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Kontrastmittel: Risiken und Nebenwirkungen

24 Kommentare Mittwoch, 06. Dezember 2017

Kontrastmittel machen Organe, Gewebe und Blutgefäße erkennbar. Aufgrund unterschiedlicher Reaktionen auf das Kontrastmittel können gesunde und krankhafte Gewebe unterschieden werden. Aber die Anwendung von Kontrastmitteln beim Röntgen, Ultraschall und MRT hat auch Risiken und Nebenwirkungen. Möglich sind u.a. allergische Reaktionen, Ablagerungen in Organen, auch im Gehirn und Schädigungen der Nieren. Die Forschung steht noch am Anfang auf der Suche nach Substanzen, die vom Körper und der Umwelt vollständig abgebaut werden können. Erfahren Sie hier, welche Kontrastmittel es gibt, welche Risiken sie in sich bergen und wie Sie die Ausleitung der Giftstoffe unterstützen können.

 

Inhaltsverzeichnis:

Welche Kontrastmittel werden beim Röntgen eingesetzt? 

Zur Darstellung der Nieren, Blutgefäße und anderer Organe werden jodhaltige Kontrastmittel injiziert, die über die Nieren ausgeschieden werden. Wichtiges Anwendungsgebiet ist die Computertomografie (CT), eine moderne Form der Röntgenuntersuchung, die schichtweise Bilder aus dem Inneren des Körpers liefert. Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm werden mithilfe von Bariumsulfat abgebildet. Das Kontrastmittel wird geschluckt oder über den After eingeführt. Beim Verdacht auf eine Fistel oder bei der Gefahr, das Kontrastmittel aus Versehen zu inhalieren, wird ein jodhaltiges Kontrastmittel oral verabreicht.

 

Welche Kontrastmittel wendet man bei der Magnetresonanztomographie (MRT) an? 

MRT-GerätBei der MRT werden starke Magnetfelder erzeugt. Die Schnittbilder entstehen durch die Resonanz der Atome des untersuchten Bereichs auf die magnetische Wirkung der MRT. Dargestellt werden auch hier Gewebe und Organe, allerdings ohne Belastung durch Röntgen- oder ionisierende (radioaktive) Strahlen. Kontrastmittel verbessern die Erkennbarkeit von Blutgefäßen und Organen. Am häufigsten werden Substanzen, die Gadolinium enthalten, eingesetzt. Sie werden weitgehend über die Nieren ausgeschieden. Gadolinium gehört zu den Metallen der Seltenen Erden.

Es beschleunigt die Wassermagnetisierung während der MRT. Dadurch erscheinen die Bereiche an Stellen mit vermehrter Gefäßbildung und Durchblutung, d.h. bei Tumoren und entzündlichen Prozessen, heller. Eisenoxidpartikel werden zur Untersuchung der Leber, Manganverbindungen bei der MRT der Bauchspeicheldrüse angewendet.

 

Mit welchen Kontrastmitteln wird beim Ultraschall (Sonografie) gearbeitet? 

Beim Ultraschall insbesondere des Bauchraums wird mithilfe einer schaumähnlichen Substanz, einem Echokontrastverstärker, der Kontrast im Gewebe verbessert.

 

Welche Risiken und Nebenwirkungen sind bei Kontrastmitteln möglich? 

Bei allen Kontrastmitteln besteht die Möglichkeit einer allergischen Reaktion. Leichte Reaktionen wie Hautjucken, Quaddeln, Atembeschwerden und Übelkeit treten in bis zu 20% der Fälle auf. Schwerwiegende Reaktionen wie ein anaphylaktischer Schock werden als sehr selten beschrieben. Schilddrüsenüberfunktion Bei Funktionsstörungen der Schilddrüse können jodhaltige Kontrastmittel zu einer Schilddrüsenüberfunktion bis hin zu einer thyreotoxischen Krise führen. Symptome sind Zittern, Herzrasen, Vorhofflimmern, Fieber bis 41 Grad, Erbrechen und Durchfall mit der Gefahr einer Austrocknung.

