Wissenswertes zu Arnika Wund-und Heilsalbe

Arnika-Wund- und Heilsalben verschiedener Hersteller sind in der Apotheke rezeptfrei erhältlich. Sie enthalten als Hauptwirkstoff Extrakte aus der Arnika-Pflanze.

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Produkte aus der Kategorie Arnika Wund-und Heilsalbe

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Kategorie: Arnika Wund-und Heilsalbe

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Kategorie: Arnika Wund-und Heilsalbe Darreichungsform: Salbe

Anwendungsgebiete: Entzündungen, Verletzungen, Durchblutungsstörungen, Schwellungen, Prellungen, Blutergüsse

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Kategorie: Arnika Wund-und Heilsalbe

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Kategorie: Arnika Wund-und Heilsalbe Darreichungsform: Salbe

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Kategorie: Arnika Wund-und Heilsalbe

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Kategorie: Arnika Wund-und Heilsalbe

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Kategorie: Arnika Wund-und Heilsalbe Darreichungsform: Salbe

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Kategorie: Arnika Wund-und Heilsalbe

3,80 € bis 6,65 €
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In erster Linie werden diese Salben zur Wundbehandlung und -pflege nach stumpfen Verletzungen wie beispielsweise Prellungen, Blutergüssen, „blauem Auge“ nach einem Schlag, Verstauchungen, Sportverletzungen sowie Muskel- und Sehnenzerrungen und Muskelkater angewendet. Man kann eine auf Arnika basierende Salbe auch zur unterstützenden Behandlung von oberflächlichen Venenerkrankungen und äußerlichen Entzündungen sowie zur Linderung rheumatischer Beschwerden verwenden. Ebenso wirkt eine solche Salbe wohltuend und heilend bei Entzündungen, die nach Insektenstichen auftreten.   

Als führende Hersteller bieten die beiden deutschen Unternehmen Wala Arzneimittel und Weleda Arnika-Salbe mit Pflanzenextrakten aus natürlichem (z.T. heimischem, eigenem) Anbau und gemäß der anthroposophischen Medizin an. Die Wala- und Weleda-Präparate sind zudem frei von künstlichen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen. Daneben gibt es eine Vielzahl pflanzlicher Arnika-Salbenpräparate anderer Hersteller, die als hochwertige Qualitätsprodukte in der Apotheke zur Auswahl stehen.

Die Pflanze Arnika, ihre Wirkstoffe und deren Wirkweise

Arnika (botanischer Name Arnica montana) ist auch unter anderen Namen, u.a. Berg-Wohlverleih, Engelkraut oder Johannisblume bekannt. Viele ihrer Namen stammen aus der Volksheilkunde und beziehen sich auf ihre Anwendungsbereiche (z.B. „Fallkraut“ oder „Stichkraut“). Arnica montana wächst vor allem auf nicht oder kaum gedüngten Bergwiesen, meist in großer Höhe. Sie duftet angenehm aromatisch, ihre charakteristischen, leuchtend gelben Blüten entfaltet sie zwischen Juni und August. In Deutschland gilt der Bestand von Arnica montana als gefährdet, man sieht sie auch im Hochgebirge nur noch recht selten. Deshalb steht die Pflanze unter Naturschutz und darf nicht gepflückt werden.

Bereits seit dem Mittelalter wissen Naturheilkundler und Homöopathen, inzwischen aber auch immer mehr Schulmediziner um die heilende Wirkung dieser Pflanze vor allem in der Wundbehandlung und Wundpflege bei den oben genannten Anwendungsgebieten. Arnika kann nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich angewendet werden, dann allerdings ausschließlich in homöopathischen Dosierungen, da die Inhaltsstoffe der Pflanze giftig sind. Nimmt man Arnikaauszüge in höherer Konzentration zu sich, können Symptome wie Magen-Darm-Beschwerden, Muskelzittern und -krämpfe, Atemnot und Herzrasen, im schlimmsten Fall sogar ein Kreislaufzusammenbruch die Folge sein.

