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Wissenswertes zu Proteinpulver

Proteinpulver (Eiweißpulver) sind Mischungen von Proteinen aus unterschiedlicher Quelle mit einem besonders hohen Eiweißgehalt. Sie werden meist zu sogenannten Protein-Shakes angerührt und als diätetisches Lebensmittel bzw. Nahrungsergänzungsmittel verwendet, häufig von ambitionierten Sportlern, die durch die erhöhte Proteinzufuhr gezielt Muskelmasse aufbauen und ihre Leistung steigern wollen.

Eine erhöhte Zufuhr von Proteinen kann bei ihnen – wie auch bei Menschen mit anderweitiger starker körperlicher Belastung – außerdem die Muskeln stärker kräftigen und dafür sorgen, dass der Körper sich nach Anstrengungen schneller regeneriert.

Daneben kann die Einnahme eines Proteinpulvers auch sinnvoll sein, um einem altersbedingten Muskelabbau vorzubeugen oder diesen zumindest zu verlangsamen. Nach offiziellen Empfehlungen sollten dem Körper eines älteren Erwachsenen pro Tag etwa 1,5 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zugeführt werden; diesen Wert erreichen die meisten alten Menschen allein mit der Nahrungsaufnahme jedoch nicht.

Auch Veganer können mit Proteinpulver ein eventuelles nahrungsbedingtes Defizit an Eiweiß ausgleichen. Für diese Zielgruppe stehen inzwischen zahlreiche Präparate aus veganen Quellen zur Verfügung, etwa Soja- oder Reisproteinpulver.

Nicht zuletzt werden Eiweißpulver auch zur Unterstützung einer Gewichtsreduzierung angewendet. Dass ein solches Pulver die Fettverbrennung ankurbelt und dadurch das Abnehmen erleichtern, ist streng wissenschaftlich zwar bisher nicht bewiesen. Jedoch ist zumindest unumstritten, dass die stark sättigende Wirkung von Eiweiß dazu führt, Hungergefühle und dadurch vor allem den Verzehr von Kohlehydraten zu reduzieren, was dem Abnehmen sicherlich dienlich ist.

Was ist Protein und was bewirkt es im Körper?

Protein (Eiweiß) gehört zu den Hauptnährstoffen (Makronährstoffen). Im menschlichen Körper wird es gebraucht, um eine gesunde Funktion des Stoffwechsels aufrechtzuerhalten und Muskelgewebe zu regenerieren, zu stärken und neu aufzubauen. Wichtige Eiweißbausteine sind verschiedene Aminosäuren, die zur Immunabwehr, zur körperlichen Erholung und zum Stressabbau beitragen.

Eiweiß kommt auf natürliche Art und Weise in vielen Lebensmitteln vor, insbesondere in Fleisch, Fisch, Milchprodukten und Eiern sowie in Nüssen, Getreide, Kartoffeln und Hülsenfrüchten. Für einen Erwachsenen, der sich viel bewegt, aktiv Sport betreibt, schwere körperliche Arbeit verrichtet oder anderweitig einen erhöhten Proteinbedarf hat, liegt die empfohlene Zufuhr zwischen 1,4 und 2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Wenn dies allein mit der Nahrungsaufnahme nicht erreicht werden kann, kann ein Proteinpulver als Nahrungsergänzung der Gesundheit gute Dienste leisten.

Die verschiedenen Varianten von Proteinpulver

Qualitativ hochwertige Proteinpulver sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Es gibt sie in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, z.B. mit Vanille-, Erdbeer- oder Schokoladengeschmack. Ebenso unterschiedlich sind die Protein-Massenanteile im Pulver, die von circa 72 bis circa 98 Prozent in der Trockenmasse (i.Tr.) reichen.

