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Bandagen und Schienen

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Wissenswertes zu Bandagen und Schienen

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Bei Bandagen, Schienen und Orthesen handelt es sich um orthopädische Hilfsmittel. 

Sie werden bei Verletzungen, verschiedenen Erkrankungen und Beschwerden von Gelenken oder größeren Körperregionen wie z.B. dem Rücken eingesetzt. Sie wirken direkt auf den aktiven und passiven Bewegungsapparat und helfen, Schmerzen nach Überlastungen, Verletzungen und Operationen zu lindern sowie altersbedingte Abnutzungserscheinungen zu behandeln. Mit ihrer mechanischen Wirkungsweise ergänzen, unterstützen und sichern sie Bewegungsfunktionen; bei Störungen dieser Funktionen tragen sie dazu bei, diese zu kompensieren und zu korrigieren. In manchen Fällen kommen sie auch als vorbeugende Maßnahme zum Einsatz, etwa bei Sportlern zum Schutz vor Verletzungen oder bei Arbeiten mit immer denselben, belastenden Bewegungsabläufen.  

Bandagen, Orthesen und Schienen umschließen Gelenke und ganze Körperpartien bzw. liegen eng an ihnen an. Auf diese Weise dienen sie der Stabilisierung und helfen bei Bedarf, die Gelenke oder Körperbereiche ruhigzustellen. Entweder wirken sie durch Kompression, das heißt durch Druck auf ein bestimmtes Areal, oder durch feste Elemente, die schädliche Bewegungen verhindern. Zum Teil kombinieren Bandagen und Orthesen auch beides miteinander. Von Fall zu Fall können auch einzelne Elemente entfernt, ausgetauscht oder kombiniert werden, um die Behandlung den jeweils notwendigen Erfordernissen anzupassen.

Man nutzt sie – je nach Diagnose und Therapie – entweder kurzfristig oder trägt sie dauerhaft. Oft sind diese Hilfsmittel entscheidende Faktoren dabei, wieder mobil zu werden oder es zu bleiben.

Viele Patienten, die ein solches Hilfsmittel verordnet bekommen, wissen zunächst nichts damit anzufangen. Meist kennt man niemanden, der eine Bandage, Orthese oder Schiene trägt oder in der Vergangenheit Erfahrungen damit gesammelt hat. Letztlich liegt das schlicht daran, dass diese Hilfsmittel so gut wie unsichtbar sind. Sie werden unter der Kleidung getragen und sind so konstruiert bzw. den jeweiligen Körperteilen so gut angepasst, dass sie nicht auffallen. Könnte man unter die Kleidung schauen, würde man sich wohl wundern, wie viele Menschen ein orthopädisches Hilfsmittel am Körper tragen!

Eine große Auswahl an Bandagen, Schienen und Orthesen gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Jedoch sind sie in aller Regel nicht zur Selbstbehandlung von medizinischen Laien geeignet und sollten stets vom Facharzt verordnet werden. Auch sollte man, wenn man ein orthopädisches Hilfsmittel verwendet, regelmäßig den ordnungsgemäßen Zustand, Sitz usw. beim Orthopädietechniker oder beim Arzt überprüfen lassen. Denn ist eine Bandage, Orthese oder Schiene falsch angepasst oder eingestellt, kann sie mehr schaden als nutzen!

Bandage, Schiene, Orthese – wo sind die Unterschiede?

Die Unterscheidung zwischen Bandagen, Orthesen und Schienen ist nicht immer einfach. Manchmal ist der Übergang z.B. von einer Bandage zu einer Orthese fließend. Im Wesentlichen kann man die einzelnen Hilfsmittel jedoch gut charakterisieren.

Bandagen

Eine Bandage ähnelt einer elastischen Binde und ist meist aus textilem Material gefertigt. Im Vergleich zu Orthesen sind Bandagen wesentlich flexibler und bieten mehr Aktionsfreiheit. Sie sind aus einem elastischen Kompressionsgestrick gefertigt, das sich jeder Körperform anpasst und Bewegung zulässt. Ihre stabilisierende Wirkung wird dadurch ergänzt, dass sie die Eigenwahrnehmung des Körpers verbessern und die umliegende Muskulatur aktivieren.

Bandagen werden flächig auf die betroffenen Körperstellen aufgebracht und wirken komprimierend. Der flächige Hautkontakt ist grundlegend wichtig für die stabilisierende Wirkung von Bandagen. Bei Bewegung löst das An- und Entspannen der Muskulatur im Widerstand zum Gestrick der Bandage einen Wechseldruck aus. Damit wird das Gewebe der umliegenden Weichteile massiert. Die Massage lindert Schmerzen und regt großflächig den Stoffwechsel an. Schwellungen können so schneller abklingen. Zusätzlich schützen speziell geformte, eingearbeitete Funktionselemente – so genannte Pelotten – Kniescheiben, Knöchel und Knochen vor Druck. Im gesamten Bandagenbereich werden Sinneszellen auf der Haut, im Weichteilgewebe und in den Muskeln stimuliert. Das aktiviert sensomotorische Prozesse und hilft damit, die betroffenen Körperpartien in der Bewegung zu stabilisieren.

In welchen Fällen werden Bandagen eingesetzt

Bandagen kommen bei vielen leichteren und schwereren Verletzungen, Funktionsstörungen und -einschränkungen des Bewegungsapparates zum Einsatz. Fast jedes Gelenk kann mit einer Bandage versorgt werden. Der Arzt wird sie z.B. bei Muskel-, Sehnen- und Bänderverletzungen, etwa nach Unfällen oder Überlastungen, bei Sehnenscheidenentzündungen sowie bei entzündlichen oder degenerativen Erkrankungen wie Arthrose, Rheuma oder Gicht verordnen. Vorgeschädigte oder gefährdete Gelenke werden durch Bandagen vor zusätzlicher Belastung geschützt.

