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Blutzuckermessgeräte

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Wissenswertes zu Blutzuckermessgeräte

Wenn bei einem Menschen die Diagnose Diabetes feststeht, muss dieser von nun an regelmäßig den Anteil von Zucker im Blut ermitteln, vor allem um die benötigte Menge an Insulin zu berechnen, die dem Körper täglich zugeführt werden muss. Dazu sind Blutzucker-Messgeräte wichtige Hilfsmittel.

Menschen mit Diabetes können mithilfe dieser Geräte zu hohe oder zu tiefe Werte rechtzeitig erkennen und gegensteuern, zum Beispiel indem sie bei zu hohem Wert Insulin spritzen oder bei zu niedrigem Wert sofort schnell wirksamen Traubenzucker einnehmen. Außerdem dienen Blutzucker-Messgeräte dazu, die Blutzuckerwerte genau zu dokumentieren, um die Wirksamkeit der Therapie langfristig überwachen zu können.

Bei Blutzucker-Messgeräten handelt es sich um Medizinprodukte, die als sogenannte Hilfsmittel gelten. Die Kosten werden bei insulinpflichtigen Diabetikern von den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland erstattet.

Die Messgeräte bestehen in der Regel aus dem kleinen Basisgerät, das die Werte errechnet und anzeigt, den Teststreifen zur Aufnahme des Blutes und zum Einführen in das Gerät sowie sogenannten Stechhilfen, mit denen schnell und schmerzlos etwas Blut entnommen werden kann. Moderne Messgeräte benötigen meist nur einen winzigen Blutstropfen, der bevorzugt aus der Fingerkuppe gewonnen wird. Man verwendet am besten Blut aus dieser Körperstelle (auch „kapilläres Blut“ genannt), weil die Durchblutung in den Fingerspitzen deutlich höher ist als an anderen Stellen. Deshalb können Blutzuckeran- und -abstiege hier auch besonders schnell gemessen werden.

Die Blutzuckerwerte werden auf den Displays der Messgeräte entweder in „Milligramm pro Deziliter“ (mg/dl) oder in „Millimol pro Liter“ (mmol/l) angezeigt.

Funktionsweise der Messgeräte

Die meisten Messgeräte funktionieren nach demselben, recht einfachen Prinzip. Zunächst wird das Gerät nach dem ersten Einschalten gemäß der Anleitung programmiert. Jeder  mitgelieferte Teststreifen ist in der Regel mit einem Code versehen; dieser wird in das Gerät eingegeben. Zur Messung wird ein Teststreifen in das Gerät eingeschoben und, sobald das Gerät das zulässt (meist erscheint hierfür eine „OK“-Anzeige), ein Tropfen Blut aus einem Finger entnommen. Dieser wird dann auf den Teststreifen aufgebracht und in eine Reaktionskammer weitergeleitet. Dort findet ein chemischer Prozess statt, bei dem Elektronen freigesetzt werden. Dies führt dazu, dass Strom zwischen zwei Elektroden fließt, aus dem das Messgerät dann innerhalb weniger Sekunden den aktuellen Blutzuckerwert errechnet. Dieser wird dann digital angezeigt. Für jede Messung muss ein neuer Teststreifen verwendet werden.

Welche Messgeräte gibt es?

Blutzucker-Messgeräte sind in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich. Eine gute Auswahl an hochwertigen Geräten gibt es in der Apotheke vor Ort und bei Versandapotheken. Dort kann der Apotheker oder fachkundiges Personal bei der Auswahl des passenden Gerätes behilflich sein kann.

Die heutigen modernen Geräte sind handlich klein, sehr schnell und inzwischen auch schon recht preiswert zu haben. Die Messdauer bei den neueren Geräten liegt im Schnitt bei maximal fünf Sekunden. Bei den meisten Geräten genügt schon ein winziger Tropfen Blut, um eine genaue Messung zu erzielen. Viele Geräte verfügen neben der Kernfunktion der Blutzuckermessung auch über praktische Zusatzfunktionen, die den Anwendern die Handhabung deutlich erleichtern können. Dazu gehören u.a. extra große Display-Anzeigen, beleuchtete Einführöffnungen für die Teststreifen, Alarm-Darstellungen bei zu hohem oder zu niedrigem Blutzuckerwert, Sprachansagen der gemessenen Werte (z.T. auch in mehreren Sprachen) sowie Erinnerungsfunktionen, die den Benutzer darauf aufmerksam machen, dass aktuell eine Messung aussteht.

 

Ebenso bieten computergesteuerte Blutzucker-Messgeräte verschiedene Optionen, um Messungen zu protokollieren, zu analysieren und sie z.B. mit Angaben zur Medikation und zum Allgemeinbefinden sowie Ernährungs- und Bewegungsempfehlungen zu verknüpfen. Solche vielschichtigen Geräte können auch das Führen eines Diabetes-Tagesbuchs überflüssig machen und ermöglichen den Diabetikern mehr Flexibilität und Mobilität. Des Weiteren können viele Geräte der neueren Generation hunderte einzelner gemessener Blutzuckerwerte speichern und so über längere Zeiträume hinweg Durchschnittswerte errechnen. Nicht zuletzt sind zahlreiche Modelle in der Lage, mithilfe von Schnittstellen die gemessenen Daten an einen PC, Laptop oder auf ein Smartphone zu übertragen. Dadurch ist es möglich, die protokollierten Werte schnell und einfach an den behandelnden Arzt zu übermitteln.

Genauigkeit und Qualität von Blutzucker-Messgeräten

Auf die Messgenauigkeit der Geräte müssen die Hersteller sehr achten: Gemäß einer geltenden DIN-Norm dürfen die Messwerte nur eine definierte, kleine Abweichung vom Ergebnis der Labormethode aufweisen.

Vergleichende Untersuchungen haben gezeigt, dass die meisten der in Deutschland verkäuflichen Blutzucker-Messgeräte von guter Qualität sind. Sogar bei günstigeren Geräten ist die Messgenauigkeit meist ausreichend hoch. Wird ein Messergebnis fehlerhaft angezeigt, liegt das zudem häufig nicht am Gerät, sondern an falscher Handhabung. Es kann z.B. sein, dass die Hände vor der Messung nicht ausreichend gewaschen wurden und Zuckerreste an der Blutentnahmestelle vorhanden waren, dass die Blutentnahme zu lang oder zu stark erfolgt oder der Teststreifen nicht ordnungsgemäß verschlossen und aufbewahrt wurde. Daher ist es wichtig, sich zunächst bei der Anschaffung des Gerätes umfassend zu Funktionen und Qualität beraten zu lassen. Nicht zuletzt solle man bei der Bedienung des Gerätes stets die Anleitung genau befolgen und sich bei Fragen zur Handhabung an den Hersteller oder den Apotheker wenden.

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