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Mental gesund halten in diesen herausfordernden Zeiten - Was hilft?

Kommentar schreiben Donnerstag, 14. Oktober 2021

Mental gesund halten in diesen herausfordernden Zeiten - Was hilft?

Oft denken wir, wenn wir das Wort „Gesundheit oder Krankheit“ hören, eher an körperliche Symptome. Jedoch gibt es noch zusätzlich die mentale Gesundheit, auch psychische Gesundheit genannt. Dies beschreibt den Zustand des Wohlbefindens und die Bewältigung von unterschiedlichen Belastungen, die man im Leben erfährt. Gerade in dieser aktuellen Zeit sind wir hier einem zusätzlichen Druck von Außen ausgesetzt, was dazu führen kann, dass wir unsere Lebensfreude verlieren können. Es gibt einige Optionen, was wir dafür tun können, um uns mental besser zu fühlen, das Leben mehr anzunehmen wie es ist und mehr Lebensqualität zu erhalten.

 

 

Was versteht man unter mentaler Gesundheit? 

Mentale Gesundheit wird auch oft als psychische oder geistige Gesundheit bezeichnet. Dies bedeutet, dass man in einem Zustand des Wohlbefindens ist und die Lebensbelastungen, die auf einen zukommen, bewältigen kann. Ebenso gehören die innere Zufriedenheit, die sozialen Aspekte sowie die emotionalen Zustände zur mentalen Gesundheit. Dies betrifft auch die Arbeitszufriedenheit und weitere arbeitsbezogene Ressourcen, die eine Voraussetzung für ein gutes Arbeitsleben sind.

 

Das Gegenteil von mentaler Gesundheit sind in der Regel psychische Erkrankungen oder Störungen. Diese können sich dadurch zeigen, indem man zum Beispiel sehr ängstlich ist oder sich niedergeschlagen fühlt. In der Regel lassen sich hierfür keine organischen Ursachen finden.

 

Warum ist mentale Gesundheit so wichtig und warum sollte man diese täglich pflegen? 

Jeder von uns wird schon mal festgestellt haben wie es sich anfühlt, in einem guten Zustand zu sein wie glücklich und zufrieden. Genauso wird man schon erlebt haben, sich schlecht und unzufrieden zu fühlen. Denn Gesundheit schenkt uns Energie und Tatkraft, die wir für unsere Träume und Vorhaben sowie das Leben allgemein brauchen. Oder, um manchmal einfach nur damit unser Alltag zu bewerkstelligen. Deswegen ist es wichtig, gut für sich selbst zu sorgen.

 

Zum Beispiel kann man sich morgens vorstellen, wie der Tag gut abläuft. Denn bei vielen Menschen beginnt der Tag so, dass sie sich das Schlimmste an diesem Tag vorstellen oder noch an ein Problem von gestern denken. Wenn wir diese Denkweise jedoch verändern, kann sich der Tag dadurch positiver entwickeln. Wenn uns bewusst ist, dass wir täglich laut den Wissenschaftlern rund 60.000 Gedanken pro Tag denken, dann ist das schon eine ganze Menge. Wenn wir diese nicht nur unreflektiert übernehmen, sondern achtsamer dabei sind, was wir denken und sagen, können wir Veränderungen anstoßen.

 

Gute Gespräche mit Menschen, die uns ermuntern und gut tun, sind förderlich. Zum Beispiel eine Unterhaltung mit guten Freunden oder andere Menschen, die uns wohlgesonnen sind, können uns bestärken und in eine bessere Energie bringen.

 

Betroffene finden besonders bei Gesprächen mit Freunden oder Familienangehörigen eine gute Ablenkung.

 

Können bisher psychisch gesunde Menschen bezüglich der aktuellen Situation erkranken? 

Leider ist es so, dass viele Menschen durch diese aktuelle herausfordernde Situation überfordert sind. Sie fühlen sich hilflos und finden es sehr anstrengend, sich immer wieder auf neue Umstände einzustellen. Dadurch kann es passieren, dass die Resignation steigt und der Optimismus verloren geht. Vor allem die Isolation, in die Menschen durch die Vorgaben von Außen kommen, kann dazu beitragen. So können zum Beispiel Depressionen und Süchte entstehen.

