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Wissenswertes zum Thema Kinder und Allergien

Kommentar schreiben Donnerstag, 23. Juni 2022

Allergien können den Alltag der betroffenen Person deutlich beeinflussen. Oftmals bestehen im Fall einer solchen Krankheit einige Einschränkungen der Möglichkeiten. Auch im Kindesalter können Menschen bereits betroffen sein. Wie entstehen Allergien bei Kindern und welche Rolle spielt die Erblichkeit dabei? Welche Möglichkeiten gibt es zur Prävention und Behandlung? Und: Wie ist der weitere Verlauf in späteren Lebensphasen?

 

 

Entstehung von Allergien und Allergietypen

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf einen Stoff oder Reiz, von dem eigentlich keine Gefahr ausgeht. Eine solche hohe Empfindlichkeit gibt es zum Beispiel bezüglich:

 

 

Aber auch gegen Hausstaub können Menschen allergisch sein. Die jeweilige Allergie zeigt sich bei einem Kontakt mit dem jeweiligen Auslöser unter anderem durch Husten oder Ausschlag. Nahrungsmittelallergien wiederum führen in vielen Fällen zu Magen-Darm-Beschwerden.

 

Dabei reicht es schon aus, wenn die betroffene Person mit einer geringen Menge des Allergens in Kontakt kommt. Allergien sind also gewissermaßen eine Störung des Immunsystems.

 

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Wie entstehen Allergien?

Die Entstehung von Allergien findet für den Betroffenen zunächst unbemerkt statt. Bei einem ersten Kontakt mit dem jeweiligen Stoff oder Reiz sensibilisiert sich das Immunsystem.

 

In dieser Phase entstehen bereits entsprechende Antikörper. Die spätere Reaktion dieser Antikörper ist charakterisierend für eine Allergie. Findet diese nicht statt, liegt keine Allergie vor, sondern nur eine gewisse Empfindlichkeit.

 

Bei einem weiteren Kontakt mit dem Allergen treten dann erstmals die jeweils typischen Symptome der Krankheit auf. Der Zeitabstand zwischen dem ersten Reiz und diesem Zeitpunkt kann ganz unterschiedlich sein. In einigen Fällen dauert es Tage, in anderen wiederum sogar Jahre, bis die betroffene Person die Krankheit bemerkt.

 

Warum Allergien bei einigen Menschen auftreten, konnte durch die Wissenschaft bisher nicht abschließend geklärt werden. Allerdings wird davon ausgegangen, dass mehrere Risiko-Faktoren für die Entstehung einer solchen Krankheit eine Rolle spielen. Unter anderem ist dabei der Aspekt der Erblichkeit relevant (dazu gleich mehr).

 

Allergietypen

In der Wissenschaft werden verschiedene Allergietypen unterschieden. Für die Differenzierung spielt unter anderem der Zeitabstand zwischen dem Kontakt mit dem Allergen und dem Auftreten der Reaktion eine Rolle. Die gängigen Allergietypen sind:

 

  • der Soforttyp (Typ I),
  • die zytologische Reaktion (Typ II),
  • die Immunkomplexbildung (Typ III)
  • sowie der Spättyp (Typ IV).

 

Allergien des Typs I treten neben den Formen des Typs IV am häufigsten auf. Die Reaktion auf den Kontakt mit dem Allergen beginnt bereits nach wenigen Sekunden oder Minuten. In einigen Fällen nach treten die Symptome nach einigen Stunden erneut auf.

 

Bei einer Allergie des Typs II werden die Symptome erst nach sechs bis zwölf Stunden sichtbar. Zu diesen Krankheiten zählen unter anderem Reaktionen auf bestimmte Arzneimittel sowie Autoimmunerkrankungen. Auch Transfusionen können Allergien dieses Typs bedingen.

 

Bei Allergien des Typs III tritt die Reaktion ebenfalls nach sechs bis zwölf Stunden ein. Dabei werden Substanzen gebildet, die eine zellschädigende und gewebeschädigende Wirkung haben.

 

Allergien des Typs IV werden nicht umsonst als Spättyp bezeichnet: Hier dauert das Auftreten der Symptome am längsten. Frühestens werden sie nach zwölf Stunden sichtbar. In einigen Fällen dauert es sogar 72 Stunden, bis die betroffene Person die Reaktion spürt.