 

Beachten Sie, dass diese Reaktion noch Wochen nach der Untersuchung auftreten kann! Bauchfellentzündung, Lungenentzündung und Lungenembolie Bariumsulfat kann bei dem Durchbruch eines Organs, z.B. des Dickdarms bei Colitis ulcerosa oder Divertikulitis in die Bauchhöhle gelangen und eine Bauchfellentzündung hervorrufen. Bei Schluckstörungen kann ein oral verabreichtes Kontrastmittel versehentlich eingeatmet werden. Folge kann eine Aspirationspneumonie (Lungenentzündung) oder ein Lungenödem sein.

 

Gadolinium ist hochgiftig und kann sich im Gehirn und anderen Organen ablagern Das Metall Gadolinium liegt in Kontrastmitteln in gebundener Form vor. Ziel ist, dass sich die hochgiftige Substanz nicht im Körper ausbreitet. Bevorzugt bei den Substanzen, in denen die Moleküle linear angeordnet sind, wird Gadolinium nicht fest genug gebunden. Es kann sich herauslösen und im Gehirn, im Skelett oder der Haut ablagern. Deshalb sind Präparate vorzuziehen, in denen das giftige Metall in großen, ringartig angeordneten (makrozyklischen) Molekülen eingelagert ist: Eine Erkenntnis, die in immer mehr Krankenhäusern aufgegriffen und umgesetzt wird.

 

Schädigung der Nieren und Wechselwirkung mit Metformin Kontrastmittel können die Nieren schädigen. Das kann sich besonders drastisch bei schon vorhandener Einschränkung der Nierenfunktion auswirken. Gleichzeitig bleiben die Giftstoffe länger im Körper. Schlimmstenfalls bildet sich eine Nephrogene Systemische Fibrose aus. Darunter versteht man eine krankhafte Vermehrung des Bindegewebes in Haut, Muskulatur, Herz, Leber, Zwerchfell und Lungen, die in 5 % der Fälle tödlich enden kann. Das Krankheitsbild wird seit 1997 als Folge der Kombination einer Niereninsuffizienz und der mehrmaligen Gabe eines Gadolinium-haltigen Kontrastmittels beobachtet. Bei der Einnahme des Antidiabetikums Metformin kann es bei der gleichzeitigen Anwendung von jodhaltigen Kontrastmitteln zu einer Übersäuerung des Bluts (Lactatazidose) kommen.

 

Worauf muss deshalb geachtet werden? 

Viele Menschen haben einen heißen Knoten in der Schilddrüse, ohne es zu wissen. Er produziert autonom, d.h. abgekoppelt von der Steuerung durch das Gehirn, Schilddrüsenhormone. Um eine Schilddrüsenüberfunktion zu vermeiden, sollte man sich vor der Anwendung jodhaltiger Präparate vorsorglich die Schilddrüse untersuchen lassen. Die Veranlagung zu allergischen Reaktionen muss auf jeden Fall vor der Anwendung eines Kontrastmittels dem Arzt mitgeteilt werden.

 

Er entscheidet dann, ob die Einnahme eines Antihistaminikums oder Glukokortikoids (Kortison) vor der Untersuchung notwendig ist. Bei einer Einschränkung der Nierenfunktion sollte auf eine Untersuchung ohne Kontrastmittel oder eine alternative Untersuchungsform ausgewichen oder ggf. eine einmalige Dialyse-Behandlung nach der Anwendung des Präparats durchgeführt werden. Bei der MRT sollten makrozyklische Gadolinium-Präparate den linearen Präparaten vorgezogen werden.

 

Wer Probleme mit dem Schlucken hat, kann vor der Gabe eines oralen Kontrastmittels einen Probeschluck mit Wasser nehmen, um die Gefahr, von dem Präparat etwas einzuatmen, auszuschließen. Das Antidiabetikum Metformin sollte einige Tag vor und nach der Untersuchung mit einem jodhaltigen Kontrastmittel nicht eingenommen werden.

 

Wie können die Giftstoffe der Kontrastmittel ausgeleitet werden? 

Glas Wasser

Viel trinken! Das ist oberstes Gebot, um die schädlichen Substanzen auszuschwemmen und die Nieren zu stärken. Das gilt für die Zeit direkt vor und nach der Untersuchung und in der Phase der Ausleitung. Gemeint sind ca. 1,5 Liter Wasser, dünner Kräutertee oder verdünnte Säfte zusätzlich zu der normalen Trinkmenge.

