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Wechseljahre bewältigen: ohne Beschwerden in die Menopause

Kommentar schreiben Aktualisiert am 28. März 2023

Die Wechseljahre beziehen sich auf den Zeitraum, in dem sich die hormonelle Balance bei Frauen stark verändert. Es beginnt mit der Prämenopause, in der es bereits vor dem Ausbleiben der letzten Regelblutung zu Veränderungen kommt. In dieser Phase treten Eisprünge unregelmäßiger oder gar nicht mehr auf. Der Progesteronspiegel sinkt und führt zu einer Übermacht des Hormons Östrogen im Körper und das hat spürbare Folgen. Es können Symptome wie beispielsweise geschwollene Brüste, Wassereinlagerungen, schwere Beine, Kopfschmerzen, starke Regelblutungen, Zwischenblutungen und Depressionen auftreten.

 

 

 

 

Die Perimenopause ist das Herzstück der Wechseljahre und dauert etwa ein bis zwei Jahre vor und nach dem Ausbleiben der letzten Regelblutung an. In dieser Phase nimmt die Häufigkeit und Stärke der Regelblutungen ab, während Eisprünge und Östrogenproduktion weiter zurückgehen. Die Menopause bezieht sich auf das Datum des Ausbleibens der letzten Regelblutung und ist nach einem Jahr ohne weitere Regelblutungen definiert. In der anschließenden Postmenopause, die mehrere Jahre andauert, sinkt die Östrogenproduktion im Eierstock weiter, bis sie schließlich komplett eingestellt wird.

 

Typische Wechseljahrsbeschwerden

 

Wechseljahrsbeschwerden sind körperliche und psychische Symptome, die viele Frauen erfahren. Die Wechseljahre markieren einen natürlichen Übergang im Leben einer Frau mit veränderten hormonellen Aktivitäten. Dies kann zu einer Reihe von Symptomen führen, wie zum Beispiel:

 

  • Hitzewallungen
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen
  • trockene Haut und Schleimhäute
  • Nervosität und Angstzustände
  • Gewichtszunahme
  • Gelenkschmerzen
  • verringerte sexuelle Lust

 

Jede Frau erlebt die Wechseljahre anders. Einige Frauen haben möglicherweise gar keine Beschwerden, andere kämpfen mit vielen Symptomen. Wer sich unbehaglich und im Alltag beeinträchtigt fühlt, sollte sich an die Frauenärztin oder den Frauenarzt wenden, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen. Natürliche Behandlungsmethoden sind dabei die erste Wahl.

 

Natürliche Behandlungsmethoden

 

Für Wechseljahrsbeschwerden gibt es eine Vielzahl von natürlichen Behandlungsmethoden. Ihre Wirksamkeit ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Zu den natürlichen Behandlungsmethoden gehören die folgenden:

 

Ernährung anpassen und sich besser fühlen

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung, die reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und pflanzlichen Proteinen ist, kann helfen, Symptome wie Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen zu lindern.

 

Die Wechseljahre natürlich behandeln - apomio.de Gesundheitsblog

 

Bewegung und körperliche Übungen in den Wechseljahren

Regelmäßige körperliche Aktivität ist hilfreich, Stress abzubauen und die Gesundheit zu verbessern. In erster Linie sind Yoga, Tai-Chi und Qi-Gong sinnvolle Methoden, denn sie vereinen Bewegung, Kräftigung und geistige Entspannung durch bewusstes Atmen und Konzentration auf den Körper. Doch auch ein bewegter Alltag ist ein guter Ansatz. Regelmäßiges moderates Ausdauertraining hilft gegen Wechseljahrsbeschwerden. Frauen, die Sport treiben, leiden seltener unter Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen und beugen nebenbei Herz-Kreislauf-Beschwerden, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus Typ 2 und Osteoporose vor.

 

Entspannungsverfahren: Innere Einkehr als Hilfsmittel

Vor allem Meditation, Atemübungen, und Autogenes Training haben sich als Praktiken erwiesen, die wirksam gegen Wechseljahrsbeschwerden sind. Wer regelmäßig praktiziert, hat langfristigen Nutzen und lernt, sich im Alltag körperlich und mental gezielt zu entspannen. Das reduziert das Stressempfinden und trägt zu einer ausgeglichenen Haltung bei.