 

In diese Kategorie fallen vor allem Allergien, die durch den Kontakt eines Stoffes mit der Haut hervorgerufen werden und infolgedessen zu Ausschlägen und anderen Hautveränderungen führen.

 

Sind die Eltern Allergiker, besteht für die Kinder ein erhöhtes Risiko, ebenfalls eine Allergie zu entwickeln.

 

Bedeutung des Faktors der Erblichkeit

Bereits angeklungen ist, dass für das Entstehen einer Allergie erbliche Faktoren eine Rolle spielen. Wenn die Eltern Allergiker sind, steigt gleichzeitig für die Kinder das Risiko, an einer entsprechenden Krankheit zu leiden.

 

Zahlen und Fakten

Dabei gibt es gewisse Abstufungen dieser Gefahr, die sich an konkreten Zahlen festmachen lassen. Wenn entweder der Vater oder die Mutter eine bestimmte Allergie hat, liegt das Risiko des Kindes, an einer entsprechenden Krankheit zu leiden, bei ungefähr 20 Prozent.

 

Deutlich höher ist die Gefahr, wenn beide Elternteile betroffen sind. In diesem Fall liegt das Risiko für das Kind bei 50 Prozent. Wenn beide Elternteile die gleiche Allergieform haben, besteht sogar ein Risikowert von 60-80 Prozent.

 

Der Unterschied zu Personen, bei denen es in der Familie keine Allergieerkrankungen gibt, ist deutlich: Das Risiko liegt in diesem Fall bei 5-15 Prozent. Übrigens erhöhen Allergieleiden bei den Geschwistern ebenfalls die Gefahr einer Anfälligkeit für entsprechende Krankheiten.

 

Bedeutung im Alltag der Familie

Das erhöhte Risiko kann für den Alltag der Familie mehrere Konsequenzen haben. So ist es sinnvoll, eine besonders hohe Sensibilität für das Thema walten zu lassen. Das bedeutet, eine besonders intensive Prävention zu betreiben und andere Faktoren, die eine Allergie bedingen können, möglichst zu verringern (zu diesen Möglichkeiten gleich mehr).

 

Gleichzeitig kann es hilfreich sein, bereits präventiv eine ärztliche Beratung in Anspruch zu nehmen und beim geringsten Verdacht auf eine Allergie umgehend einen Allergietest durchführen zu lassen. So kann schnellstmöglich eine zielführende Behandlung stattfinden.

 

Darüber hinaus haben die Eltern die Möglichkeit, die Kinder frühzeitig für das mögliche Auftreten einer Allergie zu sensibilisieren. So sind die Kleinen für den Fall der Fälle vorbereitet.

 

In diesem Rahmen können der Vater und die Mutter gleichzeitig den Umgang mit der Krankheit erläutern. Zudem bekommen die entsprechenden Präventionsmaßnahmen durch die Erläuterungen eine gewisse Transparenz und ergeben für das Kind Sinn.

 

So kann bei Kindern eine Prävention gegen Allergien stattfinden

Wie bereits angeklungen gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, durch gewisse Verhaltensweisen im Alltag und die Beachtung bestimmter Faktoren das Allergierisiko von Kindern zu senken. Unter anderem sind dabei von Bedeutung:

 

  • Stillen und Beikost bei einem Baby,
  • Körperpflege und das richtige Waschen der Kleidung,
  • das häusliche Umfeld
  • sowie ein Blick auf die Gefahren eines Übermaßes an Hygiene.

 

Die Muttermilch liefert einen optimalen Schutz vor Krankheiten und Allergien - Ärzte empfehlen daher Säuglinge in den ersten 4-6 Monaten ausschließlich zu stillen.

 

Stillen und Beikost

Die Möglichkeiten für Eltern, potenziellen Allergien präventiv entgegenzuwirken, beginnen bereits im Säuglingsalter. Dabei kommt es unter anderem auf die Ernährung des Babys an. So ist es sinnvoll, das Kind bis zu einem gewissen Alter ausschließlich zu stillen. Empfohlen wird diese Art der Nahrung mindestens bis zum Beginn des fünften Monats nach der Geburt.