 

Soziale Kontakte sind für uns als Menschen eine Grundlage, um uns auszutauschen und zusätzlich das Gefühl zu haben, nicht allein im Leben zu stehen. Daher sollte sich jeder darum bemühen, seine Kontakte zu pflegen oder neue Kontakte aufzubauen. Mit der modernen Technologie stehen zusätzliche Möglichkeiten bereit.

 

Viel Stress wird erzeugt, indem wir uns nur noch mit den aktuellen Verhältnissen beschäftigen, Nachrichten ansehen und dadurch bei uns die Angst entsteht, dieser Situation hilflos ausgeliefert zu sein. Eine gewisse Ablenkung kann hier hilfreich sein. Zum Beispiel indem man seine Wohnung ausräumt oder neue Gerichte zum Essen kocht. Ebenso hilfreich ist es, Struktur in seinen Alltag zu bringen, also sich einen geregelten Tagesablauf zu schaffen.¹

 

Wie kann sich eine psychische Erkrankung äußern? 

Manchmal kann sich eine psychische Erkrankung auch in körperlichen Beschwerden ausdrücken. Zum Beispiel können Müdigkeit, Schmerzen sowie auch Schlaflosigkeit und Verspannungen auftreten. Ebenso können sich Konzentrationsstörungen oder auch ein Suchtverhalten wie zum Beispiel vermehrtes Online-Shoppen oder bestimmte Zwangshandlungen zeigen.

 

Das Leben läuft nicht immer in geregelten Bahnen. Den meisten Menschen passiert es von Zeit zu Zeit, dass sie sich belastet fühlen. Meistens geht dies vorbei und hat nichts mit einer Erkrankung zu tun. Wenn dieser Zustand jedoch länger anhält, sollte man sich überlegen, ob man sich nicht Unterstützung von Außen holen möchte.²

 

Wie kann man Krisensituationen gut meistern? 

Die meisten Menschen werden im Laufe ihres Lebens mit größeren und kleineren Krisen konfrontiert, wie zum Beispiel Liebeskummer oder der Arbeitsplatzverlust. Dies sind individuelle schmerzvolle Erfahrungen, die die meisten von uns auf die eine oder andere Weise erleben.

 

Jedoch nicht in der Situation stecken zu bleiben, sondern sich eher zu fragen, wie kann ich die Lage für mich selbst gut meistern, ist eine aktive Option. Somit erhält man einen veränderten Blickwinkel auf die Krisensituation. Dies können neue Erkenntnisse und Wege für sich selbst sein, um sich nicht als Opfer des Umstands zu fühlen.

 

Natürlich können gerade in der jetzigen Zeit negative Gefühle wie Angst, Trauer oder Wut in Erscheinung treten. Vielleicht, weil wir keine Möglichkeit sehen, die aktuelle Lage direkt zu verändern. Diese anzunehmen und sich ihrer bewusst zu werden ist der erste Schritt, um sich klarzumachen, was gerade mit einem selbst passiert. Wenn wir hier einen Schritt zurücktreten und die Situation so akzeptieren wie sie gerade ist, werden wir in der Regel ruhiger und entspannter.

 

Bei der Bewältigung von Krisen gilt es, den Fokus auf die Krisenbewältigung und nicht auf die Krise selbst zu legen.

 

Was kann man selbst tun, um sich weniger Sorgen zu machen? 

Sorgen sind weniger mit den äußeren Umständen verknüpft, sondern hängen eher mit unseren Gedanken zusammen. Wenn wir uns immer wieder mit dem Gleichen beschäftigen ohne eine Lösung zu finden, ist es sinnvoll, den Fokus auf etwas anderes zu setzen. Zum Beispiel auf die Dinge, die gut funktionieren und die uns stärken. Für die einen ist dies ein inspirierendes Buch, für die anderen zum Beispiel die Familie. Auch in die Natur zu gehen und sich dort zu entspannen, kann hilfreich sein. Ein guter Austausch mit Freunden oder Bekannten hilft uns, die Gegebenheiten neu zu betrachten.

 

Oft jagt ein Gedanke den anderen. Wir haben das Gefühl, dass die Gedanken sich wie in einem Karussell drehen. Zum Beispiel fragen wir uns immer wieder: „Was werde ich tun, wenn ich meinen Job verliere?“-“ Was soll ich tun, wenn ich schwer krank werde?“-„Was ist, wenn mich mein Partner verlässt?“ Oder ähnliche Fragen. Dies ist jedoch im Vorfeld wenig sinnvoll, wenn wir noch gar nicht wissen, ob sich dies so realisiert wie wir uns das im Kopf vorstellen. Diese Warteposition kostet ganz viel Energie, die wir sinnvoller investieren können. Sobald wir konkrete Hinweise erhalten, dass sich etwas in unserem Leben ändern kann, gilt es, sich mit einer Lösung auseinanderzusetzen.