Das Protein stammt aus unterschiedlichen Quellen, entsprechend erhalten die Pulver ihre Bezeichnungen:

Molkenproteinpulver (Whey-Proteinpulver)

Das aus Molke (Whey) hergestellte Proteinpulver (auch Whey-Protein genannt) hat von allen aus einer einzigen Quelle stammenden Nahrungsproteinen die höchste biologische Wertigkeit. Das heißt, dass das aufgenommene Eiweiß besonders schnell in körpereigenes Protein umgewandelt und verwertet werden kann; bei einer hohen biologischen Wertigkeit muss also für den gleichen Effekt weniger Eiweiß aufgenommen werden als bei einer niedrigen Wertigkeit. Molkenproteinpulver hat einen hohen Anteil am Milcheiweiß Laktalbumin und an den hochwertigen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin.

Milchproteinpulver (Kaseinpulver)

Milchprotein- oder Kaseinpulver verfügt mit einem Wert von 77 über eine deutlich geringere biologische Wertigkeit als Molkenproteinpulver. Es ist zudem für Personen mit Laktoseintoleranz ungeeignet, da es aufgrund seines Milchzuckergehalts von zirka 4,5 % Verdauungsbeschwerden auslösen kann. Dennoch wird es häufig von aktiven Sportlern verwendet, da es eine relativ lange Resorptionszeit hat. Das bedeutet, dass es, wenn es vor dem Einschlafen eingenommen wird, den Körper über Nacht mit den wichtigen Aminosäuren versorgen kann.

Eiklar-Proteinpulver

Protein aus Eiklar (Ovalbumin) ist in Pulverform weniger beliebt, da es häufig einen bitteren Geschmack hat. Aus diesem Grund wird es eher selten als reines Pulver, sondern eher in Tabletten- oder Kapselform angeboten oder Mehrkomponentenpulvern beigemischt. Die biologische Wertigkeit ist mit 100 jedoch recht hoch; zudem eignet sich das laktosefreie Pulver gut für Personen mit Milchzuckerunverträglichkeit.

Sojaproteinpulver

Das rein pflanzliche Sojaproteinpulver ist insbesondere für Veganer sowie für Personen mit erhöhtem Cholesterinspiegel geeignet. 25 Gramm Sojaprotein pro Tag kann zu einer Senkung des LDL-Cholesterinwertes beitragen und damit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mindern. Zudem kann Sojaprotein mit seinem hohen Gehalt an der Aminosäure L-Glutamin auch das Immunsystem stärken.

Reisproteinpulver

Für Milch-, Ei- und Sojaprotein-Allergiker kann Pulver aus Reisprotein eine gute Alternative darstellen. Es ist, sofern es aus dem ganzen Reiskorn hergestellt wurde, eine besonders leicht verdauliche Proteinquelle.

Mehrkomponenten-Proteinpulver

Mischungen aus verschiedenen Proteinsorten bestehen aus zwei oder mehr Sorten in unterschiedlichen Anteilskombinationen. Dadurch, dass sich die Sorten und die enthaltenen Aminosäuren ergänzen, erzielen die Mischungen nicht selten besonders hohe biologische Wertigkeiten.

Wichtige Hinweise zur Anwendung von Proteinpulver

Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch eines Proteinpulvers ist das Auftreten unerwünschter Nebenwirkungen so gut wie ausgeschlossen.

Bei Vorliegen einer Grunderkrankung, insbesondere der Nieren, sollte vor der Einnahme eines Proteinpulvers unbedingt der Arzt konsultiert werden. Ärztliche Begleitung ist auch bei gesunden Personen empfehlenswert, wenn ein Proteinpulver als dauerhafte Nahrungsergänzung eingenommen wird.

Eine Einnahme von mehr als 2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht kann sich belastend auf die Nieren auswirken. Zugleich müssen besonders Personen mit Nierenproblemen darauf achten, während der Einnahme eines Proteinpulvers ausreichend zu trinken.

Schwangeren Frauen wird von einer Nahrungsergänzung mit Proteinpulvern generell eher abgeraten; zumindest sollten Schwangere die mögliche Einnahme eines solchen Pulvers mit ihrem Arzt absprechen.

Die Einnahmeempfehlungen und Dosierungshinweise in der Packungsbeilage sollten stets beachtet werden.

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