 

Wird das Baby nicht gestillt, sollte gerade bei Kindern mit einem hohen Allergierisiko mit einem Arzt besprochen werden, welche alternative Milchnahrung sinnvoll ist. Für diesen Fall gibt es bestimmte Produkte, die für eine entsprechende Sensibilität entwickelt wurden.

 

Nicht minder wichtig ist der Zeitpunkt, zu dem der Nahrungsplan des Kindes durch Beikost ergänzt wird. Frühestens sollte dieser Schritt ab dem fünften Monat stattfinden, spätestens jedoch ab dem siebten.

 

Das Ziel dabei ist es, dass das Magen-Darm-System des Kindes nicht zu früh, aber auch nicht zu spät mit potenziellen Allergenen in Kontakt kommt. So kann sich der junge Organismus bestmöglich auf die Gegebenheiten einstellen.

 

Körperpflege und das richtige Waschen von Kleidung

In den Säuglings- und Kindheitsjahren spielt die Körperpflege für einen gesunden Alltag bereits eine wichtige Rolle. Diesbezüglich gibt es einige Faktoren, die Eltern beachten sollten, um das Allergierisiko zu verringern.

 

So ist es sinnvoll, eher wenig Seife und Shampoo zu verwenden. Gleichzeitig spielen die Inhaltsstoffe der genutzten Produkte eine Rolle. Je weniger Farbstoffe und Duftstoffe sie enthalten, desto besser sind sie für das Kind und eine Vermeidung von potenziellen Allergien geeignet.

 

Beim Waschen von Kleidung sind ebenfalls einige Kriterien zu beachten. Ganz grundsätzlich spielen dabei zunächst die Waschsymbole eine zentrale Rolle.

 

So weist die Anzahl der Striche unter dem Waschsymbol darauf hin, wie schonend das Kleidungsstück gewaschen werden muss. Gleichzeitig spielen die Striche im Trocknersymbol eine wichtige Rolle. Werden diese nicht beachtet, besteht die Gefahr, dass sich das Kleidungsstück verformt, also eingeht.

 

Um das Risiko einer Allergie zu verringern, sollten Eltern ähnlich wie bei Seifen und Shampoos auf die Inhaltsstoffe des Waschmittels schauen. Gerade Konservierungs- und Duftstoffe können Allergien begünstigen.

 

Daher lohnt sich ein Blick auf das Etikett: In einigen Fällen stehen hier neben den Inhaltsstoffen sogar Informationen darüber, ob das jeweilige Waschmittel von Allergikern genutzt werden kann oder von diesem Personenkreis unbedingt gemieden werden sollte.

 

Darüber hinaus ist es sinnvoll, das Waschmittel eher sparsam einzusetzen. Neben dem Reduzieren der potenziellen Schadstoffe wird damit dem Umstand Rechnung getragen, dass ein Übermaß an Hygiene für die Senkung des Allergierisikos kontraproduktiv wirken kann (dazu gleich mehr).

 

Schlussendlich sollte auf Weichspüler und weitere Duftmittel für die Wäsche verzichtet werden. Diese Produkte können ebenfalls eine allergieauslösende Wirkung auf die menschliche Haut haben. Übrigens habensolche Waschgewohnheiten im Alltag gleichzeitig den Vorteil, dass die Umwelt geschont wird.

 

Bei Kinder, die mit rauchenden Eltern (-teilen) aufwachsen, kann der Passivrauch Allergien auslösen.

 

Das häusliche Umfeld

Verschiedene Faktoren im häuslichen Umfeld können bei Kindern ebenfalls unterschiedliche Allergien auslösen. Daher ist darauf zu achten, diese zu meiden. Unter anderem gehören zu den relevanten Aspekten:

 

  • das Rauchen,
  • verschiedene Schadstoffe in der Einrichtung und in weiteren Alltagsgegenständen
  • sowie Schimmelpilze.

 

Rauchen hat ganz grundsätzlich negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Dies gilt sowohl für das aktive Rauchen als auch für den Passivrauch. Letzterem könnten Kinder womöglich ausgesetzt sein, wenn die Eltern Zigaretten konsumieren.

 

Neben einigen weiteren schädlichen Konsequenzen bestünde dadurch für den Nachwuchs die Gefahr, dass das Risiko steigt, an Allergien zu erkranken. Unter anderem mit einem Blick auf Asthma ist dieses Thema von Bedeutung.

