Informationen zu Jerini AG

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Invalidenstrasse
10115 Berlin
Jerini AG war ein innovatives biopharmazeutisches Unternehmen mit Fokus auf peptide-basierte Therapeutika. Als Pionier in der Entwicklung zielgerichteter Arzneimittel arbeitete Jerini an der Übersetzung von Laborforschung in klinische Anwendungen und setzte auf enge Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, um seltenen Erkrankungen neue Behandlungsoptionen zu geben.
Gegründet in den späten 1990er Jahren in Deutschland, entwickelte Jerini mehrere peptide-basierte Ansätze und erzielte insbesondere mit Icatibant (Firazyr) einen Durchbruch in der Behandlung hereditärer Angioödeme. Im Laufe der Unternehmensgeschichte wurde Jerini 2006 von Shire übernommen (heute Teil von Takeda), wodurch das Produktportfolio in das globale Vertriebs- und Entwicklungsnetzwerk integriert wurde.
Das Kernprodukt war Firazyr (icatibant), ein spezifischer Bradi kinin-B2-Rezeptor-Antagonist zur Behandlung akuter Anfälle hereditärer Angioödeme (HAE). Jerini arbeitete zudem an weiteren peptide-basierten Wirkstoffen in der präklinischen und klinischen Entwicklung, mit Pipeline-Projekten in Bereichen seltener Erkrankungen und entzündlicher Therapien.
Herstellung und Qualitätsmanagement erfolgen gemäß GMP-Standards. Umfassende Qualitätskontrollen, Validierung von Herstellungsprozessen und regulatorische Compliance in EU und USA sichern die Produktqualität. Dokumentation, Ringauditierung und Lieferantenqualifizierung sind integraler Bestandteil des Qualitätsprogramms.
Starker Fokus auf peptide-basierte Arzneimittel mit schnellem Übersetzungspotenzial von der präklinischen Forschung in klinische Studien. In-house-Forschung ergänzt durch Partnerschaften mit Universitäten und Forschungsinstituten; Nutzung translationaler Ansätze und Biomarker-Entwicklung zur Optimierung von Therapieansätzen.
Internationale Präsenz durch Partnerschaften und Vertriebsnetze in Europa, Nordamerika und weiteren Märkten. Firazyr wurde weltweit vermarktet und unterstützt durch das globale Shire-/Takeda-Portfolio, wodurch Zulassungen und Zugang zu Behandlungsoptionen in mehreren Regionen realisiert wurden.
Verantwortungsvolle Unternehmensführung, ethische Forschung, nachhaltige Lieferketten und Compliance mit Gesundheits- und Umweltstandards. Engagement in lokalen Gemeinschaften und transparente Berichterstattung über Fortschritte in Forschung, Herstellung und Patientenleistungen.
Für Produktinformationen oder Partnerschaften kontaktieren Sie die globalen Kanäle von Shire/Takeda. Presseanfragen richten Sie bitte an [email protected]; weitere Informationen finden Sie auf den offiziellen Takeda-Kontaktseiten. Lokale Ansprechpartner variieren je Region und Markt.

Häufig Gestellte Fragen

  1. Was ist Jerini AG?

    Jerini AG war ein innovatives biopharmazeutisches Unternehmen mit Schwerpunkt auf peptide-basierten Therapeutika. Das Unternehmen war maßgeblich an der Entwicklung von Icatibant (Firazyr) beteiligt und wurde später von Shire übernommen (heute Teil von Takeda).
  2. Welche Produkte standen im Fokus?

    Das Kernprodukt war Firazyr (icatibant) zur Behandlung akuter Anfälle hereditärer Angioödeme. Zusätzlich befand sich eine Peptid-Pipeline in der präklinischen/klinischen Entwicklung.
  3. Welche Qualitätsstandards galten?

    Herstellung und Qualitätsmanagement erfolgten nach GMP-Standards; umfassende Qualitätskontrollen, Validierungen und regulatorische Compliance sicherten die Produktqualität.
  4. Wie war die Marktpräsenz?

    Firazyr wurde weltweit vermarktet; Jerini arbeitete mit internationalen Partnern und Shire/Takeda unterstützte die globale Vermarktung und Zulassungen.
  5. Wie erreicht man den Kundenservice?

    Für Produktinformationen oder Anfragen zu Partnerschaften nutzen Sie die Kanäle von Takeda/Shire; Presseanfragen richten Sie an [email protected]. Informationen finden Sie auf den Takeda-Webseiten.
Jerini AG hat die Biopharmazie durch die Entwicklung von Peptid-Wirkstoffen nachhaltig geprägt. Als Teil des Takeda-Portfolios bleibt das Erbe innovativer Therapien erhalten, mit Fokus auf seltene Erkrankungen, patientenorientierte Forschung und eine globale Verfügbarkeit lebensverändernder Behandlungsoptionen.