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Wissenswertes zu Zykluscomputer

Die Anwendung von Hilfsmitteln zur natürlichen Familienplanung erfordert Disziplin und Erfahrung. Das gilt besonders für die Temperaturmethode und die Beobachtung des Zervixschleims. Um die Erfassung und Auswertung der Daten zu vereinfachen, wurden Minicomputer entwickelt.

Sie ermitteln ohne großes Zutun der Anwenderin die fruchtbaren Tage. Die Sicherheit schwankt allerdings stark je nach Gerät und Methode. Für eine relativ hohe Zuverlässigkeit müssen mehrere Fruchtbarkeitsfaktoren abgerufen werden. Für junge Mädchen in der Pubertät oder wenn eine Schwangerschaft völlig inakzeptabel ist, empfehlen sich andere Methoden. Ansonsten stellt der kleine digitale Helfer eine gute Alternative dar, wenn Frau ihren Körper nicht mit Hormonen belasten möchte und vielleicht auch Interesse hat, ihn und ihren Zyklus besser kennenzulernen.

Wie funktionieren Zykluscomputer?

Ziel ist, die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage digital anzuzeigen. Bei den ganz einfachen Modellen werden dazu der 1. Tag der letzten Periode und die durchschnittliche Zyklusdauer in Tagen eingegeben. Der Eisprungrechner, den es auch als App gibt, zeigt auf Grundlage dieser Daten, wann eine Befruchtung sehr wahrscheinlich ist und wann nicht. Die Methode kann als grobe Schätzung betrachtet werden, da sich in Stress-Phasen oder unter anderen Extrembedingungen die Zyklusdauer verändern kann. Differenzierter und damit auch zuverlässiger sind Zykluscomputer, die den Hormonstatus, die Basaltemperatur und die Beschaffenheit des Zervixschleims in die Berechnung mit einbeziehen.

 

Hormon-Computer

Die Anwenderin braucht einen kleinen Handcomputer und Einmal-Teststäbchen. Die Nutzung beginnt am ersten Morgen der Menstruation. Durch Knopfdruck wird dem Gerät angezeigt, dass der Zyklus startet. Ab jetzt prüft Frau jeden Morgen vor dem Gang zur Toilette die Farbe, die aufleuchtet. Grün bedeutet ein unfruchtbarer, Rot ein fruchtbarer Tag. Gelb heißt, dass ein Test mit dem Morgenurin durchgeführt werden muss. Der mit Urin benetzte Teststreifen wird zur Auswertung in den Leseschlitz des Geräts geschoben. Der Computer misst die Konzentration der maßgeblichen Hormone und errechnet daraus Beginn und Ende der empfänglichen Phase und den Eisprung. Das Zeitfenster für den morgendlichen Test liegt drei Stunden vor und nach dem Zeitpunkt, an dem am 1. Tag der Menstruations-Anzeige-Knopf gedrückt wurde. Im ersten Zyklus wird der Test 16 mal, in den weiteren Zyklen nur noch 6 mal gefordert. Der Computer von Persona zur Verhütung zeigt im ersten Monat 10-22 rote Tage an. Nach mehreren Monaten, wenn das Gerät mehr Daten zur Auswertung zur Verfügung hat, sind es noch 6-12 Tage, in denen Fruchtbarkeit angezeigt wird. Beim Clearblue Fertilitätsmonitor zur Anwendung bei Kinderwunsch werden mehr, nämlich mindestens 10 Tests im Monat gefordert und nur 5-8 fruchtbare Tage mit besonderer Hervorhebung der zwei maximal empfängnisbereiten Tage angezeigt. Der fruchtbare Zeitraum wird damit mehr eingegrenzt als bei dem Verhütungs-Computer von Persona.

 

Temperatur-Computer

Das Gerät besteht aus einem elektronischen Thermometer, der mit dem Computer verbunden ist. Mit Beginn des Zyklus, der mit einem Knopfdruck dem Gerät vermittelt wird, wird jeden Morgen vor dem Aufstehen die Basaltemperatur (Aufwachtemperatur) gemessen. Gleich danach beim Drücken einer weiteren Taste erfährt die Frau auch hier durch ein Farbsignal, ob sie sich in einer fruchtbaren Phase befindet oder nicht. Die Angaben sollen vom 1. Tag an verlässlich sein. Mangelnde Erfahrungswerte werden durch eine größere Spanne an rotem Licht für fruchtbar ausgeglichen. Grünes Licht wird von Monat zu Monat immer mehr gegeben, wenn der Computer ausreichend individuelle Temperaturdaten zur Auswertung zur Verfügung hatte. Voraussetzung für eine sichere Aussagekraft sind das Minimum von 5 Stunden Schlaf vor der Messung und die Temperaturbestimmung zu einem zumindest ähnlichen Zeitpunkt täglich. Als Spielraum werden 2-3 Stunden plus minus im Vergleich zur Messung am Vortag angegeben.

Temperaturcomputer sind auch bei unregelmäßigen Zyklen anwendbar, zeigen dann aber eine größere Anzahl an fruchtbaren Tagen an. (Mögliche Marken: cyclotest, Pearly, Ladycomp oder Babycomp)

Vorteil: Keine Folgekosten wie bei den Teststäbchen und bei vorschriftsmäßiger Anwendung eine höhere Sicherheit als Hormoncomputer. Die Geräte können zur Verhütung und bei Kinderwunsch genutzt werden. Der Preisunterschied beruht auf diversen Zusatzfunktionen, die für den eigentlichen Zweck nicht unbedingt relevant sind. Ausnahme bildet die Möglichkeit, zusätzliche Fruchtbarkeitsfaktoren in die Bewertung einfließen zu lassen (cyclotest).

 

Symptothermal-Computer

Wenn nicht nur die Temperatur, sondern ein zweites Merkmal für den Eisprung berücksichtigt wird, spricht man von der Symptothermal-Methode. Zur Auswahl stehen dafür ein Ovolationstest, der die höchste Konzentration des luteinisierenden Hormons als Indikator für den Eisprung ermittelt, und die Konsistenz des Zervixschleims. Die Kombination von Basaltemperatur und ein weiteres Merkmal ergeben bei richtiger Anwendung eine sehr hohe Sicherheit. Vorsicht ist geboten bei fieberhaften Erkrankungen und Schichtarbeit.

Produkte mit dieser Kombination sind z.B. cyclotest myway (Verhütung) und cyclotest myplan (Kinderwunsch).

 

Der Pearl-Index

Am Pearl-Index lässt sich die Sicherheit eines Verhütungsmittels ablesen. Sein Wert gibt an, wie viele Frauen durchschnittlich im Jahr schwanger geworden sind, obwohl sie mit der jeweiligen Methode verhütet haben. Je niedriger demnach der Perl-Index, umso sicherer ist das Verhütungsmittel. Die Pille hat z.B. einen Wert von 0,1 - 0,9. Auf Verhütung ganz zu verzichten, bewegt sich bei einem Wert von 85.

Abhängig ist der Wert von der korrekten Anwendung. Deshalb gibt es 2 Werte. Der erste bezieht sich auf die richtige Nutzung der Methode, der zweite auf die typische, realistische Anwendung, z.B. auch mal die Pille zu vergessen. Kondome, die zweitbeliebteste Verhütungsmethode in Deutschland, haben einen Pearl Index von 2 – 12. Ein Coitus interruptus bringt es auf unsichere 4 – 18.

Bei Hormoncomputern wird von einem Index von 6 ausgegangen. Temperaturcomputer haben einen Wert von 0,7 – 3,8. Werden bei der symptothermalen Methode die Messung der Basaltemperatur und die Zervixschleimmethode gleichzeitig und korrekt angewendet, wurde ein Pearl Index von 0,4 ermittelt, was sich von der Sicherheit her schon im Bereich der Pille bewegt. Das bestätigt auch die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V., die unter den gleichen Bedingungen von einer Zuverlässigkeit von 99,7 % ausgeht. In einer Studie wurde cyclotest in der symptothermalen Anwendung als sicherster Zykluscomputer ausgewiesen.