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Wissenswertes zu Vaginalpilz

Jucken und Brennen im Intimbereich mit einem geruchlosen Ausfluss können auf einen Vaginalpilz hinweisen.

Immerhin erkranken drei Viertel aller Frauen mindestens ein Mal im Leben an einem Scheidenpilz. Manche leiden häufiger darunter oder es stellt sich eine chronische Pilzerkrankung ein. Deshalb ist eine sofortige Behandlung wichtig. Lokal werden Zäpfchen, Cremes und Gels eingesetzt. Ist der Pilz hartnäckig oder kommt immer wieder, muss die äußerliche Anwendung durch die Einnahme von Tabletten ergänzt werden. Ursachen für die Entstehung der Pilzerkrankung sind Abwehrschwäche, Medikamente wie Antibiotika und übertriebene Intimhygiene. Einem Vaginalpilz kann deshalb auch vorgebeugt werden

Wann entwickelt sich ein Vaginalpilz?

Grund ist die schwache Abwehrkraft in der Scheide. In einer gesunden Scheidenflora haben bakterielle und Pilzerkrankungen keine Chance. Die Keime sind zwar immer da, werden in dem sauren Milieu aber in Schach gehalten. Zuständig dafür sind Milchsäurebakterien (Laktobazillen). 100 Millionen besiedeln einen Millimeter Scheidenschleimhaut. Sie fühlen sich wohl und können ihren Dienst tun, wenn genügend Nahrung zur Verfügung steht. Das ist in ihrem Fall Zucker. Er wird von den Schleimhautzellen in der Scheide produziert. Voraussetzung ist Östrogen. Deshalb verändert sich die Scheidenflora abhängig vom Östrogengehalt. Die Laktobazillen nehmen den Zucker auf und wandeln ihn in Milchsäure um. Dadurch entsteht ein saures Milieu mit einem pH-Wert von unter 4,5. Auch wenn Feuchtigkeit und Wärme in der Scheide der Vermehrung des Pilzes entgegenkommen, wird sie durch die saure Umgebung gestoppt. Außerdem produzieren Milchsäurebakterien Wasserstoffperoxid und antibiotisch wirkende Substanzen. Das bietet bakteriellen Krankheitserregern Einhalt. Anders sieht es aus, wenn der pH-Wert immer basischer wird. Dann entstehen gute Lebensbedingungen für Pilze und Keime. Sie können sich ungehindert vermehren und an der Scheidenschleimhaut festsetzen. Eine Entzündung entsteht.

Was sind die Symptome eines Vaginalpilzes?

Am Anfang der Infektion tritt ein leichtes Jucken auf und der Imtimbereich ist sehr empfindlich. Wenn der Pilz sich noch mehr ausgebreitet hat, verstärkt sich der Juckreiz und es kommt ein Brennen dazu. Die Schleimhaut rötet sich und schwillt an. Ein weiteres Symptom ist ein geruchloser, weißlich-grauer Ausfluss mit krümeliger Konsistenz. Geschlechtsverkehr und Wasserlassen können schmerzhaft sein.

Wodurch wird die Scheidenflora verändert?

Häufige Ursache ist die Einnahme von Antibiotika. Das Medikament unterscheidet nicht zwischen nützlichen und schädlichen Bakterien. Es tötet beide ab. Das macht sich im Darm und in der Scheide bemerkbar. Beide brauchen die Stoffwechselprodukte der Bakterien, um die Besiedelung von schädlichen Keimen zu verhindern. Werden sie durch Antibiotika zerstört, können sie ihrer immunologischen Schutzfunktion nicht mehr nachkommen. Wie im Darm kommt es auch in der Scheide zu einem Missverhältnis von krank machenden und Milchsäure produzierenden Bakterien. Deshalb sollte nach jeder Antibiotika-Behandlung die Darm- und Scheidenflora wieder aufgebaut werden. Bakterielle und Pilzinfektionen werden so verhindert. Auch andere Medikamente wie die Pille und Hormonschwankungen haben Einfluss auf die Scheidenflora.
Das leicht saure Milieu in der Scheide wird auch durch übertriebene Intimpflege gestört, was den Boden für eine Pilzinfektion bereiten kann.
Auch psychische Faktoren tragen zur „Empfänglichkeit“ für eine Pilzinfektion bei. Macht der Sex keinen Spaß oder bestehen Beziehungsprobleme, kann sich die Aversion über eine brennende Infektion ausdrücken, die Sex erst mal „leider“ nicht mehr möglich macht, weil er weh tut. Da Sperma einen neutralen bis leicht basischen pH-Wert hat, kann sehr häufiger Geschlechtsverkehr auch von daher einer Pilzerkrankung Vorschub leisten. Ein zu häufiger Wechsel von Tampons wirkt sich gleichfalls nicht förderlich auf das Scheidenmilieu aus.