 

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Pflanzliche Heilmittel: Während der Wechseljahre Tabletten nehmen

Es gibt verschiedene natürliche Heilmittel, die dazu geeignet sind, die Beschwerden während der Wechseljahre zu lindern. In den letzten Jahren hat sich der Phytoöstrogen-freie  Wirkstoff EstroG-100 etabliert. Der Pflanzenextrakt hat aufgrund der natürlichen und Isoflavon-freien Inhaltsstoffe keinerlei hormonelle Nebenwirkungen und ist darauf ausgelegt, alle üblichen Beschwerden wirksam zu behandeln.

 

Pflanzliche Präparate mit östrogenen oder phytoöstrogenen Effekten sind eine weitere natürliche Behandlungsmethode bei Wechseljahrsbeschwerden. Phytoöstrogene aus Sojabohnen, Rotklee und anderen pflanzlichen Quellen können helfen, den Östrogenspiegel im Körper zu erhöhen und damit Wechseljahrsbeschwerden zu lindern. Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die eine ähnliche Wirkung wie Östrogene aufweisen. Besonders Soja hat eine gewisse Beliebtheit erlangt, da Frauen in Asien wesentlich weniger Wechseljahresbeschwerden haben und deshalb angenommen wird, dass dies auf die reichhaltige Ernährung mit Sojaprodukten zurückzuführen ist.

 

Da jedoch Europäerinnen nicht mit denselben Enzymen ausgestattet sind wie Asiatinnen, ist jede zweite Europäerin aufgrund dessen nicht in der Lage, die Sojainhaltsstoffe körperverfügbar zu verstoffwechseln. Zudem hat das Bundesamt für Risikobewertung offizielle Empfehlungen für den maximalen Verzehr von bestimmten Pflanzenextrakten ausgesprochen, darunter auch Soja und Rotklee. In Pflanzenextrakten liegen Isoflavone und Flavone frei, die in hoher Dosierung oder in angereicherter Form nicht ungefährlich sind und zum Beispiel die Schilddrüsenfunktion und das Brustdrüsengewebe verändern können.

 

Mit Blick darauf sollten Frauen bei der Auswahl des geeigneten Präparats genau hinschauen. Es gibt sehr gute Alternativen, die andere pflanzliche Wirkstoffe zur natürlichen Behandlung verwenden und damit ausgezeichnete Ergebnisse erzielen.

 

Wechseljahre natürlich behandeln:

Wer die Beschwerden in den Wechseljahren natürlich behandeln möchte, kann dies mit den entsprechenden Präparaten tun. Die Vorteile der natürlichen Behandlung liegen vor allem in der sehr guten Verträglichkeit. Eine natürliche Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden hat zudem einige Vorteile gegenüber konventionellen Behandlungsmethoden:

 

  • Natürliche Behandlungsmethoden haben im Allgemeinen weniger unerwünschte Nebenwirkungen als schulmedizinische medikamentöse Behandlungen.
  • Viele synthetische Hormonersatztherapien können Interaktionen mit anderen Medikamenten haben. Wer auf natürliche Behandlungsmethoden setzt, schützt sich weitestgehend vor solchen Wechselwirkungen.
  • Natürliche Behandlungsmethoden haben keine negativen, langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit. 
  • Natürliche Behandlungsmethoden können sich auch günstig auf andere gesundheitliche Probleme auswirken und zum Beispiel Herzerkrankungen und Osteoporose vorbeugen.
  • Viele Frauen, die natürliche Behandlungsmethoden für ihre Wechseljahrsbeschwerden verwenden, berichten über eine Verbesserung ihrer Lebensqualität.