Bandagen werden in unauffälligen oder auch „sportlichen“, kräftigen Farben angeboten. Es gibt sie u.a. als Zervikalbandagen (oft auch „Halskrausen“ genannt), die man vor allem bei Schädigungen der Halswirbelsäule nach Auffahrunfällen (Schleudertrauma), bei degenerativen Leiden der Halswirbelsäule, beim HWS-Syndrom oder nach Bandscheibenoperationen der Halswirbelsäule einsetzt, als Bandagen für den Ellenbogen, z.B. als Schutz vor Dauer- und Überbelastung des Ellenbogengelenks und der Unterarmmuskeln, sowie als Kniebandagen, z.B. zur Vorbeugung von Sportverletzungen oder nach Prellungen, Dehnungen und Gelenkergüssen. Bandagen für das Handgelenk werden z.B. bei Verstauchungen und nach Gipsentfernungen eingesetzt, Sprunggelenksbandagen z.B. nach Verrenkungen, Verstauchungen oder Überdehnungen der Bänder und nach Operationen. Auch für die Behandlung des Hallux valgus gibt es spezielle Bandagen. Der Hallux valgus, auch „Schiefzehe“ genannt, ist eine Verformung der Großzehe, deren Ballen sich schmerzhaft nach außen drückt. Eine Bandage wirkt hier korrigierend und schmerzlindernd, vor allem weil sie den Ballen vor Druck schützt.

Orthesen

Das Wort Orthese kommt aus dem Altgriechischen: „orthos“ bedeutet richtig oder aufgerichtet, „thesis“ ist das altgriechische Wort für „Stellung“ oder „Lage“. Eine Orthese dient also der „Richtigstellung“. Ihr Ziel ist es, eine Art „äußeres Skelett“ zu formen. Mit Orthesen soll beim Patienten eine gewünschte Haltung hergestellt und die betroffenen Teile des Bewegungsapparates entlastet, stabilisiert, gesichert und geschützt werden.

Wie auch Schienen, sind Orthesen häufig aus festen, unelastischen Materialien, z.B. aus Metall oder Kunststoff, gearbeitet. In der Regel werden sie von Orthopädietechnikern an den Körper angepasst. Orthesen gibt es ohne und mit Gestrick-Bestandteilen. Diese sind teilweise ganz unelastisch und liegen meist straffer an als die Gestricke von Bandagen. Ihre Mechanik sorgt oft für einen sehr stabilen Umschluss der betroffenen Gelenke oder Körperpartie. Damit entlasten sie, lindern Schmerzen und schützen vor Fehlbewegungen.

Anders als Bandagen schränken Orthesen die Beweglichkeit mehr ein, oft bis zur Ruhigstellung. Man setzt sie daher vor allem als stabilisierendes, aber auch als korrigierendes Hilfsmittel ein, z.B. wenn die Orthese die Haltung einer Körperpartie, z.B. der Lendenwirbelsäule, in eine bestimmte Richtung lenken soll, um diese zu entlasten oder zu unterstützen. Orthesen können unterschiedlich eingestellt werden, sodass sie Bewegungen kontrollieren und bis zu einem bestimmten Maß zulassen. Außerdem können sie Gelenke mit Hilfe von Gurten, Schienen oder Stäben führen und sie somit davor schützen, bei Bewegung „auszubrechen“.

Einsatzgebiete für Orthesen

Orthesen werden am häufigsten zur Ruhigstellung (Immobilisation) eines Gelenks nach einer Verletzung sowie vor oder nach Operationen eingesetzt. Die moderne Orthopädietechnik bietet eine große Auswahl an Orthesen für eine Vielzahl ein Einsatzmöglichkeiten an: Speziell konstruierte Modelle stehen für Hals- und Lendenwirbelsäule, Finger, Handgelenk, Ellbogen, Knie und Sprunggelenk zur Verfügung. Vor allem nach Verletzungen der Gelenke, Knochen oder Bänder, z.B. bei Sportunfällen, kommen Orthesen regelmäßig zum Einsatz. Durch die Stabilisierung werden die betroffenen Körperstellen geschützt und ruhig gestellt, sodass eine Heilung begünstigt wird. Auch bei verschiedenen chronischen Leiden verordnet der behandelnde Arzt häufig eine Orthese. Sie können z.B. Patienten mit Arthrose und Osteoporose eine deutliche Linderung ihrer Beschwerden verschaffen. Auch bei Skoliose oder anderen Rückenleiden wie Kyphose ist es häufig sinnvoll, mit einer Orthese die Behandlung zu unterstützen.

Schienen

Schienen schränken die Beweglichkeit am stärksten ein. Sie kommen zum Einsatz, wenn Gelenke ganz ruhiggestellt und möglichst alle Bewegungen verhindert werden sollen. Je nach Gelenk und Indikation wird an der Schiene eine bestimmte Position für die Ruhigstellung definiert. Die Konstruktion lässt zu, dass jede gewünschte bzw. erforderliche Position vorgegeben oder eingestellt werden kann. Sie dienen vor allem der Entlastung und dem Schutz und helfen auch, Schmerzen zu lindern, z.B. nach einer Verletzung oder einem Bruch. 

Die Einsatzgebiete von Schienen entsprechen im Prinzip den Bereichen, in denen Orthesen zum Einsatz kommen. Der behandelnde Arzt wird jeweils das geeignete orthopädische Hilfsmittel auswählen.