 

Manchmal beschäftigen wir uns auch mit der Vergangenheit. Wir überlegen, was wir hätten besser machen können. Dies ist jedoch wenig sinnvoll, da die Vergangenheit vorbei ist und nur noch in unserer Erinnerung existiert. Die Gedanken bewusst eher auf die Gegenwart und Zukunft zu richten, ist eine bessere Taktik. Denn hier kann ich aktiv werden und das eine oder andere verändern.

 

Was gibt es für konkrete Möglichkeiten, um sich weniger Sorgen zu machen? Eine Idee ist es, zu meditieren oder sich in eine Tätigkeit hinein zu vertiefen, so dass das Umfeld ausgeblendet wird. Dies kann zum Beispiel beim Malen der Fall sein. Ebenso ist es hilfreich, vieles zu akzeptieren, was überhaupt nicht wichtig ist oder was wir nicht ändern können. Auch das Leben so anzunehmen, wie es sich gerade zeigt, ist eine gute Option.³

 

Warum hilft uns bei der Krisenbewältigung eine gute Resilienzfähigkeit? 

Was ist überhaupt Resilienzfähigkeit? Es bedeutet, mit schwierigen Herausforderungen und Krisen gut umgehen zu können. Auch wenn wir das seither noch nicht gut umgesetzt haben, können wir diese Resilienzfähigkeit erlernen. Denn viele Menschen, die sich von einer Krise erholt haben und wieder ein glückliches Leben führen, sind ein gutes Beispiel dafür.

 

Was tun Menschen anders, die eine hohe Resilienzfähigkeit besitzen? Sie übernehmen die Verantwortung für ihr Handeln und letztendlich auch für ihr Leben. Sie sind sich bewusst, was sie im Leben verändern können und was es anzunehmen gilt. Sie glauben daran, vieles zum Positiven verändern zu können. Sie schauen wie sie durch diese Krise selbst wachsen können und weisen ihr eine tiefere Bedeutung zu. Umso mehr Krisen sie im Leben bewältigen, umso leichter fällt es ihnen neue Herausforderung zu meistern.⁴

 

Resilienz bedeutet auch dem äußeren Druck stand zu halten und nicht zu verzweifeln. Gerade in dieser Zeit von Corona ist die Resilienzfähigkeit ein wichtiger Faktor, um uns mental gesund zu erhalten. Das bedeutet ein stabiles Innenleben und gute Abwehrmechanismen zu besitzen.

 

Immer mehr Flexibilität wird von uns Menschen auch im Arbeitsleben gefordert. Der Druck wird immer größer, vor allem auch deshalb, da die Veränderungen im Arbeitsleben rasant voranschreiten. Zusätzlich kommen meist noch persönliche und familiäre Herausforderungen dazu. Gerade deshalb sollten wir es als unsere eigene Aufgabe betrachten, nicht wegzusehen, sondern selbst gute Lösungen zu finden.

 

Auch persönliche Rückschläge sollten aufgearbeitet werden, damit wir uns wieder besser fühlen können. Dies bedeutet zum einen, die Situation aus einer Distanz zu betrachten und uns Hilfe und Unterstützung von anderen zu suchen, um wieder eine bessere Lebensqualität zu erhalten. Zusätzlich optimistischer zu sein und die Lage nicht nur schwarz zu sehen, stärkt die Psyche und befähigt uns dazu, daran zu glauben, aus Krisen wieder herauszufinden.⁵

 

Um mit Momenten der Verzweiflunggut umgehen zu können, sollte man die Resilienzfähigkeit stärken.

 

Stress reduzieren, um sich mental besser zu fühlen 

Stress ist ein Faktor, der vielen Menschen bekannt ist. Jeder geht anders damit um. Ob wir über eine bestimmte Situation ärgerlich oder wütend sind, entscheiden wir selbst. Vor allem, wenn wir immer wieder die gleichen Szenarien erleben, sollten wir bewusst hinschauen, ob wir das nächste Mal nicht anders reagieren wollen. Denn meistens bauschen wir das Gewesene auf, obwohl es manchmal gar nicht so schlimm war.