Welche Frauen sind besonders von einem Vaginalpilz gefährdet?

Bei Mädchen vor der ersten Regelblutung liegt der pH-Wert noch bei 5,5, da noch kein Östrogen gebildet wird. Er ist also noch nicht so sauer und wirkungsvoll gegen Pilze und Bakterien als im gebärfähigen Alter. Auch nach der Menopause, wenn die Östrogenproduktion stark absinkt, ändert sich die Scheidenflora und liegt weniger im sauren Bereich. Eine negative Wirkung können auch Hormonpräparate haben. Frauen, die die Pille nehmen, leiden häufiger unter einer Vaginalpilzinfektion, als wenn sie das Medikament nicht einnehmen. Zuletzt ändert auch eine Schwangerschaft die Scheidenflora. Der pH-Wert steigt an und der Schutz vor Infekten wird dadurch herabgesetzt. Scheideninfektionen während der Schwangerschaft können eine Frühgeburt auslösen, so dass bei den benannten Symptomen sofort der Frauenarzt aufgesucht werden sollte. Das gilt grundsätzlich, da Brennen und Jucken auch andere Ursachen haben können, wie Östrogenmangel oder die Unverträglichkeit von Kleidung, Waschpulver und Körperpflegeprodukten. In einem Abstrich kann der Arzt sofort sehen, ob es sich um eine Pilzinfektion handelt.

Wie wird Vaginalpilz behandelt? 

In 80-90% der Fälle verursacht der Hefepilz Candida albicans eine Infektion. Er wird mehrere Tage lang lokal mit Scheidenzäpfchen oder Gels und Cremes, die mit einem Applikator eingeführt werden, behandelt. Die bewährten Wirkstoffe in Anti-Pilz-Mitteln (Antimykotika) sind Clotrimazol, Coclopiroxolamin, Fluconazol und Nystatin. Sie bekämpfen effektiv die Pilzzellen. In den wenigen Ausnahmen, in denen sie nicht wirken, handelt es sich entweder um andere Candida-Formen, die nicht so gut auf die geläufigen Anti-Pilz-Wirkstoffe ansprechen. Oder das Abwehrsystem der Patientin ist geschwächt. In dem Fall werden die lokal eingesetzten Wirkstoffe auch noch als Tabletten eingenommen. Diese Therapie sollte von einem Arzt begleitet werden, der in einem Labor eine genaue Erregerbestimmung vornehmen lässt.

Alternativ zu den synthetischen Medikamenten sind Naturheilmittel erhältlich. Ein Beispiel ist die homöopathische Aufbereitung von Candida albicans zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte gegen den Pilz. Vaginaltabletten mit Majoran-Trockenextrakt wirken auf natürliche Weise gegen Bakterien und Pilze. Zur Prophylaxe und unterstützenden Therapie eignet sich auch ein Wirkstoff der Aloe vera-Pflanze. Zum Wiederaufbau der Scheidenflora empfehlen sich Präparate mit Milchsäurebakterien. Zum Teil enthalten sie zusätzlich Vitamine, Zink und Selen zur Aktivierung des Immunsystems.

Wie kann einem Vaginalpilz vorgebeugt werden?

Insbesondere während und spätestens nach einer Antibiotika-Behandlung sollte mit Milchsäure-Präparaten zum Einführen in die Scheide die Wiederherstellung der Vaginalflora unterstützt werden.
Im Alltag gibt es zusätzlich Möglichkeiten, der Scheidenflora etwas Gutes zu tun:

  • Reinigung mit lauwarmem Wasser und pH-neutralen, unparfümierten (Intim-)Pflegeprodukten
  • Keine Duftstoffe! Auf Intimdeos, parfümierte Slipeinlagen und Feuchttücher verzichten. Kein Weichspüler.
  • Nur luftdurchlässige Slipeinlagen ohne Plastikfolie
  • Täglich frische Unterwäsche, hautfreundlich, atmungsaktiv. Keine zu engen Jeans und keine Strings
  • Nassen Bikini wechseln, in der Sauna nur trockene Handtücher verwenden
  • Während der Tage: häufiger waschen. Tampons und Binden alle 2-3 Stunden wechseln.