 

Ein weiterer Aspekt, auf den bei dem Ziel einer Verringerung des Allergierisikos für den Nachwuchs ein Auge gelegt werden sollte, sind Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände. Relevant sind dabei unter anderem Möbel und Spielzeug.

 

Aber auch Farben für den Anstrich der Wände spielen eine nicht unwichtige Rolle. Eltern sollten darauf achten, dass die Gegenstände und Farben möglichst schadstoffarm sind – oftmals geht dies mit einer hohen Umweltverträglichkeit einher.

 

Falls Renovierungsarbeiten anstehen, ist es sinnvoll, die Räumlichkeiten danach einige Zeit lang nicht zu nutzen bzw. den Kindern unzugänglich zu machen. Außerdem sollte hiernach umfangreich gelüftet werden, da entsprechende Schadstoffe sich in der Luft befinden können.

 

Darüber hinaus hat regelmäßiges Lüften weitere positive Konsequenzen für die Verringerung des Risikos von Allergien. So besteht auf diese Weise die Möglichkeit, die Gefahr von Schimmelpilzen in Innenräumen zu senken. Diese haben ebenfalls eine allergiefördernde Wirkung.

 

Grundsätzlich trägt ein kühles und wenig feuchtes Raumklima dazu bei, die Gefahr der Bildung von Schimmel zu senken. Gleichzeitig sollten Eltern darauf achten, dass Lebensmittel keinen Schimmel bilden.

 

Hierfür empfiehlt es sich, die Lagerzeiten möglichst kurz zu halten und die Nahrungsmittel kühl, dunkel und trocken aufzubewahren. Speisen, bei denen eine Schimmelbildung erkennbar ist, müssen schnellstmöglich entsorgt werden.

 

Darüber hinaus können sich in den Putzmitteln, die in einem Haushalt genutzt werden, Schadstoffe befinden. Diese beeinträchtigen ähnlich wie das Rauchen von Zigaretten die Lungenfunktion. Gleichzeitig können sie das Risiko von Allergien fördern. Hier empfiehlt sich infolgedessen ebenfalls ein genauer Blick auf die Etikettierung.

 

Die Nachteile übermäßiger Hygiene

Natürlich ist es grundsätzlich sinnvoll, dass Kinder in einem hygienischen häuslichen Umfeld aufwachsen. Allerdings hat dies Grenzen. So kann ein Übermaß an Hygiene gerade im Kindesalter sogar förderlich für Allergien sein.

 

Studien haben gezeigt, dass Kinder, die in einer ländlichen Region aufwachsen, deutlich seltener an Asthma und Heuschnupfen erkranken als junge Menschen in einer urbanen Umgebung.

 

Der Grund hierfür liegt darin, dass die Kinder auf dem Land umfangreicher mit verschiedenen Keimen in Kontakt kommen, die dem Immunsystem dabei helfen, einen guten Schutz aufzubauen. Selbst unter der Landbevölkerung sind Unterschiede erkennbar: Kinder, die ihre ersten Jahre auf einem Bauernhof verbringen, erkranken noch seltener.

 

In logischer Konsequenz sollte also darauf geachtet werden, das Umfeld des Kindes nicht übermäßig steril zu gestalten, also nicht unangemessen umfangreich zu putzen oder täglich Desinfektionsmittel zu verwenden.

 

So würde dem Immunsystem ein gewisses Training in einer „normalen“ Umgebung fehlen, was das Entstehen von Allergien begünstigen kann. Auch das Spielen unter freiem Himmel, zum Beispiel im Sandkasten oder im Matsch, ist unproblematisch und dann die Abwehrkräfte fördern.

 

Bei einer auftretenden Allergie, sollten Kinder unbedingt behandelt werden, um daraus resultierende, andere Krankheiten zu vermeiden.

 

Behandlung von Allergien im Kindesalter

 

Falls eine Allergie bei einem Kind auftritt, sollte sie unbedingt behandelt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Symptome schlimmer werden oder sich weitere Krankheiten entwickeln.

 

So kann zum Beispiel bei fehlender Behandlung des Heuschnupfens eine Asthmaerkrankung die Konsequenz sein. Daher sollten Eltern beim Auftreten der Allergie bzw. einem Verdacht schnellstmöglich einen Kinderarzt oder Allergologen aufsuchen und sich beraten lassen. Hier wird dann zunächst ein Allergietest durchgeführt.

