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Wissenswertes zu Alkoholtester

Ein Alkoholtester ist ein technisches Gerät, das den Alkoholgehalt in der Atemluft eines Menschen aufnimmt und dadurch den Alkoholgehalt im Körper bestimmen kann.

Wenn man Alkohol getrunken hat, findet in den Lungenbläschen ein Gasaustausch zwischen dem aufgenommenen Alkohol und der Atemluft statt. Die Messung durch den Alkoholtester basiert auf der Tatsache, dass der Alkohol durch die eingeatmete Luft aufgenommen und beim Ausatmen wieder ausgeschieden wird. Wesentlich ist allerdings die Bestimmung des Alkoholgehalts im Blut. Wenn man Alkohol trinkt oder alkoholhaltige Lebensmittel isst, werden die Getränke bzw. Nahrungsmittel im Körper verdaut, sodass die Inhaltsstoffe über die Darmschleimhaut ins Blut gelangen. Das Blut leitet die Stoffe, also auch den Alkohol, weiter durch den Körper bis zur Lunge. Dort wird ein winziger Teil des Alkohols – der Anteil im Atem ist etwa 2000 Mal kleiner als im Blut! – aufgenommen und über den Lungenkreislauf ausgeatmet. Der Alkoholtester hat die Aufgabe, die Alkoholwerte im Atem in Blutwerte umzurechnen und das Ergebnis anzuzeigen.

Alkohol, der ja als giftige Droge klassifiziert wird, beeinflusst auch das Nervensystem. Nach übermäßiger Alkoholaufnahme sieht man deshalb verschwommen oder doppelt oder es kommt zum so genannten „Tunnelblick“. Auch Übelkeit und Brechreiz werden durch die vom Alkohol ausgelöste Nervenreizung ausgelöst. Bleiben diese Symptome nach dem Genuss von Alkohol aus, heißt das jedoch nicht, dass man noch nüchtern ist. Insbesondere wenn man mit dem Auto unterwegs ist, sollte man sehr genau wissen, ob man noch fahrtüchtig ist. Die Fahrtüchtigkeit drückt sich dabei nicht durch das eigene Gefühl aus, sondern tatsächlich durch den festgestellten Alkoholgehalt im Blut, der mittels der Atemluft gemessen werden kann. Wirklich hundertprozentig genaue Ergebnisse liefern allerdings die wenigsten Alkoholtester. Auch entspricht der reine Messwert nicht immer dem alkoholbedingten tatsächlichen Zustand bzw. Grad der Beeinträchtigung einer Person.

Genutzt wird ein Alkohol-Messgerät meist von Ärzten, Sozialstationen, Wach- und Sicherheitsdiensten sowie natürlich der Polizei. Deren Messgeräte liefern so gut wie hundertprozentig genaue Ergebnisse. Privatpersonen setzen die Geräte ein, um z.B. nach einem Kneipenbesuch zu überprüfen, ob sie noch fahrtüchtig sind. Hier ist allerdings Vorsicht geboten: Eine private Messung, die ergeben hat, dass der Alkohol-Grenzwert noch nicht erreicht wurde und man noch fahren kann, hilft bei einer Polizeikontrolle unter Umständen gar nichts. Denn wenn die Polizei bei einer Alkoholkontrolle feststellt, dass keine Fahrtüchtigkeit mehr vorliegt, nützt es nichts, wenn man seinen privaten Test als „Entschuldigung“ angibt. Es gilt immer das Ergebnis des polizeilichen Messwertes.

Alkoholtester sind in unterschiedlichsten Varianten erhältlich. Die einfachsten gibt es bereits für ein paar Euro, diese Geräte können aber allenfalls als Party-Gags dienen, da sie extrem ungenaue Ergebnisse liefern. Ernstzunehmende Messgeräte kann man grob unterscheiden in digitale Geräte und Einweg-Alkoholtester, auch „Blasröhrchen“ genannt.

Die gebräuchlichsten digitalen Geräte messen mit einem Halbleitersensor oder einem elektrochemischen Sensor. Letztere sind am meisten verbreitet und kosten mindestens 100 Euro, gelten dafür aber als die zuverlässigste Variante. Günstigere Geräte, für die man um die 50 Euro ausgeben muss, verfügen meist nur über einen Halbleiter-Sensor, der ungenauer ist als der elektrochemische Sensor, jedoch immer noch halbwegs genaue Ergebnisse liefern kann. Viele der erhältlichen Geräte erfüllen die Polizeinorm, das bedeutet, dass der Messtoleranzbereich sehr eng gefasst ist. Um dauerhaft genaue Ergebnisse erhalten zu können, ist es sinnvoll, die Geräte in regelmäßigen Abständen kalibrieren zu lassen. Dazu muss das Gerät grundsätzlich kalibrierbar sein; es ist entsprechend wichtig, dies vor dem Kauf zu überprüfen.

Manche Exemplare verfügen über Extras wie ein beleuchtetes Display und einen beleuchteten Eingang für das Mundstück, sodass der Alkoholtest selbst bei Dunkelheit durchführbar ist. Einige Geräte speichern auch die Ergebnisse der letzten Alkoholtests ab. Viele teure Exemplare lassen sich an einen PC mit Drucker anschließen und geben das Ergebnis dann schriftlich aus.

Wenn ein Gerät dafür bestimmt ist, Alkoholtests bei mehr als einer Person durchzuführen, sollte es mit Einweg-Mundstücken kompatibel sein.

