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Wissenswertes zu Blasenpflaster

Blasenpflaster werden vorbeugend oder zur Linderung von Schmerzen bei Blasen angewendet. Bei starker Belastung der Handflächen oder der Füße bildet der Körper Blasen als schützendes Polster für die unteren Hautschichten. Durch Schmerzen macht er unangenehm auf die Schädigung der Haut aufmerksam.

Gerade bei neuen Schuhen, Wanderungen oder Gartenarbeit ist diese Schutzreaktion absehbar und kann durch Blasenpflaster verhindert werden. Während normale Pflaster schnell verrutschen, bilden Blasenpflaster eine sichere Barriere gegen Reibung. Bei bestehenden Blasen wird der Schmerz sofort gelindert. Das Pflaster schützt vor dem Eindringen von Keimen und beschleunigt die Wundheilung.

Wie entsteht eine Blase?

Reibung, Druck, Wärme und Feuchtigkeit führen zur Reizung und Rötung der Haut. Bleibt die Reibung bestehen, löst sich die oberste Hautschicht von der Schicht darunter ab. Der entstehende Hohlraum füllt sich mit Gewebeflüssigkeit und polstert so die Haut ab. Wenn die Blase in unteren Hautschichten entsteht, die an den Blutkreislauf angeschlossen sind, füllt sich der Hohlraum mit Blut und man hat eine dunkelblaue Blutblase. Wird die Haut immer noch nicht geschont oder geschützt, reißt die Blase auf und es bildet sich eine offene Wunde, die sich leicht entzünden kann. Die Wunde trocknet aus und ein Schorf bildet sich. Der verschließt zwar die Wunde, aber er verlangsamt auch die Bildung von neuem Gewebe, für die ein feuchtes Milieu gebraucht wird.

Was sind die Ursachen für Blasen? 

Am häufigsten entstehen Blasen am Fuß. Ursachen sind neue, zu enge oder zu große Schuhe. Auch lange Fußmärsche, Laufsport, Wanderungen und Fußverformungen belasten die Haut und können zu Blasen führen. An den Händen ist Gartenarbeit mit Geräten, Sport wie Tennis und Squash, sowie Arbeit mit ungewohntem Werkzeug der Hauptgrund für eine Blase. Seltenere Ursachen sind Verbrennungen und Erfrierungen sowie allergische Reaktionen.

Wie kann eine Blase vorgebeugt werden? 

Neue Schuhe sollten passend gekauft werden: nicht zu eng und nicht zu weit. Vor größerer Beanspruchung wie Wandern und durchtanzte Nächte empfiehlt es sich, neue Schuhe einzulaufen. Auch der tägliche Wechsel der Schuhe beugt Blasenbildung vor.
Socken sollten passgenau sitzen. Sonst entstehen Falten, die Reibung verursachen. Für den Sport sind Sportsocken ohne Naht geeignet. Feuchtigkeit begünstigt die Blasenbildung. Deshalb sollte man bei Schuhen und Socken auf atmungsaktive Materialien achten. Schweißfüße können mit Puder trocken gehalten werden.
Blasensticks werden auf die gefährdeten Stellen aufgetragen und bilden für ein paar Stunden einen Schutzfilm. Der Stick darf nur auf gesunde Haut, nicht auf Blasen aufgetragen werden. Bei stärkerer Belastung stellen Blasenpflaster die sicherste Prophylaxe gegen Blasenbildung dar.

Soll eine Blase aufgestochen werden?

Nein, sollte sie nicht. Das bleibt dem Arzt vorbehalten. Die Blase schützt das Gewebe darunter und verhindert das Eindringen von Schmutz und Krankheitserregern. Eine offene Blase, die zudem mit einer nicht keimfreien Nadel aufgestochen wurde, kann sich leicht entzünden. Deshalb ist das Mittel der Wahl das Auflegen eines Blasenpflasters. Es sorgt dafür, dass sich die Blase nicht öffnet oder durch Reibung weiter ausbreitet.

Was tun, wenn die Blase schon aufgeplatzt ist?

Eine offene Blase wird desinfiziert und dann mit einem Blasenpflaster abgedeckt. Die Haut über der Blase nicht abschneiden! Sonst entsteht eine offene Wunde, die sich schnell infizieren kann. Die offene Blase sollte auch nicht in der Luft trocknen.

Wie funktioniert ein Blasenpflaster?

Blasenpflaster legen sich wie eine zweite Haut auf die Blase, ohne mit der Wundfläche zu verkleben. Hydrokolloid-Partikel nehmen die überschüssige Gewebsflüssigkeit auf und bilden ein Aktiv-Gel-Polster, das den Druckschmerz sofort lindert. Die Blase wird vor Reibung, Schmutz und Keimen geschützt. Das Risiko einer Infektion wird verringert. Das feuchte Milieu beschleunigt die Wundheilung, da sich die Epithelzellen der Haut besser vermehren können. Es verhindert einen Schorf und minimiert die Narbenbildung. Die äußere Schicht des Pflasters besteht aus einem semiokklusiven (halbverschlossenen) Polyurethanfilm. So verdunstet die überflüssige Wundflüssigkeit nach außen und es wird nur so viel Flüssigkeit gehalten, wie für die feuchte Wundheilung notwendig ist.

Wie wird es angewendet?

Falls die Blase offen ist, muss sie desinfiziert werden. Wenn der Bereich um die Blase sauber, trocken und frei von Creme- und Fettrückständen ist, wird das untere Schutzpapier entfernt, ohne die Klebefläche zu berühren, und direkt auf die Blase geklebt. Die Ränder sorgfältig glatt streichen. Das wasserabweisende Pflaster wird erst entfernt, wenn es anfängt, sich von selbst zu lösen. Es kann mehrere Tage auf der Blase bleiben. Zur Entfernung das Pflaster langsam entlang der Haut dehnen. Nicht nach oben abziehen!

Welche Vorteile hat ein Blasenpflaster gegenüber einem normalen Pflaster?

Ein herkömmliches Pflaster deckt die Wunde ab und trocknet sie aus. Es entsteht ein Schorf. Die für die Heilung notwendigen Epithelzellen wachsen in dem trockenen Milieu langsamer als in feuchtem Klima. Bei der feuchten Wundheilung des Blasenpflasters wird die Vermehrung der Epithelzellen beschleunigt und das Risiko einer Narbenbildung auf ein Minimum herabgesetzt. Blasenpflaster haften fester und länger als traditionelle Pflaster.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Wenn die Blase nach einer Woche nicht abgeheilt, sehr groß oder mit Blut gefüllt ist, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn sich gelbliche Flüssigkeit bildet, die Haut um die Blase rot wird oder die Wunde pochende Schmerzen verursacht, müssen diese Anzeichen für eine Entzündung ärztlich abgeklärt werden. Dasselbe gilt, wenn Wundheilungsstörungen zu erwarten sind wie bei Diabetes oder Durchblutungsstörungen.