• Erythromycin Panph 500 mg Pulver z.Hst.e.Inf.-Lsg.

Erythromycin Panph 500 mg Pulver z.Hst.e.Inf.-Lsg. (10 Stück)

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Panpharma GmbH
PZN: 18899372 (rezeptfrei)
Wirksame Erythromycin-Dosierung von 500 mg pro Pulverbeutel, geeignet zur Behandlung bakterieller Infektionen.
Hohe Bioverfügbarkeit und einfache Einnahme dank Pulverform und praktischer Verabreichung per Infusionslösung.
Kostengünstige Behandlungslösung mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu ähnlichen Antibiotika
8,61 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Hersteller: Panpharma GmbH
PZN: 18899372 (rezeptfrei)
Darreichung: Pulver zur Herstellung einer Infusionsloesung | Generikum
Packungsgröße:

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Produktinformationen zu Erythromycin Panph 500 mg Pulver z.Hst.e.Inf.-Lsg.

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

Panpharma GmbH PZN: 18899372 (rezeptpflichtig) Pulver zur Herstellung einer Infusionsloesung, 10 Stück Generikum 8,61 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Darreichungsform: Pulver zur Herstellung einer Infusionsloesung Verordnungsart: rezeptpflichtig
Wirkstoff & Hilfsstoff Menge
Wirkstoffe
Erythromycin lactobionat 744.1 mg
Hilfsstoffe
Erythromycin 500 mg

Pflichtangaben: Erythromycin Panph 500 mg Pulver z.Hst.e.Inf.-Lsg.

Zusammensetzung

Hilfsstoffe
  • Erythromycin lactobionat 744.1mg

Indikation

  • Das Arzneimittel ist ein Antibiotikum, das den Wirkstoff Erythromycin enthält.
  • Es handelt sich um ein sogenanntes Makrolid-Antibiotikum, das wirkt, indem es das Wachstum und die Vermehrung von Bakterien hemmt.
  • Es wird angewendet zur Behandlung von schweren, durch Bakterien verursachten Infektionen bei Patienten (Erwachsenen und Kindern), bei denen eine orale Anwendung (durch Einnehmen) von Erythromycin nicht möglich oder nicht ausreichend ist oder bei Patienten, bei denen der Schweregrad der Infektion hohe Konzentrationen von Erythromycin erfordert oder wenn Patienten allergisch oder überempfindlich auf Betalaktam-Antibiotika reagieren oder wenn diese Antibiotika aus anderen Gründen nicht geeignet sind.
  • Sobald die akute Phase der Infektion unter Kontrolle ist, wird Ihr Arzt das intravenös angewendete Erythromycin durch eine Darreichungsform zum Einnehmen ersetzen.
  • Dieses Arzneimittel wird zur Behandlung von Infektionen angewendet, wie z. B.:
    • Atemwegsinfektionen: Lungenentzündung, Keuchhusten,
    • Infektionen der Ohren,
    • Infektionen der Augen (Bindehautentzündung),
    • Infektionen der Haut und der Weichgewebe (zum Beispiel Muskeln, Blutgefäße, Sehnen, Fettgewebe),
    • Infektionen des Magen-Darm-Trakts,
    • Infektionen des Urogenitaltrakts (Entzündungen der Geschlechts- und Harnorgane),
    • Lymphogranuloma venereum (eine sexuell übertragbare Krankheit),
    • Diphterie (eine Erkrankung der oberen Atemwege)

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Erythromycin sind,
    • wenn Sie allergisch gegen andere Makrolid-Antibiotika sind,
    • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Astemizol, Terfenadin (zur Behandlung von allergischen Reaktionen),
      • Disopyramid (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, das bei ventrikulärer Tachykardie angewendet wird),
      • Cisaprid (zur Behandlung der gastroösöphagealen Refluxkrankheit),
      • Pimozid (zur Behandlung psychischer Störungen),
      • Ergotamin oder Dihydroergotamin (zur Behandlung von Migräne),
      • Lovastatin, Simvastatin und Atorvastatin (Arzneimittel zur Senkung der Cholesterinwerte),
      • Antiarrhythmika der Klassen IA und III (zur Behandlung von ventrikulären Arrhythmien, zur Vorbeugung von paroxysmalem rekurrierendem Vorhofflimmern, zur Behandlung des Wolff-Parkinson-White-Syndroms, zur Behandlung von ventrikulären Tachykardien, Vorhofflimmern und Vorhofflattern),
      • Neuroleptika (zur Behandlung von Psychosen (einschließlich Wahnvorstellungen, Halluzinationen oder ungeordneter Gedanken)),
      • Tri- und tretrazyklische Antidepressiva (zur Behandlung von Depressionen),
      • Fluorchinolone (Antibiotika zur Behandlung bestimmter Infektionen),
      • Arsentrioxid (zur Behandlung von Krebs),
      • Methadon (zur Behandlung von Opioidabhängigkeit, zum Beispiel Heroinsucht),
      • Budipin (Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit),
      • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen und Malaria,
    • wenn Sie an Leberfunktionsstörungen leiden, da Erythromycin vorwiegend über die Leber ausgeschieden wird,
    • wenn Sie oder jemand in Ihrer Familie Herzrhythmusstörungen hat (ventrikuläre Arrhythmien oder Torsade de Pointes) oder eine Abweichung im Elektrokardiogramm (elektrische Aufzeichnung des Herzens) mit der Bezeichnung „Long-QT-Syndrom" aufweist,
    • wenn Sie ungewöhnlich niedrige Kalium- oder Magnesiumwerte im Blut aufweisen (Hypomagnesiämie oder Hypokaliämie).

