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Preisvergleich Bayvarol Strips/Streifen vet. für Bienen (5x4 Stück)

Produktbewertungen für Bayvarol Strips/Streifen vet. für Bienen
Bayer Vital GmbH GB - Tiergesundheit
Milbenbekämpfung bei Honigbienen
PZN: 6311681 (rezeptfrei)
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Produktinformationen zu Bayvarol Strips/Streifen vet. für Bienen

Allgemeine Informationen zum Arzneimittel

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Bayer Vital GmbH GB - Tiergesundheit PZN: 6311681 (rezeptfrei) 5x4 Stück

Allgemeine Anwendungshinweise

****
Anwendungsgebiete: Milben

Bayvarol Strips werden von Imkern angewendet. Bei dem Mittel handelt es sich um ein sogenanntes Ektoparasitizid, also ein Mittel zur Bekämpfung eines Parasiten, der auf der Körperoberfläche seines Wirts lebt. Die Kunststoffstreifen wirken gegen die für Honigbienen lebensgefährlichen Varroa-Milben, die bei ihren Wirtstieren die gefürchtete Varroose auslösen. Bayvarol Strips können die wertvollen Bienenvölker vor dem spätsommerlichen Sterben bewahren und für gesunde Winterbienen sorgen.

 

Bayvarol Strips sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Imker sind jedoch verpflichtet, die Anwendung von Bayvarol als Tierarzneimittel für lebensmittelliefernde Tiere laut der „Verordnung über Nachweispflichten für Arzneimittel, die zur Anwendung bei Tieren bestimmt sind“ in einem Bestandsbuch zu dokumentieren.
 

Die Varroa-Milbe

 

Die Varroa-Milbe (Varroa destructor) gilt als der bedeutsamste Bienenschädling weltweit; die UNO sieht durch sie sogar die Nahrungsgrundlage der Menschheit gefährdet. Eine Langzeitstudie an Honigbienen hat im Jahre 2010 den Parasiten als Hauptgrund für das winterliche Sterben vieler Bienenvölker ermittelt. Die winzige Milbe, die wahrscheinlich Ende der 1970er-Jahre mit importierten Bienen nach Europa gelangte, ernährt sich vom Blut der Bienen und schwächt sie dadurch nachhaltig. Zudem dringen über die Bisse der Milben zusätzlich Krankheitserreger in die Bienen ein. Dadurch, dass sich die Milbe auf der Brut vermehrt, sind die Jungbienen schon beim Schlüpfen krank und sterben meist nach kurzer Zeit.

 

Der Wirkstoff Flumethrin

 

Jeder einzelne Bayvarol-Streifen enthält den Wirkstoff Flumethrin. Dabei handelt es sich um ein Nervengift aus der Gruppe der Pyrethroide. Diese werden aus den Blüten verschiedener Chrysanthemenarten gewonnen. Diese Blütenextrakte wurden bereits in der alten chinesischen Kultur als Mittel gegen Ungeziefer verwendet. Flumethrin blockiert die Reizleitung der Milbennerven und lässt die Schädlinge dadurch absterben. Es wirkt dabei sehr effektiv gegen die Parasiten, ist jedoch für die Bienen selbst vollkommen unschädlich.

 

Durch die Berührung der Streifen, die in die Wabengasse des Stocks eingehängt werden, nehmen die Bienen den Wirkstoff auf. Die Varroa-Milben saugen ihn dann zusammen mit dem Blut der Bienen auf. Durch die Kontakte der Bienen innerhalb des Bienenvolkes wird das Flumethrin gleichmäßig verteilt und kann somit effektiv und nachhaltig wirken.

 

Anwendung von Bayvarol Sticks

 

Bayvarol wird im Allgemeinen direkt nach der Tracht und der Honigernte im Sommer angewendet. Auch zur Verhinderung eines Wiederbefalls kann es eingesetzt werden. Hierfür wird empfohlen, nach der Hauptbehandlung im Sommer im September für weitere sechs Wochen Bayvarol Strips anzubringen. Zudem eignet sich Bayvarol auch zur Behandlung von Sammelbrutablegern (= Jungvölker, die aus Brutwaben von mehreren Bienenvölkern gesammelt werden) im Frühjahr. In den Brutwaben befinden sich sehr viele Varroa-Milben. Sie werden sechs Wochen lang mit je zwei bis vier Bayvarol-Strips bestückt, so dass sie schädlingsfrei heranwachsen können.

 

Die Streifen werden in die Wabengassen im zentralen Brutnestbereich eingehängt. Normal entwickelte Bienenvölker werden mit vier Streifen bestückt. Schwache Völker, Ableger und Jungvölker, die weniger als die Hälfte der Waben besetzen, erhalten zwei Streifen.

 

Die Anwendungsdauer sollte mindestens vier und maximal sechs Wochen betragen.

 

Neben- und Wechselwirkungen von Bayvarol

 

Bislang sind keine Nebenwirkungen bekannt. Bayvarol sollte nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln gegen Varroose und Mitteln gegen Nosemose angewendet werden.

 

Weitere wichtige Hinweise zur Anwendung von Bayvarol

 

Bayvarol darf weder von Tieren noch von Menschen innerlich angewendet werden. Für Fische ist der Wirkstoff Flumethrin hochgiftig.

 

Das von Bienen hergestellte Propolis (Kittharz) darf nach der Behandlung mit Bayvarol nicht verzehrt werden.

 

Der direkte Kontakt von Bayvarol Strips mit Haut und Schleimhaut und mit den Augen soll unbedingt vermieden werden. Kommt es versehentlich dazu, sollte der betroffene Bereich gründlich mit Wasser gespült werden.

 

Beim Hantieren mit den Streifen sollten Schutzhandschuhe getragen und nicht gegessen, getrunken und geraucht werden. Nach der Anwendung sollten die Hände gründlich gewaschen werden.

Ihre Erfahrungen mit Bayvarol Strips/Streifen vet. für Bienen

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