 

Zur Unterstützung der Entgiftungsorgane empfehlen sich für die Leber ein Präparat mit Mariendistel und/oder Artischocke, Bitterstoffe in der Nahrung und in Tees sowie Kurkuma als Gewürz. Die Nierengesundheit profitiert neben ausreichend Flüssigkeit von Präparaten mit Goldrute und Tees mit Ackerschachtelhalm, Birke, Wacholder und Brennnessel, die zusätzlich blutreinigende Wirkung hat. Chlorella, Spirulina und Selen binden Gifte genauso wie Heilerde, Betonit und Zeolith. Meerrettich und Ingwer mobilisieren den Stoffwechsel, fördern die Durchblutung und heizen dem Körper ein. Das aktiviert auch das Ausleitungsorgan Haut, ebenso wie eine Schwitzkur mit Holunder und Lindenblüten oder regelmäßige Saunagänge.

 

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Beate Helm
Autor: Beate Helm

Beate Helm, Heilpraktikerin, freie Redakteurin und Autorin für Gesundheitsthemen und Persönlichkeitsentwicklung. Selfpublisherin. Weiterbildungen in Ernährungswissenschaft, Homöopathie, Pflanzenheilkunde, Ayurveda, psychologischer Beratung und systemischer Therapie. Langjährige Erfahrung in Yoga und Meditation. Bei apomio seit 04/2015.

24 Kommentare

Sina – Dienstag, 05. Mai 2020
Ich hatte vor einer Woche ein MRT mit Kontrastmittel i.v.? Einen Tag später habe ich auf dem Rücken lauter kleine Pickel bekommen (sind auch heute noch hier). Kann das eine Nebenwirkung des Kontrastmittels sein? Geht das wieder weg?
Antwort von apomio.de - Ihr Preisvergleich für Apotheken-Produkte

Hallo liebe Sina, wir möchten dich bitten zu deinem Hausarzt zu gehen und dich untersuchen zu lassen, um herrauszufinden woran dies liegen kann. Wir können leider keine Ferndiagnose stellen und dürfen dies auch nicht. Wünschen dir gute Besserung. Liebe Grüße dein apomio-Team

