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Erste Hilfe bei Magendarm-Infektionen

Kommentar schreiben Aktualisiert am 27. Februar 2023

Jetzt gerade ist die typische Zeit für Magen-Darm-Infekte. In nahezu jeder Kita, in den Schulen und auch in der Arbeit geht zu dieser Zeit häufig Magen-Darm um. Aber auch Bakterien aus dem Alltag können zu einer Magen-Darm-Infektion führen. Daher ist es wichtig zu wissen, was in diesem Fall am besten zu tun ist und wie man sich wieder erholen kann. 

Wie entsteht ein Magen-Darm-Infekt?

 

Es gibt mehrere Ursachen für Magen-Darm-Erkrankungen, häufig sind Viren die Ursache für Magen-Darm-Infekte. Sie können aber genauso durch Bakterien ausgelöst werden.

 

Rota- und Noroviren aber auch Bakterien wie Salmonellen, Escherichia coli und Campylobacter, gehören zu den bekanntesten Ursachen einer Magen-Darm Infektion. Diese Bakterien produzieren Giftstoffe, welche unsere Darmschleimhaut besiedeln und so Durchfälle auslösen.

 

Magen-Darm-Infektionen sind hochansteckend, daher erkrankt fast jeder Mensch mindestens einmal im Leben ein dieser Infektion. Am häufigsten betroffen sind Kleinkinder.

 

Ein großer Nachteil des Infektes ist, dass Personen nach einer Ansteckung oft nicht direkt ein Auftreten von Symptomen verspüren, aber dennoch hochansteckend für ihr Umfeld sind.

 

Symptome der Erkrankten

 

Typische Anzeichen einer Magen-Darm-Infektion sind Symptome wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall. Die Durchfälle können wässrig, schleimig und manchmal auch blutig sein. Da man häufig einen starken Flüssigkeitsverlust durchlebt, zeigt sich ein Schwächegefühl und manchmal auch Schwindel.

 

Bauchschmerzen: typisches Symptom bei Magendarm - apomio.de Gesundheitsblog

 

Natürlich müssen diese Beschwerden nicht alle auf einmal auftreten, denn wer es gut erwischt klagt meisten nur unter Durchfall und Bauchschmerzen. Im Normalfall klingen die Beschwerden nach einigen Tagen wieder vollständig ab.

 

Trotzdem ist der Gesundheitszustand der erkrankten Person ein wichtiger Faktor bei der Krankheitsdauer, denn Menschen mit Vorerkrankungen oder schwachen Immunsystem können länger mit Beschwerden solcher Art kämpfen, als jüngere und gesunde Personen.

 

 

Hilfreiche Hausmittel während einer Magen-Darm Infektion

 

In erster Linie wird empfohlen, viel zu trinken. Über den Tag verteilt sollte man mindestens zwei Liter Wasser trinken. Besonders helfen hier Wasser und Kräutertees, wie Kamille oder Pfefferminztee. Kamillentee trägt zur Beruhigung der Verdauungsorgane bei, während der Pfefferminztee die Übelkeit mindert.

 

Dass Wärme zur Linderung der Schmerzen beiträgt, ist schon längst kein Geheimnis mehr. Durch das Nutzen einer Wärmflasche können Krämpfe schnell gelindert werden. Aber auch ein Kirschkernkissen, kann die Schmerzen reduzieren.

 

Absorbierende Mittel, wie Karottensuppe oder geriebener Apfel eignen sich sehr gut zur Bekämpfung der Viren und Bakterien. Die sogenannten Pektine, die im Apfel beispielsweise enthalten sind, sorgen dafür, dass die Bakterien gut aus dem Körper herausgelangen.

 

 

Erste Hilfe bei Magendarm - apomio.de Gesundheitsblog

 

Wichtig sind auch die Quellstoffe wie Flohsamenschalen oder Leinsamen. Diese binden im Darm, viel Wasser und verfestigen somit den Stuhl. Durch einen aufgequirlten Stuhl werden Bakterien und Giftstoffe umhüllt und mit herausgespült.

 

Wie gut die Hausmittel anschlagen, ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Kein Hausmittel ist jedoch dazu in der Lage, den Krankheitsverlauf zu verkürzen. Es können lediglich die Symptome abgemildert werden.

 

Finger weg von Cola und Salzstangen

 

Obwohl es viele Tipps im Internet gibt, um gegen einen Magen – Darm Infektion anzukämpfen, sind nicht alle Tipps auch wirklich hilfreich und sinnvoll.

 

Der Mythos, dass Cola und Salzstangen, angeblich gegen eine Magen-Darm-Infektion helfen, stimmt leider nicht.

 

Die Idee dahinter ist, die Flüssigkeit und Elektrolyte, die durch das Erbrechen verloren gehen, durch den salzigen Snack und das Getränk wieder zu ersetzen.

 

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Cola ist zwar eine Form von Flüssigkeit, dennoch erhält sie kaum Elektrolyte.  Außerdem ist Cola sehr zuckerlastig und auch koffeinhaltig, was unseren Magen zusätzlich reizt.

 

Wenig sinnvoll sind auch die Salzstangen, denn diese können die verlorenen Mineralstoffe nicht ersetzen. Salzstangen liefern zwar viel Natrium, aber kein Kalium. Für den Körper ist es aber wichtig das richtige Verhältnis zwischen Natrium und Kalium zu schaffen.

 

 Einfach gesagt, durch das Essen von Salzstangen, entsteht dieses Verhältnis leider nicht.

 

Die ersten Tage nach der Infektion

 

Super, die Magen-Darm-Infektion ist überstanden. Gerade in den ersten Tagen ist es wichtig, ihren Körper nicht sofort mit schwer verdaulichen Gerichten zu überfordern.

 

Empfohlen wird es, sich langsam zu steigern, um sich an die alte Essgewohnheit wieder zu gewöhnen. Leicht verdaulich sind zum Beispiel, Reis, Karotten, Salat und mageres Fleisch. Besonders bekömmlich sind Lebensmittel, wenn sie gekocht, gedämpft oder gedünstet sind.

 

Es ist wichtig, beim Essen immer gut zu kauen und nicht zu schnell zu essen. Dabei unterstützen sie vor allem Ihrem Magen bei der Verdauung.

 

Um den Magen nicht unnötig zu reizen, empfehlen wir, blähende Nahrungsmittel wie Zwiebeln, Bohnen sowie Süßigkeiten und starke Gewürze zu vermeiden.

 

Um in Zukunft einen Infekt zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, regelmäßig Ihre Hände zu waschen und Waschbecken und Türklinken häufig zu reinigen.

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apomio-Redaktion
Autor: apomio-Redaktion

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