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Wissenswertes zu Infusionen

Größere Mengen medizinisch notwendiger Flüssigkeiten werden über eine Infusion verabreicht.

Am häufigsten wird der Zugang über die Vene gelegt. Von dort gelangt die Flüssigkeit zum Herzen und wird mit dem Blut in den Körper gepumpt. Die wichtigsten Indikationen sind die Gabe von Medikamenten, parenterale Ernährung und die Substitution von Flüssigkeit. Auch Kontrastmittel zur Diagnose oder Blut bzw. Blutbestanteile werden durch eine Infusion in den Körper eingebracht. Die Verabreichung von Blut wird Transfusion genannt. Je nach Dauer und Häufigkeit der Infusion werden verschiedene Formen von Katheter verwendet. 

Wann ist eine Infusion notwendig?

Sollen mehr als 20 ml Flüssigkeit langsam in den Körper eingebracht werden, wird eine Infusion angewendet. Auch wenn der Patient nicht fähig ist, die Lösung zu schlucken oder sie nicht von der Schleimhaut des Magen-Darm-Trakts aufgenommen werden kann, wird die Flüssigkeit als Infusion verabreicht. Durch das exakte Einstellen, welche Menge in welchem Zeitraum in den Körper gelangt, ermöglicht die Infusion eine genaue Kontrolle über die Konzentration der Lösung und die gewünschte Dauer.

Wie kann eine Infusion verabreicht werden?

Während der Patient sitzt oder liegt gelangt die Lösung aus einer Infusionsflasche, die höher als er platziert ist, aufgrund der Schwerkraft in den gelegten Zugang. Eine andere Möglichkeit ist ein Infusomat. Das ist eine Infusionspumpe mit einer eingespannten Spritze, die in kleinen Schüben entleert wird.
Die intravenöse Infusion wird über eine Metallkanüle oder eine Venenverweilkanüle aus Kunststoff in eine oberflächliche Vene am Arm oder an der Hand eingebracht. Ist keine geeignete Vene auffindbar oder führt das Medikament schnell zur Reizung der oberflächlichen Vene, wird die Infusion über einen zentralen Venenkatheter in eine zentrale Vene am Hals, unter dem Schlüsselbein oder in der Leiste verabreicht.
Muss häufiger eine Infusion erfolgen, z.B. bei einer Chemotherapie, wird ein Portkatheter operativ eingesetzt. Der Schlauch in der Vene ist mit einer Kammer verbunden, die in die Haut implantiert ist. So muss nur noch die Kammer durchstochen werden, um einen venösen Zugang zu haben.

Welche Zugänge gibt es noch außer der intravenösen Infusion?

Bei der subkutanen Infusion wird eine feine Nadel in das Unterhautfettgewebe von Bauch oder Oberschenkel, selten auch des Oberarms gestochen. Vorteil ist, dass keine Vene gefunden werden muss. Gerade von älteren Patienten wird diese schonende Art, die weniger weh tut, als angenehmer empfunden. Bei dementen Patienten und in der Palliativmedizin ist diese Form sicherer als ein intravenöser Zugang. Nachteil ist, dass die Flüssigkeit viel langsamer ins Blut gelangt und dass nicht jedes Medikament für diese Art der Infusion geeignet ist. Die subkutane Infusion eignet sich gut zum Ausgleich eines Flüssigkeitsdefizits, wenn der Patient zu wenig trinkt. Sie kann nicht zur parenteralen Ernährung angewendet werden.
In seltenen Fällen wird eine Infusion in eine Arterie verabreicht. Beispiel ist die Gabe eines Kontrastmittels für eine Angiografie zur röntgenologischen Darstellung von Gefäßen.
Wenn eine intravenöse Infusion nicht möglich ist, z.B. bei Säuglingen, Kleinkindern oder in der Notfallmedizin bei schweren Verbrennungen oder der Zentralisierung des Blutes auf die lebenswichtigen Organe im Körperinneren im Schockzustand, wird eine intraossäre Infusion direkt ins Knochenmark des Schienbeinknochens gegeben. Die Kanüle wird mit einem Bohrer durch die Haut in den Knochen platziert. Die Infusionslösung wird im Knochenmark vom venösen Blutsystem sofort aufgenommen.

Wozu werden Elektrolytlösungen angewendet?