Rene – Donnerstag, 30. April 2020
Hallo,ich hab nur mal ne spezielle Frage.War im KH stationär und musste ein CT der Lunge machen lassen,kurz vor der Behandlung bekam ich über der Zugang im Arm ne Spritze bzw. laut Arzt eine Spülung....Im CT dann das Kontrastmittel,seither fühle ich mich dreckig und als ich den Arzt fragte was das war,sagte er nur ne Spülung zur Vorbereitung zwecks Kontrastmittelzufuhr.....ist diese Praxis gängig?
Angelika – Mittwoch, 12. Februar 2020
Liebe Beate Helm, es ist völlig richtig das im März 2018 durch die EMA 4 von 6 linearen Kontrastmitteln erstmal vom Markt genommen wurden, diese ruhen nur. Die anderen macrozyklischen Kontrastmittel werden leider weiter verabreicht. Sie sind ebenfalls hochtoxisch und instabil. Desweiteren sind diese KM nur auf Einmalgaben geprüft und zugelassen worden. ( Tumor oder MS Patienten z.B. kommen regelmässig zur Kontrolle ins MRT) . Die Folgen und Spätfolgen sind sogar in den ESUR Leitlinien/ Bayer zu finden. Patienten werden darüber nicht aufgeklärt! Patienten leiden jeden Tag unter den Symptomen ( wie Muskel, Knochen, Gelenkschmerzen, Schwindel,Sehstörungen,kognitive Probleme, Brain Fog, Erschöpfung,Tinnitus, Schwellung der Extremitäten,Haarausfall u.v.m.) der Gadoliniumvergiftung und durchlaufen eine Arztodyssee, landen oft in der Psychiatrie, weil im Blut z.B. nichts mehr nachzuweisen ist ( nur kurz nach Km Gabe), da sich Gadolinium zügig nach KM Gabe überall im Körper ablagert. Es verursacht MS und Fibromyalgie ähnliche Symptome u.v.m. die kein Patient mit KM Gabe in Verbindung bringt, da Sie auch Zeitverzögert auftreten können. Wir haben letztes Jahr am 8.11.2019 in Dortmund beim Radiologen-Kongress demonstriert. Artikel in den Ruhrnachrichten. Bei You Tube, ( einige betroffene berichten) Visite vom 12.11.2019 Kontrastmittel im MRT : Wie schädlich ist Gadolinium? Panorama Radiologen : Extra - Profit mit Kontrastmitteln. Wir betroffenen haben eine Kontrastmittelselbsthilfegruppe vergiftet durch MRT gegründet bei FB.
Susanne Siegwolf – Montag, 03. Februar 2020
Hallo! Herzlichen Dank für Eure Informationen! Nach mindestens 9 MRT mit Kontrastmittelgaben bin persönlich schwer von der Gadolinium-Vergiftung betroffen. Am 20.10.2019 habe ich zusammen mit anderen Betroffenen die Facebook Gruppe MRT KONTRASTMITTEL GESCHÄDIGTE gegründet. Wir sind eine geschlossene Gruppe für Betroffene und Angehörige zum Schwerpunkt Gadolinium-Vergiftung! Wir kämpfen an allen Fronten um die Anerkennung von den Folgeerkrankungen GDD und NSF und um Aufklärung zum Thema. Beste Grüße Susanne Siegwolf Über eine Kooperation würde uch mich sehr freuen.
Yvonne – Montag, 09. Dezember 2019
Guten Tag, ich habe hier schon mehrere Kommentare gelesen, wo über Beschwerden nach einer Kontrastmittelgabe berichtet wird. Mir erging es genauso. Nachdem ich von Arzt zu Arzt ging und mir eigentlich keiner so richtig sagen konnte wie der Durchfall, die Müdigkeit, die Übelkeit, häufige Kopfschmerzen, ect. zusammenhängen, habe ich im Internet recherschiert und bin auf "Gadolinium Vergiftung" gestoßen, welches (wie auch oben beschrieben) im Kontrastmittel zu finden ist. Auf dem Markt gibt es nur noch sogenannte makrozyklische Kontrastmittel, bei denen das Gadolinium in einer festen Verbindung sein soll. Jedoch kann es sich herauslösen wenn es auf bestimmte Elemente trifft. Zum Glück bin ich auf den Dr. Selz in Ingolstadt gestoßen, der auf seiner Homepage sehr interessante Artikel veröffentlicht hat . Nach einer ausführlichen Besprechung habe ich mit der Chelat Therapie angefangen. Nach der vierten Infusion habe ich schon deutliche Verbesserungen gemerkt. Im Netz steht viel über Nebenwirkungen... Das kann ich nicht bestätigen! Chlorella und Zeolith helfen nur bedingt bei der Schwermetallausleitung, da bei diesen Produkten nur das freie Gadolinium, welches in der Blutbahn ist, gebunden wird. Bei näheren Informationen oder Fragen gerne an: [email protected] LG Yvonne
Kerstin – Samstag, 22. Juni 2019
War vor 14 beim MRT und kurze Zeit später in der Radiologie. Mir ist seid dem ziemlich schlecht. Ich trinke viel Wasser. Wi lange braucht es um ab zu bauen
Antwort von Beate Helm

Hallo liebe Kerstin, danke für Ihr Interesse an dem Blogbeitrag und Ihre Anfrage. Leider kann und darf ich hier aus der Ferne keine Diagnose zu Ihrer Übelkeit stellen. Bitte fragen Sie dazu Ihren behandelnden Arzt. Nebenwirkungen, die aufgrund des Kontrastmittels auftreten, sollten normalerweise nur wenige Stunden andauern. Herzliche Grüße, Beate Helm