 

Meiden des Allergens

Ein erster wichtiger Schritt ist das Meiden des Allergens. Bei Lebensmittelallergien zum Beispiel sollte hierfür der alltägliche Speiseplan umgestellt werden. Dabei ist es von Bedeutung, dass die Eltern sich umfangreich darüber informieren, in welchen Nahrungsmitteln das Allergen enthalten sein kann.

 

Nicht immer ist dies auf den ersten Blick offensichtlich. Womöglich fällt es den Kindern einfacher, auf die entsprechenden Zutaten in den Mahlzeiten zu verzichten, wenn die Eltern es ihnen gleichtun.

 

Bei einer Pollenallergie können ebenfalls einige Schritte unternommen werden, damit das Kind dem Allergen etwas weniger ausgesetzt ist. Dazu gehört, nur bei Regen zu Lüften sowie die Fenster der Wohnung mit Gittern auszustatten, die die Pollen abfangen.

 

Behandlung mit Medikamenten

Ein weiterer Schritt ist die Behandlung mit Medikamenten. Diese sollte in jedem Fall mit einem Arzt abgesprochen werden. Der große Vorteil dabei ist, dass sich die Symptome auf diese Weise oftmals kurzfristig lindern lassen.

 

Wichtig ist, dass die Eltern das jeweilige Arzneimittel für den Fall eines Kontaktes des Kindes mit dem Allergen jederzeit bei sich führen. Allerdings bieten Medikamente in den allermeisten Fällen keine Behandlung der Allergie selbst, was bedeutetet, dass sich das Problem auf diesem Weg nicht dauerhaft lösen lässt.

 

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Die Hyposensibilisierung

Eine Möglichkeit, eine nachhaltige Behandlung der Allergie durchzuführen, ist die sogenannte Hyposensibilisierung. Dabei wird dem Patienten das Allergen in geringen Mengen zugeführt, damit das Immunsystem sich an den jeweiligen Stoff gewöhnt.

 

Ziel dabei ist, dass die allergische Reaktion durch diesen Gewöhnungseffekt nach und nach verschwindet und schlussendlich ausbleibt. Ob eine solche Behandlung möglich ist, hängt allerdings von der Art der Allergie und bis zu einem gewissen Grad vom Alter des Kindes ab.

 

Ausblick: Fortlauf von Allergien in späteren Lebensphasen

Ob die Allergie in späteren Lebensjahren weiterhin besteht, ist oft unklar. In einigen Fällen müssen die Patienten ihr gesamtes Leben mit der Erkrankung zurechtkommen, in anderen verschwindet die Allergie nach einiger Zeit wieder.

 

Vor allem, wenn junge Menschen bereits im Säuglingsalter eine Allergie entwickeln, kann sich das Problem in den folgenden Jahren der Kindheit zurückbilden. Dies ist zum Beispiel bei einer Neurodermitis möglich.

 

Selbst wenn eine Allergie nicht vollständig verschwindet, besteht zumindest die Möglichkeit einer Besserung. Bei einigen Nahrungsmittelallergien dürfen die Patienten hoffen, dass die Symptome über die Jahre in immer milderer Form auftreten. Der Grund hierfür liegt darin, dass das Immunsystem eines älteren Organismus in einigen Fällen nicht mehr so stark reagiert wie bei einem jungen Menschen.

 

Fazit

Allergien sind eine Überreaktion des Immunsystems auf einen bestimmten Stoff und können bereits im Säuglings- oder Kindesalter auftreten. Eltern haben vielfältige Möglichkeiten, im Alltag bis zu einem gewissen Grad eine Prävention umzusetzen. Dazu gehört einerseits das Meiden von verschiedenen Schadstoffen, andererseits ein Bewusstsein über die Nachteile eines Übermaßes an Hygiene. Falls eine Allergie festgestellt wird, sollte sie in jedem Fall behandelt werden. Neben dem Meiden des Allergens bieten sich hierfür Medikamente sowie in einigen Fällen eine Hyposensibilisierung an.

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Quellen anzeigen

apomio.de
Autor: apomio.de

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