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Nasendusche, Nasenspülsalz und Nasenspülungen
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Wissenswertes zu Nasendusche, Nasenspülsalz und Nasenspülungen

Eine Nasenspülung mithilfe von Nasenduschen mit speziellem Nasenspülsalz dient zum Spülen und zur gründlichen Reinigung der Nasenschleimhaut und der Nasengänge. 

Es gelingt damit sehr gut, zähen Schleim und ggf. auch harte Borken in der Nase zu lösen. Gleichzeitig werden Schmutz, Pollen und Krankheitserreger, die sich im Nasensekret befinden, aus der Nase herausgespült. Eine Nasenspülung wird angewendet bei Atemwegserkrankungen mit Verschleimung der Atemwege, also vor allem bei Erkältungen, Pollenallergie, Bronchitis und Husten, allgemein bei trockenen Schleimhäuten sowie bei Ohrenentzündungen und nach Operationen der Nase und der Nasennebenhöhlen.

Regelmäßig durchgeführte Spülungen der Nase können daneben auch hilfreich sein bei starker Staub- und Schmutzbelastung, die häufig eine Austrocknung der Nasenschleimhaut, z.T. auch mit Borkenbildung, zur Folge hat. Selbst gegen Schnarchen empfehlen einige Experten regelmäßige Nasenspülungen. Viele, jedoch nicht alle Experten befürworten die Anwendung einer Nasenspülung etwa alle zwei bis drei Tage, um Erkältungskrankheiten und – bei entsprechendem Risiko – Borkenbildung in der Nase vorzubeugen.

Die Ursprünge der Nasenspülung sind unbekannt. Es wird vermutet, dass dieses Verfahren bis in prähistorische Zeiten zurückreicht, als die ersten Menschen, die damals am Meer lebten, wohl entdeckten, dass man eine verstopfte und verschleimte Nase hervorragend mit Meerwasser reinigen kann. Bis heute wird es Tauchschülern beigebracht, Meerwasser in die Nase hochzuziehen und auszuspucken, um die Nase von Schleim zu befreien. Volksmediziner mehrerer Länder wenden Nasenspülungen nachweislich bereits seit Jahrhunderten an. Vor allem in der ayurvedischen Medizin und in der Tradition des Yoga gehört das Spülen der Nase nicht nur zu den alltäglichen Hygienemaßnahmen, sondern gilt auch als medizinisch anerkannte Therapie von Atemwegserkrankungen. Sicher ist es der zunehmenden Verbreitung des Yoga in der westlichen Welt zuzuschreiben, dass die Nasenspülung in den vergangenen Jahrzehnten auch in der Schulmedizin immer mehr Anerkennung findet und von immer mehr Menschen angewendet wird.

Welche Utensilien werden für eine Nasenspülung benötigt?

Für eine effektive Durchspülung der Nase benötigt man lediglich die Nasendusche selbst, also einen Behälter, in den lauwarmes Wasser eingefüllt wird, das dann mit dem Nasenspülsalz vermischt wird. Die meisten Nasenduschen sind heute aus Kunststoff, andere wieder sind aus Glas, wenige Ausführungen auch aus Keramik oder Metall. An der Nasendusche befinden sich Aufsätze für die Nasenlöcher.

Beim Nasenspülsalz, das zur Erleichterung der richtigen Dosierung meist in einzelnen Dosierbeuteln angeboten wird, handelt es sich um spezielles Salz, das sich optimal eignet, um mit Wasser zu einer isotonischen Salzlösung gemischt zu werden. Isotonisch bedeutet, dass die Lösung der Salzkonzentration im menschlichen Blut entspricht. Theoretisch kann man eine Salzlösung auch selbst aus gewöhnlichem Haushaltssalz (Kochsalz) und Wasser herstellen. Jedoch wurde vielfach beobachtet, dass Kochsalz weniger gut vertragen wird als das speziell angebotene Nasenspülsalz. Hierfür verwendet man meist Carbonat-Salz, auch Meer- und Himalayasalz sind sehr gut für Nasenspülungen geeignet. Als Alternative zum Salz gibt es auch fertige Nasenspüllösungen, die in die Nasendusche gefüllt werden.

Unterschiedliche Nasenduschen und alle für eine Nasenspülung notwendigen Utensilien sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Jeder Verkaufspackung liegen genaue Anwendungshinweise bei. 

Die richtige Anwendung einer Nasendusche

Für eine korrekte Anwendung ist es vor allem wichtig, das Salz richtig zu dosieren. Wird zu viel oder zu wenig Salz mit dem Wasser vermischt oder für die Spülung nur Wasser ohne Salzzugabe verwendet, kommt es zu einer Reizung der Schleimhaut. An der Nasendusche ist meist eine Skala vorhanden, die die maximale Menge an Wasser anzeigt. Das Gerät wird mit lauwarmem Wasser befüllt, anschließend wird das Salz eingestreut und durch Schütteln gut mit dem Wasser vermischt. Für die Spülung wird der Aufsatz an der Nasendusche an ein Nasenloch angesetzt, dann der Kopf nach vorne über das Waschbecken gebeugt und zur Seite geneigt. An der Nasendusche befindet sich eine Vorrichtung, die man bis zum Beginn der Spülung zuhält, damit kein Wasser aus dem Gerät abfließt. Zum Start der Nasenspülung wird diese Vorrichtung nun losgelassen, somit fließt die Salzwasserlösung in das eine Nasenloch hinein und über das andere Nasenloch wieder ab. Ganz wichtig ist, den Mund während des Spülvorgangs weit zu öffnen und geöffnet zu halten. Nur so kann das Salz-Wasser-Gemisch aus der Nasendusche nicht in den Rachen geraten. Sollte dies doch einmal versehentlich passieren, kann die Salzwasserlösung unbedenklich heruntergeschluckt werden.

Nach jeder Anwendung müssen die Nasendusche und ihre Nasenaufsätze gründlich mit Wasser ausgespült und gut getrocknet werden. Glasbehälter sind im Allgemeinen hygienischer als die günstigeren Kunststoffbehälter. Denn die Oberfläche von Kunststoffgeräten kann mit der Zeit aufrauen, sodass sich dort leichter Keime ansiedeln können. Eine Nasendusche aus Kunststoff sollte daher regelmäßig ausgetauscht werden.

In welchen Fällen ist eine Nasenspülung nicht geeignet?

Bei entzündlichen Erkrankungen des Mittelohrs und der Nebenhöhlen sollte vor der Anwendung einer Nasendusche stets der Arzt befragt werden. Sind beispielsweise die Nasennebenhöhlen stark entzündet und vereitert, raten Mediziner von der Durchführung einer Nasenspülung meist ab. Auch die Frage, ob die regelmäßige Anwendung von Nasenduschen über eine längere Zeit sinnvoll und gesundheitsfördernd ist, sollte vorab mit dem Arzt besprochen werden. Nur bedingt hilft eine Nasendusche, wenn die Nasenschleimhaut zu sehr angeschwollen ist, weil dann evtl. die Spülflüssigkeit nicht richtig abfließen kann. In diesen Fällen empfiehlt es sich, kurz vor der Nasenspülung ein abschwellendes Nasenspray zu verwenden.