Anna Weber – Mittwoch, 10. April 2019
Vor ca. 1/2 Jahre würde mir Kontrastmittel wegen einem Gehirn CT gegeben. Da es 2 Monate nach FussOp war habe ich auch noch Blutverdünner und Lyrica genommen. Leider wurde mir bezüglich trinken keine Info gegeben und ich habe wirklich erst am Abend dran gedacht als: ich extrem blaue Flecken bekam mit einem Kügelchen drin. Da würde ich sehr ängstlich, da mein Bruder an einer Lungenemboly gestorben ist und ich eine Gerinnungsstörung habe. Mir war. Schwindlig, übel, kalter Stirnschweiss, hörte laute Geräusche wie ein Störsender. Fühlte sich an als wäre es im Ganzen Kopf. Ging ca. 15 min. Als ich mich Hinlegte. Sowas habe ich noch nie erlebt. Kann das vom Kontrastmittel sein? Oder eher einfach Panik? Da ich noch mehrere solche Untersuche habe, bin ich verunsichert. Was denken Sie? Danke für einen Tipp.
Claudia – Donnerstag, 28. Februar 2019
Ich musste in den letzten sieben Jahren etwa 25 MRTs mit Kontrastmittel machen lassen. Seit der letzten MRT-Untersuchung im voraus drei Wochen ist meine Leistungfähigkeit extren nach unten gegangen, ich bin antriebslos und müde. Das kenn ich trotz schweren Erkrankungen so nicht von mir. Zudem ist ein neuer Kopfschmerz aufgetreten. Nehme bereits seit ca. 1 Jahr regelmäßig Chlorella. Das nächste MRT mit Kontrastmittel ist in zwei Wochen. Habe Angst, dass alles noch schlimmer wird. Was kann ich tun?
Antwort von Beate Helm

Liebe Claudia, vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider kann und darf ich keine Ferndiagnose stellen. Ich kann Ihnen deshalb nur raten, einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen, um Ihre Beschwerden abklären zu lassen. Tut mir leid. Herzliche Grüße, Beate Helm

Brigitte – Donnerstag, 21. Februar 2019
Heute eine CT der Lunge mit Kontrastmittel gehabt. Bin per Infoblatt und mündlich gut informiert worden. Leichte Hitzeschauer, leichter Blasendruck dabei. Habe danach viel getrunken. Nebenwirkungen sind bis jetzt nicht aufgetreten. Was natürlich "hinter den Kulissen", d.h. in meinem Körper passiert, weiß ich nicht. Hoffe, ich muss nicht allzuviel solcher Untersuchungen mit Kontrastmittel über mich ergehen lassen. Aber es macht schon Sinn, damit nichts übersehen wird, was sich in meinem Körper verändert hat.
Gisela Krüger – Montag, 21. Januar 2019
Ich hatte vor 4 Tagen eine CT mit Kontrastmittel. Weil meine Ärztin bei einer Sonografie meines Oberbauches vor Luft im nichts sehen konnte! Vor dem CT musste ich 2 große Becher Flüssigkeit trinken, bei der Untersuchung wurde noch ein Kontrastmittel über die Vene gespritzt. Während der Aufnahme stellte ich keinerlei Beschwerden fest. Auf dem Heimweg bekam ich sehr starken Durchfall. Da ich den Bus benutzte, hatte ich sehr viel Platz um mich! Der Gestank war anscheinend unerträglich und man rückte weit von mir weg! Zum Glück habe ich das nicht selbst gerochen! Nachdem ich zu Hause ein Bad genommen hatte, fing es an; Ich bekam noch mehr Durchfall, mein ganzer Oberbauch schmerzte. Ich habe mich - trotz 82 Jahren - selten so schlapp und krank gefühlt! Der Durchfall ließ dann nach 2 Tagen endlich nach, aber die Schmerzen kamen immer wieder und bestehen fort. Hauptsächlich sind sie im linken Oberbauch, bei der Bauchspeicheldrüse. Wenn ich lange nichts esse, geht es einigermaßen, aber sowie ich etwas zu mir nehme, sind die Schmerzen wieder da! Erwähnen möchte ich noch, dass es mir immer noch sehr bescheiden geht! Meine Frage ist nun: Kann es sich um einen sog. "Röntgenkater" handeln? Wie lange hält dieser Zustand an?
Anja – Samstag, 12. Januar 2019
Ich hatte im Okt 18 ein CT vom Hals mit KM Gabe, dabei wurde ein vergrößerter Lymphknoten im oberen Mediastinum festgestellt. Nun hatte ich vorgestern noch einmal ein CT (Thorax) ebenfalls mit KM Gabe. Im Oktober hatte ich danach keine Beschwerden, jetzt habe ich seit gestern Morgen starken Schwindel, es fühlt sich, als könne man nicht gerade aus laufen. Schnelle Kopfbewegungen sind kaum möglich. Ich kenne solche Probleme bei mir überhaupt nicht und bin nun total verunsichert, ob das evtl. mit der i.v. Gabe des KM zusammenhängen könnte? Ich habe vorgestern und gestern täglich ca 4 l Wasser und Tee getrunken, war das noch zu wenig?
Antwort von Beate Helm