Arzneilich verwendet werden die Blüten der Arnika. Sie enthalten die Wirkstoffe Arnicin und Helenalin sowie ätherische Öle und zahlreiche so genannte Flavonoide. Bei diesen handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, denen vor allem antioxidative Wirkung zugeschrieben wird, die also gegen sogenannte freie Radikale und damit zellschützend wirken sollen. Die Flavonoide und ätherische Öle sind als Wirkstoffe in Arnikasalben vermutlich für die  antiseptische, also desinfizierende Wirkung verantwortlich, Helenalin wirkt dagegen ausgleichend und stabilisierend auf die oberflächlichen Venen. Seine Wirkung wurde in Tierexperimenten erforscht; es stellte sich dabei heraus, dass Helenalin Entzündungsprozesse und die Bildung von Ödemen hemmen kann.

Vor allem für die anthroposophische Medizin stellt Arnika vielfach das beste Mittel dar, um Stoffwechsel- und Formprozesse bei Gewebeschädigungen anzuregen und die durch verletzende Außeneinwirkung gestörten Systeme wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dabei gilt Arnika besonders heilsam nach mechanischen Einwirkungen und bei Störungen der Blutversorgung, wie sie nach stumpfen Verletzungen aller Art auftreten. Somit kann eine Arnika-Salbe den Schmerz schnell lindern und das Gewebe bei dessen eigenständigen Regeneration unterstützen. Zudem gehen durch die Behandlung mit Arnika-Salbe Schwellungen rascher zurück, Entzündungen klingen leichter ab. Selbst, wenn die zu Grunde liegende Verletzung bereits seit Längerem zurückliegt, das umliegende Gewebe aber weiterhin angegriffen ist, kann Arnika noch angewendet werden und seine nachhaltig heilsame Wirkung entfalten. Bei offenen Wunden, also nach Verletzungen durch Abschürfungen, Stiche oder Schnitte, eignet sich Arnika-Salbe zur Behandlung jedoch nicht; dann wird der pflanzliche Wirkstoff eher innerlich, z.B. in Form von homöopathischen Globuli, angewendet.

Arnika-Salbe wird in der Regel etwa drei- bis fünfmal täglich auf die betroffenen Stellen aufgetragen.

Mögliche Nebenwirkungen von Arnika Wund- und Heilsalbe

Bei bestimmungsgemäßem und kurzfristigem Gebrauch ist Arnika-Salbe meist weitgehend frei von Nebenwirkungen. Bei längerer Anwendung und bei entsprechend empfindlichen Personen sowie bei Überdosierung können unter Umständen Hautentzündungen mit Schwellungen, Bläschenbildung und Ausschlag auftreten.

Sollten nach der Anwendung von Arnika-Salbe Anzeichen einer allergischen Reaktion auftreten, muss umgehend der Arzt oder Apotheker informiert werden.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bei Arnika-Salbe nicht bekannt.

Weitere wichtige Hinweise zur Anwendung von Arnika-Salbe

Personen, bei denen eine Überempfindlichkeit gegenüber Pflanzen aus der Gattung der Korbblütler (zu denen neben Arnika z.B. auch Ringelblume, Kamille und Schafgarbe zählen) vorliegt, dürfen Arzneimittel mit Arnika-Auszügen auch äußerlich nicht anwenden.

Schwangere und stillende Frauen sollten eine Arnika-Salbe nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt anwenden, da es zu den Auswirkungen von Arnika-Verwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit bislang keine aussagekräftigen Untersuchungen gibt.

Kinder ab einem Jahr können – sofern bei ihnen keine Gegenanzeigen beachtet werden müssen – bedenkenlos mit Arnika-Salbe behandelt werden.

Wirkstoffe aus der Arnika-Pflanze dürfen nicht über längere Zeit oder in höherer Dosierung angewendet werden; äußerlich darf Arnika-Salbe nur auf intakte Haut aufgetragen werden, also nicht auf offene Wunden und entzündete und erkrankte Hautbereiche.