Nervosität, Krampfanfälle, schlechte Nahrungsaufnahme und Durchfall) hervorrufen, die lebensbedrohlich sein können, wenn sie nicht erkannt und behandelt werden. Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt, wenn Sie glauben, dass Ihr Baby Entzugssymptome haben könnte.
  • Stillzeit
    • Wenden Sie das Arzneimittel nicht an, wenn Sie stillen. Sie sollen nach Entfernen des Pflasters für 3 Tage nicht stillen, weil der Wirkstoff in die Muttermilch übergehen kann.

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