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Wissenswertes zu Lebertran

Lebertran liefert auf natürliche Weise ein hohes Maß an Vitamin A und D. Das Fischöl ist bekannt als Stärkungsmittel und zur Prophylaxe von Rachitis und Osteoporose. Vitamin D ist Voraussetzung für gesunde Knochen und Zähne.

Vitamin D ist Voraussetzung für gesunde Knochen und Zähne. Vitamin A übt einen positiven Einfluss auf Haut, Immunsystem und Sehkraft aus. Lebertran fördert den Muskelaufbau, reguliert die Blutfettwerte und wirkt sogar gegen depressive Verstimmungen. Nicht umsonst wurde er schon von den Wikingern für Heilzwecke eingesetzt. Äußerlich wird Lebertran als Wundsalbe und zur Linderung von Gelenkbeschwerden angewendet. Bevorzugte Fischarten für seine Gewinnung sind Dorsch, Schellfisch, Kabeljau und Haifische.

Welche Inhaltstoffe enthält Lebertran?

Lebertran ist reich an Vitamin A und D. Daneben enthält er mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E, Phosphor und Jod.

Welche Funktionen hat das Vitamin D in Lebertran?

Der bekannteste Inhaltsstoff ist Vitamin D. Es regelt den Kalziumhaushalt und ist wichtig für den Phosphat-Stoffwechsel. Beide Mineralstoffe sind Grundlage für die Knochen- und Zahnbildung. Vitamin-D-Mangel ist Ursache einer schwachen Mineralisation der Knochen und Zähne mit der möglichen Folge von Rachitis bei Kindern und Osteomalazie (Knochenerweichung) und Osteoporose bei Erwachsenen sowie von Karies. Lebertran wurde früher Kindern verabreicht, um einer Rachitis vorzubeugen. Vitamin D soll das Immunsystem stärken und vor Tumoren, Parkinson, Demenz und Depressionen schützen.

Wofür benötigt der Körper Vitamin A?

Vitamin A wird für gesunde Haut und Schleimhaut benötigt. Es fördert das Zellwachstum, die Reparatur von Zellschäden und die Wundheilung. Gesunde Haut und Schleimhäute haben eine hohe Widerstandskraft und bilden eine stabile Barriere gegenüber Fremdkörpern und Krankheitserregern. Außerdem hat das Vitamin antioxidative Wirkung und schützt vor der Schädigung durch freie Radikale.
Vitamin A unterstützt die Gesundheit der Nervenzellen und die Sehkraft, besonders das Nachtsehen. Es fördert die Bildung roter Blutkörperchen und erleichtert den Einbau von Eisen in das Hämoglobin. Vitamin A wird für die Produktion von Eiweiß und beim Fettstoffwechsel benötigt.
Das Vitamin erhöht die Anzahl und Wirksamkeit der weißen Blutkörperchen und die Bildung von Antikörpern – beides Faktoren für ein schlagkräftiges Immunsystem. Auch die Knochenbildung und –heilung benötigt ausreichend Vitamin A. Außerdem ist das Vitamin an der Produktion der weiblichen und männlichen Geschlechtshormone sowie der Eier und Spermien und damit der Fruchtbarkeit beteiligt.

Wie wirken die ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E, Phosphor und Jod im Lebertran?

Ungesättigte Fettsäuren wie die bekannten Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend. Sie regulieren den Cholesterinspiegel, verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und beugen so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.
Vitamin E ist ein starkes Antioxidans. Es bindet freie Radikale aus Umwelt, UV-Licht, Ernährung, Nikotin usw. Es schützt so die Zellen und vor allem den Zellkern mit dem Erbgut vor Schädigungen durch die aggressiven Substanzen. Vitamin E beugt vorzeitigen Alterungsprozessen, auch der Haut, vor und gilt deshalb als Anti-Aging-Vitamin. Außerdem unterstützt es die Wundheilung.
Phosphor ist Voraussetzung für die Festigkeit von Knochen und Zähnen. Zudem ist der Mineralstoff an der Energiegewinnung im Körper und dem Säure-Basen-Gleichgewicht beteiligt.
Jod ist Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Sie regulieren das Wachstum und den Energiestoffwechsel.