Elektrolytlösungen werden zum Ausgleich von Flüssigkeitsmangel und als Bestandteil der künstlichen (parenteralen) Ernährung eingesetzt. Da sie keine größeren Moleküle beinhalten, die das Wasser binden, hält sich die Flüssigkeit nicht lange in den Gefäßen, sondern breitet sich im benachbarten Gewebe aus. Deshalb eignen sie sich nicht zum Ausgleich größerer Blutverluste und dem damit verbundenen Schockzustand (hypovolämischer Schock). Weiterer Anwendungsbereich sind Elektrolytstörungen. Hauptelektrolyte sind Natrium, Kalium und Calcium. Bei andauerndem Mangel kann es zu Funktionsstörungen von Herz, Nervensystem und anderen Organen kommen.
Die einfachste und bekannteste Elektrolytlösung ist die isotonische Kochsalzlösung (Natriumchlorid, NaCl). Sie entspricht mit der 0,9%-igen Lösung osmotisch dem Blutplasma und dient in erster Linie als Trägerlösung für Medikamente. Sie wird begrenzt auch bei Wasser- und Elektrolytmangel eingesetzt. Eine bessere Lösung bei Dehydratation sind Vollelektrolytlösungen. Sie enthalten Natrium, Kalium und Calcium und zum Teil Magnesium und Chlorid in ähnlicher Zusammensetzung, wie sie im Körper vorkommen.

Als Puffersubstanz bei Übersäuerung des Bluts und zum Ausgleich des Basendefizits bei der Dialyse dient die Zugabe von Natriumhydrogencarbonat, bekannter als Natron.

Wann werden Glukoselösungen eingesetzt?

Glukose ist ein Zucker und dient als Energielieferant in einer Infusionslösung. Glukose ist vor allem Bestandteil parenteraler Ernährung.

Welche Anwendungsbereiche haben kolloidale Infusionslösungen?

Kolloidale Lösungen enthalten große Moleküle wie Kohlenhydrate und Eiweiße. Sie können im Gegensatz zu den Elektrolyten die Gefäßwand nicht durchdringen und bleiben deshalb länger im Blutsystem. Sie erhöhen den osmotischen Druck im Blut so lange, bis sie durch Enzyme abgebaut worden sind. Das erhöht das Volumen des Blutes für einen längeren Zeitraum. Deshalb sind kolloidale Lösungen das Mittel der Wahl, um Volumenverluste, besonders beim hypovolämischen Schock auszugleichen.

Wozu dienen osmotherapeutische Infusionen?

Osmotherapeutische Lösungen haben die Aufgabe, dem umliegenden Gewebe Wasser zu entziehen. Einsatz finden sie zur Behandlung von Ödemen und zur Verstärkung des Urinflusses, um einer Funktionsstörung der Nieren vorzubeugen bzw. sie zu behandeln. Außerdem fördern sie bei Vergiftungen die Ausscheidung der schädlichen Stoffe über die Nieren.

Wann ist parenterale Ernährung indiziert und woraus setzt sie sich zusammen?

Wenn ein Patient nicht selbst essen oder über eine Magensonde ernährt werden kann, müssen ihm die lebensnotwendigen Nährstoffe über eine Infusion zugeführt werden. Das ist bei akuten Erkrankungen des Verdauungstrakts, wie Speiseröhrenkrebs, Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder Darmverschluss der Fall. Weitere Indikationen sind starke Appetitlosigkeit und Erbrechen bei einer Chemotherapie und extremes Untergewicht nach häufigem Durchfall und Erbrechen.
Über einen zentralvenösen Katheter werden Wasser, Glukose, Aminosäuren (Eiweiß-Bausteine), Fette, Elektrolyte, Vitamine und Spurenelemente zugeführt.

Welche Risiken bestehen bei einer Infusion?

Die Stelle des Zugangs kann sich gerade bei längerer Verweildauer infizieren. Gelangt Luft in das Infusionssystem droht eine Embolie. Bei Elektrolyt- und Glukoselösungen besteht bei der Verabreichung größerer Mengen die Gefahr von Lungen- und Hirnödemen. Bei kolloidalen Lösungen sind Änderungen der Blutgerinnung mit erhöhter Blutungsneigung, allergische Reaktionen und akutes Nierenversagen möglich.