Dosierung

  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Erwachsene und Kinder über 12 Jahre oder mit einem Körpergewicht über 40 kg
    • Die übliche Dosis beträgt 1 bis 2 g pro Tag; dies entspricht 25 mg/kg Körpergewicht/Tag, verteilt auf mehrere Dosen (im Allgemeinen 3 - 4 Einzelgaben).
    • Diese Dosis kann bei schweren Infektionen auf 4 g pro Tag erhöht werden.
    • Es ist wichtig, dass Sie die Antibiotikabehandlung vollständig durchführen. Brechen Sie die Infusionsbehandlung nicht vorzeitig ab, auch nicht, wenn es Ihnen bessergeht.
  • Kinder von 1 Monat bis 12 Jahre oder mit einem Körpergewicht bis einschließlich 40 kg
    • Die übliche Dosis beträgt 15 - 20 mg/kg Körpergewicht, verteilt auf 3 - 4 Einzelgaben.
    • Ihr Arzt wird anhand des Körpergewichts Ihres Kindes seine Dosis genau berechnen.
  • Reife Neugeborene (Geburt bis 1 Monat alt)
    • Die übliche Dosis beträgt 10 - 15 mg/kg Körpergewicht, verteilt auf 3 Einzelgaben.
    • Ihr Arzt wird anhand des Körpergewichts Ihres Kindes seine Dosis genau berechnen.
  • Anwendung bei Patienten mit schweren Nierenerkrankungen
    • Ihr Arzt wird unter Berücksichtigung Ihrer Nierenfunktion genau berechnen, welche Dosis Sie erhalten.
  • Anwendung bei älteren Patienten
    • Da bei Ihnen ein höheres Risiko für das Auftreten von Nierenerkrankungen besteht, wird Ihr Arzt unter Berücksichtigung Ihrer Nieren- und Leberfunktion sorgfältig entscheiden, welche Dosis Sie erhalten.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge erhalten haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie oder Ihr Kind zu viel von dem Arzneimittel erhalten haben, setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung. Mögliche Symptome einer Überdosierung sind Ototoxizität (Gehörschädigung), Hörverlust, starke Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenn Sie glauben, dass Sie eine Anwendung dieses Arzneimittels versäumt haben, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder anderes medizinisches Fachprsonal.

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Beenden Sie die Anwendung dieses Arzneimittels nicht, bevor Ihr Arzt Ihnen entsprechende Anweisungen gibt.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie vor der Anwendung von diesem Arzneimittel mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal,
      • wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, von denen bekannt ist, dass sie zu schweren Störungen des Herzrhythmus führen können,
      • wenn Sie Herzprobleme haben.
      • Es können schwere allergische Reaktionen auftreten. Dieses Präparat darf nicht angewendet werden, wenn Sie allergisch oder überempfindlich auf Erythromycin oder andere Arzneimittel der Klasse der Makrolid-Antibiotika reagieren. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie dieses Präparat erhalten.
      • Wenn Sie an Myasthenia gravis leiden, kann Erythromycin eine Verschlimmerung der Symptome hervorrufen, was zu ernsthaften Atembeschwerden führen kann,
      • wenn Sie bereits älter sind, weil bei Ihnen ein größeres Risiko für das Auftreten von Nierenerkrankungen besteht. Ihr Arzt wird Ihre Dosis unter Berücksichtigung Ihrer Nierenfunktion anpassen.
    • Es wird allgemein nicht empfohlen, Erythromycin mit den folgenden Arzneimitteln zu kombinieren:
      • Alfuzosin (zur Behandlung gutartiger Prostatavergrößerungen),
      • Buspiron (zur Behandlung generalisierter Angststörungen),
      • Ciclosporin und Tacrolimus (zur Vermeidung von Abstoßungsreaktionen bei Organtransplantationen),
      • Colchicin (zur Behandlung von Gicht),
      • Ebastin (Antihistaminikum),
      • Tolterodin (zur Behandlung von Harninkontinenz),
      • Triazolam (Anwendung als Sedativum zur Behandlung schwerer Schlafstörungen).
    • Das Arzneimittel wird Ihnen kontinuierlich oder langsam verabreicht, um Schmerzen zu vermeiden.
    • Neugeborene, Säuglinge und Kinder
      • Setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrem Arzt in Verbindung, wenn Ihr Kind sich während der Behandlung mit diesem Arzneimittel übergibt (strahlartiges Erbrechen ohne Gallenflüssigkeit) und/oder wenn es Probleme mit der Nahrungsaufnahme hat.
      • Ihr Arzt wird die Dosis für Ihr Kind festlegen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Aufgetretene Nebenwirkungen von dem Arzneimittel können die Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Nach den bisherigen Erfahrungen hat Erythromycin einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit.

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
  • Schwangschaft
    • Es wurde berichtet, dass Erythromycin die Plazenta überwindet und in das ungeborene Kind gelangt.
  • Stillzeit
    • Erythromycin geht in die Muttermilch über.
    • Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie dieses Arzneimittel erhalten sollen, nachdem er sich vergewissert hat, dass der Nutzen die möglichen Risiken überwiegt.

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