Was sind die Anwendungsbereiche von Lebertran?

Lebertran beugt Rachitis, Osteoporose, Osteomalazie und Arthritis vor. Einer Studie der Uni Tufts (USA) zufolge dient Lebertran der Prophylaxe eines Vitamin-D-Mangels und stärkt den Muskelaufbau und die Leistungsfähigkeit des Muskels. Die enthaltenen Fettsäuren sollen den Abbauprozess des Knorpels bei Arthrose verlangsamen sowie Herzrhythmusstörungen und koronarer Herzkrankheit vorbeugen. Laut einer Studie der Haukeland Uniklinik Bergen (Norwegen) sinkt durch Lebertran das Risiko, an einer Depression zu erkranken. Das gilt besonders für die lichtarmen Wintermonate. Die Vitamine und Omega-3-Fettsäuren in Lebertran stärken die Abwehrkraft. Lebertran unterstützt bei Erkrankungen der Knochen, Zähne und Gelenke, versorgt mit entzündungshemmenden und antioxidativen Substanzen, hilft bei Haut- und Schleimhautproblemen und fördert die Wundheilung. Das Fischöl eignet sich hervorragend als natürliches Mittel bei Stress, Infektanfälligkeit und depressiven Stimmungen.

Welche Darreichungsformen sind erhältlich?

Lebertran in seiner ursprünglichen Form als Öl ist Geschmacksache, aber am preiswertesten. Kapseln sind geschmacks- und geruchsneutral und am einfachsten einzunehmen. Lebertran-Salbe für die äußerliche Anwendung gilt als wundheilend und schmerzlindernd. Eine sehr effektive Kombination sind Lebertran-Zink-Salben mit doppelter wundheilender Wirkung.

Worauf muss bei der Anwendung geachtet werden?

Bei dem hohen Gehalt an den fettlöslichen, d.h. im Körper speicherbaren Vitaminen A und D sollte man sich genau an die Dosierungsvorschriften halten, um eine Überdosierung der Vitamine zu vermeiden.

Kontraindikationen: Wann sollte Lebertran nicht eingenommen oder aufgetragen werden?

Gegenanzeige ist eine Überempfindlichkeit gegen Lebertran oder den Fisch, von dem er gewonnen wird, oder gegen sonstige Bestandteile des Präparats. Weitere Kontraindikationen sind ein erhöhter Kalzium-Spiegel, eine erhöhte Kalzium-Ausscheidung über die Nieren, eine Steigerung des Hirndrucks sowie die gleichzeitige Einnahme von Vitamin-D-haltigen Arzneimitteln, Retinsäure oder ihre chemischen Abkömmlinge. Vorsicht bei der Anwendung ist geboten bei Nierensteinen in der Krankheitsgeschichte und bei Sarkoidose.
In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Dosis vom Arzt festgelegt und genau eingehalten werden.  

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Beim bestimmungsgemäßem Gebrach nach den Dosierungsvorschriften sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Bei deutlicher Überdosierung kann es zu Hyperkalzämie mit Herzrhythmusstörungen, Erbrechen und psychischen Symptomen kommen. Bei chronischer Überdosierung ist eine kranhafte Vermehrung der Harnmenge, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und Nierensteine möglich.

Welche Wechselwirkungen sind möglich?

Thiazide (harntreibende Mittel) schränken die Ausscheidung von Kalzium im Urin ein. Deshalb sollte bei gleichzeitiger Einnahme von Lebertran der Kalzium-Blutspiegel regelmäßig kontrolliert werden. Dasselbe gilt bei ohnehin nur in ärztlich verordneten Ausnahmefällen neben Lebertran zusätzlich angewendeten Vitamin-D-Präparaten.