 

Das Verhalten zu verändern ist nicht ganz so einfach wie es sich anhört. Wenn man jedoch dafür bereit ist, wird man erkennen, dass man mit vielen Situationen viel besser als seither umgehen kann. Wenn man zum Beispiel im Stau steht und sich über den Zeitverlust ärgert, kann man in in diesen Minuten oder Stunden ebenso jemanden anrufen, gute Musik spielen lassen, singen oder in die Natur schauen und meditieren.

 

In Stresssituationen bewusst zu atmen hilft dabei sich locker zu machen. So konzentriert man sich eher auf den Atem als auf den stressigen Zustand.

 

Was passiert, wenn wir gestresst sind und aus der Haut fahren? Das Cortisol im Blut schnellt in die Höhe und versetzt unsere Zellen in höchste Alarmbereitschaft. Dies kann zu Entzündungen im Körper führen und im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass man irgendwann an Herzerkrankungen leidet.

 

Durch die Pandemie ist eine andere Qualität von Stress hinzugekommen. Wir sind mental ermüdet und manche sind sehr erschöpft. Woran liegt das? Der Arbeitsalltag ist monotoner durch das Homeoffice geworden. Wir werden mit vielen schlechten Nachrichten überhäuft und es fehlen uns öfters die positiven Aussichten. Auch das jonglieren zwischen Privat- und Berufsleben wird immer herausfordernder. Aufgrund fehlender Kontakte sehen sich viele isoliert und von anderen abgegrenzt. Man kann sagen: Der Spaßfaktor im Leben hat sich reduziert. Hier gilt es sich der Umstände bewusst zu sein und sich nicht herunterziehen zu lassen, sondern neue Ideen hinsichtlich der Lebensverbesserung zu kreieren.⁶

 

Wann kann ich mir selbst helfen und wann ist Unterstützung von Außen anzunehmen richtig? 

In vielen Bereichen kann man sich selbst helfen oder Menschen in seinem Umfeld um Hilfe bitten. Manchmal kommen wir jedoch auch an Grenzen, wo wir das Gefühl haben, es geht für mich so nicht mehr weiter. Oder wir sind täglich betrübt und haben keine Lebenslust mehr und wissen nicht, wie wir all unsere Aufgaben erledigen sollen.

 

Dann ist es hilfreich, sich im Außen Hilfe zu suchen. Sei es bei Psychologischen Beratern*innen, bei Psychologen*innen oder bei Psychotherapeuthen*innen. Auch geeignete Kliniken stehen zur Verfügung. Dies ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eher die Erkenntnis, dass wir uns wichtig nehmen und gut für uns sorgen.

 

Professionelle Hilfe und Ansätze stellen eine gute Möglichkeit zur Erhaltung der menalen Gesundheit dar.

 

Möglichkeiten, um mental gesund zu bleiben 

Es gibt viele Möglichkeiten, um sich mental aufzubauen und gesund zu erhalten. Wir können erkennen, welche Situationen wir als motivierend und positiv empfinden und auf der anderen Seite bemerken, was bei uns negativen Stress auslöst. Wenn man dies getan hat, gilt es sich mehr auf das erste zu konzentrieren und das zweite eher zu vermeiden. Somit können wir Tätigkeiten, die uns gut tun, verstärkter in den Alltag integrieren.

 

Dankbarkeit auszudrücken für das, was wir besitzen oder andere Menschen für uns tun, ist eine gute Option, um uns insgesamt besser zu fühlen. Wir können uns zum Beispiel abends überlegen, für was wir an diesem Tag alles dankbar waren. Dadurch entsteht automatisch ein Glücksgefühl, das uns gut in den Schlaf begleitet.

 

Routinen und damit Strukturen in den Alltag einzubauen, schafft eine Orientierung für den Tagesablauf. Ebenso ist es hilfreich, sich im Alltag regelmäßig kleinere Pausen zu gönnen, um unsere Schaffenskraft zu erhöhen.

 

Alles, was uns nicht gut tut, wie zum Beispiel toxische Beziehungen, schlechte Angewohnheiten oder Dinge, die wir nicht mehr brauchen, sollten wir loslassen. Dazu gehören auch schlechte Ernährung, Süchte aller Art sowie zu wenig Schlaf. Das Loslassen ist nicht immer einfach und will manchmal auch erst gelernt werden. Jedoch sollten wir daran denken, dass wir mit weniger Ballast leichter durchs Leben gehen können.