 

Während der Wechseljahre Medikamente auf Pflanzenbasis nehmen

Der Handel hält Präparate bereit, die den typischen Beschwerden während der Wechseljahre mit einem ganzheitlichen Ansatz begegnen. Es ermöglicht Frauen, ganz natürlich durch die Wechseljahre zu kommen. Die Mittel enthalten Zutaten, die beispielsweise gegen Niedergeschlagenheit, Angst, innere Unruhe und Schlafstörungen wirken. Auch gehen bei regelmäßiger Einnahme Beschwerden wie Hitzewallungen, Erschöpfung, Nervosität, vaginale Trockenheit, rheumatischen Schmerzen, Schwindel und Kopfschmerzen zurück.

 

Wechseljahre mit natürlichen Medikamenten behandeln - apomio.de Gesundheitsblog

 

Starke pflanzliche Wirkstoffe: EstroG-100 und AFFRON-Safrex

Präparate, die das Pflanzenextrakt EstroG-100 enthalten, wirken mit einer Kombination aus drei Heilpflanzen: Roter Engelwurz (Angelica gigas nakai),

Brandkraut (Phlomis umbrosa) und Seidenpflanze (Cynanchum wilfordii).

 

  • Der Rote Engelwurz gilt als traditionelle Heilpflanze für die Frauengesundheit. Er reduziert PMS-Symptome und Regelschmerzen und gleicht Menstruationsstörungen aus.
  • Das Brandkraut wirkt muskel- und knochenstärkend, lindert Schmerzen und lässt Entzündungen sowie Schweißausbrüche zurückgehen.
  • Die Seidenpflanze unterstützt den Kreislauf und wirkt regulierend auf Hormonschwankungen ein.

 

AFFRON-Safrex ist ein hochkonzentrierter Extrakt aus Safran. Es hellt die Stimmung auf und verbessert die Schlafqualität. Bei regelmäßiger Einnahme gehen Ein- und Durchschlafprobleme zurück und der Schlaf erhält wieder einen hohen Erholungswert. Wer ausgeruht in den Tag startet, fühlt sich besser, ist leistungsfähiger und weniger empfänglich für Stimmungsschwankungen.

 

Klinisch bewiesene Wirksamkeit

 

Im Gegensatz zu anderen Arzneimitteln, die zum Beispiel Phytoöstrogene einsetzen, um die Funktion von Östrogenen zu simulieren, arbeitet ein Präparat mit pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Roter Engelwurz, Brandkraut und Seidenpflanze sowie Safranextrakt nicht an den Hormonrezeptoren. Es handelt sich nicht um ein Hormonpräparat, das den Hormonspiegel beeinflusst. Die Wirksamkeit dieser Kombination von pflanzlichen Wirkstoffen wurde in verschiedenen klinischen placebokontrollierten Doppelblind-Studien in den USA und in Korea nachgewiesen. Die gesicherten wissenschaftlichen Studien liefern die folgenden wesentlichen Erkenntnisse.
 

Durch den Einsatz eines Präparats mit den genannten Inhaltsstoffen konnten die häufigsten Beschwerden in den Wechseljahren signifikant reduziert werden. Einige der wichtigsten Verbesserungen betrafen den Rückgang dieser Beschwerden:

 

  • Schwindel (78,4%)
  • Müdigkeit (67,4%)
  • Kribbeln in den Gliedmaßen (66,3%)
  • Hitzewallungen (65,7%)
  • Rheumatische Beschwerden (65,4%)

 

Auch wurden signifikante Verbesserungen bei Symptomen wie Melancholie, Schlaflosigkeit, vaginaler Trockenheit, Nervosität, Taubheits- und Kribbelgefühle, Kopfschmerzen und Herzrasen beobachtet. In den klinischen Studien wurden keine bedeutenden Nebenwirkungen festgestellt.

 

Fazit

Die Wechseljahre der Frau können mit vielen Beschwerden einhergehen, doch sie können etwas dagegen unternehmen. Es gibt eine Vielzahl an natürlichen Behandlungsmethoden, darunter gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität und pflanzenbasierte Präparate. Damit können Frauen Beschwerden während der Wechseljahre wirksam behandeln, ohne zu Hormonen zu greifen. Auf diese Weise kommen sie nahezu beschwerdefrei, positiv gestimmt und mit einer guten Lebensqualität durch die Wechseljahre.

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apomio-Redaktion
Autor: apomio-Redaktion

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