Wissenswertes zu Preisvergleich Naratriptan bei Migräne

Präparate mit dem Wirkstoff Naratriptan werden zur Behandlung akuter Migräne-Kopfschmerzen eingesetzt. Sie lindern auch die Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Erbrechen.

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Preisvergleich Naratriptan bei Migräne

Produkte aus der Kategorie Naratriptan

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Anwendungsgebiete: Kopfschmerzen, Migräne, Kopfschmerz

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Anwendungsgebiete: Migräne

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Kategorie: Naratriptan Produkte von Stada

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Kategorie: Naratriptan Produkte von Stada

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Kategorie: Naratriptan Produkte von Neuraxpharm

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Kategorie: Naratriptan Produkte von Neuraxpharm

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Kategorie: Naratriptan Produkte von Neuraxpharm

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Kategorie: Naratriptan Produkte von Neuraxpharm

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Kategorie: Weitere Naratriptan Produkte

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Kategorie: Naratriptan Produkte von Ratiopharm

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Kategorie: Weitere Naratriptan Produkte

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Mehr Informationen zum Thema Preisvergleich Naratriptan bei Migräne

Wichtig ist die sofortige Anwendung bei den ersten Anzeichen eines Migräne-Anfalls. Ausnahme bildet die Migräne mit Aura, bei der Sehstörungen und andere neurologische Symptome dem Kopfschmerz vorausgehen. Hier sollte Naratriptan erst nach der Aura beim Einsetzen der Kopfschmerzen eingenommen werden. Naratriptan behandelt Migräne-Anfälle, indem es die Wirkung des Nervenbotenstoffs Serotonin herabsetzt. Dadurch werden die Blutgefäße verengt und die Schmerzweiterleitung gehemmt. Packungen mit 2 Tabletten mit 2,5 mg des Wirkstoffs sind rezeptfrei erhältlich. Packungen ab 3 Tabletten sind verschreibungspflichtig. Aufgrund der zum Teil schwerwiegenden Wechselwirkungen mit Medikamenten ähnlicher Wirkweise (Serotonin-Agonisten) und der Kontraindikation bei bestimmten Erkrankungen wird eine Rücksprache mit dem Arzt vor der ersten Einnahme dringend empfohlen. Naratriptan zählt zu den milden Triptanen. Es eignet sich auch bei sehr empfindlichen Patienten und hat verhältnismäßig wenige Nebenwirkungen.

Was ist Migräne?

Migräne ist ein halbseitiger, pulsierender und bohrender Kopfschmerz. Er tritt in unregelmäßigen Abständen immer wieder auf und geht meist mit Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit einher. Eine Migräne-Attacke dauert in der Regel 4 bis 72 Stunden. Bei der Migräne mit Aura treten vor dem Kopfschmerz Sehstörungen, wie Flimmern und Lichtblitze, Schwindel, Sprachstörungen und Missempfindungen wie Kribbeln auf der Haut auf. Sie dauern eine halbe bis ganze Stunde. Migräne tritt in allen Altersstufen, auch bei Kindern auf. Sie verstärkt sich bei körperlicher Anstrengung.

Welche Ursachen hat sie?

Migräne kommt in Familien gehäuft vor, so dass man von einer genetischen Veranlagung ausgeht. Ansonsten ist die Entstehung des intensiven Kopfschmerzes nicht abschließend geklärt. Studien haben gezeigt, dass das Gehirn von Migräne-Patienten ständig unter Hochspannung steht. Kommt ein Trigger (Auslöser) dazu, läuft das Fass über und das Gehirn wird plötzlich stark aktiviert. Folge ist die übermäßige Freisetzung von Neurotransmittern (Nervenbotenstoffen) wie Serotonin. Das Gehirn interpretiert das Geschehen als Vergiftung und initiiert als Schutzreflex Übelkeit und Erbrechen. Auf das Übermaß an Botenstoffen kann das Gehirn zum Ausgleich mit einer Sedierung reagieren. Fährt es die Nervenreaktionen herunter, kommt es zur Aura, den neurologischen Symptomen, wie Seh- und Spracheinschränkungen und Kribbeln mit anschließenden Taubheitsgefühlen. Das „Herunterfahren“ stört den Elektrolythaushalt. Folge sind die Aktivierung von Schmerzrezeptoren und der Kopfschmerz, der sich ausbreitet. Dadurch werden Entzündungs-Botenstoffe freigesetzt. Die Blutgefäße weiten sich und der Schmerz nimmt zu. Bis der Körper die Nerven- und Entzündungs-Botenstoffe reduziert und den Schmerz bekämpft hat, können bis zu 72 Stunden vergehen.

Was kann eine Migräne auslösen?

Häufige Trigger (Auslöser) sind Stress, auch schon bei Schülern, Reizüberflutung und Wetterwechsel. Auch Veränderungen im Schlaf-Wach-Rhythmus, wie Schichtarbeit oder Reisen, und hormonelle Umstellungen (Pille, Menstruation, Menopause) können einen Migräne-Anfall auslösen. Weitere häufige Trigger sind Alkohol, Nikotin, Zitrusfrüchte und Lebensmittel mit einem hohen Tyramingehalt, z.B. Rotwein und Schokolade. Migräne kann auch auftreten, wenn man länger nichts oder zu wenig gegessen hat und es zur Unterzuckerung kommt.

