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Wissenswertes zu Aspirin

Mit dem Namen Aspirin bezeichnet man ein Medikament in zahlreichen Darreichungsformen, das den Hauptwirkstoff Acetylsalicylsäure enthält.

Dieser Wirkstoff zählt zu den weltweit erfolgreichsten Arzneimitteln und ist das wohl bekannteste Schmerz- und Fiebermittel überhaupt.  

Das erste Medikament mit Acetylsalicylsäure wurde Ende des 19. Jahrhunderts vom Hersteller Bayer zum Patent angemeldet und unter dem Markennamen „Aspirin“ auf den Markt gebracht. Aspirin ist eine eingetragene Marke des Herstellers Bayer AG in Deutschland und über 80 weiteren Ländern. In diesen Ländern besteht ein Markenschutz, daher darf der Markenname „Aspirin“ nur für das Originalmedikament von Bayer genutzt werden. Dort, wo dieser Markenschutz nicht besteht, z.B. in den USA, wird der Begriff "Aspirin" als Sammelbegriff für alle Produkte mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure bezeichnet. In Deutschland sind Medikamente anderer Hersteller, die Acetylsalicylsäure als Hauptwirkstoff enthalten, unter verschiedenen Markennamen auf dem Markt.

Medikamente mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und als lösliche oder Filmtabletten, als Granulat, Heißgetränk-Pulver sowie als Zäpfchen verfügbar.

Wie kam es zum Namen „Aspirin“?

Nach Angaben des Herstellers Bayer ist der Name „Aspririn“ ein Kürzel aus verschiedenen Begriffen. Der Anfangsbuchstabe "A" steht für Acetyl, den Essigsäurerest in der Acetylsalicylsäure. Die Silbe "spir" stammt von der Pflanze Spirea ulmaria, die Salicin enthält. Salicin ist ein Bestandteil der Salicylsäure, die das Ausgangsprodukt für die Herstellung von Acetylsalicylsäure bildet. Die Endung "in" war Ende des 19. Jahrhunderts, als der Bayer-Chemiker Felix Hoffmann erstmals Acetylsalicylsäure synthetisierte, die gängige Endung für Schmerzmittelnamen.

Die Geschichte der Acetylsalicylsäure

Salicylsäure, der Ausgangsstoff für die Herstellung von Acetylsalicylsäure, ist ein Naturprodukt und wird aus der Rinde der Silberweide (lateinisch Salix Alba, woraus der Name Salicylsäure abgeleitet wurde) gewonnen. Es wurde als Mittel gegen Schmerzen, Entzündungen und Fieber wohl schon im antiken Griechenland angewendet. Später wurde die Salicylsäure dann aus der Pflanze Mädesüß extrahiert. Da reine Salicylsäure ätzend auf Mund- und Magenschleimhaut wirkt, suchte man lange nach einer unschädlichen Alternative. Fündig wurde schließlich Ende des 19. Jahrhunderts der deutsche Chemiker Felix Hoffmann, der damals schon für das Chemieunternehmen Bayer arbeitete. Mit seiner ersten Acetylsalicylsäure-Synthese ließ er die Salicylsäure mit einem Essigsäure-Derivat reagieren, sodass schließlich die bekömmlichere Acetylsalicylsäure entstand. Danach wurde die Acetylsalicylsäure von den Bayer-Wissenschaftlern weiterentwickelt – es entstand ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel, das sehr bald zum Renner auf dem Schmerzmittelmarkt wurde.

So wirkt Acetylsalicylsäure

Die Wirkung von Acetylsalicylsäure ist breitgefächert. Medikamente mit diesem Wirkstoff werden als Schmerzmittel (Analgetikum) bei leichten bis mittelstarken Schmerzen (Kopfschmerzen, leichtere Migräne, Zahn-, Muskel- und Rückenschmerzen), als fiebersenkende Mittel (Antipyretikum) und als Entzündungshemmer (Antiphlogistikum) eingesetzt. In niedrigeren Dosierungen werden Mittel mit Acetylsalicylsäure auch zur Vorbeugung von Blutgerinnseln (Thrombosen) z.B. bei Patienten mit Herzinfarkt, Schlaganfall oder Vorstufen eines Schlaganfalls (transitorische ischämische Attacke) oder Durchblutungsstörungen in Armen und Beinen (periphere arterielle Verschlusskrankheit) angewendet.

Acetylsalicylsäure hemmt die Bildung von Prostaglandinen, das sind Gewebshormone, die u.a. für Schmerz, Blutgerinnung und Entzündungen verantwortlich sind. Zudem verhindert sie das Zusammenlagern (Aggregation) der Thrombozyten, also der Blutplättchen, die zu den zellulären Bestandteilen des Blutes gehören. Deshalb wird Acetylsalicylsäure auch als Thrombozytenaggregationshemmer bezeichnet. Acetylsalicylsäure sorgt also dafür, dass das Blut dünnflüssig bleibt und sich nicht so leicht Blutgerinnsel bilden können, die Gefäße im Herzen oder Gehirn verstopfen können. Somit kann der Wirkstoff auch helfen, Herzinfarkte und Schlaganfälle bei Risikopatienten vorzubeugen. 

