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Blutdruckmessgerät für Oberarm und Handgelenk

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Wissenswertes zu Blutdruckmessgerät

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Besonders zur Kontrolle von vermutetem oder vorliegendem Bluthochdruck sollte man ein automatisches Blutdruckmessergerät zuhause haben. Denn zu hoher Blutdruck ist gefährlich: Man spürt ihn meistens nicht, während er im Körper große Schäden anrichten kann.

Bluthochdruck kann, wenn er unerkannt und unbehandelt bleibt, zu lebensbedrohlichen Erkrankungen im Herz-/Kreislauf-System führen, z.B. zu Schlaganfall und Herzinfarkt.

Blutdruckmessgeräte sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich; es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen. Moderne Geräte bestehen meist aus einer kleinen elektronischen Einheit und einer aufblasbaren Gummimanschette, die um den Oberarm oder um das Handgelenk gelegt wird. Dort wird der Blutdruck idealerweise ermittelt, denn diese Körperstellen liegen recht nah beim Herzen und können daher besonders zuverlässige Daten über die Herzaktivität liefern. Je nach Ausstattung und Preis können die Messgeräte neben den Blutdruckwerten auch Informationen über den Puls und weitere Vitalfunktionen (z.B. Herzrhythmusstörungen) liefern. Viele Geräte sind zudem in der Lage, 30, 60 oder mehr Messungen speichern. Somit ist es möglich, kontinuierlich zu kontrollieren und auch, das Gerät zum nächsten Arztbesuch mitzunehmen. Als Alternative dienen Modelle mit einem USB-Anschluss. Sie bieten die Möglichkeit, die Werte auf dem Computer zu speichern und auszudrucken.

Messen sollte man am besten regelmäßig, jeden Tag und idealerweise auch zu den immer gleichen Tageszeiten. So kann man am besten kontrollieren, wie der Blutdruck verläuft und auch immer besser erkennen, wie z.B. die Ernährung, Medikamente oder sportliche Betätigung auf den Blutdruck wirken.

Bei einer Blutdruckmessung werden zwei Werte ermittelt, der so genannte systolische (höhere) und der diastolische (niedrigere) Wert. Als Systole bezeichnen Mediziner die Phase, bei der sich die linke Herzkammer zusammenzieht und das Blut in die Aorta pumpt und zugleich aus der rechten Herzkammer Blut in den Lungenkreislauf gelangt. Der Blutdruck ist zu diesem Zeitpunkt am höchsten, sein Wert wird entsprechend „systolischer Wert“ genannt. Die Diastole dagegen bezeichnet die Entspannungsphase des Herzens, in der sich die Herzkammern erweitern, um frisches Blut hineinströmen zu lassen. Der gemessene Blutdruck, der mit dem „diastolischen Wert“ angegeben wird, ist zu diesem Zeitpunkt am niedrigsten.

Bei gesunden Menschen liegt der normale Blutdruck etwa bei 120 zu 80. Der Messwert wird in „mmHg“ angezeigt. Das steht für „Millimeter Quecksilbersäule“. Dies stammt noch aus früheren Zeiten, als der Blutdruck auf einer Quecksilberskala gemessen wurde. 

So funktionieren die Messgeräte

Die um den Oberarm oder das Handgelenk liegende Manschette wird mit Hilfe einer kleinen automatischen Pumpe so lange mit Luft befüllt, bis die Arterien darunter „abgeklemmt“ sind. Jetzt reicht der Druck des Herzmuskels nicht mehr aus, um weiter Blut in die Gefäße zu pressen. Ab diesem Punkt wird stufenweise und langsam wieder Luft und damit Druck aus der Manschette abgelassen. Sobald der Druck des Blutes genauso hoch ist wie der in der Manschette, können sich die Arterien wieder mit Blut füllen. Dies ist der Moment, in dem der höhere (systolische) Druck entsteht. Der niedrigere Wert wird erst dann erreicht, wenn die Arterien wieder ganz frei sind und das Blut wieder ungehindert durch sie strömen kann.

Die heute erhältlichen modernen Geräte liefern die Blutdruckwerte, indem sie Schwingungen der Arterienwände messen. Diese dehnen sich bei jedem Pumpen des Herzens aus. Lässt das Messgerät die Luft aus der Manschette, übertragen sich die Schwingungen der Gefäßwände auf die Manschette und werden dann an das Messgerät abgegeben. Dort können sie vom darin liegenden Sensor registriert und mithilfe eines Rechners ausgewertet werden. So wird eine Art Muster der arteriellen Schwingungen erstellt. Aus den stärksten Schwingungen wird der systolische, aus den schwachen Bewegungen der diastolische Blutdruck errechnet und schließlich auf dem Display dargestellt.