Wie funktionieren digitale Alkoholtester?

Digitale Alkoholtester sind heute die am weitesten verbreitete Methode, um die  Alkoholkonzentration im Blut einer Person zu messen. Die kleinen, etwa handygroßen Messgeräte kann man immer wieder verwenden; die Ergebnisse, vor allem bei qualitativ hochwertigeren und damit auch teureren Geräten, sind meist auf +/- 0,05 Promille genau. Wer ein zuverlässiges Gerät mit polizeigenauen Ergebnissen möchte, muss dafür mindestens 100 Euro anlegen und den Alkoholtester regelmäßig (einmal pro Jahr bzw. nach jeweils 500 Messungen) neu kalibrieren lassen.

Fachleute empfehlen hochwertige Geräte, die auf elektrochemischen Sensoren basieren. Diese führen die Messung durch und liefern meist sehr zuverlässige Ergebnisse. Minderwertigere Alkoholtester verwenden Halbleiter-Sensoren, die deutlich unpräziser messen.

Wie läuft der Test ab?

Die Person, deren Alkoholgehalt getestet werden soll, muss zunächst einige Sekunden lang in das Mundstück des Alkoholtesters hineinpusten. Meist erklingt dann ein Piepton, der anzeigt, dass das Gerät genügend Atemluft aufgenommen hat. Nun wird ein Teil der Atemluft in die Reaktionskammer geleitet, wo sich die Messelektrode, die Gegenelektrode und eine bestimmte Menge an Elektrolyten befinden. An der Messelektrode wird das in der Atemluft ins Gerät gelangte Ethanol (Alkohol) oxidiert und somit in elektrische Energie umgewandelt. Das heißt, dass das Ethanol, während es reagiert, seine Elektronen abgibt. Gleichzeitig wird der Gegenelektrode Sauerstoff entzogen. So entsteht zwischen Mess- und Gegenelektrode ein Elektrodenstrom, an dem die eigentliche Messung ansetzt. Der Stromfluss wird eine Zeitlang gemessen. Je mehr Alkohol in der Atemluft enthalten ist, desto mehr Elektronen fließen während der Reaktion zur Gegenelektrode, und entsprechend höher fällt der Promillewert aus, der am Ende als Ergebnis ausgegeben wird. Am Ende des Vorgangs werden die Ergebnisse digitalisiert und mittels des kleinen Computers im Messgerät in Blutwerte umgerechnet. Das Endergebnis wird auf dem Display angezeigt.

Wie funktionieren Einweg-Alkoholtester?

Einweg-Alkoholtester zur einmaligen Verwendung gibt es bereits seit den 1950er-Jahren; sie werden im Allgemeinen auch als „Blasröhrchen“ bezeichnet. Sie waren die ersten Messgeräte, die die Polizei bei Verkehrskontrollen genutzt hat. Seitens der Polizei werden sie inzwischen nicht mehr verwendet. Dennoch sind diese „Blasröhrchen“ auch heute noch erhältlich und können, wenn es nicht auf eine ganz exakte Messung ankommt, durchaus sinnvoll sein. Man kann mit ihnen die Alkoholmenge im Blut zumindest annähernd genau bestimmen und feststellen, ob Alkohol-Grenzwerte bereits überschritten wurden oder nicht.

Die Einweg-Messgeräte sind mit und ohne Luftbeutel erhältlich. Bei Exemplaren mit Beutel muss man so lange pusten, bis der Beutel komplett mit Atemluft gefüllt ist – das Maximum an zugeführter Luft ist erst dann erreicht, wenn der Beutel prall gefüllt ist. Bei Geräten ohne einen solchen Beutel gibt es solch ein festgelegtes Luftmaximum nicht: Man muss über einen bestimmten Zeitraum hinweg pusten, den man selbst „herunterzählt“. Damit erhöht sich das Risiko einer ungenauen Messung.

Die Einweg-Tester messen den Alkoholgehalt im Blut mittels einer chemischen Reaktion zwischen dem Ethanol aus der Atemluft und verschiedenen Chemikalien im Blasröhrchen. Ist Alkohol in der Atemluft enthalten, verfärben sich die Chemikalien im Röhrchen entsprechend der Höhe des Alkoholgehalts. Enthält die Atemluft keinen Alkohol, kommt es zu keiner Verfärbung.

Bei vielen modernen Einweg-Alkoholtestern sind auf den Blasröhrchen verschiedene Farbfelder für verschiedene Promillewerte abgedruckt. Diese Farbfelder müssen nach dem Pusten mit der Farbe der Chemikalien verglichen werden. Auf diese Weise erhält man zwar keine ganz exakte Angabe über den Promillewert, allerdings sieht man, ob man bereits bestimmte gesetzliche Grenzwerte überschritten hat.

Bei anderen Varianten der Einweg-Alkoholtester bestimmt die Länge der Verfärbung den Alkoholgehalt im Blut. Je höher also die Konzentration von Alkohol im Blut ist, desto weiter schreitet die Verfärbung der Chemikalie im Blasröhrchen voran. An bestimmten Stellen gibt es dann Markierungen, die die gesetzlichen Grenzwerte festlegen.

Egal, für welchen Typ von Alkoholtester man sich entscheidet: Ganz wichtig ist es, vor der Benutzung die Gebrauchsanleitung sorgfältig durchzulesen und unbedingt aufzubewahren. Denn nur wenn ein solches Gerät ganz korrekt benutzt wird, kann es auch genaue und gut verwertbare Ergebnisse liefern!