Die gerinnungshemmende und blutverdünnende Wirkung zeigt sich schon bei niedriger Dosierung, während bei Schmerzen, Fieber und Entzündungen höhere Dosen notwendig sind.

Welche Nebenwirkungen hat Acetylsalicylsäure

Aspirin bzw. Acetylsalicylsäure zählt zu den Schmerzmitteln; diese sollten nie ohne ärztliche Begleitung über einen längeren Zeitraum (länger als drei aufeinanderfolgende Tage bzw. häufiger als zehn Tage im Monat) angewendet werden, da sie bei dauerhafter Anwendung zu gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen führen können.

Durch die blutverdünnende Wirkung von Acetylsalicylsäure kann es zu winzigen Blutungen im Verdauungstrakt kommen. Außerdem kann die Einnahme die Magenschleimhaut reizen und vor allem in höheren Dosierungen zu starken Magenbeschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit und Erbrechen sowie Magenblutungen, Blutarmut und Schwindel führen. Nebenwirkungen im Magen- und Darmbereich können durch andere Darreichungsformen wie Zäpfchen, magensaftresistente Tabletten oder intravenöse Zufuhr vermieden werden. Verhindern kann man diese Nebenwirkungen auch, wenn man das Medikament nicht auf leeren Magen und mit ausreichend Flüssigkeit einnimmt.

In seltenen Fällen kann es durch die Einnahme von Acetylsalicylsäure zu Störungen des Säure-Basen-Haushalts, zu Hör- und Sehstörungen, Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Hautallergien, Verkrampfungen der Atemwegsmuskulatur, Blutbildveränderungen sowie Wasseransammlungen im Gewebe kommen. Unter bestimmten Umständen kann Acetylsalicylsäure auch das so genannte Reye-Syndrom verursachen. Dabei handelt es sich um eine lebensbedrohliche Erkrankung von Gehirn und Leber, die als Folge einer Virusinfektion vor allem bei Kindern auftreten kann.

Sehr vorsichtig mit der Anwendung von Acetylsalicylsäure sollten Patienten sein, die unter Nasenpolypen, chronischer Entzündung der Nase und der Nasennebenhöhlen oder Asthma leiden. Sie könnten auf den Wirkstoff mit einem akuten Asthmaanfall reagieren.

Wann sollte man Acetylsalicylsäure nicht einnehmen?

Zu den absoluten Kontraindikationen von Acetylsalicylsäure gehören akute Magen-Darm-Geschwüre oder -blutungen, Gerinnungsstörungen oder Blutungsneigungen, Salicylat-Allergien sowie schwere Leber- und Nierenschäden.

Relative Kontraindikationen: Bei Vorliegen von Asthma bronchiale, bei Schwerhörigkeit, Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer oder Antirheumatika, bei der gleichzeitigen Anwendung mit anderen gerinnungshemmenden Mitteln sowie generell bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren sollte der Arzt im jeweiligen Einzelfall abwägen, ob der Nutzen der Anwendung die damit verbundenen Risiken überwiegt.

Einnahme während Schwangerschaft und Stillzeit

Im ersten und zweiten Drittel der Schwangerschaft sollte Acetylsalicylsäure nur eingenommen werden, wenn der Arzt es für zwingend notwendig erachtet und verschreibt. Keinesfalls sollte der Wirkstoff im letzten Schwangerschaftsdrittel eingenommen werden.

Während der Stillzeit gilt eine gelegentliche Einnahme von Acetylsalicylsäure als erlaubt, sollte aber jeweils mit dem Arzt abgesprochen werden.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln

Acetylsalicylsäure kann bei gleichzeitiger Anwendung die Wirkung folgender Arzneimittel steigern:

  • gerinnungshemmende Mittel wie z.B. Heparin
  • Herzmittel wie Digoxin und Digitoxin
  • Schlaf- und Beruhigungsmittel
  • Lithium
  • Sulfonylharnstoffe zur Diabetesbehandlung
  • Methotrexat bei Rheuma- und Krebspatienten
  • Clotrimazol bei Pilzerkrankungen
  • Triiodthyronin bei Schilddrüsenerkrankung
  • Valproinsäure bei Epilepsie

Bei gleichzeitiger Anwendung kann Acetylsalicylsäure die Wirkung von harntreibenden Mitteln wie Spironolacton und Canrenoat, von Mitteln zur Steigerung der Harnausscheidung sowie von Medikamenten gegen Bluthochdruck herabsetzen.

Wichtiger Hinweis

Die blutgerinnungshemmende Wirkung von Acetylsalicylsäure und die damit einhergehende erhöhte Blutungsneigung halten nach dem Absetzen des Medikaments noch einige Tage an. Sollte ein operativer Eingriff bevorstehen, muss das Medikament rechtzeitig (mehrere Tage) davor abgesetzt werden!