Hallo Anja,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider kann und darf ich keine Ferndiagnose stellen. Ich kann Ihnen nur raten, sich mit Ihrem behandelnden Arzt in Verbindung zu setzen, um zu klären, inwiweit Ihre Beschwerden im Zusammenhang mit der Untersuchung stehen und was Sie tun können. Alles Gute und herzliche Grüße, Beate Helm

Liebe Grüße und auch Ihnen einen guten Start in die Woche

Beate Helm

Christine – Montag, 07. Januar 2019
Mir wurde am 17.012.18 dieses gadoliniumhaltige Kontrastmittel gespritzt ohne vorher aufgeklärt worden zu sein. Die Informationsbögen erhielt ich erst nach der Behandlung. Das sollte sich als großer Fehler erweisen, denn am Abend traten alle Nebenwirkungen bei mir auf, die so ganz nebenbei erwähnt wurden, starke Übelkeit, starkes Erbrechen, starker Schwindel, starke Gelenksteife im Nacken, und ich war drei Tage außer Gefecht gesetzt worden. Und es können sogar Organe beschädigt werden, was ich bis jetzt noch nicht weiß. Warum darf so ein Mittel eingesetzt werden, was sich als dermaßen schädlich herauskristal-lisiert??? Und warum erfolgt die Aufklärung nicht im Vorwege????
doris gräsel – Freitag, 04. Januar 2019
habe bei einer ct untersuchung kontrastmittel gespritzt bekommen,plötzlich stark erhöhte leberwerte könnte das der grund sein,meine ärztin sagt ja. (nächste blutuntersuchung abwarten)
Beate Helm – Donnerstag, 22. November 2018
Hallo Antonella, leider ist eine heilkundliche Beratung auf einer Internet-Plattform nicht möglich und auch nicht erlaubt. Ich kann Ihnen nur raten, sich an einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens zu wenden. Tut mir leid. Herzliche Grüße, Beate Helm
Antonella – Donnerstag, 22. November 2018
Guten Tag, wir wissen nicht mehr weiter! Eine Freundin von mir hat in einem Jahr 5 MRI Anwendungen mit Kontrastmittel ūber sich ergehen lassen mūssen. Trotz ihrer Intervention, wurde sie jedes Mal dazu ūberredet. Seit der letzten MRI Anwendung leidet sie jeden Morgen nach dem Erwachen an Zittern in der oberen Körperhälfte und diffuse Kopfschmerzen. Während des Tages geht das Zittern zurūck die Kopfschmerzen bleiben. In manchen Nächten erwacht sie wegen des zitterns. Was könnte ihr helfen??? Herzlichen Dank Fūr ihre Hilfe.
Beate Helm – Mittwoch, 21. November 2018
Guten Tag Frau Ludwig, zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Gadolinium in Kontrastmitteln werden nach wie vor Untersuchungen durchgeführt. 2017 bestätigte die Europäische Arzneimittelbehörde, dass Gadolinium noch Monate nach dem MRT im Körper nachweisbar ist und zu Ablagerungen im zentralen Nervensystem führen kann. Deshalb hat sie empfohlen, die Zulassung der Kontrastmittel ruhen zu lassen, was seit dem 01.03.2018 in Deutschland auch der Fall ist. Die Langzeitfolgen der Wirkung der Kontrastmittel, die Gadolinium enthalten, sind noch unerforscht. Herzliche Grüße, Beate Helm
Therese Ludwig – Mittwoch, 21. November 2018
Besteht die Möglichkeit das Gadolinium welches als Kontrastmittel bei MRT injiziert werden Nervenschädigungen hervor rufen können?
Stephan – Donnerstag, 15. November 2018