So läuft die Messung zuhause ab

Für die Nutzung zuhause sind vor allem Oberarm-Blutdruckmessgeräte verbreitet. Sie werden empfohlen, da sie sich besonders nahe am Herzen befinden. Verwendet werden heute meistens digitale Geräte, die die Blutdruckmessung vollautomatisch und damit besonders einfach für den Nutzer durchführen. Ihre Ergebnisse sind in der Regel sehr zuverlässig. Das Messergebnis wird auf einem Display angezeigt. Zur Messung wird zunächst die Manschette um den Oberarm gelegt, alles Weitere läuft dann „auf Knopfdruck“ ab. Die Manschette wird automatisch mit Luft aufgepumpt, anschließend sinkt der Luftdruck in der Manschette langsam wieder ab. Systolischer und diastolischer Wert sowie der Puls werden erfasst. Ist schließlich das Ende der Messung erreicht, wird dies meistens durch einen Signalton angezeigt. Die restliche Luft entweicht aus der Manschette, die erfassten Werte können nun abgelesen werden.

Eine Alternative zu Blutdruckmessgeräten für den Oberarm sind Geräte, die an das Handgelenk angebracht werden. Auch sie sind komfortabel, einfach zu bedienen und liefern zuverlässige Ergebnisse. Man misst am besten am linken Handgelenk und legt dazu den Arm auf einen nebenstehenden Tisch, ggf. legt man noch ein Kissen unter den Arm. Der Arm sollte während der Messung möglichst locker so hoch gehalten werden, dass das Handgelenk mit dem Messgerät auf Herzhöhe ruhen kann. Einige Handgelenk-Messgeräte zeigen an, ob sie sich in ausreichender Herzhöhe befinden. Sie beginnen erst dann mit der Messung, wenn die richtige Höhe erreicht ist. Nachdem das Gerät eingeschaltet ist, läuft alles Weitere nun im Prinzip wie bei der Oberarm-Messung ab.

Bei beiden Arten von Messgeräten sollte man vor der Messung 10 bis 20 Minuten in Ruhe sitzen und während der Messung nicht sprechen. So wirkt man einer eventuellen Verfälschung des Ergebnisses entgegen.

Mehr Informationen zum Blutdruck

Der Druck, mit dem das Blut durch die Gefäße geleitet wird, ist keine statische Größe. Beispielsweise steigt bei Aufregung, großer Anstrengung oder Wut der Blutdruck mitunter dramatisch an, wir hören das Blut förmlich in den Ohren rauschen, unser Puls rast.

Eine solche akute Blutdrucksteigerung ist ganz normal und sogar wichtig. Denn mit dem Blutdruck passt sich der Körper an verschiedene Anforderungen an. So wird das Herz bei Stress und Anstrengung dazu gebracht, mehr Leistung zu bringen. Damit werden auch die Muskeln stärker durchblutet und besser mit Sauerstoff versorgt. Bei Entspannung wiederum ist all dies nicht nötig; der Blutdruck sinkt entsprechend ab. Auch sind die Werte des Blutdrucks je nach Tageszeit unterschiedlich: am Morgen sind sie in der Regel höher als im restlichen Verlauf des Tages.

Unter erhöhtem Blutdruck (Hypertonie) leiden in Deutschland etwa 20 Millionen Menschen; damit kann der Bluthochdruck als Volkskrankheit bezeichnet werden. Bei den über 65-Jährigen ist schätzungsweise jeder Zweite betroffen. Weit weniger groß ist die Anzahl derjenigen Personen, die unter einem zu niedrigen Blutdruck (Hypotonie) leiden. Niedriger Blutdruck ist in der Regel harmlos, kann aber unangenehme Symptome mit sich bringen. Z.B. kann beim Wechseln vom Liegen zum Stehen oder Sitzen der Blutdruck plötzlich stark abfallen, es kommt zu Schwindel und Schwarzwerden vor den Augen, manchmal sogar zu Ohrensausen und einem Kollaps. 

Von zu hohem Blutdruck spricht man, wenn der systolische Wert dauerhaft über 140 bis 159 und/oder der diastolische Wert über 90 bis 99 mmHg liegt. Eine schwere Hypertonie beginnt bei systolischen Werten ab 180 und/oder diastolischen Werten ab 110 mmHg.

Bluthochdruck ist vor allem deshalb gefährlich, weil er zu zahlreichen schweren Folgeerkrankungen führt. Er kann für Erkrankungen wie Herzschwäche, Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) verantwortlich sein und in deren Folge das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Besonders für Schlaganfälle ist die Hypertonie ein bedeutender Risikofaktor. Auch die Nieren und die Augen können durch Bluthochdruck Schaden nehmen.

Die möglichen Ursachen für Bluthochdruck liegen – nicht bei allen Betroffenen, aber sehr häufig – vor allem in Stress, Übergewicht, Bewegungsmangel, einseitiger und ungesunder Ernährung, Rauchen und Alkoholgenuss. Auch der Konsum von zu viel Kochsalz gilt als blutdrucksteigernd. Neben diesen möglichen Ursachen, die eingedämmt bzw. ganz ausgeschaltet werden können, können auch mehrere Erkrankungen und auch eine entsprechende genetische Veranlagung den Bluthochdruck verursachen.

Bei zu hohem Blutdruck ist es enorm wichtig, ihn konstant zu kontrollieren, um mögliche Folgeerkrankungen zu vermeiden. Mit Medikamenten ist Bluthochdruck sehr gut zu behandeln, am besten in Kombination mit einer dauerhaften Veränderung des Lebensstils, z.B. regelmäßigem Sport und der Umstellung auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung.