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Dolormin extra

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Wissenswertes zu Dolormin extra

Dolormin Extra wird als symptomatische Kurzzeittherapie bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber angewendet. Es enthält 400 mg des Wirkstoffs Ibuprofen und ein Lysinsalz. Lysin beschleunigt den Wirkungseintritt von Ibuprofen.

Die Schmerzen können schon nach 15 Minuten gelindert werden. Dolormin Extra ist besonders bei Kopfschmerzen, Zahnweh, Menstruationsbeschwerden und Fieber indiziert. Es kann bei Kindern ab 20 kg Körpergewicht bzw. 6 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen eingesetzt werden.

Wie wirkt Ibuprofen?

Ibuprofen wirkt hemmend auf Enzyme, die für die Bildung bestimmter Prostaglandinen notwendig sind. Prostaglandine sind Botenstoffe, die Entzündungen auslösen und aufrechterhalten. Sie sind für die verstärkte Durchblutung und Durchlässigkeit der feinsten Gefäße zuständig. Die Folgen sind Rötung, Wärme und Schwellung des betroffenen Gewebes. Auch Fieber ist möglich. Durch den Druck auf die Nervenendigungen schmerzt der Bereich. Prostaglandine haben zudem Einfluss auf die Schmerzwahrnehmung im Gehirn. Ibuprofen reduziert die Herstellung der Prostaglandine. Das hemmt die Entzündung, lindert den Schmerz und senkt das Fieber. Prostaglandine haben aber auch die Funktion, die Bildung des schützenden Schleims auf der Magenschleimhaut anzuregen. Ihre Reduktion bedeutet daher auch eine Verringerung des Magenschutzes.
Ibuprofen zählt zu den nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), d.h. es ist kein Kortisonwirkstoff. Außerdem gehört es zu den nicht-opioiden Schmerzmitteln, so dass kein Risiko der Abhängigkeit besteht.

Welche Vorteile hat die Kombination von Ibuprofen mit Lysin?

Ibuprofen wird vom Körper nur langsam aufgenommen, weil es in Wasser schlecht löslich ist. In Verbindung mit der körpereigenen Aminosäure Lysin löst es sich schneller und gelangt in viel kürzerer Zeit an den Ort des Bedarfs als reines Ibuprofen. Die Schmerz lindernde Wirkung tritt meist schon nach 15 Minuten ein. Außerdem ist die Remedikationsrate bei der Kombination von Ibuprofen und Lysin geringer: Die Wirkung hält länger an und es müssen weniger Tabletten eingenommen werden. Eine Untersuchung zeigt, dass nur 32 % der Patienten, die Ibuprofen mit Lysin eingenommen haben, innerhalb von 6 Stunden eine weitere Tablette brauchten, während bei Ibuprofen ohne Lysin 43 % der Patienten innerhalb von 6 Stunden eine weitere Dosis benötigten.

Was sind die Anwendungsgebiete von Dolormin Extra?

Neben den allgemeinen Indikationen von leichten bis mittelstarken Schmerzen und Fieber eignet sich Dolormin Extra insbesondere bei juveniler und rheumatoider Arthritis, Osteoarthritis, Schmerzen der Muskeln und des Bewegungsapparats, Gicht, Spannungskopfschmerzen, leichter Migräne und Zahnschmerzen. Auch bei Zahnfleischentzündung, Entzündung der Pulpa im Zahninneren (Zahnnerv), Angina, Mittelohrentzündung, Menstruationsbeschwerden, Sonnenbrand und Fieber, vor allem bei Kindern ist Dolormin Extra indiziert. Neben dem Lindern der Schmerzen kommt hier auch die entzündungshemmende und abschwellende Wirkung von Ibuprofen zum Tragen.

Wie wird Dolormin Extra dosiert und angewendet?

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, erhalten Kinder von 6-9 Jahren (20-29 kg Körpergewicht) eine Einzeldosis von ½ und eine maximale Tagesdosis von 1 ½ Filmtabletten, Kinder von 10-12 Jahren (30-43 kg) eine Einzeldosis von ½ und eine maximale Tagesdosis von 1 ½ bis 2 Tabletten. Jugendliche von 13-14 Jahren (44-52 kg) können bei einer Einzeldosis von ½ bis 1 Filmtablette eine maximale Tagesdosis von bis zu 2 ½ Filmtabletten einnehmen. Für Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene werden eine Einzeldosis von ½ -1 Tablette und eine maximale Dosis von bis 3 Tabletten täglich empfohlen. Der zeitliche Abstand bis zur Einnahme der nächsten Dosis sollte mindestens 6 Stunden betragen. Die Tabletten werden mit reichlich Flüssigkeit während oder nach einer Mahlzeit eingenommen. Die Anwendung von Dolormin Extra sollte ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage dauern. 

Kontraindikationen: Wann darf Dolormin Extra nicht angewendet werden?

Absolute Gegenanzeigen sind die Überempfindlichkeit gegen einen Inhaltsstoff sowie Geschwüre oder Blutungen im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte, Hirnblutungen oder andere aktive Blutungen und ungeklärte Blutbildungsstörungen. Weitere Kontraindikationen sind allergische Reaktionen auf nicht-steroidale Antirheumatika, Asthma, die letzten 3 Monate der Schwangerschaft und schwere Leber-, Nieren- und Herzerkrankungen. Rücksprache mit dem Arzt vor der Anwendung wird bei Allergien, Magen-Darm-Beschwerden, entzündlichen Darmerkrankungen, Bluthochdruck, Kollagenosen, Porphyrie und einer kurz zuvor stattgefundenen Operation empfohlen. Bei Kindern unter 6 Jahren bzw. einem Körpergewicht unter 20 kg ist das Schmerzmittel kontraindiziert. 

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Häufig sind Sodbrennen, Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen und leichte Blutungen im Magen-Darm-Bereich zu erwarten. Gelegentlich sind Schwindel, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Reizbarkeit, Sehstörungen und Überempfindlichkeitsreaktionen von Atemwegen und Haut möglich. Vorsicht bei Heuschnupfen! Dolormin Extra kann bei empfindlichen Personen einen Asthma-Anfall hervorrufen. Auch eine Gastritis, Magen-Darm-Geschwüre, manchmal mit Blutung und Durchbruch, sowie eine Stomatitis, ein Hautausschlag oder eine Verschlimmerung von Darmentzündungen können auftreten. Bei Sehstörungen und Teerstühlen (schwarzer Stuhl durch Magenblutung) sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Welche Wechselwirkungen sind möglich?

Dolormin Extra kann die Konzentration von Digoxin, Phenytoin und Lithium im Blut erhöhen. Die gleichzeitige Einnahme von Blutgerinnungshemmern oder Arzneimitteln gegen Bluthochdruck können die Wirkung von Ibuprofen beeinträchtigen. Dolormin Extra kann die Wirkung entwässernder und blutdrucksenkender Medikamente, besonders von ACE-Hemmern abschwächen. Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern erhöht zudem das Risiko für eine Nierenfunktionsstörung. Bei kaliumsparenden Entwässerungsmitteln ist die Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut möglich. Die gleichzeitige Einnahme anderer nicht-steroidaler Schmerzmittel, von Glukokortikoiden (Kortison), Thrombozytenaggressionshemmern und Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) können das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen. Dolormin Extra kann die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wie Warfarin verstärken. Arzneimittel mit den Wirkstoffen Probenecid oder Sulfinpyrazon gegen Gicht können die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern. Die gleichzeitige Einnahme von Tacrolimus verstärkt das Risiko einer Nierenschädigung.