Hallo, interessant der Ansatz zum Kontrastmittel bei der MRT Untersuchung (Gadolinium ). Leider fehlt aber gänzlich der Hinweis, dass die Verwendung von Gadolinium im Kontrastmittel hoch Kontrovers diskutiert wird und empfohlen wird, wenn nicht wirklich dringend vom Arzt angeraten, auf das Kontrastmittel zu verzichten. Denn häufig ist die Aussagekraft des MRT auch für den geübten Radiologen mehr als ausreichend. Die Menschen sollten sich, so meine Empfehlung, von den vergangenen MRT Untersuchungen durch den Radiologen, radiologische Praxis, eine Liste erstellen lassen, zu welchen Daten Kontrastmittel, vor allen Dingen, Welches und in welcher Dosis, gegeben wurde. Ich kann mir Vorstellen, dass hier eine entsprechende Notiz in seinen Unterlagen, später im Leben wichtig werden könnte. LG
Beate Helm – Freitag, 26. Oktober 2018
Guten Tag Frau Branka, in sehr seltenen Fällen kann es zu schweren Nebenwirkungen durch intravenös verabreichte Kontrastmittel kommen. Meist handelt es sich um einen allergischen Schock. Was bei Ihnen speziell die Ursache war, kann Ihnen nur der behandelnde Arzt beantworten. Ich rate Ihnen dringend, sich bei ihm über die Ursache zu informieren, um vor einer weiteren CT-Untersuchung die notwendigen Maßnahmen ergreifen zu können, die eine erneute schwerwiegende Reaktion verhindern. Herzliche Grüße, Beate Helm
Branka – Dienstag, 23. Oktober 2018
Guten Tag, ich hatte im Juni eine CT-Untersuchung und erlitt einen Kreislaufstillstand von ca. 30 Minuten nachdem mir das Kontrastmittel intravenös verabreicht wurde. Wie kann das sein? Danke für Ihre Antwort.
Doris Reiber – Donnerstag, 11. Oktober 2018
Aufklärung vor CT, MRT, PET -CTS mit radioaktiven Kontrastmitteln. Wer über nimmt die Verantwortung, bzw., wer ist für Volksaufklärung zuständig, wenn Ärzte über fordert der Aufklärung nicht genügend nachkommen? Weil der Profit der Aufklärung entgegensteht. Ganz klar der G-BA Gemeinsamer Bundesausschuss (Kassen, Aerzteverband, Klinikverband), muss die schriftliche obligatorische Aufklärung aufbereiten u d die Krankenkassen müssen diese Aufklärung an die Beitragszahler, Arbeitgeber und Arbeitnehmer verteilen. Doch, wenn die Politik - gekauft - versagt, dann wird Aufklärung vermieden. Der Fisch stinkt bekanntlich zuerst am Kopf.. Also wird schriftliche allgemeine Aufklärung vermieden.
Heike – Donnerstag, 20. September 2018
Es ist wichtig das man vorher richtig Informiert wird.Und das Vorher mit einen besprochen Wird wird welche Nebenwirkungen Es gibt.Ansonsten ist Vorsorge Wichtig.
Beate Helm – Dienstag, 17. April 2018
Guten Tag Johanna, Sie haben immer das Recht auf eine genaue Aufklärung, warum ein Eingriff durchgeführt werden soll und welche Risiken er hat. Danach können Sie frei entscheiden, ob Sie die Untersuchung durchführen lassen möchten oder nicht. Wenn Sie sich nicht ausreichend aufgeklärt fühlen, würde ich auf jeden Fall vor der Spezialaufnahme um eine ausführliche Information bitten. Erst dann können Sie eine Entscheidung fällen. Müssen tun Sie gar nichts. Es ist Ihre Verantwortung, ob Sie eine Untersuchung durchführen lassen oder nicht. Herzliche Grüße, Beate Helm
Johanna – Montag, 16. April 2018
Guten Tag, ich bin weiblich, 75 Jahre alt, und morgen am 16.4.18 soll eine Spezialaufnahme des linken Auges wegen leichter Makuladegeneration gemacht werden. Dabei soll mir ein Kontrastmittel gespritzt werden, was mir bei der Vorbesprechung nicht ausführlich erklärt wurde. Jedenfalls habe ich bis jetzt alle Kontrastmittel (CT, MRT usw.) abgelehnt weil ich davor Angst habe. Meinem Mann ist bei einer Untersuchung dabei schlecht geworden. Ich werde das morgen ablehnen. D A S will ich einfach nicht, weil ich Angst habe. Kann ich das ablehnen?? Bitte um Antwort. Herzlichen Dank.

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