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Allergie-Tests

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Wissenswertes zu Allergie-Tests

Allergietests dienen der Diagnose allergischer Erkrankungen. Mit dem häufig angewendeten Pricktest wird auf einfache und schnelle Weise geprüft, auf welche Substanzen der Patient überempfindlich reagiert.

Dazu werden Testflüssigkeiten auf den Unterarm aufgetragen und die Haut an diesen Stellen mit einer Lanzette leicht angestochen, damit sie in die Oberhaut gelangen. Innerhalb von 15 Minuten zeigt sich an der Hautreaktion das Ergebnis. Der Patient kann mit diesem Wissen das Allergen (Nahrungsmittel, Pollen u.a.) besser vermeiden und bei Bedarf eine spezielle Allergie-Behandlung durchführen lassen.

Was ist eine Allergie?

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf Substanzen, die eigentlich harmlos sind. Das Abwehrsystem stuft den Fremdkörper als Feind ein und entwickelt Antikörper. Mit diesen bindet er das Allergen und macht es unschädlich. Bei einer Allergie reagiert der Körper auf diesen Vorgang mit der Ausschüttung von Histamin. Folgen sind Rötung, Schwellung, Nesselsucht, Juckreiz und die Kontraktion der glatten Muskulatur, z.B. beim allergischen Asthma.  

Was sind die Ursachen einer Allergie?

Neben einer genetischen Veranlagung wird eine übertriebene Hygiene im Kindesalter diskutiert, die das Training des Immunsystems verhindert. Als Ersatz sucht sich das Abwehrsystem „Feinde“ wie Pollen und Nahrungsmittel aus, um in Übung zu kommen. Auch wenn Antibiotika und Kortison wegen jeder Kleinigkeit eingesetzt werden, wird das Immunsystem unnötig ausgeschaltet und von seinem Training abgehalten. Wird ein Kind weniger als 6 Monate gestillt, ist das Risiko für Allergien ebenfalls erhöht.

Welche Komplikationen können auftreten?

Die frühzeitige Diagnose und Behandlung von Allergien verhindern die Entwicklung von Kreuzallergien: Die Allergie gegen z.B. Birkenpollen löst eine Überempfindlichkeit gegen eine allergieauslösende Substanz aus, die ähnlich ist, hier gegen den Apfel. Weitere Komplikationen sind die Erweiterung eines Heuschnupfens zu einem allergischen Asthma oder die Chronifizierung einer akuten Allergie. 

Welche Allergie-Typen gibt es?

Die häufigste Form ist die Allergie vom Soforttyp oder Typ I-Allergie, bei der die Reaktion sofort nach dem Kontakt mit dem Allergen auftritt. Beispiele sind Überempfindlichkeiten gegen Pollen, Nahrungsmittel, Tierhaare, Hausstaubmilbenkot, Insektengift und Medikamente.
Seltener tritt die Typ II-Allergie mit der Zerstörung körpereigener Zellen, z.B. bei einer Bluttransfusion mit einer unpassenden Blutgruppe auf. Bei der Typ II-Allergie wirken Immunkomplexe entzündlich auf Gefäße und Nieren. Auslöser sind z.B. Medikamente und verschimmeltes Heu. Bei der Typ IV-Allergie oder Allergie vom Spättyp kommt es erst nach Stunden oder Tagen zur allergischen Reaktion. Beispiele dafür sind Kontaktekzeme der Haut durch Nickelschmuck oder Haushaltschemikalien.

Wie werden Allergien diagnostiziert? 

In einem Anamnesegespräch werden die Symptome des Patienten und die allergischen Erkrankungen in der Familie aufgenommen. Um die Verdachtsdiagnose zu bestätigen wird ein Pricktest oder eine Blutuntersuchung auf die vermuteten Allergene gemacht.

Wie wird ein Pricktest durchgeführt? 

