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Wissenswertes zu Kreon

Kreon ist ein rezeptfrei erhältliches Medikament zur Behandlung von bestimmten chronischen Verdauungsbeschwerden. Es wird eingesetzt, um fehlende Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse zu ersetzen und deren Funktion innerhalb des Verdauungsvorgangs zu übernehmen.

In Kreon ist als Hauptwirkstoff Pankreatin enthalten. Dessen Enzymzusammensetzung entspricht weitgehend den menschlichen Verdauungsenzymen. Pankreatin eignet sich demnach zur natürlichen unterstützenden Behandlung chronischer Verdauungsstörungen, die durch eine verminderte Ausschüttung von Bauchspeicheldrüsenenzymen bei gestörter Funktion der Bauchspeicheldrüse (exokriner Pankreasinsuffizienz) hervorgerufen werden. Auch bei Mukoviszidose, einer angeborenen schweren Stoffwechselerkrankung, ist Kreon ein wirksames Mittel zur Unterstützung der ungenügenden Funktion der Bauchspeicheldrüse. Eine vollständige Wiederherstellung einer ganz gesunden Verdauung kann durch die Anwendung von Kreon allerdings nicht erreicht werden.

Kreon gibt es in der Apotheke in zwei Darreichungsformen: zum einen als Granulat, das unzerkaut und unaufgelöst geschluckt werden sollte (mit 300 mg Pankreatin je Beutel), sowie als magensaftresistente Kapseln in unterschiedlichen Dosierungen. In Kreon 40.000 sind je 400 mg, in Kreon 25.000 je 300 mg und in Kreon 10.000 je 150 mg Pankreatin enthalten. Zusätzlich gibt es Kreon auch als Kapseln für Kinder mit je 60 mg Pankreatin pro Einzeldosis. Wie alle Pankreatin-haltige Arzneimittel muss auch Kreon direkt mit der Mahlzeit eingenommen werden, damit es zusammen mit der aufgenommenen Nahrung im Dünndarm ankommt und dort seine Wirkung entfalten kann.

Der Wirkstoff Pankreatin

Pankreatin ist ein Wirkstoffgemisch aus Lipasen, Amylasen und verschiedenen Proteasen. Dabei handelt es sich um fett-, zucker- und eiweißspaltende Enzyme. Pankreatin wird als „Ersatzstoff“ für menschliche Verdauungsenzyme aus der Bauchspeicheldrüse von Hausschweinen gewonnen. Man extrahiert das Enzym hierfür aus den Drüsen der Bauchspeicheldrüsen des Schweines, anschließend wird es gereinigt und getrocknet. Die verwendeten Pankreasdrüsen des Schweines fallen in Schlachthöfen als Nebenprodukt bei der Gewinnung von Schweinefleisch ab. Weil Pankreatin aus Schlachtabfällen von Schweinen gewonnen wird, ist die Behandlung mit diesem Wirkstoff bei Vertretern der islamischen und der jüdischen Religion umstritten und wird in der Regel abgelehnt.

Da es sich um Grundstoffe tierischen Ursprungs zum Zweck der Arzneimittelherstellung handelt, unterliegen sowohl die Drüsen als auch die Gewinnung und Weiterverarbeitung von Pankreatin sehr strengen Qualitätskontrollen. Daher kommt es gelegentlich zu Lieferengpässen bei Pankreatin-haltigen Medikamenten wie Kreon.

Enzyme aus Schweinepankreas vertragen keine Säure, weswegen Arzneimittel mit dem Wirkstoff Pankreatin mit einer magensaftresistenten Schicht überzogen werden, um die Enzyme vor der ätzenden Magensäure zu schützen und ihre Wirkung zu gewährleisten. Erst nach dem Passieren des Magens und bei Eintritt in den Darm löst sich die schützende Schicht auf und gibt den Wirkstoff frei, der dann im Nahrungsbrei seine Wirkung entfaltet.

Wofür sind Verdauungsenzyme notwendig?

Die Verdauungsenzyme haben die Aufgabe, aufgenommene Nahrung zu zersetzen und sind deshalb für eine reibungslose Verdauungsfunktion unverzichtbar. Normalerweise werden diese Enzyme vom Körper selbst produziert. Fehlen sie jedoch, kommt es zu Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall.

Zu einem Mangel an diesen Enzymen kann es kommen, wenn das Organ, das sie normalerweise produziert, krank wird. Ist die Bauchspeicheldrüse betroffen, etwa bei Krebs oder Entzündungen, fehlen die entsprechenden Pankreasenzyme. Außerdem kommt es zu Mangelerscheinungen, wenn diejenigen Verdauungsenzyme fehlen, die für die Aufnahme bestimmter Substanzen im Körper zuständig sind, also z.B. für Vitamine, Eiweiße, Kalzium, Kalium und Spurenelemente. Daher kommen zusätzlich zugeführte Verdauungsenzyme auch zum Einsatz bei Erkrankungen und Funktionsstörungen wie Eisen- oder Eiweißmangel und anderen Störungen.

Wenn Verdauungsenzyme fehlen, können vielerlei Beschwerden entstehen – zum einen, weil dadurch Nährstoffe nur mangelhaft aufgenommen werden können, zum anderen aber auch, weil die mit der Nahrung aufgenommenen Nährstoffe nicht weiterverarbeitet werden und sich dadurch Zwischenprodukte ansammeln, die zu vielfältigen Problemen führen können. Zum Beispiel dienen einige dieser Zwischenprodukte als „Futter“ für Darmbakterien, wodurch es dann oft zu übermäßiger Gasbildung und daraus folgend zu Blähungen und Bauchschmerzen kommt.

Welche Nebenwirkungen kann Kreon verursachen?

Kreon ist im Allgemeinen sehr gut verträglich; ernsthafte Nebenwirkungen sind bisher kaum bekannt. Lediglich bei Anwendern, die an Mukoviszidose erkrankt sind, kann es zu Verschlüssen des Darmkanals (intestinaler Obstruktion) kommen.

Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen?

Wechselwirkungen sind bisher bei Kreon nicht bekannt.

Weitere wichtige Hinweise zur Anwendung von Kreon

Kreon mit der Haupt-Wirkstoffkombination Pankreatin sollte nicht eingenommen werden bei akuter Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) sowie bei einem akuten Schub einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung. Auch bei Überempfindlichkeit gegen Pankreatin oder Schweinefleisch sollte die Einnahme von Kreon vermieden werden.

Das Granulat sollte stets unzerkaut und nicht in Flüssigkeit aufgelöst eingenommen werden. Andernfalls werden Enzyme im Mund aktiv und können zu Schädigungen der Mundschleimhaut führen.

Bei entsprechend veranlagten und empfindlichen Personen kann Kreon – wie viele Arzneimittel – unter Umständen allergische Reaktionen auslösen. Anzeichen hierfür können Symptome wie Hautrötung, Juckreiz, Schnupfen, gerötete Augen und asthmatische Beschwerden sein. In sehr seltenen Fällen kann es zum allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommen. Bei Anzeichen einer allergischen Reaktion sollte ein Arzt benachrichtigt werden.