Wissenswertes zu Milchzucker

Milchzucker ist auch unter dem Begriff Laktose bekannt. Dieser Begriff stammt aus dem Lateinischen und setzt sich zusammen aus dem Wort „lac“ (= Milch) und der Endung „-ose“, die in der Chemie für Zucker verwendet wird.

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Kategorie: Milchzucker Darreichungsform: Pulver

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Kategorie: Milchzucker Darreichungsform: Pulver

Anwendungsgebiete: Verdauungsstörungen, Darmbeschwerden, Störungen der Darmflora, Darmträgheit, Wohlbefinden

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Kategorie: Milchzucker Darreichungsform: Pulver

Anwendungsgebiete: Verdauungsstörungen, Störungen der Darmflora, Wohlbefinden

1,70 € bis 4,02 €
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Mehr Informationen zum Thema Milchzucker

Milchzucker ist demnach ein Kohlenhydrat aus der Milch und den meisten Milchprodukten; er zählt zu den wichtigsten Energielieferanten für den menschlichen Körper.

Reiner Milchzucker wird aus der Molke, die bei der Käseherstellung anfällt, gewonnen und ist somit ein reines Naturprodukt. Nicht alle Milch und Milchprodukte enthalten gleich viel Milchzucker. Ein Teil davon wird nämlich durch Milchsäurebakterien abgebaut, so dass es laktosearme und sogar fast laktosefreie Milchprodukte gibt, darunter Sauermilchprodukte, Streichkäse und Ricotta.

Enorm wichtig ist Milchzucker für Säuglinge, nicht nur als Haupt-Energiequelle, sondern auch für die Bildung und Begünstigung einer gesunden Darmflora. Zudem fördert Milchzucker die Aufnahme von wichtigen Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium und Phosphor und einiger lebenswichtiger Spurenelemente im kindlichen wie auch im erwachsenen Verdauungssystem.

Wirkung von Milchzucker im Darm

Milchzucker wirkt bis in die unteren Abschnitte des Darms hinein und dient dort vor allem den nützlichen Darmbakterien als Nährstoff. Er sorgt dafür, dass Bifidobakterien gebildet werden. Bei ihnen handelt es sich um „gute“ und für die gesamte Gesundheit enorm wichtige Bakterien. Sie besiedeln das Verdauungssystem und bei Frauen auch die Vagina; dort bekämpfen sie schädliche (Fäulnis-)Bakterien und hemmen gleichzeitig deren Bildung; zudem halten sie weitere Krankheitserreger wirksam in Schach.

Allgemein ist Milchzucker wichtig, um eine gesunde Darmflora aufzubauen und zu erhalten und somit das gesamte Wohlbefinden zu unterstützen. Gezielt eingesetzt, kann es wesentlich dazu beitragen, eine geschädigte Darmflora z.B. nach der Einnahme von Antibiotika oder nach einer Darminfektion wieder herzustellen.

Zudem ist die abführende Wirkung von Milchzucker seit langer Zeit bekannt, weswegen Milchzucker vielfach als Hausmittel zur Regulierung von Verstopfung (Obstipation) und unangenehmen Blähungen angewendet und von vielen Ärzten empfohlen wird. Bei der Verdauung und beim Abbau von Milchzucker entsteht Milchsäure, die das für die Darmflora wichtige saure Milieu schafft. Die Säure muss jedoch nach dem Verdauungsvorgang wieder ausgeschieden werden und dazu zunächst vom Körper verdünnt werden. Zu diesem Zweck wird im Darm Wasser zusammengezogen. Das vermehrte Wasser verdünnt jedoch nicht nur die entstandene Säure, sondern macht gleichzeitig auch den Stuhl weicher und flüssiger – somit wird der Stuhldrang gefördert und die Verstopfung gelöst.

Als Ergänzung der Säuglings- und Kinderernährung kann Milchzucker außerdem helfen, die Aufnahme von Kalzium zu fördern, die besonders für das Knochenwachstum von Kindern wichtig ist. Nicht zuletzt dient Milchzucker auch als wertvoller Energielieferant für sportlich besonders aktive Menschen.

Reiner Milchzucker aus der Apotheke

Qualitativ hochwertiger reiner Milchzucker ist als Nahrungsergänzungsmittel rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Die hier angebotenen Produkte sind glutenfrei. Sie haben Arzneibuchqualität und entsprechen damit der höchsten Reinheitsklasse der Verordnung über Milcherzeugnisse. Reiner Milchzucker ist für Personen jedes Lebensalters geeignet.  Auch eine regelmäßige Einnahme ist unbedenklich, da es nicht zu einem Gewöhnungseffekt kommt.

Anwendung von Milchzucker als Nahrungsergänzungsmittel

Zur Ergänzung der täglichen Ernährung kann Milchzucker jeglichen Speisen und Getränken zugegeben werden. So kann man ihn z.B. als natürliches Süßmittel sehr gut in Milch, Kaffee, Tee, Fruchtsaft, Joghurt oder Quarkspeisen einrühren. Dabei hat er eine deutlich geringere Süßwirkung als etwa herkömmlicher Haushaltszucker. Die normale Dosierung ist meist ein gestrichener Esslöffel pro Mahlzeit. Erwachsene sollten nicht mehr als vier, Kinder höchstens zwei gestrichene Esslöffel pro Tag verzehren.

Wann sollte man Milchzucker nicht einnehmen?

Bei einer angeborenen oder erworbenen Unverträglichkeit von Laktose (Laktoseintoleranz) darf Milchzucker selbstverständlich nicht verzehrt werden. Gleiches gilt bei Galactosämie (= Stoffwechselerkrankung mit Milchunverträglichkeit) und einer Kuhmilchprotein-Allergie. Eine Laktose-Unverträglichkeit tritt bei vielen erwachsenen Menschen auf. Das heißt, dass ihr Körper, sobald er der Kindheitsphase entwachsen ist, das zur Verdauung von Milchzucker notwendige Enzym Laktase nicht mehr bilden kann. Der Grund wird vor allem darin gesehen, dass Erwachsene die Muttermilch nicht mehr als existenziellen Energielieferanten brauchen. Will man trotzdem nicht auf Milch und Milchprodukte verzichten, kann man auf Nahrungsmittel ausweichen, bei denen der Milchzucker vergoren ist, also Sauermilch, Kefir usw.

Weitere Hinweise zum Verzehr von Milchzucker

Reiner Milchzucker, der der täglichen Ernährung zugegeben wird, sollte niemals überdosiert werden, da er bei übermäßigem Verzehr abführend wirken kann. Daher sollten die Dosierungsempfehlungen in der Packungsbeilage stets befolgt und im Zweifelsfall der Arzt oder Apotheker um Rat gefragt werden.

Eine vermehrte Wasserausscheidung, die mit der Lösung von Verstopfungen einhergeht, ist für Babys unter Umständen nicht ungefährlich. Eltern sollten deshalb, bevor sie ihrem Baby Milchzucker als Abführmittel verabreichen, den Kinderarzt konsultieren.

Bei vorliegenden Grunderkrankungen und stärkeren körperlichen Beschwerden sollte vor der Einnahme von Milchzucker immer der Arzt befragt werden; dieser sollte die Unbedenklichkeit der Einnahme bestätigen. Bei länger anhaltender Verstopfung und ständigen unangenehmen Blähungen sollte nicht dauerhaft Milchzucker in Selbstmedikation eingenommen, sondern die genaue Ursache der Beschwerden ärztlich abgeklärt werden.

Reiner Milchzucker ist auch für die Ernährung von schwangeren Frauen gut geeignet.