Getestet wird auf Allergien vom Soforttyp. Die Haut auf der Innenseite des Unterarms wird gereinigt, getrocknet und mit Alkohol desinfiziert. Der Unterarm liegt auf einer Unterlage. Es wird je 1 Tropfen der Allergenpräparate und zuletzt 1 Tropfen der Negativ-Kontrolle (Lösung ohne Allergen) und die Positiv-Kontrolle aufgebracht. Die Positiv-Kontrolle enthält Histamin. An dieser Stelle wird erkennbar, wie eine allergische Reaktion bei dem Patient aussieht. Zwischen den einzelnen Tropfen muss ein Mindestabstand von 2 cm eingehalten werden, um eine Überlappung der Hautreaktionen zu vermeiden.
Dann wird durch die Allergen-Lösung hindurch mit einer Lanzette durch leichten, konstanten Druck von etwa einer Sekunde die Oberhaut leicht angestochen und so die Lösung in die Haut eingebracht. Für jede Allergen-Lösung wird eine neue Lanzette benutzet. Zuletzt wird die Negativ- und Positiv-Kontrolle angestochen. Bei dem Test mehrerer Allergene werden die jeweiligen Hautstellen mit dem Allergen-Name beschriftet. Der Test ist fast schmerzfrei.

Wie wird der Pricktest ausgewertet?

Eine positive Reaktion zeigt sich nach 15-20 Minuten als helle Quaddel mit gerötetem Hof. Der Durchmesser sollte größer oder gleich 3 mm sein. Zusätzlich kann die Größe der Quaddel mit der Negativ- und Positivkontrolle verglichen werden.

Kontraindikationen: Wann darf ein Pricktest nicht durchgeführt werden? 

Gegenanzeigen sind Überempfindlichkeit gegen einen sonstigen Bestandteil der Lösung, Infektionen der Haut, Ekzeme am Testort, entzündliche und degenerative Hautveränderungen, generalisierte Urtikaria, Dermographismus und akute Erkrankungen, die den Allgemeinzustand beeinträchtigen. Auch Schwangere und Kinder unter 4 Jahre sollten nicht getestet werden.
Obwohl das Risiko eines anaphylaktischen Schocks gering ist, sollte die Hauttestung an einem Ort mit geschultem Personal und der Möglichkeit zur Notfallbehandlung durchgeführt werden. Besondere Vorsicht ist bei Patienten mit Asthma bronchiale, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einem anaphylaktischen Schock in der Vergangenheit geboten.

Welche Nebenwirkungen können bei einem Pricktest auftreten?

In den ersten 15-20 Minuten sind überschießende Reaktionen mit stetig größer werdenden Quaddeln möglich. Noch nach Stunden können Spätphasenreaktionen in Form diffuser Schwellungen auftreten, die mit einem Antihistaminikum behandelt werden sollten. In seltenen Fällen können allergische Reaktionen wie Schnupfen, Bindehautentzündung oder Asthma auftreten. Sehr selten sind starke allergische Reaktionen bis hin zu einem allergischen Schock möglich.

Welche Wechselwirkungen mit Medikamenten müssen bei einem Pricktest beachtet werden?

Antiallergika oder Medikamente mit Antihistaminwirkung, z.B. trizyklische Antidepressiva, können die allergische Reaktion unterdrücken und zu einem falsch-negativen Ergebnis führen. Empfohlen wird deshalb, relativ kurz wirksame Antihistaminika mindestens 3 Tage, länger wirksame Antihistaminika etwa 1 Woche vor dem Test abzusetzen. Lokal angewendete hochwirksame Glukokortikoide (Kortison) unterdrücken die Hautreaktion nach einem Pricktest bis zu 3 Wochen. Je nach Dosis von systemisch (innerlich) angewandten Glukokortikoiden müssen diese Medikamente nicht oder bis zu 3 Wochen vor dem Pricktest abgesetzt werden. Befragen Sie dazu Ihren Arzt.