Wie wirkt Naratriptan? 

Naratriptan ist ein Serotonin-Agonist. Es besetzt die Rezeptoren an den Zellen der Blutgefäße, an die normalerweise das Serotonin andockt. Folgen sind:

  • Verengung der Blutgefäße
  • Hemmung der Ausschüttung von entzündungsauslösenden Substanzen
  • Verringerung der Schmerzweiterleitung.

Triptane werden in drei Gruppen eingeteilt. Sie unterscheiden sich in Bezug auf den Wirkungseintritt, die Wirkungsdauer und die Wahrscheinlichkeit für Nebenwirkungen. Naratriptan zählt zu der Gruppe mit einem langsamen Wirkungseintritt (Dauer ca. eine Stunde, Wirkungsmaximum nach 4 Stunden), einer langen Wirkungsdauer und der geringsten Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Nebenwirkungen.
Naratriptan wird neben der Akuttherapie der Migräne auch als Kurzzeitprophylaxe bei Clusterkopfschmerzen eingesetzt.

Warum und wann ist Naratriptan besonders zu empfehlen?

Naratriptan ist das Mittel der Wahl bei jungen Patienten und Patienten mit einer ausgeprägten Empfindlichkeit gegenüber Medikamenten. Grund ist die gute Verträglichkeit. Auch bei einer Erstmedikation bei Migräne eignet sich Naratriptan besonders. Dasselbe gilt für Patienten, bei denen der Kopfschmerz stark ist und Übelkeit und Erbrechen nur wenig ausgeprägt sind. Da Naratriptan eine niedrige Wiederkopfschmerzrate hat, empfiehlt es sich für Patienten, bei denen die Migräne mit anderen Medikamenten oder Therapieformen häufig wieder auftritt.

Wie wird Naratripan angewendet?

Naratripan sollte sofort bei den ersten Anzeichen einer Migräne eingenommen werden. Die Effektivität ist dadurch deutlich erhöht. Bei neurologischen Vorboten findet die Einnahme erst beim Einsetzen der Kopfschmerzen statt. Die Dosierung liegt bei 1 Tablette mit 2,5 mg. Sollte ihre Wirkung nicht ausreichen, können zwei Tabletten angewendet werden. Naratriptan sollte höchstens 10-mal monatlich und nicht überdosiert eingenommen werden. Ansonsten besteht das Risiko, den Kopfschmerz zu verschlimmern oder regelmäßig Kopfschmerzen zu haben (medikamenteninduzierter Kopfschmerz).

Welche Nebenwirkungen sind bei Naratriptan möglich?

Häufige Nebenwirkungen sind Schwindel, Schläfrigkeit, Kribbeln, Hitzegefühl, Übelkeit und Erbrechen. Gelegentlich treten Herzrasen, Druck- und Engegefühl in der Brust, Blutdruckanstieg, ein verlangsamter Herzschlag und Sehstörungen auf. Als seltene Nebenwirkungen gelten Krämpfe der Herzgefäße, Angina Pectoris, Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Wassereinlagerungen im Gesicht und Dickdarmentzündung aufgrund von Mangeldurchblutung. Sehr selten sind Durchblutungsstörungen der Arme und Beine und Herzinfarkte.

Wer darf Naratriptan nur unter ärztlicher Kontrolle einnehmen?

Bei der Einnahme von Naratriptan sollten Männer über 40 Jahre, Frauen nach den Wechseljahren, Raucher oder Anwender einer Nikotin-Ersatztherapie, Patienten mit einer Überempfindlichkeit gegen Sulfonamide, die ähnlich strukturiert sind, und Anwender von Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern, z.B. Antidepressiva (Wirkstoffe: Citalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin, Trazodon) ärztlich betreut werden.

Wann darf Naratriptan nicht angewendet werden?

Kontraindiziert ist Naratriptan bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, bei Herzinfarkt oder Schlaganfall in der Vorgeschichte, Durchblutungsstörungen der Arme und Beine, Bluthochdruck, Leber- und Nierenfunktionsstörungen, im Alter unter 18 und über 65 Jahren, Minderdurchblutung oder Krämpfen der Herzkranzgefäße, Schwangeren, Basilaris- und hemiplegischer Migräne und bei Migräne im Zusammenhang mit einer Augenmuskellähmung.

Welche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten müssen unbedingt beachtet werden?

Bei gleichzeitiger Einnahme von weiteren Migräne-Medikamenten, wie Mutterkorn-Alkaloiden, anderen Triptanen und Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern (Antidepressiva) können die Nebenwirkungen verstärken und das Serotoninsyndrom mit Zappeligkeit, Muskelzuckungen, Zittern, Unruhe- und Angstzustände, die im schlimmsten Fall lebensbedrohlich werden können, hervorrufen. Die Einnahme von Naratriptan muss in diesen Fällen in Absprache mit dem Arzt erfolgen.