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Wissenswertes zu Rotklee

Rotklee (lateinische Bezeichnung Trifolium pratense), auch unter dem Namen Wiesenklee bekannt, ist ein Kraut, das in Deutschland auf vielen Wiesen und Feldern wächst und vielfach in der Landwirtschaft, u.a. zur natürlichen Düngung und als Futterpflanze für Weidenvieh, eingesetzt wird. Rotklee enthält zunächst eine Vielzahl an Vital- und Mineralstoffen, wie sie in jedem grünen Blattgemüse vorkommen, insbesondere Magnesium, Calcium, Kalium, B-Vitamine und Vitamin C.

Die getrockneten Blüten des Rotklees werden in der Naturheilkunde als Nahrungsergänzungsmittel verwendet, da die Wirkstoffe im Rotklee zu den so genannten Phytoöstrogenen (pflanzlichen Östrogenen) gehören. Daher setzt man sie – als eine Art natürliche Hormontherapie – zur unterstützenden Behandlung und Vorbeugung von Wechseljahresbeschwerden ein, die häufig durch Östrogenmangel verursacht werden.

Die Rotkleeblüten enthalten eine hohe Anzahl an sogenannten Isoflavonen (sekundäre Pflanzenstoffe). Diese werden auch pflanzliche Östrogene (Phytoöstrogene) genannt, da sie von ihrer Struktur her dem körpereigenen weiblichen Sexualhormon Östrogen ähneln. Mehrere ältere und neuere Studien lassen vermuten, dass die im Rotklee enthaltenen Isoflavone den Mangel an Östrogenen während der weiblichen Wechseljahre effektiv ausgleichen können. Besonders in Kombination mit zusätzlichen Vitaminen und Mineralstoffen, vor allem Calcium und Vitamin D, wird Rotklee daher von vielen Naturheilkundlern und Ernährungsexperten empfohlen – nicht nur zur Behandlung typischer Wechseljahresbeschwerden, sondern gleichzeitig auch als vorbeugendes Mittel, um die Knochengesundheit zu erhalten. Calcium und Vitamin D sind nämlich wichtige Bausteine für stabile menschliche Knochen und Zähne sowie für eine gesunde Muskelfunktion. Zudem unterstützt Vitamin D die körperliche Abwehr und ist an der Zellteilung beteiligt. Damit kann speziell die Kombination aus Rotklee, Calcium und Vitamin D eine sinnvolle Nahrungsergänzung vor allem während der Wechseljahre darstellen.

Hochwertige Präparate zur Nahrungsergänzung mit dem Hauptwirkstoff Rotklee sind in Form von Kapseln, Tabletten sowie als Tee rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat eine Dosierungsempfehlung von maximal 45 mg Isoflavonen pro Tag ausgesprochen; bis zu dieser Höchstdosierung kann die Einnahme über einen Zeitraum von maximal drei Monaten nach Einschätzung des Instituts als unbedenklich angesehen werden.

Die Wirkung von Rotklee

Während der Wechseljahre, die bei Frauen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren auftreten, nimmt der Anteil an Östrogen im weiblichen Körper immer mehr ab, wodurch es häufig zu den typischen Wechseljahresbeschwerden kommt. Dazu gehören vor allem Hitzewallungen, innere Unruhe, psychische Unausgeglichenheit bis hin zu depressiven Verstimmungen sowie Schlafstörungen. Längerfristig steigt durch Östrogenmangel auch das Risiko für eine verminderte Gedächtnisleistung sowie für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einen zunehmenden Verlust der Knochendichte (Osteoporose). Bei Osteoporose geht die Knochensubstanz nach und nach verloren, die Knochen werden poröser und damit anfälliger für Verletzungen und Brüche. In der Gynäkologie wurden lange Zeit zur medikamentösen Behandlung synthetische Östrogene eingesetzt, die vor allem gegen die typischen Wechseljahresbeschwerden eine sehr gute Wirkung zeigen. Jedoch wird diese klassische Hormonersatztherapie inzwischen wegen ihrer z.T. schweren Nebenwirkungen und Gefahren kaum noch angewendet. Pflanzliche Alternativen wie Rotklee-Präparate können als wirksame und zugleich nebenwirkungsarme unterstützende Möglichkeit, Wechseljahresbeschwerden zu lindern, in Betracht gezogen werden. 

Mehre klinische Studien haben ergeben, dass sich mögliche Effekte von Rotklee-Präparaten zumeist erst nach einer regelmäßigen Einnahme über mehrere Wochen hinweg einstellen.

Wissenschaftlich erwiesen ist die medizinische Wirksamkeit von Rotklee bisher nicht, dennoch werden seine positiven Effekte, vor allem auf das Herz-Kreislauf-System und im Hinblick auf die Knochengesundheit, auch von Schulmedizinern und Forschern zumindest nicht ausgeschlossen. Wegen möglicher Risiken der Einnahme wird empfohlen, vor einer längerfristigen Einnahme – vor allem bei bestehenden Grunderkrankungen – vorsichtshalber den Arzt zu Rate ziehen.

Mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkung von Rotklee

Zu den eher geringen und selten auftretenden unerwünschten Nebenwirkungen während der Einnahme von Rotklee-Präparaten gehören vor allem Kopf- und Muskelschmerzen sowie Übelkeit, Verstopfung, Hautschwellungen und -rötungen.

Patientinnen, die das Schilddrüsenhormon Thyroxin einnehmen, sollten die Einnahme von Rotklee von ihrem Arzt befürworten lassen, da die Wirkung des Rotklees möglicherweise den Thyroxinspiegel verändern kann.

Weitere Hinweise zur Einnahme von Rotklee-Präparaten

Auch wenn bisher keine weiteren, schwereren Nebenwirkungen von Rotklee-Präparaten festgestellt wurden, haben Wissenschaftler mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass die Einnahme von Rotklee theoretisch auch andere Nebenwirkungen mit sich bringen könnte. Als Grund dafür geben sie an, dass die im Rotklee enthaltenen Isoflavone in den menschlichen Hormonhaushalt eingreifen könnten. So sei es grundsätzlich möglich, dass die Präparate auf die Gebärmutterschleimhaut, die Brustdrüsen und die Schilddrüse einwirkten.

In jedem Fall sollte vor der Einnahme eines Rotklee-Präparates stets die Packungsbeilage genau gelesen und bei Unklarheiten der Arzt oder Apotheker konsultiert werden. Die empfohlene Dosis und Einnahmedauer des Präparates darf nicht überschritten werden.

Frauen, die an einem östrogenabhängigen Brust-oder Gebärmutterkrebs erkrankt sind oder waren, sollten Nahrungsergänzungsmittel mit Rotklee auf keinen Fall ohne vorherige Rücksprache mit ihrem Arzt verwenden.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf die Einnahme eines Rotklee-haltigen Präparates verzichtet werden.