 

Genauso ist es gut, sich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren. Das ist für jeden etwas anderes. Für die einen ist es zum Beispiel regelmäßig Yoga und Meditation durchzuführen, für die anderen ist es den Fokus auf neue Ziele zu setzen. Ebenso tut es gut, dem Körper mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Denn die körperliche Gesundheit ist eng mit der mentalen Gesundheit verknüpft.⁶



Weitere Tipps für die Gestaltung des Alltags 

Nachrichten und Meldungen, die uns Angst machen oder unsere Ohnmacht spüren lassen, sollte man weitgehendst im eigenen Interesse meiden oder reduzieren. Förderlich ist es, wenn man sich nicht nur mit belastenden Themen beschäftigt, sondern andere sinnvolle Beschäftigungen für sich sucht. Hierzu einige Beispiele:

 

Das Anlegen eines Dankbarkeitsbuches, in das man Dinge notiert, die einen glücklich gemacht haben und über die man sich gefreut hat, kann dazu führen, dass man sich mental besser fühlt.

 

Ebenso kann man auf eine positive Gedankenreise gehen, um sich zum Beispiel an seinen letzten phantastischen Urlaub zu erinnern oder an eine außergewöhnliche  Geburtstagsfeier, schöne Momente in der Partnerschaft oder ähnliches.

 

Auch sollte man sich die Frage stellen, ob man ständig über soziale Medien erreichbar sein möchte. Eine Reduzierung der Erreichbarkeit kann dadurch umgesetzt werden, indem man das Handy beim Treffen mit Freunden zu Hause lässt oder es bewusst ausschaltet. Hier kann man sich auf andere Personen intensiver konzentrieren und diese bewusst sehen und wahrnehmen, wodurch sich das Miteinander verbessern lässt.

 

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, etwas Positives in den sozialen Medien zu posten, um andere Menschen glücklicher zu machen. Oder sich Zeit für sich selbst zu nehmen und mal auf einer Bank zu sitzen und die Sonne auf sich scheinen zu lassen. Sich selbst etwas Gutes zu tun, indem man sich einen schönen Blumenstrauß kauft oder sich sein Lieblingsessen schmecken lässt. Denn wir brauchen für die psychische Gesundheit einen Ausgleich zwischen Belastung und Lebensfreude.⁷

 

Was kann man konkret tun, um sich besser zu fühlen? 

Das Leben konfrontiert uns vor allem in diesen Zeiten von Corona mit kleinen und großen Herausforderungen im privaten und im beruflichen Bereich. Wie wir darauf reagieren und wie wir damit umgehen, ist entscheidend. Was haben wir für Möglichkeiten?

 

Selbst an dieser Situation zu wachsen, ist eine gute Option, um auch für spätere Herausforderungen gerüstet zu sein. Umso mehr Herausforderungen wir gut bewältigen, umso mehr Flexibilität gewinnen wir gegenüber neuen Situationen. Oft ist es die Angst vor einer Niederlage, die uns daran hindert, die Gegebenheiten zu analysieren und Lösungen für uns selbst zu finden. Vor allem, wenn man meint, dass man sich der Situation hilflos ausgeliefert fühlt, sollte man hinsehen, ob es nicht das eine oder andere gibt, was man selbst verbessern kann.

 

Zum Beispiel kann man sich gute Fragen stellen, wie

 

- Was lerne ich gerade in der Zeit von Corona?

- Wie kann ich andere unterstützen?

- Was kann ich gerade aktiv tun, um mich selbst zu stärken?⁸

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Quellen anzeigen

Christine Riemer-Mathies
Autor: Christine Riemer-Mathies

Christine Riemer-Mathies ist Psychologische Beraterin, Coach für Persönlichkeitsentwicklung, Zielerreichung und Beziehungsthemen sowie Ernährungsberaterin. Seit über 10 Jahren hält Sie Vorträge und Seminare zur Verbesserung der Lebensqualität und schreibt für diverse Blogs. Als Methoden setzt sie im Life-Coaching Gespräche und Beratung, Systemische Aufstellung, Klopfakupressur sowie die BILDERN-Methode ein. Außerdem bietet sie Online Seminare auf der Plattform edudip an. Weitere Informationen: www.lebensfreudefinden.de

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